Der Kreislauf des Todes

Was ist paradox? Paradox ist, wenn jemand ein Virus erfindet und dieses freisetzt. Viele Menschen erkranken. Dann stellt dieser jemand der Bevölkerung ein Gegenmittel zur Verfügung, welches das Überleben der Menschen für weitere 12 Monate sichert und dafür wird er abgefeiert. Was mit den Menschen in exakt einem Jahr passiert, das interessiert erstmal niemanden, denn bestimmt wird der Serums-Spender in einem Jahr mit dem nächsten Gegenmittel um die Ecke kommen, welches wieder für ein Jahr wirkt. Und auch dann wird er wieder bejubelt. Für das ursprüngliche Freisetzen des Virus aber wird er nie zur Rechenschaft gezogen.

Der HSV befindet sich im Kreislauf des Todes und eigentlich weiß das jeder. Aber hey – ist doch egal, wieder ein Jahr überlebt. Natürlich gibt es auch noch reichlich von dieser Sorte…

Heindampfsagt:

Die finanzielle Seite interessiert mich nur peripher. Herr Kühne macht das schon. Die Idee, für 100 Millionen ein paar gute Leute einzukaufen (wurde gestern hier geäußert), unterstütze ich. Nicht kleckern, sondern klotzen. Mit guten Nebenleuten könnte auch Halilovic prima wieder an der Elbe spielenspielen, denke ich.

…aber die sollten von ihrem Pfleger ohnehin Fernseh-Verbot erhalten. Rosa Hemd an, Bierbuddel an den Hals und “Nur der HSV” blöken. Arme Schweine.

Ich habe heute einfach keine große Lust mehr, das neuerliche Desaster in langen, erklärenden Sätzen zu erläutern, dafür heute eher im Steno-Style. Wer weiß, vielleicht wird es einigen ja dann deutlicher.

Warum sollte der HSV keine Lizenz erhalten?

Weil er mehr Geld ausgibt, als er einnimmt. Und das schon seit mindestens 6 Jahren.

Wann bekommt man die Lizenz?

Wenn man nachweisen kann, dass man in der nächsten Saison seine Rechnungen bezahlen kann. Der Schuldenstand ist nahezu egal.

Warum gibt der HSV eigentlich zuviel Geld aus?

Weil er Spieler viel zu teuer verpflichtet und sie weit überproportional bezahlt.

Wer möchte denn diese teuren Spieler in Hamburg haben und warum?

Kühne and friends. Denn er möchte mit dem HSV ja noch Großes erreichen und ein knapp 80-Jähriger hat bekanntlich nicht mehr so viel Restzeit.

Warum setzt der HSV nicht auf junge, entwicklungsfähige Spieler?

Weil Kühne das nicht will und nicht bezahlen würde.

Bedeutet das dann nicht, dass Kühnes Ansprüche und seine Forderungen nach Stars genau das sind, was den HSV in die Bredouille geführt hat?

Genau das bedeutet es. Kühne ist immer dann die (vorübergehende) Lösung des Problems, nachdem er das Problem erzeugt hat.

Vorausgesetzt, der HSV hält die Klasse. Was passiert dann?

Dann wird im üblichen Schema weiter gefuhrwerkt und jemand, der glaubt, dass es ein Herr (Um)-Bruchhagen sein wird, der daran etwas ändert, sollte die Medikamente wechseln. Im Falle des Klassenerhalts wird mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Papadopoulos gekauft und mit einem Vertrag ausgestattet, der ihm € 3 Mio. pro Jahr garantiert. Außerdem werden andere Spieler dieser Größenordnung geholt.

Aber hat man dann im nächsten Jahr nicht das gleiche Problem wieder?

Natürlich hat man und man hat wieder zuwenig Geld. Aber da wären dann ja noch die letzten 4,9% der verfügbaren AG-Anteile, also wieder Kühne. Im Jahr darauf wird es etwas spannender, weil dann die 24,9% der AG-Anteile, die man ohne Zustimmung der Mitglieder verhökern konnte, aufgebraucht sind. Dann wird es  eine Mitgliederversammlung geben, an der ca. 341 Rentner in Trikots darüber abstimmen werden, ob man bis zu 49,9% der Anteile abgeben darf. Man wird die Mitglieder vor die Wahl stellen: Entweder, ihr stimmt dafür oder wir können den Verein abmelden. Was dann wohl passieren wird?

Interessant wird es erst dann, wenn Herr Kühne (möge es in seinem Sinne noch viele Jahr dauern) das Zeitliche segnet. Was passiert dann mit seinen Anteilen? Wenn dann der HSV noch zahlungsunfähiger sein wird, wer hilft dann? Aber darum kümmern wir uns, wenn es soweit ist bzw. wenn das Ein-Jahres-Serum zu wirken aufhört.

