Der KSV ist absolut einmalig, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Denn nirgendwo auf der Welt klaffen Selbstbild und Realität soweit auseinander wie im Volkspark. Bei keinem anderen Verein wird derart inflationär mit Superlativen gearbeitet, während die Wahrheit eher unterdurchschnittlich ist. Ich erinnere: Der Verein von der Müllverbrennungsanlage wurde in der Zweitliga-Saison 2024/25 mit 59 lächerlichen Punkten Tabellenzweiter, genau einen Zähler vor der Weltauswahl aus Elversberg. Resultat: Exzesse auf dem Rathausbalkon, Loveparade mit Vuskovic Street Day auf dem Mottowagen. Kein anderer Verein in Deutschland, der den Aufstieg aus der Liga der Maltafüße schaffte, hat einen derartigen Aufriss veranstaltet, nicht St. Pauli, nicht Kiel, nicht Paderborn, Bochum, Darmstadt oder Heidenheim, eine solch kranke Zurschaustellung von Realitätsentfremdung gibt es nur in St. Ellingen. Und dies hat mitnichten etwas damit zu tun, dass man ach so geile Fans hat, es hat vielmehr etwas damit zu tun, dass man mittlerweile die Bodenhaftung komplett verloren hat. Aktuell wird so getan, als hätte die gesamte Nation auf die Rückkehr des Zweitliga-Dinos gewartet, dabei war es eben dieser Nation im Grunde scheißegal, wo die Schönlauchs, Mefforts und Miroheims stümpern.
Den Vogel schießt man allerdings damit am, wenn man in St. Ellingen geradezu inflationär mit Begriffen wie Demut oder Tradition hantiert, denn von beiden Eigenschaften ist man im Volkspark weiter entfernt als Daffeh von der Gambischen Nationalmannschaft. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit labert irgendein Vollpfosten von Demut, die Handlungen selbst sind dann das genaue Gegenteil. Tradition? Dazu hatte ich bereits vorgestern etwas geschrieben, die eigene Tradition tritt man genau dann mit Füßen, wenn man seine eigenen Idole aus politischen Gründen opfert.
Ne, Freunde des peruanischen Chullo-Huts, an der Müllverbrennungsanlage ist Demut genauso verboten wie realistische Betrachtung, unter Juwelen, Stars, Helden und Königen macht man es nicht. Ich kann mich erinnern, wie zahllose Hohlhüpfer jahrelang aufgequieckt haben, wenn wieder einmal einer der wunderbaren KSV-Veraschungswitze die Runde machte, nachdem man sich erfolgreich gegen irgendeine Noname-Truppe blamiert hatte. Ernsthaft, die wundern sich? Wer trotz sportlicher Katastrophen, trotz lächerlicher PR (Daffeh, Vuskovic), trotz erkennbarer Mißwirtschaft und trotz katastrophaler Transferbilanz immer noch meint, die Fresse weiter aufreißen zu müssen als Real Madrid und ManCity zusammen, der hat nicht weniger verdient und wird auch in Zukunft nicht weniger bekommen. Die Fußballwelt hat den KSV nicht vermisst, die Fußballwelt hasst diese überheblichen und arroganten Großfressen aus St. Ellingen mit wilder Leidenschaft und wünscht sich nicht weniger als eine Klatsche an der nächsten ab August 2025. Man sollte sich einmal die Frage stellen, wo dieser Verein ohne die gekaufte Zusammenarbeit mit der Abteilung Hofbericht heute stehen würde. Ich bin zu 1888% sicher, dass die keine 120.000 Mitglieder und kein ausverkauftes Stadion hätten, würden die Schmierlappen das schreiben, was tatsächlich passiert.
Ich habe gestern mit jemandem gesprochen, der sich seit vielen Jahren für den KSV interessiert, der jahrelang eine Dauerkarte hatte etc. Wir haben über die angebliche Schuldenfreihet gesprochen und ich fragte ihn, ob er denn wüsste, wie man dies erreicht hat. Antwort: „Naja, ich nehme man an, weil das Stadion immer voll ist und sie mehr Trikots verkauft haben“. Ich erklärte daraufhin die Geschichte mit dem Verkauf des Vereinsgeländes (€ 23,5 Mio.), der staatlichen Coronahilfe (€ 11 Mio.) und dem Verkauf von Anteilen an Kühne (€ 30 Mio.). Mein Gesprächspartner war baff, davon hatte er noch nie gehört oder gelesen. Ich erklärte daraufhin, dass all das nachzulesen war, wenn auch größtenteils nur in Nebensätzen. Die Antwort: „All die Leute, die ich kenne und die sich für den Verein interessieren, wissen das nicht. Die glauben mir das auch nicht, wenn ich es ihnen erzählen werde“. Noch Fragen?

