Passt ins Gesamtbild

Liebe Leser,

mal ehrlich – wer ist eigentlich noch von Auftritten wie dem gestrigen bei Strand 08 überrascht? Ich nicht. Denn ich habe mir viele Vorbereitungsspiele angeschaut, habe die für jeden offensichtlichen Schwachstellen analysiert und habe daraus die (offenkundig) richtigen Schlüsse gezogen. Nicht, weil ich schlauer bin als andere, mit Sicherheit bin ich das nicht. Nein, weil ich in der Lage bin, hin- und nicht wegzusehen. Weil ich den Verein mittlerweile ohne rosa Brille und nahezu emotionslos betrachte. Wenn man all dies weglässt, die Emotionen, die Hoffnungen, den verzweifelten Glauben an Besserung unter den aktuellen Machthabern, dann ist man auch relativ problemlos in der Lage, die Fehler zu erkennen, denn sie liegen auf der Hand.

Aber dieser Hamburger Sportverein macht leider nicht nur Fehler auf dem Transfermarkt, bei der Auswahl seines Führungspersonals und in der Außendarstellung, dieser HSV macht eigentlich seit mehr als 2 Jahren alles falsch, was man falsch machen kann und zwar mit einer solchen perfiden Beständigkeit, dass man Methode dahinter vermuten könnte. Der HSV versucht sich Dinge zu leisten, die man sich leisten kann, wenn es läuft, aber nicht dann, wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt. Dieser HSV versucht witzig zu sein, wo Spaß nicht angebracht ist, dieser HSV bedient sich auf Nebenkriegsschauplätzen, ohne vorher die Basics abzuarbeiten.

So gesehen passt die Mail eines Leser, die mich gestern früh erreichte, zu 100% in das Bild, welches dieser Verein abgibt. Desorientiert, führungslos, hilflos, aktionistisch. Ein erschütterndes Bild, für das eine einzige Person verantwortlich zeichnet. Die Mail:

Moin Grave,
geil, was Du hier machst! Danke zum 1000sten. Ich hab mal ne Frage an Dich bzw. ob sowas für Dich interessant sein kann.
Vorweg: ich bin (war) HSV-Fan, weil mein Vater am Rothenbaum mit Uwe Seeler geklönt hat und ich mal bei Uli Stein auf der Schulter saß als ich eine Karte für Deurschland gg. Ungarn im Volkspark kaufte…

In diesem Zusammenhang zum Thema: Heute spielt der HSV vs. NTSV 08. Dort bin ich Trainer für die Jugend. Die Jungs haben sich wie Bolle gefreut, als sie zu Beginn hörten, dass sie “Auflaufkids” mit den “Stars” sein dürfen. Geil, dachte ich: mein Kurzer an der Hand von … schade nicht Horst Hrubesch, aber meinetwegen Halilovic…auch gut.

Jetzt krieg ich die Mitteilung: April, April…die HSV-Kicker dürfen nur von “Sponsoren-Kindern” aufs Feld begleitet werden….Unsere dürfen “nur” die NTSV-Spieler begleiten!!?? Hääh?

Ich weiß noch gar nicht, wie ich das den Lütten beibringen soll, aber wie kann ich mir das vorstellen?? Werden die “Sponsorenkinder” eingeflogen? Mitgebracht aus HH?

Ist das der Lauf der Zeit? Wenn das bei jedem Dorfspiel so ähnlich läuft, dann verpasst man doch hier schon eine Riesenchance, Kinder emotional an den HSV zu binden.???

Gruß aus Timmendorf und weiter so!
Gruß
Auch hier – nein. Auch diese Aktion wundert mich ebenso wenig wie der blutleere Pflichtauftritt einer Mannschaft, die mit Spielern bestückt war, die alle den Anspruch haben, Bundesliga spielen zu wollen. Die Verweigerung des Trainers im Anschluss an das Match und die Absage der angekündigten Pressekonferenz tut ihr Übriges. Der HSV gibt ein Bild des Jammers ab, während der Dukaten-Verbrenner versucht, sich mit Hilfe von Calmund und Struth noch ein halbes Jahr Zeit zu erkaufen, in dem er einen Brasilianer zu völlig überhöhten Konditionen nach Hamburg holt.
Das wirklich Schlimme aber: Eigentlich weiß jeder, auch die Medien-Vertreter, dass Labbadias und auch Beiersdorfers Zeit abgelaufen ist. Jeder weitere Monat, jede weitere Million führt den HSV nur noch einen Schritt dichter an die Klippe und alle, die tatenlos dabei zugesehen haben, versündigen sich an diesem Verein.
Zitat der Woche: “Wir wollten HSVPLUS – und bekamen Dietmar Beiersdorfer.”
Von | 2016-09-01T07:11:26+02:00 1. September 2016|Allgemein|47 Kommentare

