Ich habe eine Theorie und ich bin mir jeden Tag ein wenig sicherer, dass ich damit auf der richtigen Spur bin, ich glaube, dass die Herren Laux, Schiller, Jacobs und Walther schon seit geraumer Zeit nicht mehr bei Funke Media/Kampagnenblatt unter Vertrag stehen und bezahlt werden, sondern dass die 4 widerlichsten Hofschranzen beim KSV direkt auf der Payroll stehen. Denn: Anders ist dieses faktenleere Geschmiere, dieser vorauseilende Gehorsam und das vorsätzliche Unterdrücken und Verschweigen von Tatsachen nicht zu erklären. Und betrachtet man die finanzielle Seite: Die vier Pfeifenfressen kriegt man garantiert für unter € 300.000 pro Jahr, was für ein Witz, wenn man einem Daffeh ne knappe Million in den Rachen wirft, was lohnt sich für den KSV wohl mehr? Natürlich stecken auch die beiden Lappen von der BILD, Nosferatu Hesse und Bubak Meloni bis zum Hals mit drin, das kostet dann nochmal vielleicht € 150.000, ein Witz gemessen an dem, was man unterdurchschnittlichen Holzfüßen überweist. Betrachtet man allein den gestrigen und den heutigen Tag, so wird deutlich, was ich meine. 

Fall 1.

https://www.bild.de/sport/fussball/hsv-startet-talent-revolution-fuer-ganz-hamburg-689b0b593ff531065c335fe6

Ich zitiere (da hinter der lustigen Bezahlschranke)

Über ein Jahr hat der HSV geplant. Jetzt legt der Bundesliga-Aufsteiger los. Es geht um das neue Nachwuchs-Konzept „Hamburg wächst“. Es soll für eine Talent-Revolution in ganz Hamburg sorgen. Richtig einsteigen will der Klub in das Projekt Ende September/Anfang Oktober. Dann will der HSV rund 15 Hamburger Vereine mit engagierter Jugendarbeit besuchen. Der HSV will mit den Klubs Konzepte entwickeln, wie Unterstützung konkret aussehen kann. Seine Hamburg-Tour plant der HSV mit Top-Personal. Der Profi-Trainerstab mit Chef-Coach Merlin Polzin (34), Favé und Co-Trainer Richard Krohn (30) soll bei einzelnen Terminen genauso dabei sein wie Spieler aus dem Bundesliga-Team, die mit den Talenten Trainings-Einheiten absolvieren werden.
 
Na endlich wieder eine lustige kleine PR-Geschichte, die wie so viele andere im Sande verlaufen wird. Man könnte an dieser Stelle beispielsweise die Frage stellen, was denn der KSV die letzten 50 Jahre gemacht hat. Hinzu kommt, dass man vor Jahren bereits eine ähnliche Aktion verkündete, von der hat man auch nie wieder etwas gehört. Kennt eigentlich noch jemand das Projekt „Vereint2025“? Oder erinnert sich noch irgendeiner an diese Nummer? 
 
 

Marcell Jansen plant neuen HSV-Rat

Doch hinter den Kulissen hat der Ex-Profi bereits einen Plan ausgearbeitet, wie er diese Themen künftig vorantreiben will. Die Idee: Mit einer Art Impulsgeberrat will Jansen wichtige politische, wirtschaftliche und kulturelle Entscheidungsträger in die Entwicklung des HSV einbinden. Dabei baut Jansen ein Netzwerk auf, für das er bereits fünf Zusagen erhalten hat. Zu diesem Expertengremium, mit dem Jansen im Falle seiner Wahl an den Start geht, gehören Online-Marketing-Rockstars-Gründer Philipp Westermeyer, Miniatur-Wunderland-Geschäftsführer Frederik Braun, Hafenchef Jens Meier sowie die frühere Bundesligaspielerin und Gründerin der Nachhaltigkeitsplattform Aware, Lena Schrum. Sie soll gemeinsam mit Horst Hrubesch auch als Expertin für das Thema Frauenfußball als Impulsgeberin für den HSV e.V. zur Verfügung stehen.

