Mit den Füßen getreten!

Manchmal fällt selbst mir nichts mehr ein, ehrlich. Gestern war es soweit, nämlich in dem Moment, als irgendjemand stolz ein Foto twitterte und mit dem Text

„Bei der Meisterfeier vom dabei: -Boss Didi “ unterschrieb.

Beiersdorfer_Falke

Das muss man sich jetzt wirklich mal vorstellen. Dieser Mann, der dem Verein seit nunmehr fast 2 Jahren durch seine Unfähigkeit massiv schadet, der den HSV immer tiefer und tiefer verschuldet, der eine falsche Entscheidung nach der anderen trifft, dieser Mann „feiert“ nun ausgerechnet mit denen, die exakt das mit aller Kraft bekämpften, wofür er stehen sollte. „Sollte“ ist hier Zauberwort, denn HSVPLUS hat für Obi Wan KeDidi nie eine Rolle gespielt, im Gegenteil. Dieser Mann verarscht und betrügt jedes Mitglied, welches sich für die Mitglieder-Initiative HSVPLUS stark gemacht hat, jedes Mitglied, welches unter falschen und erlogenen Vorzeichen (Dank an die Herren Gernandt und Hilke) in den Volkspark gelockt wurde, um den unfähigsten „Experten mit Stallgerucht“ zum Vorstandsvorsitzenden zu machen, den dieser Verein in der der jüngeren Vergangenheit präsentieren konnte.

Es würde mich mal interessieren, welche Ausrede oder Entschuldigung die vertrahlten HSVPLUS-Taliban jetzt wieder erfinden werden, um diesen unfassbaren Fehltritt ihres „Dukaten-Didis“ schön zu labern.

Manchmal fragt man sich, ob dieser Mann jetzt einfach nur dumm oder schlichtweg ignorant ist, auf jeden Fall müsste ein Finanz-Unterstützer von HSVPLUS wie Klaus-Michael Kühne im Strahl kotzen, wenn er sieht, wie Beiersdorfer von einem Fettpool und den nächsten springt.

Von | 2016-04-24T06:41:06+02:00 24. April 2016|Allgemein|13 Kommentare

13 Comments

  1. Miroslav Okonski 24. April 2016 um 11:05 Uhr

    Seit über 30 Jahren HSV-Fan, jahrelang Mitglied, und dann nach der de facto Machtübernahme der CFHH und der Absetzung von BH ausgetreten. HSV-Plus hat mir Mut gemacht, dass es endlich wieder besser geht. Und wo sind wir jetzt? Die Gesamtsituation (sportlich und finanziell) ist so schlimm wie nie zuvor. Nicht nur, dass die Verantwortlichen konzeptlos und absolut amateurhaft agieren, die Ideen von HSV-Plus werden von DB mit Füssen getreten. Zum Kotzen! Und noch schlimmer: Es scheint überhaupt niemanden zu stören, kritische Nachfragen (Fans, Presse, AR) gibt es (fast) keine, man lässt den Verein einfach ganz gemütlich den Bach runter gehen.

  2. Jan B. 24. April 2016 um 12:05 Uhr

    Was hat der HFC Falke mit dem HSV zu tun? NICHTS! Es ist unfassbar was sich Herr Beiersdorfer da leistet. Dann kann er ja auch zur Meisterfeier der Bayern antreten. Das ist grob vereinsschädigendes Verhalten. Ich bin gerade richtig wütend.

  3. BerndH60 24. April 2016 um 12:39 Uhr

    Wenn schon Analogien zu Filmen, dann die Richtigen.
    Der aktuelle HSV wird bei Games of Thrones sehr gut beschrieben.
    Der Herr des Lichts sagt:
    “Der Vorstand ist dunkel und voller Schrecken.“
    So können wir nur auf eine Königin oder einen König der Drachen hoffen.
    Kurze Frage eines Ahnungslosen:
    Was hat es denn mit dem HFC Falke auf sich?

    • Jan B. 24. April 2016 um 16:31 Uhr

      Der HFC Falke gründete sich aus der Gegnerschaft des HSV Plus Antrags. Der Vorstand besteht aus ehemaligen Supporters Club Führungspersonen und HSV not for Sale Unterstützern. Diese Leute haben dem HSV in seiner jetzigen Form den Rücken gekehrt und sich Ihren eigenen Verein erschaffen.

  4. ausgegliedert 24. April 2016 um 12:51 Uhr

    Nun lass doch den Didi auch mal den Erfolg geniessen, Meister-Feiern gabs ansonsten schließlich nur 2011 beim Handball, wenn man den professionellen Bereich betrachtet….
    Oder hat er seinen Vorgänger beim Graben zuschütten vertreten, der das iwie ja auch mal auf der Fahne hatte?
    Ohne Worte das alles.