Ja, ja „schuldenfrei“ :))
Ich hatte mir gerade noch einmal den (tatsächlichen) Schuldenstand lt. letzter Bilanz zum 30.06.24 angesehen und dabei festgestellt, dass der HSV dort den Transfererlös von Benes mit 1.6 Mio. angegeben hat (lt. „Transfermarkt“ 3,0 Mio.)
Aber hierzu hattest Du Dich ja bereits ausgelassen.
Das ist eben alles viel zu kompliziert für den durchschnittlichen HSV-Fan. Sich im rosa Alen-Trikot zu besaufen und zu hüpfen ist so viel einfacher. Medienpartner Auftragsblatt gefällt das. Ich kann das genauso bestätigen, solche Feinheiten Abseits des Events sind 99% der Kunden nicht bekannt und nicht weil man an solche Informationen schwer rankommt, es juckt sie einfach nicht nicht Bohne.
In Foren wie dem Rauten-Forum, Transfermarkt oder dem Kommentarbereich MoinVolkspark etc. sind sogar noch die besser informierten, die es eigentlich besser wissen müssten, sich aber aus anderen Gründen wie eine Löwenmutter vor ihre Lieblingssekte werfen. Das ist nur ein ganz kleiner Anteil, die überwiegende Mehrheit hat wirklich gar keinen Plan was im Verein passiert. Du kannst sie fragen wer Finanzvorstand ist und sie wissen es nicht. Und das trotz der ganzen Jubelartikel zum Finanzdruiden.
Es gibt kein Spiel, bei dem man sich auf die Rückkehr eines Mitstreiters freut, der lügt, betrügt, dopt und eine Money-Cheat-Karte (Kühne) besitzt.
Wie überall: Je mehr von Haltung, Identität, Kultur, Demut, Tradition, Bescheidenheit, Werten etc. geredet wird, desto weniger ist davon vorhanden. Haben Seeler, Dr. Klein, Netzer, Happel, Magath, oder, um mal eine authentische Gestalt aus der Politik zu nennen, Helmut Schmidt, jemals versucht, sich selbst mit der bloßen Nennung positiv besetzter Begriffe in ein gutes Licht zu rücken? Die haben einfach gemacht, sich an Werten orientiert, Haltung gezeigt, der Sache gedient, und diese nicht für sich und ihre Selbstdarstellung benutzt. Dagegen ein Boldt: „Der HSV steht für Werte, wir haben hier eine Identität geschaffen.“
Dafür hat der 🤮Brocken Judas Boldt folgende Identität hinterlassen:
Platz 18: Hamburger SV: 31,4 (28,4/2,9). Beim Hamburger SV sieht man, was ein paar Jahre in der 2. Liga anrichten können, der 1.FC Köln bekommt knapp zwölf Millionen Euro mehr TV-Geld als sein Mitaufsteiger. Nur zum Vergleich, Mainz das konstant Bundesliga spielt die letzten Jahre kassiert 55,4 Millionen (52,1/3,3), wäre man im ersten Jahr wieder aufgestiegen würde man ebenfalls in etwa diesen Sphären verdienen.
Aber für viele unter den KSɅ-Sprühern ist Judas immer noch der beste Manager seit Günter Netzer🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Laut Kicker wird es hinsichtlich einer Verpflichtung von Poulsen konkreter. 2 Millionen Gehalt, plus Einmalzahlung. Selke muss man nicht mögen, aber der ist etwas jünger, hat als einer der wenigen HSV-Stars geliefert und dürfte im Paket weniger kosten.
Poulsen, quasi Mitbegründer von RB Leiptig, der End-Gegner aller Traditionalisten. Jeder, der sich aufplustert und von Werten, 50+1 etvc. labert und den Auschluss der „Plastikvereine“ fordert, muss einen Poulsen komplett ablehnen. Aber das wird natürlich nicht passieren.
Tore Poulsen: 2, 5, 2, 6, 5, 5
Und das in einer Mannschaft, die ungefähr 2 Klassen besser ist als der KSV.
Feel Erfolg
Bei allen Werten, für die der HSV zu stehen behauptet, handelt es sich um reine Lippenbekenntnisse, die dem oberflächlichen Leser/Hörer glauben lassen sollen, man habe beim HSV die Zeichen der Zeit erkannt. Dabei geht es nur um Imagepflege und PR, während man im Grunde nichts geändert hat und auch nicht ändern will. Und nur weil jeder Experte/Verkäufer des Produkts Fußball (Mattuschka und andere Dampfplauderer) pflichtbewusst und gebetsmühlenartig erwähnt, der „große HSV gehöre in die Bundesliga“ (weil man das über Vereine wie den HSV oder Schalke eben so sagt), wird er dort sicher nicht sehnsüchtig erwartet. Zur DNA des HSV gehört Großspurigkeit, und die lässt sich durch PR nicht beheben.
Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore labert exakt die gleiche Kacke wie Judas Boldt
Ist das Zitat ein Vorgriff auf den ersten Spieltag in Mönchengladbach?
Da der HSV ja nun in Trikots im Harlekin-Design rumstolziert, sollte man sich vielleicht konsequenterweise umbenennen: Hamburg Harlekins
Ich wäre für Volkspark Kaspers
Huwer Hooligans.
Köncke Criminals.
Bahrenfeld Bastards.
Stellingen Stupids.
Getreu seinem Lehrmeister Tom Walter: „Liebe ist wichtiger als Erfolg.“
Jeder Vorgesetzte in einem Betrieb würden den Mitarbeiter für so einen Bullshit sofort antanzen lassen und zumindest deutlich in den Senkel stellen, beim KSV ist aber alles erlaubt, zumal wenn es noch Fannähe herstellt. Die Sprüche sind so peinlich wie dieser Kick wohl gewesen sein muss.
Kommentar im „Millernton“ über das Testspiel des Stadtteilvereins in Ostfriesland – Auszug:
„Für wahlweise Ärger oder Amüsement hatten bereits vor Anpfiff Fans unseres Nachbarn gesorgt, die auf dem Rasen die Abkürzung ihrer AG & Co. KGaA verewigen wollten. Da dies vermutlich nachts passierte, misslang es aber etwas, denn die etwa sechs Meter groß in den Rasen geätzten Buchstaben zeigten ein H, ein S und dann ein leider auf dem Kopf stehendes V. Chapeau.
Insbesondere die Verantwortlichen der gastgebenden SpVg Aurich dürften ein herzliches „DAZKE“ an den Volkpark für diese auch noch extrem hässliche Verunstaltung des Rasens senden.“
HERR IM HIMMEL….
Schnell ein Foto davon als Beweis für den brutalen Support an Bella Kotchap schicken! Dann setzt er sich noch heute in den Learjet.
#pro Bolle Ketchup
Getreu dem Motto: „Die dümmsten Fans der Welt“, kann nicht zutreffender sein, die sind noch zu blöd 3 Buchstaben auf einen Rasen zu sprühen, ohne Worte!!!
Ach komm – dafür musst Du aber Verständnis aufbringen:
– Es ist eine dunkle Heldennacht
– Die Sturmhauben kratzen und lassen nur ein eingeschränktes Sichtfeld zu
– Der Kupferbolzen drückt vor Angst in den Schlüppi
– Hilfshauptschulabschluß mit 17 nach Abgang nach der 4. Klasse
…
„Der sportliche Wert des Spiels war eher zweitrangig. Es ging in erster Linie darum, Nähe zu den Fans zu zeigen und unsere Farben zu präsentieren. ..“
Diesbezüglich muss man aber kein Testspiel veranstalten, hier reicht auch eine Autogrammstunde auf einem Parkplatz eines Baumarktes. Nach 7 Jahren Rumpelliga müsste man eigentlich jedes Testspiel und jede Trainingseinheit mit 110 % angehen. Viele im Verein haben wohl immer noch nicht verstanden, dass man mindestens 2 Konkurrenten hinter sich lassen muss und in Köln und Heidenheim wird man mit 110 % arbeiten und trainieren.
Das schafft auch nur der KSV, Spieler mit laufendem Vertrag und einem Marktwert von 2 Mios. ablösefrei gehen zu lassen: https://www.transfermarkt.de/hsv-gibt-perrin-an-spaniens-zweitligist-sporting-gijon-ab-vertrag-zuvor-aufgelost/view/news/456629.
Zum Vergleich der 1. FC Köln gibt den Spieler Markgräfe Marktwert 4 Mios. Vertragslaufzeit auch nur noch 1 Jahr für marktwertgerechte 4 Mios. ab, die sportliche Leitung beim KSV ist so offensichtlich schlecht hat aber einen Riesenvorteil, die Hofpresse, KSɅ-Sprayer und v.a. niemanden im Verein juckt das auch nur die Bohne.
Neben der Inkompetenz in Sachen Spielerverkauf etc….. , warum wird Monsieur Perrin sofort wieder von Hof gejagt. Schlechter als so mancher Maltafusskollege wird er nun auch nicht sein, oder will er sowieso lieber im Süden spielen? Zur Inkompetenz, es scheint in diesem sogenannten „historischen“ Weltverein niemanden zu geben, der dem Einhalt gebietet. Es scheint wirklich keinen zu interessieren, denn so etwas passiert ja nicht das erste Mal. Man hat den Sack voller Rosinen und träumt von rosigen Zeiten.