Pollersbeck – Sakai, Papadopoulos, Jung, Douglas Mentos – Kostic, Holtby, Hunt, Ito – Wood
Bank: Ekdal, Daffeh, Waldschmidt, van Dingeldong, Nick Müller, Salihovic
Die Älteren unter uns werden sich erinnern: Das war die Mannschaft/der Kader, mit dem der KSV in der Saison 2017/18 erstmalig aus der Bundesliga abstieg und sich auf den Weg machte, zum Zweitliga-Dino und zum Gespött der Republik zu werden. Auch, wenn es inzwischen 7 Jahre her ist, würde irgendjemand behaupten wollen, dass der aktuelle KSV-Kader besser bestückt ist als die Truppe damals? Ginge man aus heutiger Sicht lediglich nach den Namen, so würde jemand, der mit der Historie nicht vertraut ist, unter Garantie vermuten, dass man mit dem Beritt locker die Klasse hätte halten müssen oder sogar mehr. Hat man aber nicht, man stieg mit jämmerlichen 31 Punkten und, nebenbei bemerkt, Trainer war der legendäre Big Titz, dem man in den Jahren danach an der Müllverbrennungsanlage immer noch magische Kräfte zusprechen wollte. Warum stieg man also damals sang- und klanglos ab, obwohl doch die Rahmendaten eine ganz andere Sprache sprechen sollten? Ganz einfach, weil man über den KSV redet. Selbstüberschätzung, Wohlfühloase, Leistungsverweigerung, Arroganz sind die Stichworte und daran hat sich eben auch durch 7 Jahre in der Liga der Maltafüße absolut nichts geändert.
Aber denken wir einfach mal weiter u.a. auch deshalb, weil wir hier nicht in Münchhausens Insolvenzblog, sondern in der HSV-Arena sind. Was hat den KSV eigentlich, zumindest nach eigener Aussage bzw. der Aussage der Hohlhüpfer „so stark gemacht“? War es nicht dieser unfassbare Zusammenhalt, diese Familie, dieses unerschütterliche „Wir bleiben bei uns“ und die Bettgenossen Meffo, Bascho, Ferro, Daffo, Roberto und Miro, die gegen alle Widrigkeiten des Lebens zusammenhielten wie Pattex und am Ende nach Jahren des Leidens die Sensation und den Aufstiegsunfall schafften? Nun, ein Großteil dieser Familien-Masse hat ab sofort ausgedient und was das mit der Mannschaft auf der einen, der Sekte auf der anderen Seite macht, wird spannend zu beobachten sein. Denn seien wir doch mal realistisch, Kapitän Johann Schönlauch nimmt das gleiche Schicksal wie Käpt’n Edward John Smith, der am 15.04.1912 mit der Titanic absoff, er hat ausgedient. Das Gleiche gilt für Schnecke-Schneidezahn Meffort durch die Transfers von Kniepatient Francisco Capaldo und Bimbo Romburg aus Kiel, Meffo ist flüssiger als flüssig geworden. Robert(o) Glatzel wird sich auf der Bank wiederfinden, wenn Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore gezwungen sein wird, den neuen aggressiv Loser Ahmed Faulsen aufzustellen, denn für die Bank kommt der Däne sicher nicht. Inklusions-Projekt Bacardi Daffeh stellt sich bis 2029 😀 😀 😀 hinter Tahiti, Baldè, Phillipe etc. an und gefährdet zumindest die Käufer von Stadionbratwürsten nicht mehr. Für Ferro Feuer Hernandes wird man auch noch ein Upgrate verpflichten, soviel scheint sicher. Mit anderen Worten: Die Keimzelle der Familie, der Klebstoff der Liebessekte ist nur noch nerviger und teurer Balast, denn den Rahm, in der Bundesliga gegen Bayern, Leverkusen und Dortmund zu spielen, schöpfen nun andere ab. Söldner, fahrende, austauschbare Gaukler, die zum Aufstieg nichts beigetragen haben.
