Wenn eines im Volkspark wirklich wichtig ist, und man vergisst nie, darauf hinzuweisen, dann ist es Tradition. Obwohl der letzte Gewinn eines Titels (DFB Pokal) demnächst 40 Jahre her ist, meint man, man wäre ein sogenannter „Traditions-Klub“, dabei ist das einzig Traditionelle an diesem Verein das sportliche Dauerversagen, die Mißwirtschaft, die katastrophalen Transfers und der Hang zu Lügenmärchen. Aber eine Tradition hat man sich im Laufe der Jahre dennoch bewahrt: Gerät einer der verdienten Medienpartner in Bedrängnis, springt die Abteilung Hofbericht binnen Sekundenfrist in die Bresche und verteidigt den zu Unrecht verunglimpften Freund wie ein Rudel Hyänen. Das war bei Judas Boldt 5 Jahre lang so, das ist bei Vuskovic so und das ist selbstverständlich bei Identitätsbescheißer Bacardi Daffeh erst Recht so. Es  war gerade mal einen Tag her, da mussten die Schmierlappen mit blutendem Herzen erkennen, dass ihr über Jahre gehegtes und gepflegtes Inklusions-Projekt Daffeh vor dem Aus an der Müllverbrennungsanlage stehen wird, der greise Stolperjochen ist selbst Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore zu blind. Keine 24 Stunden später setzt das mediale Trommelfeuer ein, an der Spitze selbstverständlich BILD und Kampagnenblatt.

„Für Jatta ist es hart. Bevor er im Januar 2024 seinen Kontrakt um fünfeinhalb Jahre verlängerte, hatte er eine Nega-Offerte aus Saudi-Arabien auf dem Tisch. Insgesamt 5,4 Mio. Euro netto(!). Der Angreifer fühlte sich dem HSV so verbunden, dass er den Scheichs absagte. (BILD)

Wie aber geht Jatta mit dieser neuen Situation um? Nach Abendblatt-Informationen liegen dem HSV zwei Anfragen für den Außenbahnspieler vor. Der Club hat diese an Jattas Management weitergeleitet. Zuletzt hatte im Winter der VfL Bochum Interesse an einer Verpflichtung. Unter VfL-Trainer Dieter Hecking hatte Jatta 2019 eine seiner stärksten Phasen seiner Karriere. Damals wurde auch Stefan Kuntz auf Jatta aufmerksam, als dieser noch Trainer der deutschen U-21-Nationalmannschaft war und über eine Einbürgerung Jattas nachdachte. (Kampagnenblatt)

 

Aber natürlich. Ein praktizierender Moslem bleibt lieber in einem christlichen Land und sitzt für € 800.000 brutto auf der Bank, als in einem moslemischen Land € 5,4 Mio. netto abzugreifen, ist richtig. Das ist ungefähr genauso logisch wie das Ahmad Faulsen-Märchen, der lieber in Hamburg für € 2 Mio. gegen den Abstieg spielt, als in Leipzig für € 7 Mio. um die Champions League. Natürlich fragt man sich, wie behindert man sein muss, wenn man diese albernen Geschichten glaubt, aber es gibt im KSV-Umfeld bekanntlich nicht wenige geistig Behinderte. Und natürlich trudelten bereits am Tag darauf die ersten hochdotierten Anfragen ein, ich nehme an, es handelt sich um zwei Mittelklasse-Teams aus der Premier League. Irgendwie bedauerlich, dass „nach Kampagnenblatt-Informationen“ nie die Namen der interessierten Vereine genannt werden, aber ich schätze, hier arbeitet man ebenso wie die BILD mit einem bekannten Phänomen: Man denkt sich eine Geschichte aus, die so krank und so irre klingt, dass die meisten Leser glauben: „Das ist so abartig, sowas kann sich niemand ausdenken, das muss wahr sein“.

Gern erinnere ich an dieser Stelle an Judas Boldt und den AS Rom, gleiches Prinzip. Komisch, dass der einst so begehrte Manipulator immer noch arbeitslos ist, obwohl er frei verfügbar wäre. Aber ich bin sicher, dass er sich „nach Kampagnenblatt-Information“ in intensiven Gesprächen mit PSG, Al-Hilal und Kosmos Emden befindet. Gern erinnere ich ebenfalls an die Ablöse von Benès, an die Beteiligung von KinnZombie an der Transfersumme und an gefühlte 473.836 andere lächerliche Schauermärchen, die sich allesamt in Wohlgefallen auflösten. Tatsache ist: Wenn man an tatsächlichen Informationen über den KSV interessiert ist, kann man sich mit BILD, Mopo, Kampagnenblatt und Kicker den Arsch abwischen. Aber eine witzige Geschichte habe ich dann doch noch…

https://www.kicker.de/doppelpaesse-mal-anders-wie-ein-siebtligist-in-einen-betrugsfall-rutschte-1132107/artikel

 

 

 

Wer die Berichterstattung in den beiden Amtszeiten des Soziopathen Trump verfolgt hat, dem wird aufgefallen sein, dass sich besonders der Sender Fox (News) nahezu ausschließlich und ausgesprochen wohlwollend mit dieser kranken Kreatur beschäftigt hat und rund um die Uhr über ihn sendet. Fox (News), unglücklicherweise im Besitz des Australiers Murdoch, wird bei den entsprechenden Kreisen als Nachrichtensender wahrgenommen, aber das ist er nicht, ganz im Gegenteil. Fox (News) berichtet nicht neutral und objektiv über Geschehnisse, Fox (News) inszeniert Meldungen und nicht selten werden Wahrheiten nicht nur proaktiv vermieden, es wird gelogen und erfunden, was das Zeug hält. Fox (News) ist kein Nachrichten-Überbringer, es ist ein Propaganda-Instrument, eine auf Gewinn ausgerichtet PR-Maschine, Realitäten und Wahrheiten sind denen scheißegal. Ebenso wie in den Verunreinigten Staaten von Amerika verhält es sich in Hamburg mit BILD, Mopo, Kampagnenblatt, Kicker, SKY etc., es sind keine Nachrichten-Lieferanten, es sind PR-Gehilfen. Wenn man in einem Artikel „Nach Kampagnenblatt-Informationen“ liest, kann man das Lesen auch unmittelbar einstellen, denn zu 98% wird weder eine Quelle genannt, noch wird ein O-Ton übermittelt, es sind nichts anderes als gesteuerte Scheißhausgerüchte. Problem dabei: In den USA gibt es zumindest noch so etwas wie CNN, MSNBC oder die New York Times, im Umfeld des KSV gibt es nur noch diesen Blog, dafür aber jede Menge Fox (News).