  5. Kohli 24. April 2016 um 14:22 Uhr

    Muss denn immer hinter jeder Aktion ein Skandal vermutet werden? Ein bisschen mehr Gelassenheit wäre wohl eher angebracht. Was ist denn wirklich passiert? Der große VV ist auf dem Bild eines Amateurclubs zu sehen. Wow! O.k., auch wenn es Falke ist, glaubt denn wirklich jemand, das DB den Verein gegen die Wand fährt, um den e.V. einzuführen? Falke wird die AG nicht abschaffen können, was spricht also dagegen neutral freundschaftlich mit den Vereinen umzugehen?

    DB hat genügend Fehler gemacht. Das läppische Bild gehört sicherlich nicht dazu….

  6. Goldfather 25. April 2016 um 02:07 Uhr

    Dietmar Beiersdorfers geringster Fehler während seiner Amtszeit als VV des HSV ist sicherlich der Besuch der Meisterfeier des HFC Falke. Im Gegenteil, Beiersdorfer ist ein hervorragender Diplomat der versucht jene Anhängerschaft zurückzugewinnen die einst zum härtesten Teil des Fankerns des HSV zählte.
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    Echte Hardcorefans schnitzt sich kein Club für kein Geld der Welt selbst. Gewönne Beiersdorfer mit seiner versöhnlichen Geste auch nur einen Bruchteil dieser Fans für die HSV AG zurück, so wäre sein Handeln ein voller Erfolg.
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    Jede Münze besitzt zwei Seiten.
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    Dass Beiersdorfer von modernem Fußball, ebenso wie Labbadia, Knäbel, Skripnik, Eichin, Schaaf, Hecking, Kind, Magath, Schatzschneider, Schnoor oder gar Bernd Hoffmann, keine Ahnung hat, ist das viel größere Problem, welches auch durch HSVplus/minus nicht gelöst werden konnte.
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    Geht man davon aus, dass der HSV nur noch einen einzigen Punkt benötigt, um den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach zu haben, so hätte man möglicherweise ab dem nächsten Wochenende fast 4 Monate Zeit um Grundlagen, wie flüssiges Passspiel sowie Spiel auf engstem Raum mit den entsprechenden Programmen, zu entwickeln.
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    Vier 4 (IV) Monate wären für einen Trainer wie Guardiola, Tuchel oder Favre ein gigantischer Zeitraum voller Möglichkeiten, der all das was jetzt auf dem Club lastet aufbrechen und letztendlich beseitigen könnte in einem Prozess der jetzt auf der fußballerischen Ebene beginnen und in spätestens fünf Jahren mit der kompletten Entschuldung des Clubs enden müsste.
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    Für einen Trainer wie ….wären die kommenden 4 Monate das pure Gold. Grundlagentraining (Passspiel, Kombinationsspiel, Ballannahme, Ballweiterleitung, Raumaufteilung als einzelner Spieler und im Verbund, Hochgeschwindigkeitsspiel) Konditionstraining, Implementierung eines stabilen Systems, welches von jedem Spieler im Kader verstanden und gelebt wird. Der Kader könnte bereits vor der Saison zu einer Einheit verschmelzen und es Hertha BSC 15/16 gleich tun.
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    Dass es vom Transfermarkt keine großen Verstärkungen geben wird, wissen beim HSV alle Verantwortlichen, so dass es nur über die Vorbereitung gehen kann. Nur sollte es in diesem Falle keine Vorbereitung sein, sondern eine AUSBILDUNG, die es dem Kader ermöglicht in der Liga zu bestehen und das fußballerische Niveau permanent zu verbessern.
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    Wichtiger als alle Taschenrechner, Personalspiele und Transferwitze aus der Schweiz wird die Nutzung der kommenden vier Monate auf dem Platz werden. Schaut man sich gegenwärtig die vier Traditionsclubs H96, Frankfurt, Bremen und Stuttgart an, kann man sich ausrechnen wie dicht der HSV vor dem Abstieg in die zweite Liga steht, wenn nicht grundlegend andere Formen der Kaderentwicklung und des Trainingsprozesses gefunden werden.
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  7. Bernd Zwo 29. April 2016 um 15:59 Uhr

