Wie peinlich ist das denn?

Drei Gegentore gegen den Tabellen-13. der Oberliga Westfalen, es ist zum Fremdschämen. Nur mal zur Einordnung: Dieser Verein spielt eine Klasse unterhalb der HSV U23. Völlig egal, ob man sich eine Runde weiter gemogelt hat und völlig egal, wie schön sich die Hofberichterstatter und Sektierer diesen Quatsch wieder labern werden, es ist peinlich ohne Ende. Die Art und Weise, wie man nach einer schnellen 2:0-Führung gewohnt arrogant meinte, man könne ein Spiel einfach mal so runter kicken zeigt, dass sich in den Köpfen der Herren offenbar immer noch nichts geändert hat.

Am Ende zittert sich eine Mannschaft mit dem Kaderwert von € 53,05 Mio. (Erndtebrück € 175.000) über die Ziellinie. Meine Güte..

Von | 2018-08-18T20:19:14+02:00 18. August 2018|Allgemein|60 Kommentare

60 Comments

  1. Sven 18. August 2018 um 20:28 Uhr - Antworten

    “Doch auf der anderen Seite steht eine enorm fehlerbehaftete Defensive, die selbst gegen einen Fünftligisten immer wieder Unsicherheiten zeigte und bestraft wurde.” – Alles gesagt.

    http://m.spox.com/de/liveticker/fussball/dfb-pokal/tus-erndtebrueck/hamburger-sv/2018-08-18.html

  2. Peter.Helm 18. August 2018 um 20:33 Uhr - Antworten

    Selbst Patrick “Paddi” Wasserzieher hat es die Sprache verschlagen.
    Für mich greift dort auch nicht die Floskel “das ist der Pokal/ der Pokal hat seine eigenen Gesetze” …

    Aber aus meiner Sicht hat sich “Chrischan” vercoacht. Es ist nicht gelungen Arp aufzubauen, im Gegenteil musste Doppelpacker Lasogga weichen. Eine gute Viererkette hat er immer noch nicht gefunden, Ambrosius und Knost heute verbrannt. Auf rechts keinen adäquaten Verteidiger. Ito ist längst entschlüsselt – keiner für die erste 11.

    Zu guter letzt kann man bei Santos’ Preisschild eine Null streichen. 2,5 wenn überhaupt…

    Heute hat sich eben bestätigt, dass die halbe u23 hochzuziehen keine vernünftige Verjüngung des Kaders ist. Aber das war klar.

    Diese Mannschaft ist ein Hühnerhaufen.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

  3. Micha 18. August 2018 um 20:42 Uhr - Antworten

    Die HSV-Medienabteilung bringt es auf den Punkt: “Pflicht erfüllt, Kür verpasst”.

    Der Club ist von Größenwahnsinn verseucht.

  4. Weltmeister. 18. August 2018 um 21:09 Uhr - Antworten

    Peinliche, selbstgefällige Dreckstruppe.
    Der Supertrainer & seine Buddies scheinen schon bald ausgedient zu haben. Der Wahnsinn nimmt kein Ende.
    Jeder HSV-Witz der letzten 5 Jahre hat seine Berechtigung. Dieser Club ist zu einem kompletten Witz verkommen.

  5. HSVKritiker 18. August 2018 um 21:38 Uhr - Antworten

    Die Oberliga scheint vom Niveau her LaSöckchens Liga zu sein.

  6. Scifo 18. August 2018 um 21:47 Uhr - Antworten

    Naja, kann man alles so kommentieren, muss man aber auch nicht. Ist halt ein wenig ausprobiert worden. Wann soll man das sonst unter Wettkampfbedingungen machen?

    Natürlich ist es peinlich. Und natürlich ist es peinlich, dass beim HSV oben wohl keiner mal eine klare Linie vorgibt.

    Aber alle Probleme sind bekannt und es wird auch nur über genau solche Erfahrungen und vor allem Ansprachen danach einen Schritt nach vorne geben können. Ob das intern gemacht wird… Keine Ahnung. Aber blöd sind die Trainer nun auch nicht.

    Es wird keinen neuen Trainer geben und auch keine anderen Spieler. Weil man einfach alles vorher (vor Jahren genauso wie in der jüngsten Vergangenheit) verbockt hat.

    Trotzdem, fast jeder Trainer hätte experimentiert. Warum auch nicht? Schließlich muss man auch genau mit diesen Spielern gewinnen (siehe Hinweis auf den Kaderwert beider Teams). Egal wer spielt.

