Nach der abgelaufenen Saison und dem damit verbundenen Aufstiegsunfall erklärte Sportvorstand Stefan „The Honigkuchenpferd“ Cunts, dass seiner Auffassung nach bestenfalls 50% seiner Truppe ansatzweise die Kriterien für eine Bundesliga-Qualität in die Waagschale werfen könnte, eine steile These (natürlich für die hüpfende Öffentlichkeit geschönt) angesichts Zweitliga-Stammspielern wie Feuer Hernandes, Schönlauch, Meffort, Mikelbrencis, Tahiti und Co.. Tatsächlich könnte man, und Cunts weiß das offenbar sehr genau, bestenfalls den Spielern Dompteur, Elfadli, Muheim, Silke und Reis zutrauen, dass sie sich in Deutschlands Top-Liga nicht bis auf die Knochen blamieren, unglücklicherweise sind 2 davon schon vom Hof geritten, der Eine sogar kostenlos. Man kann also getrost davon ausgehen, dass die Verantwortlichen wussten, was im Wurst Käs (Aufstieg) auf sie zukommen würde, die Vorbereitung darauf und die anschließende Umsetzung ist an Dilletantismus nicht mehr zu übertreffen. Denn Fakt ist: Man hatte nach der Loveparade weder einen Plan A, noch einen Plan B, C oder D in der Schublade, man hatte gar nichts. Wochenlang „verhandelte“ man mit Spielern wie David Silke und Ramschfisch Knorpeltiger um eine Vertragsverlängerung, jedes Mal blitzte man ab und man war nicht einmal vorbereitet. Den Königstransfer Achmed Foulsen, der nicht nur das bestehende Gehaltsgefüge sprengt, sondern auch noch aufgrund fehlender Fitness seit Wochen fern der Mannschaft belastungssteuert, scoutet man nicht etwa, man bekam ihn von RB Leipzig aufgeschwatzt, weil man von dort einen Nachwuchstorhüter holte, den Dänen selbst hatte man überhaupt nicht auf dem Zettel. 

Dieses Phänomen zieht sich nun seit Wochen wie ein roter und toter Faden durch den Volkspark, man interessiert sich wenige Tage vor Saisonbeginn für einen Spieler wie Bolle-Ketchup oder Posch oder gefühlt 200 andere (was bin ich froh, dass nichts mehr nach außen dringt), scheitert natürlich krachend und holt dann irgendwelche Exoten aus Georgien, Komoren oder Surinam, einzig aus dem Grund, weil man irgendwann halt mal jemand holen muss. Spieler, die in den letzten 12 Monaten exakt 7!!!! Minuten in einem Ligaspiel auf dem Platz standen, Spieler, die der KSV weder gescoutet noch gesehen hatte, die ihm von irgendwelchen Beratern eingesungen werden und die man dann kauft oder leiht, weil einem einfach die Zeit davonläuft. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille, denn mittlerweile hat man (mal wieder) einen Kader von 32 Spielern (Bayern München mit Dreifachbelastung beschäftigt 26 Lizenzspieler) und auch hier hat man weder Plan noch Idee.

Im Volkspark geht man davon aus, dass sich die Profis, die bei den ersten Partien womöglich nicht mal im Kader stehen, in den Tagen vor dem 1. September selbst um einen Transfer bemühen werden (Mopo)

Tja, und wenn nicht? Wenn Spieler wie Daffeh, Schönlauch, Meffort, Mikelbrencis, Hefti, Knatterbach, Ramos, Pherai, Baldè oder Glatzel einfach mal die ÖzTUNAli-Karte ziehen und sagen: „Ihr könnt mich mal am Arsch fassen. Ich habe hier vier Jahre gegen Braunschweig, Münster und Paderborn gebolzt und jetzt in der Bundesliga leiht ihr euch irgendwelchen georgischen oder komorischen Söldner und ich soll gehen? Vergesst es.“ Dann gibt es genau zwei Alternativen und beide sind gleichermaßen beschissen.

Alternative A: Man nimmt einige Millionen in die Hand und zahlt Abfindungen

Alternative B: Man gründet Trainingsgruppe 2

Das Mannschaftsgefüge, eine Hierarchie innerhalb des Team ist ohnehin nicht mehr vorhanden, die früheren „Leader“ sind weg oder enteiert und der neue Aggressiv Loser ist ein körperliches Wrack. Dazu kommen diverse mehr als unzufriedene Profis, ein Trainer-Team aus Berufsanfängern, einen nicht vorhandenen Aufsichtsrat, eine Grinsekatze als Sportvorstand und einen Gewalttäter als Präsident.

Es ist angerichtet, meine Herren.

P.S. Einen habe ich dann doch noch

 

 

Der Sportvorstand des KSV findet es also zum Abrollen witzig, dass er ein Kleinkind umtritt, das an ihm vorbeiläuft? Ist dieses asoziale Arschloch geisteskrank?