Gute Nacht.

 

 

 

 

Von | 2017-05-12T07:07:42+02:00 12. Mai 2017|Allgemein|53 Kommentare

53 Comments

  1. Volli 12. Mai 2017 um 07:38 Uhr - Antworten

    Ich frage mich nur immer, ob die Protagonisten selbst noch daran glauben, dass sich mit diesem System eines Tages doch noch Erfolg einstellt????

    • Gravesen 12. Mai 2017 um 07:45 Uhr - Antworten

      Nein, tun sie nicht. Sie wollen lediglich ihre gut dotierten Verträge aussitzen. Oder noch besser – mit Abfindung gehen. Raute im Herzen? Da lache ich mir den Arsch ab.

  2. Sven 12. Mai 2017 um 07:55 Uhr - Antworten

    Demzufolge bekommt man auch kein Management oder Spieler mit Potential , die langfristig ihre Karriere planen und nicht nur von Jahr zu Jahr. Also gibbet auch in Zukunft nur Frührentner und Auslaufmodelle. So ist kein Umbruch oder Aufbau machbar.

  3. leonardo63 12. Mai 2017 um 08:08 Uhr - Antworten

    Moinsen,

    also alles wie gehabt.

    Grave wird hoffentlich weiterhin die Finger heben und auf die Problematiken hinweisen. Vielleicht werden dem einen oder anderen noch die Augen geöffnet .. wer weiß ..

    Auf der anderen Seite bleibt der HSV die Lachnummer der Liga … erpressbar von allen Seiten bis zum Abwinken; begleitet von einer Horde brüllender krimineller Orks – übrigens ein hervorragender Vergleich, Grave – und von grenzdebilen eventsüchtigen Fans deren restliche Hirnkapazität mit Nennung HSV auf Null reduziert wird.

    In diesem Sinne warten wir ab, was denn so die nächsten beiden Spieltage uns noch so bringen …

  4. Kugelblitz 12. Mai 2017 um 08:39 Uhr - Antworten

    ist denn die lizenzvergabe jetzt komplett durch? ich hatte kerberos in seinem gastbeitrag so verstanden, dass die ampel für das lizenzierungsverfahren jetzt wieder auf grün steht und eventuell eine lizenz mit auflagen erteilt werden wird?

  5. Kai 12. Mai 2017 um 09:24 Uhr - Antworten

    Bei der Mopo scheint vereinzelt nun auch der Groschen gefallen zu sein. Wenn auch nur die Stimme eines einzelnen, so kann man mal was negatives schreiben und hinter her sagen das es bloß ne Einzelmeinung war. Rückrat haben die Hamburger Medien aber ja eh vor langer Zeit gegen ein zweites Arschloch getauscht. Egal, aber so wie der Artikel von Maik Kotzermann geschrieben ist, gehört das Wochenlang auf die erste Seite der Hamburger Schmierblätter, damit der wahnsinnige Mediendruck in Hamburg mal Realität wird und der letzte Vollidiot es mal begreift. Unfassbar wie man sich jetzt noch mit ner klebrigen Bratwurst in der einen, und nem schalen Duisburger Wassergemisch in der anderen Hand, mit freudig erregten rosa Bäckchen ein Spiel vor Ort anschauen kann ohne zu kotzen. Auf der einen Seite bewundernswert diese kindliche Naivität. Auf der anderen hochgradig besorgniserregend. Apropos, warum macht sich Uwe eigentlich keine Sorgen mehr?

    • Saschas Alte Liebe 12. Mai 2017 um 10:06 Uhr - Antworten

      Spätestens bei seinem 80. hatte er sich alle nur möglichen Sorgen schon mehrfach gemacht. Nun sind keine mehr übrig…?

  6. Saschas Alte Liebe 12. Mai 2017 um 10:24 Uhr - Antworten

    Kreislauf des Todes.
    Das unabsteigbar unvermeidbare tragische Antifußball-Monster HSV wankt untot gruselnd durch die Bundesliga. Hamburg Dungeon des Fußballs.
    Im Eventzirkus Kommerzfußball für manche offenbar eine attraktive Rolle, für viele im HSV anziehend als Selbstverständnis.
    Im Inklusionsblog der besorgten Hüpfer längst implementiert.

  7. Carsten 12. Mai 2017 um 10:33 Uhr - Antworten

    Ich wundere mich ein bisschen, dass das Lizenzproblem jetzt doch mit dem Verscherbeln von Anteilen gelöst werden kann. Hatte Kerberos in seinem Gastblog nicht geschrieben, dass das nicht möglich sei, weil “Das Vermögen des Bewerbers [..] dabei durch den Spielbetrieb nicht nachhaltig gemindert werden” soll. Aber das ist doch genau der Fall, wenn der HSV Anteile verkauft, um für die kommende Saison liquide zu sein. Oder verstehe ich da was falsch?

