Wenn nichts anderes mehr hilft in der Argumention greifen selbsternannte Experten zu sogenannten Spieler-Analysen, die untermauern sollen, warum der Spieler kompatibel ist und der eben nicht. Gucken wir uns doch einfach mal das neue Opfer-Lamm Perez vor dem Hintergrund der Experten-basierten Spacken-Analysen an, okay?

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Peretz‘ Werte zeichnen das Bild eines Torhüters mit starken Reflexen in Eins-gegen-eins-Situationen, der allerdings Schwächen in der Strafraumbeherrschung hat. Vereinfacht gesagt, ist dieses Profil bereits bei einem anderen Profi im Kader des HSV zu finden: bei Daniel Heuer Fernandes. Gerade bei hohen Bällen soll Peretz den Kontakt mit dem zum Kopfball gehenden Angreifer tendenziell meiden. Das führt dazu, dass sich der 25-Jährige bei gegnerischen Standards zurückhaltender zeigt als andere Torhüter und häufiger den richtigen Moment beim Herauslaufen oder Abfangen von Flanken verpasst. Im Spiel mit dem Ball hat Heuer Fernandes dagegen die Nase vorn

GSN (Global Soccer Network)

Die größten Stärken von Peretz liegen in der Strafraumbeherrschung, in Eins-gegen-eins-Situationen und in seinen Reflexen. Gerade diese Elemente sind in der Bundesliga unverzichtbar – besonders für einen Aufsteiger, der mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr gegnerische Torabschlüsse verteidigen muss als in der Vorsaison

 

Man könnte es auch so beschreiben, wie es ist: Diese ganze Verwissenschaftlichung, diese Rechner-basierten Beurteilungen, all diese Schienenspieler, diese Box-to-box-Player, die Zahnzwischenraumspieler, das ist alles nur ein großer Haufen Scheiße, analog zu dieser verfickten Influencer-Kacke, bei der Arbeitslose und Fachfremde sich wie Atom-Experten aufführen können. 

 

Zum Schluss…

…das Letzte.

Ich gestehe, ich bin ein echter Fan dieser neuen KSV-Demut