    Sorry, aber man kann auch aus Allem eine Welle machen. Zunächst einmal: Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute glauben, eine realistische Vorstellung über den HFC Falke und seine Fans zu haben, obwohl sie noch nie ein Spiel des Vereins besucht haben. Das erste, was einem bei Falke auffällt, ist nämlich die nach wie vor vorhandene Verbundenheit vieler Falke-Fans mit dem HSV, die sich sowohl in Unterhaltungen, als auch in zur Schau getragenen Fandevotionalien widerspiegelt. Das immer wieder runtergebetete Bild vom „Gegenverein“ ist also grundsätzlich falsch, auch wenn einige Falke-Leute nicht mehr zum HSV gehen. Viele andere HFC-Fans hingegen schon.
    Zur Rolle von Beiersdorfer: Er ist damals nicht als „Verfechter“ des Konzeptes HSV+ angetreten, sondern hat sich von den Machern dieses Konzeptes überzeugen lassen, das Amt des Vereinspräsidenten zu übernehmen. Man muss ja kein Fan von Beiersdorfer sein und kann zurecht seine zahlreichen Fehler und Versäumnisse der letzten 2 Jahre kritisieren, aber Fakt ist, dass er vom Herzen HSVer ist und dem Verein auch in dem Fall, dass die Ausgliederung nicht stattgefunden hätte, verbunden geblieben wäre (vielleicht erinnert sich noch jemand an die Rede von Christian Reichert bei der Mitgliederversammlung am 25. Mai 2014). Und ebenso Fakt ist, dass er noch immer mehr oder weniger enge Kontakte zu Leuten aus dem Falke-Umfeld hat, die aus der gemeinsamen HSV-Vergangenheit resultieren. Seinen Besuch bei der Meisterschaftsfeier, den er vermutlich als Privatperson und nicht in „offizieller Mission“ gemacht haben dürfte, zu einem Politikum auf zu plustern, ist somit aus meiner Sicht weit über das Ziel hinaus geschossen.

    • Gravesen 29. April 2016 um 16:16 Uhr

      Er ist damals nicht als „Verfechter“ des Konzeptes HSV+ angetreten, sondern hat sich von den Machern dieses Konzeptes überzeugen lassen, das Amt des Vereinspräsidenten zu übernehmen. Man muss ja kein Fan von Beiersdorfer sein und kann zurecht seine zahlreichen Fehler und Versäumnisse der letzten 2 Jahre kritisieren, aber Fakt ist, dass er vom Herzen HSVer ist und dem Verein auch in dem Fall, dass die Ausgliederung nicht stattgefunden hätte, verbunden geblieben wäre..

      So ist es! Und weißt du was? Es gibt tatsächlich Leute, die so jemanden als Wendehals oder Finanz-Nutte bezeichnen würden, mich eingeschlossen. Es war ihm scheiß-egal, was HSVPLUS vorgegeben hatte, er wollte nur wieder einen Job beim HSV. Das aber hatten knapp 9.000 NICHT gewählt, damals am 25.05.2014. Sie hatten eine Idee, ein Konzept von einem Verein gewählt und keinen arbeitslosen Ex-Sportchef, der einfach nur einen Job haben wollte. Das Ganze jetzt so hinstellen zu wollen, als wäre Verbrennungs-Düdü der große Versöhner, schlägt dem Fass den Boden aus!

  8. Bernd Zwo 29. April 2016 um 16:30 Uhr

    Aber sie (die HSV+ Wähler) haben sich für eine Struktur entschieden, die einen arbeitslosen Ex-Sportchef zum Vereinspräsi machen KANN! Und mit seiner Person wurde von Gernandt & Co. ja auch auf den letzten Metern aktiv Wahlkampf betrieben. Jetzt zu sagen, der Beiersdorfer hat nicht gehalten, was einem von anderen Leuten versprochen wurde, ist zu einfach.

    • Gravesen 29. April 2016 um 17:09 Uhr

      Nein, ist es nicht. Beiersdorfer hat einen (von den Wählern) glasklaren Auftrag bekommen, die lustigen „Werte“ des Leitbildes existierten ebenfalls vorher schon. Wenn ich als Chef erkenne, dass das, wofür man mich geholt hat und was die absolute Mehrheit der Mitglieder wollte, nicht umsetzbar ist, muss ich kapitulieren. Das macht der Mann aber nicht, er ignoriert einfach mal den Wahlauftrag und macht exakt das Gegenteil.
      Man stelle sich einmal eine Bundes-Partei vor, die damit wirbt, dass sie im Falle des Sieges in der Bundestagswahl dafür sorgen wird, dass alle Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Die Partei gewinnt mit der absoluten Mehrheit, stellt den neuen Kanzler und dieser erklärt in seiner ersten Regierungserklärung, dass innerhalb der nächsten 3 Jahre mindestens 10 neue Kernkraftwerke gebaut werden. Und dann? Würdest du dann sagen, dass die Wähler mit ihrer Stimmabgabe diesen Wahlbetrüger erst möglich gemacht haben?

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