47 Comments

  1. Mosche 1. September 2016 um 07:27 Uhr - Antworten

    Tja, traurig ! und nochmal traurig !
    Schön auch, dass diese DD Geschichte auf Pro7 läuft

    Zum Fazit,
    wir haben tatsächlich eine brauchbare Neuverpflichtung mit Kostic. Douglas Costa (wie unsere Matz Kollegen schrieben) werde ich mir dann mal in Ruhe anschauen. Ein Stabilisator im DM oder in der IV wurden nicht geholt. FATAL !
    Das Bindeglied zwischen erstem und den letzten beiden Dritteln ist nicht vorhanden.
    Sicherlich wird es einen neuen Trainer geben, aber bei der Kaderzusammenstellung wird es trotzdem anspruchsvoll.

    FAZIT FÜR 2016/2017
    ABSTIEGSKAMPF!
    (Ingolstadt, Freiburg, Augsburg, Darmstadt, Werder sind hierbei unsere Konkurrenz)
    1 Punkt haben wir da ja schon gegen einen direkten Konkurrenten gesammelt

    STARK, Byeersdorfer

  2. Rainer Trapp 1. September 2016 um 07:41 Uhr - Antworten

    Ich kann dem nur zustimmen. Es ist nur noch erbärmlich.

    Gespannt bin ich in den nächsten Tagen auf die mediale Gegenüberstellung der Schönwetterpresse hinsichtlich aller Vorhaben, die unser VV für diese Wechselperiode hatte (vor allem hinsichtlich der Abgänge) und der dann tatsächlich durchgeführten Deals.

    Aber da warte ich vermutlich vergebens…

  3. derGast 1. September 2016 um 11:11 Uhr - Antworten

    Mal ein bisschen ausserhalb der Fehler von dem ganzen Orga Team drumherum:

    Da ist ein Kader von nun 30 Spielern. Alle haben den Anspruch in der Bundesliga spielen zu wollen und Sie schaffen es nicht, gegen Strand 08 zu glänzen?
    Ok – Fussball ist ein Teamsport. Ja! Aber es funktioniert, wenn die 11 auf dem Platz als erstes ->Ihre Leistung bringen UND dann als Team zusammen halten. Wenn aber schon die einzelne Leistung nicht passt ?

    Geht nicht in meinen Kopf, wie ich als Profi nicht auf mich aufmerksam machen will, dass ich keine Blinse bin.
    Selbst wenn mein Trainer in einer 2-7-1 Aufstellung spielt, kann ich mich als Spieler doch auf dem Feld beweisen. Oder haben wir eventuell das Problem, dass die Spieler einfach zu doof sind !?

    • Gravesen 1. September 2016 um 11:24 Uhr - Antworten

      Nun ja, wirklich viele Erklärungen kann es dafür tatsächlich nicht geben. Warum versuche ich mich in solch einem Spiel bei meinem Trainer nicht zu empfehlen? Weil ich keine Lust mehr auf den Trainer habe? Weil ich vermute,dass der Mann ohnehin nicht mehr lange da ist und sich Engagement bei ihm eh nicht mehr lohnt? Weil ich weiß, dass bei diesem Trainer eh immer die Gleichen auflaufen werden, egal, wie sehr ich auch Gas gebe?
      .
      Wenn ich mir vorstelle, dass Labbadia innerhalb der Mannschaft schon “der Sonnenkönig” genannt wird, kann ich mir ausmalen, wohin die Reise gehen wird.

  4. Skeptiker 1. September 2016 um 11:45 Uhr - Antworten

    Auch diese Geschichte mit den Auflaufkids von Strand 08 passt leider absolut in das jämmerliche Bild, das der HSV abgibt. Es spricht Bände, dass es innerhalb der HSV-Führungsclique jemanden geben muss, der eine solche Entscheidung trifft. Man sitzt auf dem hohen Ross, entsprechend verhält sich dann auch die Mannschaft auf dem Platz. Und was sagt das mal wieder aus? Es gibt keine professionelle Führung bei diesem Club. Da muss man sich überhaupt nicht wundern, wenn auch auf dem Rasen nicht geliefert wird. Man wird noch Millionen versenken und dutzende Trainer ausprobieren können, es wird ohne professionelle Leitung nichts bringen. Das wahre Problem sitzt an der Spitze!

  5. FoppaXL 1. September 2016 um 11:54 Uhr - Antworten

    …schön, wie Du solche kleinen Hinweise wie den “Sonnenkönig” so ganz nebenbei fallen lässt, obwohl sich daraus sicher ein ganzer Blogeintrag schreiben ließe.
    Oder kommt dieser zeitnah?

