Ich gestehe: Selten habe ich während einer Saisonvorbereitung so oft wechselweise gelacht und den Kopf geschüttelt, wie im Jahr 2025. Würde man ein Best-of der Sendung „Pleiten, Pech und Pannen“ herausbringen wollen, der KSV „Vereint25“ würde ohne jeden Zweifel eine Medaille holen, aber das wäre denn zumindest ein Erfolg. Alles andere, was nach dem 33.Spieltag der abgelaufenen Zweitliga-Saison passierte, ist ein einziges Debakel, eine Zurschaustellung von Arroganz gepaart mit Unfähigkeit, Planlosigkeit und vollendeter Verblödung. Würde die Abteilung Hofbericht nicht aufgrund vernünftiger Entlohnung immer noch ohne zu Zögern mitziehen, im Volkspark wäre bereits die Hölle los. So aber verkaufen die Schmierlappen jeden Scheißdreck immer noch wie pures Gold und die Hohlhüpfer aus der Liebessekte fressen den Schwachsinn wie die Trüffelschweine. Wollen wir doch heute einmal ein wenig zusammenfassen und einordnen, vollständig wird diese Aneinanderreihung von Irrsinn sicher nicht werden. 

Am letzten Spieltag der Zweitliga-Saison 2024/25 hat der KSV die Chance auf die „Zweitligameisterschaft“, schafft es aber, gegen Fürth zu verlieren, obwohl es für die Fürther um nichts mehr ging. Statt Felge also nur Blech, man stolpert mit lächerlichen 59 Punkten und einen Zähler vor der Weltauswahl von Jenny Elversberg ins Ziel. 

Anstatt die abgelaufene Saison korrekt einzuordnen, plant und vollendet man im hanseatischen Hamburg einen grotesken Aufmarsch mit Rathausbalkon und Loveparade, um Kilometer übers Ziel hinausgeschossen, aber man signalisiert der ganzen Welt, für wie geil man sich hält und wie sehr man sich und seine eigenen Leistungen überschätzt. Gleichzeitig malträtiert man bei jeder Gelegenheit den Begriff „Demut“, ohne zu wissen, was er bedeutet.

Unmittelbar nach der Saison erklärt Sportvorstand Stefan „The Honigkuchenpferd“ Cunts, dass er ausgerechnet die Aufstiegshelden, die man wenige Tage zuvor noch auf einem Mottowagen um die Alster kutschiert hatte, zu mindestens 50% für absolut Bundesliga-untauglich empfindet, was für ein Tritt in die Eier der Spieler, die die letzten 4 oder mehr Jahre durch die Knochenmühle 2. Liga gegangen waren und nun miterleben, wie Teilzeit-Söldner aus Frankreich und Umgebung den Erstliga-Rahm abschöpfen.

Nachdem man ihm die vorhandene Verlängerungsklausel aus dem Vertrag entfernt hat, weil sich die Ballerina ansonsten nicht auf den Job hätte konzentrieren können, verhandelt man einigermaßen halbherzig mit Aufstiegsgarant David Silke. Silke (29) möchte einen Dreijahresvertrag und € 1,8 Mio. pro Jahr, man wird sich nicht einig. Doch anstatt nun einen jüngeren, spielstarken Stoßstürmer zu verpflichten, lässt man sich von RB Leipzig das Auslaufmodell Achmed Foulsen (31) aufschwatzen. Foulsen war selbstverständlich nicht gescoutet worden, sondern fiel dem KSV im Zuge der Verpflichtung eines Nachwuchstorhüters vor die Füße. Dem hüpfenden Volk verkauft man einen Vertrag, der pro Jahr mit € 2 Mio. dotiert ist, was angesichts vor € 7 Mio. pro Jahr in Leipzig einfach nur lächerlich ist. 

