Bei nahezu jedem Menschen merkt man relativ schnell, woher er kommt und Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore entspringt zu 1888% der schlechten alten Tom Walter-Schule. Jede Aussage, jede Maßnahme des rotbäckigen Novizen könnte ebenso aus dem aufgerissenen Maul von Bartfick Tom Laszlo kommen, die Maßnahme, nach einem Sprung von der Liga der Maltafüße in die höchste deutsche Spielklasse den Fußball neu erfinden zu wollen und das komplette System auf links zu drehen, ist ebenso ein typischer Walter-Move nach dem Motto: „Ich zeige euch mal, was ich alles kann und was ihr nicht könnt“, Innovation zum Selbstzweck. Dabei gibt es tatsächlich zwei Varianten, wie man die Herausforderung Bundesliga angehen sollte. 

  1. Man hat ein eingespieltes Team mit Perspektive und ändert aufgrund der neuen Anforderungen das System um Wettbewerbsfähigkeit herzustellen
  2. Man bleibt beim gewohnten System, justiert aber mit neuen, besseren Spielern nach

 

Der KSV unter Doofy Gilmore macht nun nichts von Beidem, sondern man verordnet einem wild zusammengewürfelten Haufen von beliebigen Fußballsöldnern eine vollkommen neue Spielform, sortiert die sogenannten Aufstiegshelden systematisch aus, zerstört bewusst ein Mannschaftsgebilde und wundert sich dann, dass weniger als nichts funktioniert. Doofy Gilmore scheint das alles nicht besonders zu kratzen, aber warum auch, hat er doch vor Kurzem erst von Kindertreter Cunts ohne Not einen neuen Vertrag bis zum 30.06.2027 bekommen, es lebe die Selbstbedienung. Dabei vergessen die nicht mehr ganz so euphorisierten Hüpfer, dass der Anzeigenhauptmeister gar nicht Cunts‘ erste Wahl war, das war nämlich Lukas Kwasniok, aber der arbeitet jetzt in Köln. Ebenfalls nicht untschlagen sollte man die sagenhafte Bilanz des Herren, denn Polzin holte mit einem Punkteschnitt von 1,8 nahezu exakt den gleichen Schnitt wie Titz, als dieser gefeuert wurde. Wenn man mit mickrigen 59 Punkte als Tabellenzweiter einen lächerlichen Punkt vor Jenny Elversberg aufsteigt, sollte man eigentlich keine Loveparade veranstalten, sondern kleine Brötchen backen und demütig sein, aber darauf wird man an der Müllverbrennungsanlage noch 1000 Jahre warten müssen. 

Doofy ficht das alles nicht an, er sondert Worthülsen wie eine Gatling raus, hier ein paar Beispiele

 

„Bascho kennt unsere Gedanken. Wir haben einen klaren Fahrplan aufgestellt. Es ist vielleicht im ersten Moment nicht so schön, wenn man nicht zum Einsatz kommt. Auf der anderen Seite haben wir eine Klarheit in der Kommunikation“

„Es wird in der Bundesliga häufiger so sein, dass wir nicht zwischen Minute eins und 15 die besten Torchancen haben, sondern vielleicht erst in der 85. Minute“

„Natürlich ist die Torausbeute in der Vorbereitung nicht das gewesen, was wir uns vorstellen.“

„Natürlich haben wir gehofft, dass wir schon weiter sind“

 „Wir sind noch nicht in einem Flow. Das ist aber normal, da wir viele neue Spieler haben. Wir sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen“

„Wir haben relativ viele Möglichkeiten, wo die Jungs mit den entsprechenden Qualitäten auch eingesetzt werden könnten“

„Ob man es grundsätzlich anders gestaltet von der Startaufstellung und Grundpositionierung oder ob man es in bestimmten Spielphasen für bestimmte Gegner einbaut, das sehen wir dann, wenn wir die Qualitäten von dem neuen Spieler im Training sehen“

„Ich würde nicht von Rückschlägen sprechen in der Vorbereitung“

„Wir haben die Konsequenz mit und gegen den Ball vermissen lassen. Ich sehe aber eine Mannschaft, die gewillt ist, die Dinger besser zu machen“

„Mir ist bei neuen Spielern immer wichtig, wie sie von der bestehenden Mannschaft aufgenommen werden. Warmed und Giorgi wurden hier im Trainingslager sehr herzlich und warm aufgenommen“

„Wir brauchen nach 100.000 Menschen am Rathausmarkt kein Selbstvertrauen. Das haben wir in uns. Wenn wir das erste Heimspiel haben, wird das Stadion brennen, da brauchen wir auch kein Selbstvertrauen.“

 

Heiße Luft und Bahlsenkeks, die Welt wäre nicht ärmer, wenn man nicht einen dieser inhaltlosen Blödsprüche verpasst hätte. Doofy hört sich nun mal gern labern (genau wie Walter) und gefällt sich in der Rolle des Fußball-Philosophen, aber davon ist ein Übungsleiter ohne jegliche Bundesliga-Erfahrung Lichtjahre entfernt.  Bei den Hüpfern macht sich indes bereits Panik breit, denn nicht anders sind solche Scheißhausgerüchte aus dem Lager der Pyropisser zu erklären. 

 

 

 

Qualle: intern 😀 😀 😀 Würde ich so etwas publizieren, würden die Schwachmaten bereits wieder Hater und Pester kreischen, aber inzwischen liegen die Nerven blank. Jetzt noch eine Pokalblamage und ne Klatsche in Gladbach und die Spiele können beginnen.

 

P.S. Meine Meinung zu den überbezahlten Durchschnittskickern wie Schönlauch, Meffort, Feuer Hernandes, Pickelbrencis, Glatzel und besonders Daffeh ist bekannt, ich muss es nicht wiederholen. Die Art und Weise allerdings, mit der man die „verdienten Aufstiegshelden“ zuletzt noch auf dem Mottowagen durch die Loveparade ziehen ließ, um sie jetzt kaltlächelnd abzuservieren und durch ebenfalls unterdurchschnittliche und gesichtslose Söldner zu ersetzen, ist ebenso KSV wie ein Sportvorstand, der vor laufender Kamera erklärt, er hätte einen 6-Jährigen umgetreten und der wäre „auf die Schnauze gefallen“. Es ist vielleicht im ersten Moment nicht so schön, wenn man nicht zum Einsatz kommt. Auf der anderen Seite haben wir eine Klarheit in der Kommunikation“, dieser Verein ist ein absolut allen Teilbereichen derart asozial, widerlich und eklig, dass jeder Fußballfan Deutschlands ein Freudenfeuer entzünden wird, wenn es die zu erwartenden Klatschen gibt. Es wird nicht lange dauern und die ersten Hüpfer werden sagen: „Dann hätten wir auch mit der Aufstiegsmannschaft weitermachen können, das war wenigstens noch ein eingeschworener Haufen und keine beliebig zusammengewürfelte Söldnertruppe von der französischen Resterampe“. Ich würde mich nicht wundern, wenn Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore, Germanys next Top Moppel, die Hinserie nicht überlebt. 

Wetten?