    • Gravesen 1. September 2016 um 11:56 Uhr - Antworten

      Manchmal muss man auch mal subtil mit der feinen Klinge schneiden 😉

  6. Oliver Bruchholz 1. September 2016 um 13:37 Uhr - Antworten

    Hallo Grave. Ich hab mich auch schon gefragt ob hinter dieser Schei.. Methode stecken könnte. Aber erkläre mal bitte welche das sein könnte. So richtig steige ich da nicht durch. Gerne auch alle anderen Kommentatoren.

  7. Skeptiker 1. September 2016 um 14:03 Uhr - Antworten

    Gerade auf mopo.de: “Am Mittag nach dem Deadline Day wirkt Dietmar Beiersdorfer locker und gelöst.”
    Na dann ist ja alles im Lot. Realisiert dieser Mann überhaupt noch, was um ihn herum passiert?

    • Gravesen 1. September 2016 um 14:36 Uhr - Antworten

      Beiersdorfer: “Erster Kontakt zu Douglas Santos war am letzten Freitag”. Sorry, aber der Mann ist doch nicht mehr ganz dicht. 2 Monate Transferperiode, dann kauft er völlig überteuert einen Spieler, der bereits zweimal in Europa gescheitert ist und dann haut er sowas raus?

  8. Kerberos 1. September 2016 um 15:29 Uhr - Antworten

    .
    @ Oliver Buchholz: dann versuche ich Dir das als Beispiel in Kurzform und stark vereinfacht darzustellen:
    .
    Ich leihe Dir heute 50 Mio für Spieler und übernehme für 2 Jahre die Gehälter von 50 Mio. Damit fallen für Dich in den nächsten 2 Jahren 75 Mio Verluste (50% Abschreibung + Gehälter) an.
    .
    In 2 Jahren erreichst Du die Teilnahme am Europa-Pokal und musst mir nun 100 Mio zurückzahlen; aber wovon? Also bist Du zahlungsunfähig. Wir erstellen also eine Vermögensübersicht mit 25 Mio (Restwert der Spieler) zum Zeitpunkt der Zahlungsunfähigkeit (künftige Einnahmen können nicht berücksichtigt werden).
    .
    Stellen wir also fest, dass 75% verloren sind, machen wir einen Kapitalschnitt. Damit verlierst Du mit allen bestehenden Anteilseigner 3/4 Deines Kapitals und als Gläubiger habe ich das Recht, das bereits genehmigte (noch nicht veräußerte) Eigenkapital zum aktuellen Preis (25%) zur Befriedigung meiner Ansprüche zu übernehmen.
    .
    Auf Grund einiger Sonderregelungen im Insolvenzrecht ist damit jetzt sogar die Übernahme von Stimmrechten bis zu 33% möglich und ich kann somit eine Sperrminorität einfahren (an dieser Stelle zu kompliziert).
    .
    Das Alles habe ich von Dir bekommen, weil ich 75 Mio “verloren” habe (denn 25 Mio sind ja noch der Wert Deines Unternehmens zum Insolvenzzeitpunkt durch vorhandene Spieler). Dazu habe ich die Sperrminorität bekommen, das faktische Bestimmen in Deinem Unternehmen und die Gewinne von Morgen durch Europa-Pokal, Transfererlöse, etc.
    .
    Warum also soll ich heute für 100 Mio nur 24,9% Deines Unternehmens kaufen und rein gar nichts zu sagen haben? Das macht keinen Sinn. Besser ich leihe Dir das Geld in einer Form, in der ich die sportliche und finanzielle Zunkunft Deines Unternehmens ganz alleine bestimme und morgen Dein Unternehmen gänzlich schlucke.
    .
    Der ganze Trick liegt in der Zeitschiene: meine “Verluste” als Darlehensgeber fallen in eine Zeit, in der ich nicht wesentlich an Deinem Unternehmen beteiligt bin. Die Investitionsverluste tragen also die “Alteigentümer”, deren “Aktien-Vermögen” dahinschmilzt. Als einziger Gläubiger bestimme ich dann den Preis (Kapitalschnitt) und die Konditionen für eine Übernahme (sogar noch über 25% hinaus) bei der Insolvenz. Mit der Übernahme kommt der Erfolg und es fallen die Gewinne nach neuen Eigentumsverhältnissen an. Ich muss also lediglich “geeignete” Verluste machen, so dass bei der Insolvenz der “turnaround” bereits von Dir und den anderen Miteigentümern finanziert wurde.
    .
    Das ist das Tagesgeschäft aller Heuschrecken und wirklich keine bemerkenswerte Investorenleistung.
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    • alfa 1. September 2016 um 15:50 Uhr - Antworten

      @Kerberos
      Und die Kardinalsfrage: Hat VV von Anfang an wissentlich Teilhabe am Geschehen des unabwendbaren Vorgangs oder das Lamm, welches glaubte als Löwe agieren zu können und durch eigenes Unvermögen der Begünstiger (Beschleuniger ?),der als kastriertes Kätzchen endete?