    • Bidriovo 12. Mai 2017 um 11:15 Uhr - Antworten

      Ich glaube, dass hier Schulden an Kühne in Anteile umgewandelt wurden. Dadurch kann der HSV seine verfügbaren liquiden Mittel dazu nutzen, noch mehr xxx-Messis nach Hamburg zu holen, anstatt es für Kühnes Rechnungen ausgeben zu müssen.

    • Kerberos 12. Mai 2017 um 11:56 Uhr - Antworten

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      Wer sagt, dass die Lizenzprobleme gelöst sind? Die MoPo oder Nicki (identisches Niveau)?
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      Was ich geschrieben hatte deckt sich nunmehr doch mit den neuerlichen Aussagen von Bruchhagen, Todt und sogar von Kühne selbst. Der HSV benötigt ein ausgeglichenes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben. Das behält doch weiterhin Gültigkeit.
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      Der HSV benötigt vorab jedoch zwingend Liquidität, um hierfür notwendige Maßnahmen überhaupt realisieren zu können. Diese Kapitalerhöhung versetzt den HSV jetzt überhaupt erst in die Lage, seine Konsolidierungspläne in Angriff nehmen zu können. Nur der erste Schritt als Voraussetzung einer Kette von erforderlichen Folgemaßnahmen.
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      Am 7. Mai 2017 schrieb ich ergänzend im Kommentarbereich bereits als eine von mehreren erforderlichen Maßnahmen: „Ein neues langfristiges eigenkapitalersetzendes Darlehen, mit dem der HSV unverzüglich Dritt-Verpflichtungen ablösen kann, die einem ausgeglichenen operativen Ergebnis und somit einer Lizenzerteilung entgegenstehen (evtl. eben auch Entschädigungen für Gehaltsverzichte von Spielern bei Transfers).“ Gut; nun wurde es Eigenkapital aus Kapitalerhöhung statt eines von mir angedachten eigenkapitalersetzenden Darlehens – nach meiner Auffassung perspektivisch betrachtet nicht ganz optimal.
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      Man konnte jetzt das EK um ca. 20 Mio erhöhen; dieser Betrag, bei dem es sich um eine Bareinlage handeln soll, steht nun für Umstrukturierung zur freien Verfügung. So können jetzt “teure” Spieler in der Transferperiode auch mit nachhaltigem “Verlust” abgegeben werden und neue, “im Unterhalt günstige” Spieler im Gegenzug erworben werden. Dies wäre ohne zusätzliche Liquidität nicht realisierbar gewesen. Und der Spielerkader ist nur ein Aspekt der Ausgabenseite.
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      Ob Medien oder limitierte rosa Hüpfer – wer zum jetzigen Zeitpunkt die Lösung aller Probleme und eine noch zu erteilende Lizenz abfeiert, hat nachweislich NICHTS verstanden.
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      Mit der Erfüllung der Bedingung wurde dem HSV lediglich die Tür geöffnet, nunmehr den Pfad der Konsolidierung überhaupt beschreiten zu dürfen.
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      • Gravesen 12. Mai 2017 um 12:10 Uhr - Antworten

        Dies würde aber bedeuten, dass Kühne (und kein anderer entscheidet beim HSV) von seinem eingeschlagenen Kurs abweichen müsste. Also nicht mehr “think big”, sondern nachhaltig. Warum sollte ein fast 80-Jährigen jetzt plötzlich einen Kurswechsel mittragen (und allein finanzieren) sollen, wenn er die 6 Jahre zuvor das genaue Gegenteil praktiziert hat? Oder glaubt ernsthaft jemand, dass ein Bruchhagen, der den Vertrag mit Gisdol zu diesem Zeitpunkt gar nicht verlängern wollte, Kühne von der Notwendigkeit überzeugen kann? Kühne und Struth?

