Heute schon gekotzt?

Na bestens, der verlängerte Arm der KSV-Medienabteilung aka Kampagnenblatt hat gestern mal wieder zugeschlagen. Wenn man schon sportlich und transfer-technisch nichts auf die Reihe kriegt, dann muss man doch zumindest den Schmalz bedienen. Meine Fresse, ist das armselig.

Glatzel offen wie nie: „Meine Tochter hat mich angefleht …“

Mehrere Jungs aus der Mannschaft haben mir geschrieben und sich extrem gefreut.

Ich habe eine Heimat beim HSV gefunden und fühle mich hier sehr wohl. Der Club ist mir ans Herz gewachsen.

Wir stehen permanent im Kontakt und sehen uns, wenn er nach Hamburg kommt. Keiner von uns lässt ihn hängen, wir unterstützen ihn so gut es geht. Er ist nach wie vor einer von uns. Sein Schicksal ist eigentlich gar nicht zu begreifen. (Vuskovic)

 Ihm wurde das genommen, was er am meisten liebt: der Fußball. (Anmerkung der Redaktion: Ihm wurde überhaupt nichts genommen, du dummes Schwein, er ist beim Bescheißen erwischt worden)

Stefan Kuntz hat einen hohen Anteil daran, dass ich bleibe. (So einfach ist, ersetze einfach Boldt durch Cuntz, die Red.)

 Ich wurde zum Beispiel mit Werder Bremen in Verbindung gebracht, doch an diesem Gerücht war überhaupt nichts dran, und einen Wechsel dorthin würde ich auch sofort ausschließen wegen meiner Verbundenheit zum HSV. (Aber natürlich. Hätte Werder ihm € 2 Mio. pro Jahr geboten, er würde heute an der Weser trainieren, der widerliche Heuchler, die red.)

Sie (seine Tochter) hat mich häufig angefleht, dass wir auf keinen Fall weggehen sollen. (Jetzt habe ich spontan gekotzt, die Red.)

Einige (seiner Nachbarn)sind persönlich auf mich zugegangen und haben sich gefreut, dass wir als Familie in Hamburg bleiben und meine beiden Töchter Elea und Alicia (5) weiterhin an den Übernachtungspartys teilnehmen. (Heilige Mutter Gottes, wird es noch schmalziger?, die Red.)

Dafür müssen wir allerdings endlich aufsteigen. (Geht um seine Nationalmannschafts-Karriere)

Außerdem spüre ich schon wieder die Gier in der Mannschaft (auf den Aufstieg), es diesmal wirklich zu packen und in die Bundesliga zurückzukehren.

 

Hätte der Chancentod doch einfach die Fresse gehalten….

 

Ein (letztes) Wort zur EM. 1:2 gegen Spanien verloren, das Sommermärchen findet ein jähes Ende. Und das ist genau das, was in den Geschichtsbüchern stehen wird, 1:2 verloren, aus im Viertelfinale. Wieder einmal. In zwei Wochen interessiert es keine Sau mehr, ob Deutschland einen glasklaren Elfmeter nicht bekommen, dass Deutschland über weite Strecken des Spiels die aktivere Mannschaft war, dass Füllkrug  unglücklich den Pfosten traf, da steht nur noch: 1:2 verloren, ausgeschieden. Und in zwei Wochen interessiert es ebenfalls keine Sau, wie Frankreich erneut Europameister werden konnte, obwohl man im bisherigen Turnier einfach nur grausam gekickt und bis zum Halbfinale exakt ein eigenes Tor erzielt hat, das auch noch per Elfmeter (Griesmann). Da steht dann nur: Frankreich erneut siegreich. Die Perversität des Sports.

Von | 2024-07-06T07:22:21+02:00 6. Juli 2024|Allgemein|9 Kommentare

9 Comments

  1. BesuchausdemSueden 6. Juli 2024 um 09:41 Uhr

    Der Chancentod glaubt wirklich er sei ein “Unterschiedsspieler” in der 2. Liga und sei somit unersetzbar. Das Problem ist nur, dass im System Baumbart er auf Hereingaben von außen angewiesen ist und diese werden bekanntermaßen nicht trainiert und werden somit in der Regel grottenschlecht ausgeführt. Die “Gier” aufzusteigen wird also bald schon zu Frusttration werden wenn die Schiebermütze seine Taktik nicht ändert. Doch das wird nicht passieren denn wie schon der brüllende Rasierpinsel kennt auch die Schiebermütze nur ein System , welches mit aller Gewalt durchgezogen wird.

