Spielen wir doch zur Abwechslung heute mal „Was wäre wenn“ (gewesen). Was wäre gewesen, hätte sich der KSV nach den ersten Beweisen, Erklärungen der Verteidigung, den konkreten Hinweisen aus Afrika, getürkten Pässen, den offiziellen Körpervermessungen etc. von Bacardi Daffeh distanziert? Hätte man den Vertrag auslaufen lassen oder „in gegenseitigem Einvernehmen“ gegen die Bezahlung einer Abfindung aufgelöst, anstatt ihn publikumswirksam zu Mond-Konditionen um 5!!! Jahre zu verlängern, um sich für diese Wahnsinnstat auf einer Mitgliederversammlung abfeiern zu lassen. Was wäre gewesen, hätte man sich seitens Vuskovic auf einen Deal eingelassen und das Doping gestanden, anstatt bis zur letzten Instanz zu gehen und auch dort zu scheitern? Was wäre, wäre Vuskovic, der im November 2022 sein letztes Spiel für den KSV gemacht hat, lediglich für ein Jahr gesperrt worden, um dann 2024 für € 5 Mio. nach Burnley zu wechseln? Würden dann heute noch nicht wenige Schwachmaten in dem Sahara-Kriecher wechselweise ein Symbol, Verschwörungsopfer oder Leistungsträger sehen? Würde heute noch irgendein Vollpfosten sein Trikot mit „Vuskovic“ beflocken lassen und würde Kapitän Schönlauch immer noch ein überlebensgroßes Vuskovic-Trikot bei jeder Gelegenheit gen Himmel recken? 

Mit Sicherheit nicht, beide Spieler wären seit Jahren vergessen, kein Hahn würde an der Müllverbrennungsanlage noch nach ihnen krähen, aber die Sekte wäre ohne diese beiden „Opfer“ nicht die, die sie ist. 

Am 7. August 2019 veröffentlichte die Sport Bild das Ergebnis ihrer Recherchen, nach denen der Verdacht naheliege, dass Jatta 2015 unter einer falschen Identität nach Deutschland eingereist sei und sich drei Jahre jünger ausgegeben habe. Demnach handle es sich bei Jatta um den gambischen Fußballspieler Bakary Daffeh (* 1995), der für verschiedene Vereine in Gambia (u. a. Brikama United), Nigeria und im Senegal sowie in Gambias U20-Nationalmannschaft gespielt hat. Damit wäre er zum Zeitpunkt seiner Einreise bereits 19 Jahre alt und somit volljährig gewesen und hätte seine vor einer Abschiebung schützende Duldung als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nicht erhalten können.[42] Zwei gambische Trainer hätten auf Fotos des HSV-Spielers Daffeh erkannt. Zudem könne über 2015 hinaus kein weiteres Spiel für „Daffeh“ mehr nachgewiesen werden.

Er verpasste lediglich im November 2022 den Hinrundenabschluss vor der Winterpause, da die NADA bei ihm im Rahmen einer Trainingskontrolle am 16. September 2022 die Substanz Erythropoetin (EPO) festgestellt hatte.[12][13] Das DFB-Sportgericht sperrte ihn daraufhin im Rahmen einer einstweiligen Verfügung vorläufig bis zur Entscheidung in der Hauptsache (Trainings- und Spielsperre).[14] Zudem nahm die Staatsanwaltschaft Hamburg Ermittlungen wegen möglichen Verstößen gegen das Anti-Doping-Gesetz auf.[15]

 

Was haben diese beiden Fälle gemeinsam? Judas Boldt. Seit dem 24.052019 war der sensible Regenjogger Sportvorstand des KSV und in beiden Fällen übernahm er höchstpersönlich die kommunikative Federführung. Daffeh wurde die komplette Bandbreite an juristischer Hilfe angeboten, bei jeder Gelegenheit erklärte Boldt in den Medien, wie sehr er von der Unschuld des Mittelmeerschwimmers überzeugt sei, man würde kämpfen wie ein Rudel Hyänen, um den armen Bacardi zu schützen. Einige Jahre später, das gleiche Bild. Auch hier war es Boldt, der kommunikativ an vorderster Front stand, der den ermittelnden Behörden Fehler andichtete und der Doping-Experten sowie Parteilichkeit wie Unvermögen unterstellte. An seiner Seite stets die mit ihm verbundenen Schranzen aus der Abteilung Hofbericht, die jede seiner wirren Verschwörungstheorien begeistert verbreiteten, während von der möglichen Schuld der Beklagten nie die Rede war. Inzwischen muss man davon ausgehen, dass Boldt beide Fälle sowohl für seinen eigenen Vorteil, wie auch zur Bildung der gestörten Liebessekte genutzt hat, ohne Daffeh und Vuskovic wäre Boldt möglicherweise schon 2 Jahre früher gefeuert worden.

Und nun stelle man sich einmal vor, Judas hätte alles gewusst. Hätte gewusst, dass Jatta und Daffeh die gleiche Person sind, hätte gewusst, dass der greise Gambier nicht 27 sondern 34 Jahre alt ist und hätte gewusst, dass Vuskovic absichtlich und geplant gedopt hat. Aber als geborener Stratege und professioneller Intrigant hat er in beiden Fällen eine wunderbare Chance gesehen, dies für sich, seine Zwecke und für die Zwecke des Vereins zu nutzen, im Grunde sind ihm beide Skandale in den Schoß gefallen und er hat zugeschlagen. Der Umstand, dass er damit den sportlichen und finanziellen Zielen des Vereins massiv geschadet hat (Daffeh) und dass er mit seinem Rat, auf keinen Deal einzugehen, die Karriere Vuskovics nahezu zum Erliegen gebracht hat, interessiert einen Judas Boldt einen Scheißdreck, der Football Leaks-Widerling würde noch ganz andere Nummern durchziehen, um davon zu profitieren. 

Denkt mal drüber nach und schreibt mir eure Meinungen in die Kommentare. Verzichtet auf den Besuch im Swinger Club und spendet lieber an mich. Betet mich an und errichtet mir eine Kathedrale. 

Euer Tom