Der Nächste, bitte…

Kapitel (vorerst) geschlossen).

Der Hamburger SV hat Mittelfeldspieler Alen Halilovic bis zum Sommer 2018 an den spanischen Erstligisten UD Las Palmas verliehen. Der 20-jährige Kroate kehrt damit zurück in die “La Liga”, in der er zuletzt in der Vorsaison ebenfalls als Leihspieler für Sporting Gijon auflief. Im Sommer 2016 wechselte er dann vom FC Barcelona an die Elbe, kam für die Rothosen aber nur zu sieben Pflichtspieleinsätzen. Dabei erzielte Halilovic in der ersten Runde des DFB-Pokals beim FSV Zwickau den 1:0-Siegtreffer. “Wenn beide Seiten nicht zufrieden sind mit der Situation, muss man nach Lösungen suchen. Wir wünschen Alen alles Gute und viel Erfolg während seiner Zeit bei Las Palmas”, sagt Sportchef Jens Todt. UD Las Palmas belegt derzeit den elften Tabellenplatz in Spaniens höchster Spielklasse. (Quelle: HSV.de)

Irgendwie einzigartig, wie emotionsbefreit der großartige HSV mit diesen Sachen umgeht. Sieht man auf der anderen Seite, mit welchem Brimborium ein neuer Dino Hermann-Darsteller gesucht wird, fragt man sich unwillkürlich, ob dieser Verein vielleicht die Prioritäten falsch setzt. Nun ist der “Mini-Messi” also wieder Geschichte und ebendiese wiederholt sich beim Hamburger Sportverein, immer und immer wieder. Ich zitiere an dieser Stelle Daniel Jovanovs gestrigen Facebook-Post:

Geschichten wiederholen sich ständig. Immer, wenn ein Talent beim HSV vor dem Abgang stand, wurde die Charakterfrage aufgeworfen. Änis Ben-Hatira war kompliziert, Eric-Maxim Choupo-Moting auch, Mohamed Besic erst recht, Jerome Boateng ein Sturkopf, Vincent Kompany sowieso, über Hakan Calanhoglu ist jedes Wort zu viel, Kerem Demirbay war schwierig, Julian Green noch schwieriger, Jonathan Tah ebenfalls, und nun ist es Alen Halilovic.

Fällt etwas auf? Vielleicht muss die Frage von einer anderen Seite gestellt werden. Warum ist es beim HSV möglich, dass Talente nicht in den Griff zu bekommen sind? Was macht der HSV falsch? Wie ist die interne Struktur, die Fehlverhalten ermöglicht?

Und da kommen wir sehr schnell zum Thema Vereinsphilosophie und Unternehmenskultur. Das ist nicht mit einem Leitbild zu ändern. Sondern dadurch, dass es vorgelebt wird. Und das wird es nachweislich nicht. Jedenfalls noch nicht.

Diese Liste ließe sich endlos weiterführen. Sidney Sam war ein so unglaublich schwieriger Charakter, bis er dann außerhalb Hamburgs zum Nationalspieler wurde. Hakan Calhanoglu ist das Sinnbild des Söldners, komisch nur, dass man davon in Leverkusen nichts mitbekommt. Jonathan Tah wollte unbedingt weg und war nicht zu halten, erklärt aber nun, dass er gern in Leverkusen bleiben und nicht nach England gehen möchte. Warum also passiert dies immer wieder dem HSV?