Was aber hat Jansen mit diesem Expertengremium genau vor? „Wir wollen auf die Expertise von Entscheidern aus der Stadt Hamburg zurückgreifen, die in ihren Fachgebieten den HSV unterstützen können. Wir brauchen starke Köpfe“, sagt Jansen. Konkret geht es vor allem um die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Während der frühere HSV-Präsident Jens Meier laut eigener Aussage „für die Themen Hafen und internationale Zusammenarbeit zur Verfügung steht“, will Frederik Braun vom Miniatur Wunderland den HSV wieder enger mit der Stadt Hamburg verbinden. „Hamburg und der HSV gehören zusammen wie Uwe Seeler und die Raute. Mir liegt die Stadt am Herzen, mir liegt der HSV am Herzen, daher unterstützen wir gerne“, sagt Braun. (Auftragsblatt vom 06.08.2021)

HSV-Arena hat übrigens bereits vor 4 Jahren Stellung dazu bezogen

https://www.hsv-arena.hamburg/2022/07/28/der-praesident-der-laufenden-gespraeche/

 

Ich möchte bezweifeln, dass sich dieses „Expertengremium“ auch nur ein einziges Mal getroffen hat, aber als verkündete Propaganda-Maßnahme klang es erstmal beängstigend. Heiße Luft und Bahlsenkekse, wie immer beim KSV. Große Sprüche, größe Ankündigungen und am Ende nichts als Worthülsen und Luftblasen. Aber nun haben wir eine vollkommen verkackte Saisonvorbereitung erlebt, die Nerven der Hüpfen liegen am Boden und was macht ein treuer Angestellter wie der KSV-Mitarbeiter Alexander Laux (angeblicher Sportchef beim Kampagnenblatt)? Er macht das, wofür er bezahlt wird, er bereitet die armen geschundenen KSV-Seelen auf den schlimmsten Fall vor. 

Fall 2.

https://www.abendblatt.de/sport/hsv/article409737375/vor-saisonstart-ja-auch-der-bundesliga-abstieg-des-hsv-ist-eine-option.html

Ich zitiere erneut.

Nach der Niederlagen-Serie des HSV sind die Fans in Sorge. Die Strategie der Chefs ist richtig, aber keine Garantie für schnellen Erfolg. 

Es war richtig, nicht zu glauben, mit einem Großteil der Stammelf der Zweitliga-Saison den Klassenerhalt schaffen zu können. Entsprechend groß fiel der (noch nicht abgeschlossene) Umbruch aus mit bislang acht Neuzugängen, die für die erste Elf infrage kommen. Es ist richtig, den neuen Kader nach den Anforderungen in der Ersten Liga zu bestücken. Und es ist absolut richtig, einen mittel- bis längerfristigen Plan zu verfolgen und nicht einem Aktionismus zu verfallen, bloß weil nach sieben Jahren die Rückkehr in die Bundesliga geglückt ist.

Wenn dieser Weg den erneuten Gang in die Zweite Liga zur Folge hätte, dann ist das eben so. Denn natürlich ist bei der Konkurrenz der Abstieg eine ernsthafte Option

 

Zusammenfassung: Der KSV macht absolut alles richtig, Opa erzählt vom Krieg, aber wenn man dann trotzdem, obwohl man absolut alles richtig gemacht hat, direkt wieder absteigt, dann ist das eben so. Pech gehabt, Scheiße gelaufen, grämt euch nicht. Das Ganze unter dem Motto: „Dümmer gehts immer“ zu verbuchen, wird dieser pseudo-journalistischen Scheiße nicht gerecht, denn das, was Laux hier betreibt, ist in der Tat nichts anderes als billigste Polemik und bezahlte Propaganda. Aber da heute ein besonderer Tag ist (herzlichen Dank für die vielen Spenden und Glückwünsche), möchte ich euch den größten Spinner, Selbstdarsteller und Kotzteufel nicht vorenthalten.

Die eigenen Hoffnungen möchte er keinesfalls klein reden. „Unsere Ambitionen könnten nicht größer sein. Natürlich wollen wir auch wieder in die Champions-League“ (J. Edgar Huwer).

Diese neue Demut ist absolut überwältigend.