Abteilung Hofbericht frohlockt: Der KSV ist der fleissigste Verein der Welt, weil man als erster Bundesligist in die Saisonvorbereitung einsteigt. Problem ist nur, man hat nur eine halbfertige Truppe, denn die Spieler, um die man sich bemüht (Posch, Bolle-Ketchup etc.) bekommt man nicht, man muss sich mit Bückware von der Resterampe begnügen. Philippe kommt vom Fast-Zweitligaabsteiger Braunschweig, Bimbo Rumburg vom Erstligaabsteiger Kiel, Foulsen kommt nach 3 Katastrophenjahren aus Leipzig. Dazu noch einen unbekannten argentinischen Holzhacker aus Österreich, einen Georgier aus Dänemark und einen Komodowaran ohne Spielpraxis. Ach ja, den in Belgien aussortierten Turnbeutelbringer holt man auch noch, die Vorbereitungsspiele zeigen relativ schnell, was man sich damit angetan hat. 

Rotbäckchen Doofy Gilmore hält sich plötzlich für einen Taktikfuchs und wechselt ohne Not das Spielsystem von 4-3-3 auf 3-5-2 oder 3-4-3. Schon nicht unkompliziert, wenn man ein eingespieltes Team hat, aber in der Startaufstellung stehen teilweise 8 neue Spieler, entsprechend wirkt das Spiel des KSV in den Partien gegen Durchschnittsteams wie Kopenhagen, Graz, Lyon, Mallorca und Freiburg wie ein Hühnerhaufen, man ist absolut chancenlos. Die Stimmung wird von Tag zu Tag besser, die Abteilung Hofbericht muss inzwischen sämtliche PR-Geschütze auffahren.

Ebenfalls ohne Not verlängert Cunts den Vertrag mit Gilmore and friends, die allesamt noch bis bis zum 30.06.2026 unter Vertrag standen, bis 2027. Offenbar hatte das Honigkuchenpferd vergessen, dass Rotbäckchen Doofy nur seine Zweit-oder Drittwahl war, denn eigentlich wollte man Kwasniok holen, der trainiert aber nun den 1. FC Köln. Niemand versteht den Bullshit.

Unglücklicherweise wird bekannt, dass sich der dauergrinsende Sportvorstand in einer Idiotensendung im TV zu einer Aktion bekannt hatte, bei der er sich dazu hinreißen ließ, einen 6-Jährigen umzutreten, damit dieser „auf die Schnauze fällt“, weil der kleine Junge ihn beim Laufen überholt hatte. Natürlich wird die Aktion (bis auf eine Ausnahme) von den Hofberichterstattern unterschlagen.

Im neuen System von Speckbacke Doofy soll Stürmer Rotzfisch Königstiger aufgrund seiner Sprintfähigkeiten eine zentrale Rolle spielen, seit Monaten verhandelt man um eine Vertragsverlängerung. Plötzlich, wie aus dem Nichts, verabschiedet sich der Hoffnungsträger nach Nizza, fällt dort aber zweimal aufgrund eines maladen Knies durch den Medizincheck und firmiert ab sofort als Ramschfisch Knorpeltiger. Notgedrungen empfängt man man den Abtrünnigen in Hamburg wieder und erklärt, dass man weiterhin gern verlängern würde, was für eine Freakshow. 

Mittlerweile hat man nur noch wenige Fixpunkte in diesem Flickenteppich-Team, einer davon ist Torhüter Feuer Hernandes. Doch anstatt diesen entweder a. zu stärken oder b. durch den Kauf eines etablierten Erstliga-Torhüters zu ersetzen, leiht man für ein Jahr Bayern Münchens Torhüter Nr. 4 und ruft einen Wettbewerb um den Platz im Kasten aus.