hali

Um das zu verstehen (bzw. nicht zu verstehen), muss man ganz vorn anfangen, nämlich da, wo diese Spieler verpflichtet bzw. gescoutet werden. Nehmen wir also das aktuelle Beispiel Halilovic. Bereits ein Jahr vor der Verpflichtung war der HSV an diesem Spieler interessiert, der Deal scheiterte nur daran, dass Barcelona nur verleihen wollte und eine Einsatzgarantie für mindestens 20 Liga-Spiele forderte. Der HSV ging völlig zu Recht nicht darauf ein. Ein weiteres Jahr später dann kaufte man den Spieler dann und entlohnte ihn mit  3 Mio. jährlich. Man muss also davon ausgehen, dass der Halilovic-Kauf keine aus der Not geborene Panik-Aktion auf Empfehlung eines Beraters war, sondern dass man den Spieler in- und auswendig kannte. Sowohl sein spielerisches Potenzial wie auch seine charakterlichen Eigenschaften.
Sollte man an einem von beiden auch nur den geringsten Zweifel gehabt haben, hätte ein extrem klammer Verein wie der HSV diesen Transfer niemals vollziehen dürfen, man tat es dennoch. Als dieser Spieler dann nach Hamburg kam, war das Erste, was er hörte, die Ansage des Vereins: Der Junge wäre durchaus so talentiert wie etwa Luca Waldschmidt, bis dahin Ergänzungsspieler der Frankfurter Eintracht und er müsse sich erstmal an die Bundesliga gewöhnen.
Ich weiß, was jetzt wieder einige sagen werden. Natürlich muss der Spieler seine persönlichen Bedürfnisse hinter die der Mannschaft stellen und seine verdammte Pflicht ist es, für die Millionen, die er kassiert, auch Leistung abzuliefern. ABER: Wir reden an dieser Stelle von 19 – 20-jährigen Jungs. Dieser Spieler wurde als Minderjähriger vom FC Barcelona verpflichtet und hörte die ganze Zeit, er wäre der legitime Nachfolger von Lionel Messi. Dann kauft ihn ein potenzieller Absteiger aus Deutschland und dort soll er sich anbieten? Was geht in solchen Momenten im Kopf dieses Jungen vor sich? Zumal man ihn unter Garantie mit anderen Ansagen nach Hamburg gelockt hatte.
Und natürlich finden sich wieder absolute Insider wie Herr Coenen von der Sportbild und der unsägliche Braasch von der Mopo, die davon zu berichten wissen, was für ein Kotzteufel dieser Alen doch sei. Komisch nur, dass diese Herren nie darüber berichten, dass es innerhalb der HSV-Mannschaft extrem Grüppchen-Bildung gibt. Da sitzen die “Stars”, da die Balkan-Gang und da sitzt der Nachwuchs. Miteinander haben die außerhalb des Trainings nichts zu tun, teilweise nicht mal während des Trainings.
Meine Meinung: Wenn sich ein Verein wie der HSV auf ein Abenteuer wie Halilovic einlässt, muss man sich zu 100% hinter diesen Spieler stellen. Dann muss man vor der Verpflichtung wissen, ob dieser Spieler sowohl sportlich wie charakterlich in die Mannschaft passt. Hat man diese Entscheidung getroffen, gibt es nur einen Weg – ich muss einen solchen Spieler zum Dreh-und Angelpunkt meines Spiels machen, welches sich in den vergangenen Jahren nicht gerade durch Kreativität ausgezeichnet hat. Geht das nicht, habe ich für diesen Spieler keine Absicherung, zweifel ich in irgendeinem Punkt an den Fähigkeiten oder an der Einstellung des Jungen, muss ich es lassen. Dies aber tut der HSV nicht und er macht diesen Fehler immer und immer wieder. Egal, unter welchem Trainer, Sportchef oder Vorstand, sie lernen einfach nicht dazu.
Eines sollte allerdings auch klar sein: Mit jedem dieser fehlgeschlagenen Experimente verliert der HSV wieder mehr an Boden, weil sich dieses Verhalten rum spricht. Am Ende hat man dann eine Mannschaft aus Holtbys, Hunts, Djourous und Diekmeiers, aber die spannenden und kreativen Spieler, die Spieler, für die man ins Stadion geht, die werden einen immer größeren Bogen um die Stadt machen. Würde ich allerdings auch.
Von | 2017-01-27T07:06:54+01:00 27. Januar 2017|Allgemein|62 Kommentare

62 Comments

  1. Weltmeister 27. Januar 2017 um 07:32 Uhr - Antworten

    Guten Morgen!
    Bravo. Richtig, richtig gut!

  2. Leonadomitcabrio 27. Januar 2017 um 07:49 Uhr - Antworten

    Du hast die Situation sehr gut erfasst.. Keiner, der bei Sinnen ist, gibt seinen Spross zum HSV. Das ist nicht erst seit 3, 4, Jahren so, sondern länger..