Nun wird sich zeigen, ob dieser Verein denn wirklich so anders ist als die anderen Klubs. Wird man die „Helden“ ehren und weiterhin ihre Namen rufen, auch wenn sie wahlweise auf der Bank, auf der Tribüne oder in Braunschweig verweilen oder wird man einfach die Namen austauschen und all die verdienten Meffos, Baschos, Robertos, Ferros und Daffos einfach aus dem Gedächtnis streichen. Der Aufbau der Liebessekte hat einige Jahre gedauert, ihre Zerstörung kann deutlich schneller passieren, besonders dann, wenn man nicht mehr wie in den letzten Jahren mehr Spiele gewinnt als verliert. Die meisten der hüpfenden, prügelnden und zündelnden Schwachmaten kennen doch einen KSV, der in München 7 und zuhause gegen Leverkusen 5 Dinger kassiert, gar nicht mehr. Wenn aber das passiert, und es wird passieren, dann sind die gewohnten Helden nur noch nervige Randerscheinungen und auch ein Farben-Verteidiger wie die Kotztüte Judas Boldt ist nicht mehr da, dann kann der Spaß beginnen. Der KSV veranstaltet gerade die Transformation vom unerschütterlichen Denver-Clan zurück zum ganz normalen Söldner-Verein und sie merken es nicht mal. Auch dies ist etwas, was den KSV vom FC St. Pauli unterscheidet: St. Pauli hat seine Aufstiegsmannschaft ergänzt, der KSV tauscht seine aus.
Bitte, bitte schreibt eure Meinungen in die Kommentare. Bitte, ich sterbe sonst. Lass T-Shirts mit meinem Schädel bedrucken, benennt eure Enkel nach mir. Aber! Ich mahne nicht nur Residenz, sondern auch Renaissance und Rekonvaleszenz und vor allem fordere ich Demut, mehr Demut und noch mehr Demut. Und natürlich Dietmar Demuth. Und Wermut, viel Wermut. Und ich sage dazu folgendes: Wenn alles zusammenspielt, wenn mindestens 250 Bundesligaspieler sich die Beine brechen, mindestens 12 Vereine wegen Masern nicht antreten, wenn man ohne Schiedsrichter spielt und wenn Schweine fliegen lernen, dann kann der KSV einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Aber nur mit Demut, Demuth und Wermut. Und natürlich, wenn man einem dänischen Auslaufmodell demütig € 3 Mio. pro Jahr bezahlt.
Euer Tom
Man kann, wie den täglichen Meldungen zu entnehmen ist, mit vermeintlich geringem Risiko große, teure Namen einkaufen, in der Hoffnung eine bundesligataugliche Truppe zusammenzuwürfeln, die dann einem später zu entwickelnden Plan von Pausbäckchen folgt.
Oder man entwickelt einen Plan und geht hohes Risiko mit namenlosen, Bundesliga unerfahrenen Spielern, in der bescheidenen Hoffnung, die Klasse zu halten.
Kommentar siehe hier:
https://millernton.de/2025/07/12/now-thats-an-umbruch/
St. Pauli holt Tempo und der KSV holt Ahmet Faulsen, der so schnell ist wie Johann Schönlauch und einen Knorpelpatienten aus Argentinien
Dazu braucht es einen Sportvorstand, der den Plan macht, und einen Sportdirektor, der mit seinen Scouts die Potentiale von namenlosen Spielern erkennt, die das Trainerteam, mit Ehrgeiz, Geduld, auch durch Individualtraining, entwickelt. Da gab es beim HSV mal Onana, der ihnen zugelaufen ist, weil Mutzel ihn noch von Hoffenheim kannte. In der Wohlfühloase, in der sich kaum ein Spieler entwickelt, war er unauffällig, durchgestartet ist er dann in Lille und Everton. Spieler wie Torunarigha, Capaldo, Remberg haben schon Erfahrungen in ersten Ligen gesammelt, kosten dementsprechend Geld. Große Leistungssprünge werden, zumindest in der Wohlfühloase Volkspark, nicht mehr kommen.
Dieser Tom muss ein witziges Kerlchen sein😂😂
Aber nein, ich tue mir das „da drüben“ nicht mehr an. 😀
Zur vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 27 mit Gilmore und seinem Team: was hat Kuntz daran gehindert, diese an die Bedingung zu knüpfen, dass das Saisonziel, Klassenerhalt 26, mit diesem Trainerteam erreicht wird? Selbst der Verschwender Boldt hat das ja mit Hecking gemacht, der nach dem Nichtaufstieg 20 eben keine Abfindung bekam, weil die Verlängerung an den Aufstieg geknüpft war.