      • Kerberos 1. September 2016 um 16:00 Uhr - Antworten

        Kennst Du die Antwort? Ich kenne sie nicht. Mein rein persönliches Gefühl aus einer unvollständigen Gesamtschau vieler einzelner Vorgänge sagt mir, dass Beiersdorfer zumindest anfänglich nicht (wissentlich) involviert war.

        • Gravesen 1. September 2016 um 16:20 Uhr - Antworten

          Eines fällt mir mehr und mehr auf und zumindest ich finde das bemerkenswert.
          .
          Hat irgendjemand den Eindruck, dass unser Vorstandsvorsitzender in irgendeiner Form gestresst wirkt? Kann man der Auffassung sein, dass ihn die aktuelle Situation, die Entwicklung des Vereins, die sportliche Performance in irgendeiner Art tangiert? Ich kann nichts dergleichen erkennen. Vielmehr denke ich mehr und mehr, dass Beiersdorfer die ganze Nummer im Grunde komplett egal ist. Er hat seinen Vertrag über 4 Jahre und den gilt es ab zu sitzen und sich dabei nicht allzu sehr stressen zu lassen.
          .
          Wenn alle Stricke reißen, feuert man halt den Trainer und erkauft sich durch den Erwerb des nächsten Heilsbringers wieder 6 Monate Ruhe und Zeit. Im schlimmsten Fall (und wenn mindestens ein Trainer bereits über den Jordan gegangen ist), wirft man über einige Wochen den allein schuldigen Sportchef der Meute zu Fraß vor, um ihn denn irgendwann notgedrungen zu köpfen. Folge: Wieder einige Monate gekauft.
          .
          Das ganze Verhalten wird natürlich garniert mit entsprechenden PR-Käufen/Aktionen. Die Jatta-Nummer beispielsweise hat über Wochen richtig nett ausgesehen, sportlich ist das weniger als eine Nullnummer. Die Käufe von zuletzt Kostic, Halilovic und nun auch noch Goldjunge Douglas Santos sehen für Fans und Medien (und Kühne) ganz toll aus, sind aber im Grunde
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          1. Komplett sinnlos (Halilovic)
          2. viel zu teuer (Kostic, Douglas Santos)
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          Ich behaupte, man hätte Spieler vergleichbarer Klasse für deutlich weniger Geld in der Bundesliga oder dem europäischen Ausland verpflichten können (beispielsweise Emre Mor vor einem halben Jahr oder Pione Sisto), aber die haben halt nicht das von Didi gewünschte Flair. Mit solchen Spielern kann man sich nicht so wunderbar schmücken wie mit dem Barca-Star oder dem Brasilianer, der in die Selecao möchte.
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          Wieder erkauft man sich Zeit, der sportliche Wert ist überschaubar. Aber: Als Vorstandsvorsitzender kann man sich für solche Deals abfeiern lassen, während der Trainer derjenige ist, der den sportlichen Wert realistisch einschätzen kann und deshalb mittelmäßig gelaunt ist.
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          Nein, Beiersdorfer ist das alles komplett Latte, so lange ihm die Maßnahmen dazu verhelfen, seinen Vertrag über die gesamte Laufzeit aus zu sitzen. Und wenn nicht, sollen sie ihn doch abfinden. Ihm doch egal.

          • Kerberos 1. September 2016 um 16:39 Uhr

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            Bedingungslose Kapitulation.
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            Bereits seit Abschluss des Kühne-Deals weiss Beiersdorfer: “Game Over” und wirkt seither tatsächlich entspannt und befreit. Beiersdorfer hat sich vollends in sein persönliches “Schicksal” gefügt; da ist sein Verhalten sogar “normal”.
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          • Saschas Alte Liebe 1. September 2016 um 17:54 Uhr

            Genau so drängt es sich schon zwingend auf, dass man eigentlich nur noch mit mehreren ‘pinkschock-Brillen’ übereinander auf diesen HSV schauen müsste – also praktisch blind -, um das zu ignorieren oder gar zu verneinen.
            Wer so blöd ist ? Na, Tausende treudoofer Fan-Schafsköpfe, die sich weiter an der Nase herum führen lassen, jubeln und hüpfen, egal was sie für’n dilletantischen öden Mist vorgeführt bekommen – unbegreiflich ! Und die wollen es auch offenbar so. Tut mir leid, das sagen zu müssen. ich kann’s mir nicht anders erklären.

        • alfa 1. September 2016 um 22:11 Uhr - Antworten

          Wenn man die Antwort wüsste, könnte es den Herrn DB schlechter dastehen lassen können, als ohnehin rückblickend und vorausschauend? Ich sage nein.

  9. Hannes Grundmeyer 1. September 2016 um 15:33 Uhr