  3. Volli 27. Januar 2017 um 07:54 Uhr - Antworten

    Aber warum haben alle Angst auf junge Talente zu setzen? Gisdol scheißt sich ebenfalls in die Hose. Es könnte ja nicht funktionieren, und dann wäre die Kritik groß! Wer nichts wagt, der nichts gewinnt! So ist es halt, wahrscheinlich weiß das auch jeder bei den Verantwortlichen, aber ändern wird es Keiner. Also bleibt alles beim Alten!

    • Arnold 27. Januar 2017 um 08:06 Uhr - Antworten

      Das kann nur diese wahnsinninge Medien-Druck sein, der in Hamburg herrscht 😉 😉 😉

  4. Leonadomitcabrio 27. Januar 2017 um 08:08 Uhr - Antworten

    @ Volli

    Eine gute Frage.
    Dortmund hat aus Not ne Tugend gemacht. Dort hat man es riskiert und alles weitere ist Geschichte. Heute wird der BVB für Jugendspieler als DAS SPRUNGBRETT gesehen… Davon kann man hier in Hamburg nur träumen. Die letzte Verpflichtung ließ mich aufhorchen. Dort werden die Jugendspieler unabhängig von der Meinung eines Coach Tuchel geholt. Ergo: die haben eine Philosophie, die wird durchgezogen, egal wer der Chefcoach ist..
    So muss es laufen….
    und nicht wie bei uns..

  5. Michael 27. Januar 2017 um 08:45 Uhr - Antworten

    Einerseits d´áccord: auffallend, dass alle Talente der letzten Jahre beim HSV nichts werden. Hinterher sind sie schuld. Da ist was faul.
    Andererseits muss ein Spieler ackern, im Abstiegskampf sowieso. Als Leistungssportler, noch mehr als Profi, muss einem klar sein, dass der Weg harte Arbeit bedeutet, nicht Ferrari und Spielkonsole bei Millionengehalt ohne Gegenleistung.
    Es muss wohl daran liegen, was Sie sagten: keine klare Vorstellung von dem, den man eingestellt hat, und keine klare Ansage vorher, was den jeweiligen jungen Mann hier erwartet. Gefolgt vom Fehlen eines Konzepts für die Entwicklung, personell sind wohl auch nicht die richtigen Leute am Werk.
    Bessere Betreuung ja, nur nicht noch mehr den Hintern nachtragen. Im Gegenteil Führung zu mehr Reife und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Es muss an der Motivation, der Ansprache, am fehlenden Gefühl für den Umgang mit jungen Menschen liegen beim HSV. Heranwachsende und junge Menschen mit Reifedefiziten zu begleiten ist kein Zuckerschlecken, aber auch kein unmögliches Ding. Hrubesch kann´s z.B, Dortmund und Freiburg, um nur einige zu nennen, auch. Bayern meinte, es sich leisten zu können, auf fertige Topspieler zu setzen. Hoeneß will das ändern, auch dort hat man erkannt, dass es nicht ohne Jugendarbeit und Talententwicklung geht in Zukunft.
    Halilovics Haltung mit dem Victoryzeichen finde ich nur schnöselig. Nichts gerissen, bis auf sein Tor ist er nur rumgeeiert. Er ist auch gescheitert beim HSV, er ist nicht nur vernachlässigt worden. Der Herr Toptalent, der kleine Messi, hat nichts gezeigt, sonst hätte man ihn nicht in die Ecke gestellt. Unter anderen Umständen hätte er vielleicht was gezeigt, nur, hätte es auch gereicht? Wir wissen nicht genau, warum man ihn abgeschoben hat. Hat er im Training den arroganten gemacht?
    Wissen wir alles nicht. wir wissen aber, dass es beim HSV stinkt. Nach Versagen. Auch in diesem Bereich. Das soll man auch benennen, vielleicht liest jemand mit beim HSV.

