Gott sei es geschissen, dass es das Hamburger Kampagnenblatt gibt, denn natürlich steht im Kooperationsvertrag mit dem KSV, dass die Dreckspostille das hüpfende Hohlvolk auch während der Sommerpause aka Saure-Gurken-Zeit bei Laune hält, es will doch niemand, dass jemand der Sekte aus purer Langeweile von der Stange geht, gell? Und so hat man im Bunker der Schmierlappen eine geheime Serie ersonnen, intern nennt man sie „All die Aufstiegshelden“ und was mit dem getreuen Glatzel-Mützel begann und mit J. Edgar Huwer fortgesetzt wurde, bekommt nun mit dem unvergleichlichen Bartfick Tom Walter seinen vorläufigen Höhepunkt. HSV-Arena nennt die wichtigsten Passagen und kommentiert diese. Auf gehts…

Mit der Headline geht es los.

Tim Walter exklusiv: „Auf dieser Welle surft der HSV noch immer“

Kommentar: Genau, du selbstverliebter Wichser. Du hast zwar 2 1/2 Jahre nichts als Scheiße gebaut, dumme Sprüche in Serien rausgehauen („Liebe ist wichtiger als Punkte“) aber auf deiner Welle ist der KSV zum Endsieg gesurft. Ist richtig, du Arschloch.

Walter wollte sich nicht zu wichtig nehmen, auch wenn ihn dieser Vorwurf in seinen zweieinhalb Jahren in Hamburg immer begleitet hat.Für das Aufstiegsbuch des Abendblatts macht Walter eine Ausnahme. 
 
Kommentar: Nein, natürlich nicht, hätte sich ein Tom Laszlo Walter jemals wichtig genommen? Dieses Beispiel an Zurückhaltung, Demut und Bescheidenheit? Aber schon klar, nachdem er gefühlte 6.472 Interviewanfragen aus purer Zurückhaltung abgeschmettert hatte, musste das Kampagnenblatt kommen und dann macht er selbstverständlich eine Ausnahmen, man weiß schließlich, wer einen 21/2 Jahre lang unterstützt hat. 
 
Aber die Freude überwiegt, dass man einen Teil dazu beigetragen hat.
 
Welchen Teil denn z.B.? Nach dem Bartfick kamen zwei andere Trainer und dieser Spacken nimmt für sich in Anspruch, „einen Teil beigetragen zu haben“? Wie absolut fertig, arrogant und scheiße muss man sein, um so eine Kacke abzusondern.
 
 
Kein anderer holte in der Abschlusstabelle so viele Punkte (60 und 66), kein anderer hatte einen besseren Punkteschnitt (1,82)
 
Und keiner hat 2 1/2 Jahre mit einem der teuersten Kader der Liga versagt. Während Walters „Amtszeit“ sind Schalke, Werder, Heidenheim und Darmstadt aufgestiegen, der KSV hat sowohl gegen Hertha wie auch gegen Stuttgart die Relegation verkackt, weil Walter gnadenlos vercoacht hatte. DAS sind die Fakten
 
Walter atmet am Telefon auch zwei Jahre später kurz durch. 
 
Und im Hintergrund konnte man die Gören wimmern hören, während Walters Gattin in der Küche kreischt: „Tom, ich will zurück nach Hamburg, du Penis“
 
 
Auch das Rückspiel geht 1:3 verloren, doch die erste Halbzeit mit der 1:0-Führung durch Sonny Kittel war einer der Momente, die Walter nie vergessen wird. „Nach dem 0:3 in Stuttgart so zurückzukommen, war eine Riesenleistung von allen.“
 
Ja, das war eine absolute Topleistung. Besonders deshalb, weil Stuttgart nach dem 3:0 Hinspielsieg nur mit angezogener Handbremse gespielt hatte, dann mal ein wenig Gas gab, um den KSV blitzschnell zu demütigen. Der Mann ist ein solcher Idiot. 
 
 
„Ich habe vom ersten Tag an versucht, die Menschen zu vereinen, die Zuschauer wieder ins Stadion zu bringen, den HSV wieder groß zu machen. Das war für mich das Entscheidende. Ich habe es immer für den Verein gemacht“, sagt Walter.
 
Hach, dieser Gutmensch. Er wollte kein Geld verdienen, er wollte nicht aufsteigen, er wollte Menschen vereinen. Vielleicht sollte er David Silke fragen, wie man zum Laienprediger umschulen kann, das wäre DIE Marktlücke für diesen Kasper. 
 
 
Walter lässt sich von der wiederkehrenden Kritik an seiner Spielidee nicht beeinflussen und zieht seinen Stil bis zu seinem letzten Tag durch. „Ich habe nicht nur für das Ergebnis spielen lassen, sondern vor allem aus der Liebe zum Spiel und Mut zum Risiko.
 
Das muss man sich mal reinziehen. Der Trainer einer professionellen Fußballmannschaft, für die es in diesem Geschäft!!!! um zig-Millionen Euro geht, erklärt ernsthaft, er hätte nicht für Ergebnisse spielen lassen, sondern „aus Liebe zum Spiel“. Hätte er gegen Hertha BSC im Rückspiel der Relegation nicht „aus Liebe zum Spiel“, sondern für das Ergebnis spielen lassen, wäre der KSV bereits vor 3 Jahren aufgestiegen. Aber viel wichtiger als Aufstieg, Millionen etc. ist dem Fußball-Propheten „die Liebe zum Spiel“. Der Vereins-Boss, der sich auch jetzt noch mit einer Verpflichtung dieses Spackens beschäftigt, gehört eingeliefert. Hull City hat er aus lauter „Liebe zum Spiel“ fast zum Abstieg gecoacht. 
 
Der Junge aus Hamburg führt den HSV zurück in die Bundesliga. Er hat sicher auch viel mitgenommen aus unserer Zeit und war dann in der Lage, sich freizuschwimmen.
 
Natürlich Tom, was wäre Doofy Gilmore ohne die Leerjahre (Absicht) beim Bartfick? Ein Nichts. Ein Bettnässer. Magic-Tom hat Anzeigenhauptmeister Doofy alles beigebracht, was dieser wissen musste, ohne Tom wäre der Aufstieg nie gelungen. NIE
 
Als der Aufstieg unter Polzin perfekt ist, denken viele Spieler auch an ihren Ex-Coach, die Walter noch „meine Söhne“ nennt.
 
Ach Gott, die armen Schweine. Wer solchen einen Penner als Vater hat, braucht keine Feinde mehr. 
 
 
Wie oft standen wir in der Buseinfahrt und haben Burger spendiert. Es war uns immer wichtig, alle teilhaben zu lassen und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.“
 
Wie oft habe ich im australischen Busch Tränen gelacht, wenn Tom Laszlo es wieder einmal verkackt hat. Bartfick sollte TV-Priester werden, dann hat  er seine Berufung gefunden. 
 
 
Alter, ist das schlecht. Aber bekanntlich ist weder den Sektenmitgliedern noch dem Kampagnenblatt irgendetwas peinlich und so können wir uns in den nächsten Tagen auf eine Fortsetzung der beliebten Reihe „All die Aufstiegshelden“ freuen. Erste Überschriften liegen HSV-Arena bereits vor. 
 

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