  2. Gravesen 6. Juli 2024 um 10:34 Uhr

    Einige der Ballerinas haben scheinbar wenig Lust auf Lauftraining

    Das gilt unter anderem für Valon Zumberi, Anssi Suhonen, Jean-Luc Dompé und Bakery Jatta. Auch Robert Glatzel kann nicht mitspielen. Der Stürmer hat sich im Trainingslager eine Sehnenreizung im linken Unterschenkel zugezogen.

  3. jusufi 6. Juli 2024 um 12:00 Uhr

    Überall herrscht das knallharte Profigeschäft, spielen Ich-AGs und Geld ist der Fetisch aller Beteiligten. Nein, nicht überall! Beim HSV bestimmen Kita-Kinder über die Karriere ihrer Eltern und alberne Fanrivalitäten schließen bestimmte Vereinswechsel von vornherein aus!

  4. Alex 6. Juli 2024 um 13:22 Uhr

    Am heutigen Sonnabend (6. Juli) bestreiten die Rothosen beim TuS Neetze das erste Testspiel der Saison 2024/25 und ihr könnt live dabei sein. So überträgt der HSV die Partie, die um 14 Uhr im Neetzer Jahnstadion angepfiffen wird, kostenlos und weltweit ohne Einschränkungen bei HSVtv und auf YouTube. Der Livestream wird von HSV-Partner Treppenbau Voß präsentiert und startet etwa um 13.45 Uhr.

    TuS Neetze … weltweite Übertragung … Treppenbau Voß … Bwahahahahahahahahahahahaha 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂 Der HSV ist ein Treppenwitz. ENDE

  5. HorstRomes 6. Juli 2024 um 13:49 Uhr

    Wer kennt ihn nicht, den Treppenbau Voss, ein Unternehmen von Weltrauf!! Und der gute Bobby, ach gebe es doch mehr von ihm, wie weitaus besser wäre diese Welt.

  6. Nichtkunde 6. Juli 2024 um 17:51 Uhr

    Einen Wechsel zu einem Club ausschließen, der gar kein Interesse an einem hat – chapeau, das ist Populismus auf CL-Niveau von Maltafuss Bobby.

  7. Rhya 6. Juli 2024 um 18:36 Uhr

    Wegen der Aktualität auch hier noch einmal:

    Meiner Erfahrung als Werder Fan nach, gab es tatsächlich irgendwelche Meldungen dazu. Das liegt aber daran, dass die alle im Worum die neuesten Gerüchte abschreiben. Allen voran die Deichstube. Und mit ihr der Weser Kurier. Was den Bobby angeht, es gab doch tatsächlich einige Nasen im Worum, die den ganz gut gefunden hätten. Und irgendwann hat sich der ganze Quatsch verselbstständigt. Hier glaubt doch wirklich kein Mensch ernsthaft, dass der Verein an dem Vogel interessiert war. Zumal die Strategie die Werder im Moment fährt, in eine gänzlich andere Richtung läuft. Man sucht junge Talente, die man bereits auch gefunden hat. Zwei davon bereits in der letzten Saison als Vorgriff auf den Sommer. Um diese Spieler dann nachhaltig zu entwickeln und irgendwann mal teuer wieder zu verkaufen. Eine Strategie, mit der ich voll und ganz mitgehe. Und da sollen sie tatsächlich Interesse an einem 30jährigen Chancentot gehabt haben, der auch noch überproportional viel verdient?

    Ansonsten ist die ganze Sache derart lächerlich und schmalzig, aber immerhin ist das Brötchen zum Frühstück drin geblieben. Dieser Verein ist nicht mal mehr die Karikatur eines Vereins. Vielmehr die Karikatur der Karikatur eines Vereins. By the way: 12:0 gegen einen Landesligisten. Und die Hüpfer nässen sich ein und sind stolz. Natürlich, ab sofort kann es ja nur eine geile Saison werden. Kuntzzzz💤 macht das schon. Jedenfalls wenn er mal wach wird.

  8. Gravesen 6. Juli 2024 um 19:04 Uhr

    Kuntz hat in seinen ersten HSV-Wochen extrem viele Gespräche geführt. Das gilt für die Spieler genauso wie für die Mitarbeiter oder die Anteilseigner an der HSV Fußball AG: „Ich habe alle Gesellschafter außer Herrn Kühne kennengelernt.“

    Cuntz ist eine Witzfigur

    • ToniHH 6. Juli 2024 um 19:25 Uhr

      Kühne hätte der erste gewesen sein müssen VOR Vertragsunterschrift!!!!

      Aber nein …erstmal die 850.000€ sichern
      nebst Abfindung….

      So löpt es beim HSV und die Atom-Führungskräfte…

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