  6. Leonadomitcabrio 27. Januar 2017 um 09:00 Uhr - Antworten

    Die Kernfrage der Jugendarbeit ist doch die Durchlässigkeit nach oben…

    Als Jugendlicher willst du spielen, du willst dich zeigen.. Beim BVB bekommst du diese Chance.
    Bekommen junge Spieler wirklich ne Chance hier beim HSV ? Ich habe nicht das Gefühl.
    Mich erinnert es irgendwie an Planlosigkeit.. Halilovic is mit Sicherheit kein schlechter, nur du musst wissen, WAS kann er WAS nicht .. und da krankt es beim Verein.. Die holen nen 19 jährigen Brasilianer und wundern sich, dass er kein deutsch spricht, um es mal drastisch auszudrücken. DAS ist der HSV.

  7. Gravesen 27. Januar 2017 um 09:26 Uhr - Antworten

    27.01.2017. Vier Tage bis Ultimo. Beiersdorfer hat alle notwendigen Deals vorbereitet.
    .
    Der Berater von Walace: “Es gibt noch nichts Konkretes”.
    .
    Wahnsinn!

  8. Leonadomitcabrio 27. Januar 2017 um 09:32 Uhr - Antworten

    Gravesen:

    Man kann gar nicht so essen, wie man kotzen möchte …

  9. Saschas Alte Liebe 27. Januar 2017 um 10:08 Uhr - Antworten

    Ein Brasilianer ? Einer, der bei den Hamburger Witterungsverhältnissen so etwa ab Juni richtig warm läuft ?
    Großartiger Deal !
    Derlei Klischee beiseite lassend – Walace ist meines Wissens nicht zwingend als hoffnungserweckender Aufbauspieler anzusehen, oder ?
    Vielleicht beherrscht er das Langhafer-Gebolze exakter, gezielter ?

  10. lewemarc 27. Januar 2017 um 10:17 Uhr - Antworten

    11Freunde schrieb am 21.7.16 über Halilovic:

    Insofern ist Halilovic, sollte er wirklich kommen, auch eine Aufgabe für den HSV. Ein Spieler, an dem sich zeigen kann, wie mutig die Hamburger wirklich sind. Ob sie mit komplizierten Charakteren umgehen können. Ob sie auch nach drei, vier schlechteren Spielen nicht wieder in alte Muster verfallen und am Ende doch wieder einen Älteren dem Jungen vor die Nase setzen.

  11. Bidriovo 27. Januar 2017 um 10:19 Uhr - Antworten

    “…wie Herr Coenen von der Sportbild und der unsägliche Braasch von der Mopo, die davon zu berichten wissen, was für ein Kotzteufel dieser Alen doch sei.”
    Schön, dass solche Kommentare zum Abschied kommen und nicht bei der Vorstellung, als der Spieler als Mini-Messi gefeiert wurde. Und das trotz Kommentaren wie die von Herr Scholz, der gerne vor Verpflichtungen erzählt, dass er sich bei Kollegen vom abgebenden Verein informiert hat und nur positives über jeweilige Spieler gehört hat. Es wäre wirklich erfrischend, wenn man von der Presse von Anfang an den richtigen Ton treffen würde und nicht erst am Ende, wenn jeder die Missstände sieht, auch ohne das man recherchiert hat und ganz tolle Kontakte zu Kreti und Pleti aus der Szene hat.

  12. Gravesen 27. Januar 2017 um 10:41 Uhr - Antworten

    Ja “Maik”, hier werden Kommentare gelöscht. Wenn jemand erkennbar und vorsätzlich nur schreibt, um rum zu furzen, andere dämlich von der Seite anzumachen und zu provozieren, dann wird umgehend gelöscht. Alles klar?