    Frankfurt hat sich blamiert
    Pauli auch. Bayern auch, da geht es aber immer gut. Pokalsieger werden wir wohl auch nicht.

    Und trotzdem bleibe ich Fan. Auch ohne rosarot zu hüpfen.

  7. Zeusbrian 18. August 2018 um 21:56 Uhr - Antworten

    @SciFo
    Sehe ich genauso….guter Kommentar!

  8. Ex-HSVer im Herzen 18. August 2018 um 22:14 Uhr - Antworten

    MOPO: „Eine Zitterpartie, aber was soll’s. Berlin ist einen Schritt näher.“ …. Berlin?! Stehen die da alle unter Drogen????

    Rautenperle (Stand 22:12 Uhr): „…“ Der erste gute Blog.

    Ich finde es total geil, dass sie gewonnen haben. Das bedeutet gute Laune bis zum 27. und dann wieder ne Klatsche. Suuuupa!!

    • Hein Blöd 19. August 2018 um 09:07 Uhr - Antworten

      Ich denke mal die meinen das Spiel gegen Union Berlin… 😀

  9. ausgegliedert 18. August 2018 um 22:32 Uhr - Antworten

    Einen Schritt näher?
    Bis Union ist es doch gar nicht so weit.

  10. Sag' Tschüss Dino 18. August 2018 um 23:05 Uhr - Antworten

    Und?

    FCB hat gegen Drochtersen auch nur knapp gewonnen, hätte ohne Neuers Parade sogar die Führung kassiert, obwohl man dort die erste Garnitur aufgefahren hat.

    Pokal halt …

  11. Weltmeister. 19. August 2018 um 00:01 Uhr - Antworten

    @ Scifo & Co.
    Was interessieren mich „die Anderen“ und wie sie gespielt haben?

    Ehrlich? Ich kann diese verdummende Schönfärberei und die permanenten Ausreden nicht mehr hören.

    Fakt ist: Beim HSV baut man seit mehr als 5 Jahren Woche für Woche Scheisse!
    Völlig beratungs- und lernresistent, gepaart mit Größenwahn und Weltstadt-Grosskotzigkeit, getragen und befeuert von den Hamburger Fanboy-Medien. Letztere sind nichts anderes als willige Mietmäuler. Statt kritisch über die Arbeit innerhalb des Clubs zu berichten oder Recherce zu betreiben, geht die Journaille eine Symbiose mit dem Club und seiner Medienmaschinerie ein.
    Der Wahnsinn nimmt vorerst kein Ende.

  12. Weltmeister. 19. August 2018 um 00:19 Uhr - Antworten

    Mopo: „Freier Sonntag nach Pokal-Erfolg“

    Drei Gegentore gegen einen Fünftligisten und Zittern bis zur 89. Minute will die MoPo uns also als „Pokal-Erfolg“ verkaufen?
    Und Titz gibt seinen Helden auch noch in bekannter HSV-Tradition komplett frei?

    Was stimmt hier nicht?

  13. Gravesen 19. August 2018 um 07:05 Uhr - Antworten

    Am Geilsten finde ich die Feststellung einiger absolut hirnfreien Vollidioten, dass Lasogga ja mit seinen zwei Treffern gegen einen Fünftligisten sein Geld wieder einspielen würde. Meine Fresse nochmal, der Mann kostet den HSV bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit knappe € 30 Mio., da müsste dieser Stümperklub schon dreimal in Folge den DFB-Pokal holen. Wie kann man eigentlich mit so wenig Gehirn ohne fremde Hilfe atmen?

    • Sag' Tschüss Dino 19. August 2018 um 07:34 Uhr - Antworten

      Schau Dir lieber nicht seine Zweikampfstatistik an: Schnacker Holtby konnte auch nur 25% seiner Zweikämpfe gewinnen, Narey 14%, Jairo und Lasogga sich nicht einmal gegenüber dem Gegner behaupten, wohlgemerkt einem Regionalligisten. Die hätten heute allesamt eine Sonderschicht Zweikampftraining am Sonntag verdient.

      http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/dfb-pokal/2018-19/1/4214384/0/default/0/default/spieldaten_tus-erndtebrueck-3244_hamburger-sv-12.html

      • Gravesen 19. August 2018 um 07:35 Uhr - Antworten

        Oberligisten. 5.!!!! Liga

        • Weltmeister. 19. August 2018 um 08:52 Uhr - Antworten

          Dieser Haufen wird nicht aufsteigen, da bin ich mir sicher.

          Der HSV hat seine letzten Dukaten für eine schnackende, weit überschätzte Trümmertruppe zusammengekratzt.