        • Kerberos 12. Mai 2017 um 12:30 Uhr - Antworten

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          Mit dem Glauben tue ich mich grundsätzlich schwer und ins Besondere, wenn es darum geht, dass ein K-M Kühne von einem seiner Vorhaben abgerückt sein soll. Nein, das glaube ich, zumindest final, auch nicht.
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          Nur weiss K-M Kühne auch sehr genau, wann er Druck heraus nehmen muss, weil sonst der Kessel platzt. Und der Zeitpunkt war nun gekommen. Aus der Lizenznummer wäre er nicht anders herausgekommen.
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          Ich gehe aber davon aus, dass K-M Kühne erneut ansetzen wird, denn seine Position hat er defacto nicht aufgegeben (Darlehen, Besserungsscheine,etc.). Im Gegenteil: mit dem Ausschöpfen des genehmigten Eigenkapitals von ca. 20 Mio hat er dem HSV perspektivisch erneut finanziellen Dispositions-Spielraum genommen. Der HSV kann nun nur noch knapp 17 Mio über eine weitere Kapitalerhöhung einsammeln – dann ist man bei 24.9% und das reicht eben gerade noch für die “drohende” Rückzahlung der Fan-Anleihe.
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          K-M Kühne wird den HSV auch weiterhin beherrschen; eventuell wird er jedoch künftig einen HSV mit geordneten Finanzen beherrschen. Auch dies wäre in seinem Interesse, denn “freimachen” von K-M Kühne wird sich der HSV eigentlich nur über eine Insolvenz können.
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          • Saschas Alte Liebe 12. Mai 2017 um 14:41 Uhr

            Lässt sich das Szenario kurz darstellen ? bzw., ist es eine sinnhafte Option, wenn man einen Neuaufbau, eine Neuaufstellung im Auge hätte ?
            Von welcher Größenordnung wären die notwendigen wirtschaftlichen Mittel, oder andersherum, wäre das ohne jemanden wie Kühne zu bewältigen ?
            Von den Altlasten wäre der HSV dann doch wohl befreit.
            Klein neu anfangen ?

      • Carsten 12. Mai 2017 um 15:46 Uhr - Antworten

        Danke für die Erklärung, Kerberos. Ergibt Sinn.

  8. HamburgerJung70 12. Mai 2017 um 11:40 Uhr - Antworten

    Wenn ich das richtig sehe, wurde zwischenzeitlich (Stand heute im Vergleich zum Stand: Ausgliederungsbeschluss) viel Geld in den Verein gepumpt. Dabei haben sich weder relevante Kernzahlen in Puncto Aktiva & Passiva, noch der Wert der Mannschaft relevant verbessert. Dafür ist ein Fünftel der AG-Anteile an Dritte weitergereicht worden (Stand: heute). Zugleich wurde bis zum Wochenbeginn die Liquiditätssituation des Vereins als so desaströs bewertet, dass uns die Erteilung einer Lizenz für die nächste Saison verweigert wurde.
    Überall lese ich jetzt den gleichen Pressetext, wonach die jetzt genannte Kapitalerhöhung unser Liquiditätsproblem lösen soll. Kennt jemand weitere Einzelheiten? Zu welchem Kurs werden die Anteile veräußert? Ist es „frisches“ Geld? Wie viel geht in die Sicherung der Liquidität? Werden damit anteilig Verbindlichkeiten abgebaut (wenn ja: wessen Forderungen werden reduziert?)?
    Was die Kapitalerhöhung bilanztechnisch wirklich bedeutet, habe ich ehrlich gesagt, bisher nicht verstanden.

    • Ex-HSVer im Herzen 12. Mai 2017 um 11:46 Uhr - Antworten

      Ist doch eigentlich egal! Es gibt genug bilanztechnische Tricksereien, um diesen Zombie am Leben zu erhalten. Die DFL wird mit juristischen Winkelzügen ausgetrickst und weiter geht der Horror!

      • HamburgerJung70 12. Mai 2017 um 12:03 Uhr - Antworten

        Egal? Hmmm, ich dachte, es geht darum, zunächst zu VERSTEHEN, was da getrieben wird. Und nicht nur zu glauben, ahnen oder einfach nur ne Meinung zu haben…

        • Ex-HSVer im Herzen 12. Mai 2017 um 15:37 Uhr - Antworten

          Ich meine damit, dass es egal ist, was “eigentlich” los ist. Der HSV ist im Gesamtkonstrukt Bundesliga einfach zu wichtig, dass es nicht daran scheitern wird, weil die Liquidität fehlt. Irgendeiner wird in die Bresche springen.
          Ich sehe das ganze mittlerweile nur so pragmatisch, dass der HSV weder absteigen wird noch dass die Lizenz verweigert wird. Es wird einfach so weitergehen wie bisher.

  9. Ex-HSVer im Herzen 12. Mai 2017 um 11:45 Uhr - Antworten

    Wieder hervorragend geschrieben! Kurz und knackig aufn Punkt!

    Was ich einfach nicht verstehen kann und vielleicht mal Thema einer sozialpsychologischen Untersuchung sein sollte: Wie kann man bitte “Fan” einer Mannschaft sein, die mit dem Geld eines Spenders zusammengekauft wird? Ohne langsam zusammengewachsenes Team aus Talenten und “ehrlichen Fußballern