  13. Oberberger 27. Januar 2017 um 11:37 Uhr - Antworten

    Für mich ist der “Fall Halilovic” nur ein weiteres Totalversagen der sportlichen Leitung. Wenn ich für einen Spieler mehrere Millionen auf den Tisch lege, dann erkundige ich mich vorher aber mal ganz genau wen ich da für mein Geld bekomme.
    Nach ein paar Wochen oder Monaten festzustellen, dass er weder mental noch sportlich zur Mannschaft paßt ist einfach nur ein Offenbarungseid aller am Transfer Beteiligten.
    Wobei die Charaktereigenschaften bzw. mentale Verfassung bei anderen Spielern ebenfalls fragwürdig sind / waren.
    Ich erinnere nur an Aggressiv-Knochenbrecher-Leader Behrami, Mama-ist-die Beste Lasogga, Pussy-Backpfeifen Spahic, Social-Media-Brummkreisel Holtby und Homestory-Dickie.
    Bei den vorgenannten Spielern waren / sind mentale Defizite aber offensichtlich kein Problem.
    Vielleicht war´s ja ein ähnliches Problem wie bei Diaz: Die Mannschaft ist einfach noch nicht so weit um seine Spielweise zu verstehen 🙂
    Grundsätzlich halte ich die Art und Weise wie der HSV seit Jahren mit jungen bzw. ausgemusterten Spielern umgeht einfach nur für niveau- und stillos.
    Egal warum man sich trennt, man könnte es geräuschlos und ohne maximalen Schaden für alle Beteiligten tun. Diesem Verein fehlt es an allen Ecken und Enden an Professionalität.

  14. Saschas Alte Liebe 27. Januar 2017 um 12:26 Uhr - Antworten

    Diesem Verein fehlt es an allen Ecken und Enden an Professionalität.”
    ——————
    Dieser Satz ist beinahe täglich seit fünf Jahren als Fazit hier zu finden – wer auch immer den Kader oder die Trainerbank oder die Administration ziert.
    Der HSV ist permanent mit sich selbst als Club beschäftigt, ohne sich dabei ernsthaft wesentlich mit seiner Selbst zu befassen.
    Wenn alle, die neu kommen, sagen, der Club funktioniere bestens und es werde großartige Arbeit geleistet, dann kann dies nur bedeuten, dass diese Neuen noch nicht sehen können, woran der HSV krankt, dass das Problem sehr viel tiefer liegt.
    Oder aber es hieße, alle diese immer wieder neuen Leute hätten einfach keine Ahnung, oder keinen Mut, das Kind beim Namen zu nennen.

  15. Andi Pie 27. Januar 2017 um 16:27 Uhr - Antworten

    Gestern im HHA gelesen: Peters: das vertikale Spiel erhöht die Chance auf Torchancen.
    Wahnsinn.
    Welch Erkenntnis.
    Dann heute gelesen: Wallace soll kommen.
    Für 10 Mio EUR.
    Wahnsinn hoch drei!!!
    Woher kommt denn diese Kohle nun wieder (rethorisch)?
    Was soll das?
    Dafür bekommt man 20 Mal Subotic ausgeliehen.
    Ehrlich, mir fehlen die Worte ob des gesamten Stümperhaften Werkelns der Oberen im Verein.
    Was macht der HSV eigentlich im Falle eines Abstieges mit diesen überteuerten Stars?
    Mit Abfindung in die Zwote versetzen?
    .
    Und immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr,
    dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
    Es brennt und brennt, brennt lichterloh,
    und Fans der anderen Vereine freuen sich ‘nen Ast an Po…

  16. Martin 27. Januar 2017 um 17:31 Uhr - Antworten

    “Da sitzen die „Stars“, da die Balkan-Gang und da sitzt der Nachwuchs”

    Da fragt man sich.. wo sitzt eigentlich Lasogga ?

    • BerndH60 27. Januar 2017 um 18:36 Uhr - Antworten

      Der sitzt wie Dagobert Duck auf seinem Geldspeicher und wartet ganz in Ruhe auf das Ende seines Vertrages.
      Dann wird er entweder zu einem Viertel seines Gehalts bei einem anderen Verein die Arbeit wieder aufnehmen oder wie Marcel Janssen gleich in Rente gehen. ??

  17. atari 27. Januar 2017 um 20:42 Uhr - Antworten

    14 Kommentare an einem Abend vor einem Spiel im Abstiegskampf. Nur noch 7 Opas kommentieren einen Langweilerblog. Muh aus Kuh sondert nur noch Müll ab. Die Einöde ist am Ende.

    • Gravesen 28. Januar 2017 um 07:33 Uhr - Antworten

      Fragt sich nur, welcher Hilfsschüler den Scheiß diesmal verbrochen hat. Münchhausen war es nicht und Pegel-Off war es auch nicht. Aber wen interessiert das eigentlich noch?