          Dazu ein aufgeblähtes Trainer-Team, welches bisher jeglichen Nachweis von Erst- und Zweitklassigkeit schuldig geblieben ist.

          Schnacker, Stümper, selbstgefällige Millionäre, hochbezahlte Rentner, Invaliden, halbe Kinder, ein Trainer der bis vor einem halben Jahr nicht über „Amateur-Status“ hinausgekommen war…
          Geile Mischung.

          Man könnte meinen Didi sei noch da?!

        • Sag' Tschüss Dino 19. August 2018 um 09:17 Uhr - Antworten

          Egal Grave, schau Dir das knappe 1:0 der Bayern gegen Drochtersen an! Auch 3 Ligen Abstand, aber nur auf dem Papier.

          • Gravesen 19. August 2018 um 09:24 Uhr

            Nein!!! Ich gucke mir das Spiel anderer Vereine eben nicht an, weil die Ergebnisse für den HSV keine Rolle spielen. Nicht Bayern, nicht Frankfurt, nicht Stuttgart. Es interessiert mich einfach nicht. Dieses alte Model “Wir sind scheiße, aber die anderen sind scheißer” hat den Verein exakt dahin geführt, wo er jetzt steht. Das ist so, als würdest du in der Schule eine 5 schreiben, die anderen eine 6. Ja schön, die anderen sind halt doof, aber du bist durchgefallen.

          • Sag' Tschüss Dino 19. August 2018 um 11:14 Uhr

            Wie “Libero” auch schon erkannt hat, zeigt der Blickwinkel aber grundsätzliche Probleme auf, bzw. eben auch die Besonderheit von Pokalspielen.

            Insbesondere Einstellungsschwächen werden da besonders deutlich, aber eben nicht “nur” bei den Rothosen.

          • Saschas Alte Liebe 19. August 2018 um 19:33 Uhr

            Solche Pokalpleiten gibt es immer mal wieder, das auch die Bayern schon mal getroffen, nun auch die Eintracht und Stuttgart.
            Bezug zum HSV: Die Bayern werden ansonsten Dauermeister, Frankfurt steht in 10 Jahren dreimal im Finale und gewinnt den Pokal, Stuttgart usw …
            Der HSV dagegen spielt fast immer solche Scheisse zusammen, mal mehr mal weniger, mit einem Zweitliga Etat, der die Höhe des letzten Pokalsiegers Frankfurt (in der BL) erreicht.
            Bei fast allen anderen ist so ein Flop die absolute Ausnahme, beim HSV ist die Ausnahme ein ordentliches Spiel !
            Wenn schon vergleichen, dann bitte richtig.

          • Sag' Tschüss Dino 20. August 2018 um 13:31 Uhr

            Dass Franfurt gegen Ulm verkackt ist auch nicht zum ersten Mal passiert, absolut keine Ausnahme. Dass der FCB gegen Underdogs im Pokal oft nur mit Ach und Krach weiter kommt, ist auch recht häufig, wenn man da an Bergedorf 85 denkt, als (Dieter) Hoeness in der 90. erst den Ausgleich schaffte und man dann in der Verlängerung gewann, sonst ausgeschieden wäre. Oder das Spiel gegen St. Pauli, damals Reginalliga, als man im Pokalfinale erst in der Verlängerung gewinnen konnte. Auch Werder kennt genug solche Spiele.

            Stuttgart hat beispielsweise im Pokal gegen Hansa nur verloren, vier Mal in Serie. Im Meisterschaftsjahr 92, bevor Hansa dann aus der 1. Liga abstieg, zum ersten Mal, ist Hansa noch in der 3. Liga bis heute Pokalangstgegner der Schwaben geblieben.

            Der Spruch “Der Pokal hat seine eigenen Gesetze” kommt nicht von Ungefähr und macht so gerade auch den Reiz dieser Spiele aus.

          • Herr Horst 20. August 2018 um 22:00 Uhr

            Kramt der echt irgendwelche 30 Jahre alten Pokal-Ergebnisse raus, dem ist nicht mehr zu helfen. Man, Junge! Der HSV fängt sich 3 Eier gegen einen FÜNFTligisten und redet danach von einem tollen Erfolg und noch 4 Spielen bis Berlin.
            Ich sehe nicht, dass so eine Grütze auch nur bei einem anderen Proficlub so schöngeredet wird. Und darum geht’s doch, wie man mit einer absoluten Minusleistung umgeht! Und nicht darum, dass natürlich jeder mal an einem schlechten Tag gegen ein unterklassiges Team ausscheiden kann.