Ebensfalls haarsträubend, der Fall von Schnecke-Schneidezahn Meffort (30), dem Erfinder des ungenauen Querpasses. Meffort, in der zweiten Liga mehrfach und nicht unerfolgreich durch Poreba (25) ersetzt, galt eigentlich auch schon als Verschenk-Kandidat bzw. als aggressiv Leader der Trainingsguppe 2, doch bedingt durch eine katastrophale Transferpolitik ist der häßliche Vogel plötzlich in der Bundesliga der Hoffnungsträger im Mittelfeld, es ist zum Niederknien komisch. 

Der ehemalige Torgarant Glatzel ist ebenso auf dem Weg in Trainingsgruppe 2 wie Opa-Maskottchen Daffeh und (Ex)-Kapitän Johann Schönlauch, sie sollen ebenso gehen wie Mikelbrencis, Öztunali, Hefti und einige andere, aber keiner geht, weil niemand sie bezahlen will/kann.

Als erster Aufsteiger aus der zweiten Liga lässt man demütig eine mehrteilige Dokumentation erstellen, die man glücklicherweise noch vor dem Saisonstart präsentieren kann (Danach hätte sie wohl auch niemand mehr sehen wollen). „Alwaste KSV“ heißt der Propaganda-Schrott, man erklärt breitbeinig „Diese Doku macht klar: Der HSV war nie weg. Aber nach verflixten sieben Jahren ist er jetzt wieder da“. Angeblich werden kurze Auszüge aus dieser zutiefst demütigen Doku bei jedem KSV-Gegner unmittelbar vor der Begegnung den Spielern gezeigt, als kleiner Anreiz sozusagen

Die Anhänger wundern sich – warum eigentlich spielt Königstransfer Achmed Foulsen nicht. Doofy Gilmore hat die Erklärung: „Aufgrund seiner Historie wird Yussuf nicht 34 Spiele über 90 Minuten machen. Sein Körper hat schon viel erlebt. Es wird immer wieder Momente geben, in denen wir ihn rausnehmen.“ Nun stellt sich natürlich die Frage, warum man für einen 31-Jährigen, der in den letzten drei Jahren nicht gerade Bäume ausgerissen hat, sein komplettes Gehaltsgefüge sprengt und einem Silke nicht einmal den Bruchteil davon bezahlen wollte, obwohl man wusste, dass Foulsen bestenfalls zum Teilzeitprofi taugt. 

Aber der mittlerweile feiste Gilmore kann seinen eigenen Schwachsinn jederzeit toppen, in dieser Disziplin ist er bereits Weltklasse. Denn Anzeigenhauptmeister Doofy macht exakt diesen Teilzeitprofi, von dem er selbst gesagt hat, dass er nur unregelmäßig am Mannschaftstraining teilnehmen kann, zum Kapitän und die argentinische Wundertüte, die in jedem zweiten Spiel vor einer roten Karte stehen wird, zum Stellvertreter. Kein Muheim, kein Elfadli, kein Dompteur, die Enteierung der „Aufstiegshelden“ ist abgeschlossen.

Zeitgleich buhlt man nun seit Monaten am kleinen Bruder des Dopingsünders Vuskovic, der 18-Jährige wird wie die Auferstehung des Herrn verkauft. Unglücklicherweise zögert Besitzer Tottenham und auch die Hofberichterstatter schreiben inzwischen in Nebensätzen, dass sich Vuskovic Jr. auch einen anderen Verein vorstellen kann. Sollte diese Leihe (hoffentlich) nicht klappen, muss man sich erneut an der Resterampe bedienen oder Johann Schönlauch muss den Arsch hinhalten, weil die neuen Kanonen aus Frankreich noch „körperliche Defizite“ aufweisen. By the way, Vuskovic Jr. ist sicherlich ein Talent, aber der hieße der Junge Splalottovic, würde ihn bei gleicher Qualität im Volkspark keine Sau kennen, es geht ausschließlich um die Geschichte, die man erzählen möchte.

 

Wenn man das alles (wenn auch nicht vollständig) nochmal liest, erkennt man, welche unvorbereiteten Amateure dort im Volkspark abkassieren.