Im Zusammenhang mit dem KSV gibt es nur eine wirklich relevante Frage: Wann kriegt Wolfgang „AlwasteArschloch“ Fuchs endlich mal was auf seine hässliche Fresse
Habe ca 1 Stunde des eben verloren gegangen Testspiels gegen Kopenhagen angeschaut. Die einzige nennenswerte Aktion von Daffeh war, als der Schiri dessen Halskette entfernt hat. Ansonsten muss man sagen: Viel Spaß in der Bundesliga!
Beste Szene heute…Der Schiedsrichter bemerkt, dass die Sahara-Sandale eine Goldkette am Hals trägt. Schiri ist so nett und öffnet den Verschluss und sprintet quer über den Acker um diese irgendeinen offiziellen vom KSV zu geben.
Anscheinend ist Daffeh zu doof diese selber zu öffnen und die Kraft bei dem Alter ist ja auch nicht mehr die beste.
Warum der Schiri den Spieler nicht vom Platz holt wird sein ewiges Geheimnis bleiben.
Keine Ohrringe – keine Ringe – keine Ketten auf dem Platz. 1. Bundesliga Truppe – Herzlichen Glückwunsch!!!
Richtig lustig wird es, nicht nur für die HSV-Stars, wenn DFL, oder gar FIFA/UEFA, lächerliche Frisuren und alberne Torjubel verbieten, oder hässliche Tattoos.
Bei dem Torjubel sehe ich wenig Gefahr… 😁
Aber kann mir jemand ein rationales Argument für den Poulsen Kauf nennen? Der HSV hatte mit Selke und Glatzel zwei gute/solide zweitligastürmer. Beide zwar nicht für nen geordneten Spielaufbau etc. zu gebrauchen aber der HSV wird nächste Saison eh kein Spiel bestimmen. Selke lässt man gehen weil man zu blöd war und sich die klausel rausschwatzen hat. Dafür holt man einen Philipp für 2,5 Millionen Euro. Und jetzt möchte man einen dritten (teuren) Mittelstürmer holen? Und Poulsen kann nur Mittelstürmer genauso wie Glatzel, bei Philipp weiß ich es nicht. Und wer kann das denn wirklich bejubeln? Selbst der dümmste Fan müsste doch da mit dem Kopf schütteln.
Seit wann braucht der HSV rationale Begründungen für Transfers? Poulsen ist ein bekannter Name aus einem relativ erfolgreichen Verein. Und das ist im HSV-Universum Rechtfertigung genug. Und nein, du unterschätzt die Dummheit der Fans, es gibt genug, die den Transfer feiern.
Philipp wird eher auf der Außenbahn spielen., hat er heute auch gemacht. Poulsen ist der 1:1 Ersatz für Selke, möchte sich für die WM empfehlen und kommt sicherlich nur, wenn man ihm versprochen hat das er gesetzt ist. Der Schnellste ist er nicht mehr, dafür ist seine Technik klar über Glatzel und noch mehr über Selke einzuordnen.
Wenn man das Finanzielle außer Acht lässt, kann man das mit Poulsen machen. Ansonsten gibt es sicher jüngere, günstigere, Spieler mit Potenzial, die man für die Offensive holen könnte – man muss sie eben auf dem Schirm haben. Selke dürfte, aufgrund seiner Erstligaerfahrung, aber auch angesichts der Entwicklungen der letzten Saison, der bessere Glatzel sein: den bekommt man aber, wie auch die anderen Säulenspieler, nicht so leicht vom Hof.
Yussuf „The Oberschenkelverletzung“ Poulsen.😁 Genau solche Transfers habe ich vom HSV erwartet.
Will mir wirklich ernsthaft jemand erzählen, dass Ahmed Faulsen auf € 5 Mio. verzichtet, um sich beim tollen KSV für eine Scheiß-WM zu empfehlen, bei der Dänemark in der Vorrunde rausfliegen kann? Der Mann ist Fußball-PROFI, die spielen für GELD und das nicht besonders lange. Haben eigentlich alle schon wieder den Fall KinnZombie vergessen, der sich laut Hofberichterstatter sogar am Transfer beteiligt und auf Gehalt verzichtet hatte? Einige Zeit später platzte dann die lächerliche Ente, genau wie im Fall Benes, wie im Fall Reis und und und.
Meine Fresse nochmal
Ich glaube auch nicht dran, dass er nur auf einen Euro verzichtet. Handgeld + längere Vertragslaufzeit holt das wieder raus. Allerdings hätte er es auch einfacher haben können auf der Leipziger Bank hinter Sesko und Openda. Er scheint also noch Bock zu haben und will spielen.