  14. Libero 19. August 2018 um 07:50 Uhr - Antworten

    Ausnahmsweise ist der knappe und peinliche Sieg des HSV einmal nicht HSV spezifisch zu betrachten.
    Er steht einfach nur symptomatisch für den gesamten deutschen Profifußball.
    Selbst die ansonsten einzige deutsche Mannschaft mit internationalem Format, die Bayern, haben sich mit Ach und Krach zu einem 1:0 bei einem Viertligisten gewürgt.
    Titelverteidiger und zweimaliger Finalist Frankfurt ebenso raus wie der diese Saison hoch ambitionierte VfB Stuttgart.
    Diese Erstrundenniederlagen gibt es schon seit Jahrzehnten, dennoch ist die Schere zwischen Amateuren und Profis kleiner geworden, obwohl im Umkehrschluß der finanzielle Aufwand bei den Profis Jahr für Jahr steigt.
    Die Kommerzialisierung des Fußballs hat das Spiel an sich zerstört und nur aufgeblähte Marketingmaßnahmen, aufwendige Inszenierungen und eine entsprechende Berichterstattung in den Medien sollen uns glauben machen, dass es sich beim deutschen Profifußball um ein Premiumprodukt handelt.
    Nirgends ist die Spannweite zwischen Aufwand und tatsächlicher Leistung größer als im deutschen Profifußball.
    Das gilt nicht nur für den HSV, bei dem es allerdings auch besonders krass ausgeprägt ist.
    Ich nehme mal als Beispiel den FC Schalke 04, seines Zeichens Deutscher Vizemeister. Was die letzte Saison an schlechten Spielen abgeliefert haben (u.a. auch in Hamburg), kennzeichnet den Zustand des deutschen Fußballs sehr eindrucksvoll.
    Gestoppt werden alle Buli Klubs nur noch von der Nationalmannschaft, „der Mannschaft“.
    Die war bei der WM alles, nur keine Mannschaft.
    Arroganz, Selbstüberschätzung, körperliche und taktische Defizite sowie mangelnde Kritikfähigkeit bei Spielern und Offiziellen haben zu einem Absturz von Platz 1 auf Platz 15 in der FIFA Weltrangliste geführt.
    Mannschaften wie die Schweiz, Dänemark, Schweden oder Kolumbien liegen jetzt verdientermaßen vor uns.
    Jetzt glaubt ja der geneigt Fußballkenner, dass das ja gar nicht sein kann, schließlich sind wir ja Deutschland und waren eigentlich immmer vorne dabei und solche Länder wie Dänemark oder die Schweiz können doch nicht besser sein als wir.
    Doch, können sie und genauso verhält es sich beim HSV.
    Dort hat man auch immer noch nicht gerafft, dass Bremen, Freiburg, Mainz, Frankfurt und andere, frühere scheinbar graue Mäuse, schon lange sportlich und finanziell weit am HSV vorbeigezogen sind.
    Wenn man in Hamburg, der Bundesliga allgemein oder bei der Deutschen Nationalmannschaft irgendwann mal wieder faszinierenden und tollen Fußball sehen möchte, bedarf es eines absoluten Neuanfangs mit klaren Zielen, neuen Ideen, neuen Gesichtern und vor allen Dingen den Haupttugenden beim Fußball, die da immer noch Leidenschaft, Kampf, Spielwitz und Spaß am Fußball, heißen.
    Der HSV hat die Chance auf einen Neuanfang schon verspielt, Ähnliches erwarte ich im übrigen auch bei der Nationalmannschaft.
    Löw als Hauptverantwortlicher des Desasters soll das Problem lösen (erinnert mich stark an Kostic beim HSV), bis auf Özil und Gomez ist niemand zurückgetreten.
    Mit den alten Versagern weiter zu machen, wäre der größte Fehler, eine vertane Chance, aber ich befürchte wir müssen uns auch zukünftig mit Toni Arroganz Kroos, Sami Stolper Khedira und Co. abfinden.
    Der deutsche Profifußball befindet sich in der schlimmsten (Sinn) Krise seit Jahrzehnten und der HSV ist hierbei nur ein Verein, der in den letzten 10 Jahren allerdings dadurch besonders aufgefallen ist, nahezu alles falsch zu machen, was man im Profifußball falsch machen kann.
    Ich sehe beim DFB und dem HSV viele Parallelen.
    Überschätzte und überbezahlte Trainer und Manager, ein konfuses und handlungsunfähiges Präsidium, Spieler, die nicht alles geben, Grüppchenbildung und mangelnder Teamgeist.
    HSV, du bist nicht allein.

  15. a