    • atari 28. Januar 2017 um 11:47 Uhr - Antworten

      wenn ich mir die Kommentare in der Einöde so durchlesen, dann verstehe ich, warum Du gar keinen großen Wert auf Kommentare legst 🙂 Schütze uns vor diesem Müll.

  18. Weltmeister 27. Januar 2017 um 22:50 Uhr - Antworten

    Wie geil: Jens Todt war in BRASILIEN ?? um dort einzukaufen. Geil, oder? Der Erfolgskurs von Beiersdorfer wird also zum Glück 1:1 fortgesetzt.
    Bitte unbedingt zwei richtig teure Brasilianer holen. Da kann man gar nicht ins Klo greifen! Zumal Brasilianer total zuverlässige und anpassungsfähige Wesen sind. Die 30 Grad Temperaturunterschied, sowie die neue Kultur und Sprachprobleme sind spätestens nach drei Tagen kein Thema mehr!
    Also: Unbedingt richtig tief in die Tasche greifen. Gerne auch noch einen Argentinier mit in den Flieger setzen.
    Südamerikaner und der HSV – das hat in der Vergangenheit ja IMMER gepasst!!!

    ??

    • Skeptiker 27. Januar 2017 um 23:44 Uhr - Antworten

      Die neue Clubleitung knüpft nahtlos an die Ära Beiersdorfer an. Die vermutlich letzte Chance auf einen Neubeginn wird gerade vertan. Warum wurde der Verbrenner überhaupt entlassen? Wenn sowieso alles wie früher weiterlaufen soll, hätte man sich die teure Abfindung sparen können. Mal sehen, was der Wundertrainer Gisdol sich für morgen ausgedacht hat. Leider schwant mir nichts Gutes. Morgen eine Niederlage, und es kann für die zweite Liga geplant werden. Ich glaube kaum, dass sich diese Mannschaft davon erholen würde, denn es kommen danach die schweren Gegner. Gisdol wird dann wohl auch das Ruder nicht mehr herumreißen können, dafür ist sein Repertoire doch zu begrenzt.

  19. Michael 28. Januar 2017 um 08:27 Uhr - Antworten

    Ich darf gar nicht so viel saufen wie ich Narkose brauche. Führungskompetenz wie auf der Titanic. Eisberg (Zweite Liga) voraus, leichte Kurskorrektur und dann mit der Längsseite nehmen.
    Was ist nicht alles versiebt worden. Auch jetzt im ach so undankbaren Wintertransfer. Wenn ich das schon höre: alles Leistungslügen. Na und, lass es doch schwerer sein. Ist es übrigens für den Wettbewerb genauso ;-), dem muss man sich nur stellen! Dann geht man eben mit noch mehr Fleiß und noch früher und konzentrierter das Problem an, schiebt mal die eine oder andere Nachtschicht, idealerweise mit dem besseren Team, erstellt Pläne (kurz-, mittel- und langfristig) und arbeitet sie beizeiten ab. Am Ende ist man einen Tick besser, schneller, früher als der Mitbewerber und gewinnt. Statt last minute ein Phantom zu jagen.
    Andere Klubs, ja ich weiß, die haben mehr Kohle und blablabla, machen teils tolle Transfers und siehe da, für weniger Geld als wir für unsere Graupen bezahlen. Im Winter, bei Eis und Schnee. Sie können´s einfach, da gehen Spieler eben lieber hin. Sogar im ach so schweren und ach so kalten Winter, der nicht aus Zufall jetzt vor dem entscheidenden Spiel gegen Ingolstadt wieder beweint wird. Die kostbaren Spielerchen könnten sich ja die weichen Eier erfrieren. Und die Mannschaft kurz vor zwölf wieder drei Punkte verschenken.
    Wer ein bisschen Ahnung von Management hat, steht fassungslos davor. Was machen die bloß? Für so viel Geld kaufen sie solche Manager und solche Spieler. Keine Idee, kein Konzept, kein Plan.

  20. Michael 28. Januar 2017 um 08:52 Uhr