Dämlicher Daten-Dünnschiss

Es gab Zeiten, da musste man sich die Sache intensiv angeschaut haben. Es gab Zeiten, da endete ein Spiel 3:1 und jeder Zuschauer konnte für sich entscheiden, ob das Ergebnis in Ordnung ging, zu hoch ausgefallen war oder den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hat. Es gab Zeiten, da fuhren (und flogen) die Spielerbeobachter, die dann später zu neudeutschen Scouts mutierten, in der Weltgeschichte herum, um sich Kandidaten direkt vor Ort in einem Spiel oder teilweise auch während des Trainings anzuschauen, mit ihnen zu reden etc., um sich einen Eindruck zu verschaffen. Heute sind die Transferausgaben, die Werbeeinnahmen, die TV-Gelder etc. zwar um eine Vielfaches höher als zu diesen goldenen Zeiten, doch die Beobachtung von Spielern ist aus meiner Sicht wesentlich oberflächlicher geworden, die direkte Beobachtung ist dem Video-Studium gewichen, wenn ich lese, dass Doofy Gilmore einen Spieler, den er noch nie hat spielen sehen und der in seinem Spiel eine zentrale Rolle einnehmen soll, per „Video-Call“ und einigen produzierten Bildchen vom Laternenumzug vom KSV überzeugen konnte, dreht sich mir der Magen um. Irgendwie pervers: Heute haben irgendwelche nerdigen Daten-Kasper den Eindruck vor Ort verdrängt, obwohl man für den gleichen Spieler, der heute € 50 Mio. kostet, vor 20 Jahren vielleicht € 6 Mio. bezahlt hätte. Was nun von diesen Daten zu halten ist, sehen wir hier.

 
 

Vier Punkte aus zwei Spielen – darunter der souveräne Derbysieg und das spektakuläre 3:3 gegen Borussia Dortmund –, dazu mit fünf Toren die Offensivschwäche aus der vergangenen Saison offenbar behoben und im DFB-Pokal (mit etwas Mühe) eine Runde weitergekommen: Ganz objektiv betrachtet ist der FC St. Pauli gut in die Saison gestartet. Der Kader kann so schlecht nicht sein. Trotzdem landeten die Kiezkicker bei einer Analyse des Teams durch das Scouting-Programm Plaier auf dem letzten Platz. „Der FC St. Pauli hat den schlechtesten Kader der Liga“, sagte Gründer Jan Wendt dem Abendblatt. Das Programm, das mit künstlicher Intelligenz (KI) arbeitet, errechnet für jeden Spieler anhand seiner vorherigen Leistungen einen Score. St. Paulis Kader sei im Vergleich zur Vorsaison sogar schlechter geworden. (https://www.abendblatt.de/sport/st-pauli/article409946308/fc-st-pauli-mit-schlechtestem-kader-der-liga-kritik-im-faktencheck.html)

 

Damit gehts schon los. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz „errechnet“ irgendeine Maschine einen „Score“, aber auf welcher Datengrundlage das passiert, bleibt im Verborgenen. Die Aussage von Christoph Biermann, Journalist und Autor mehrerer Bücher (u.a. „Die Fußball-Matrix“), hierzu ist bezeichnend.

„Tatsächlich legt vieles nahe, dass die Bewertung auch ganz anders ausfallen könnte“. Biermann weist auf das Problem hin, dass unklar ist, wie die KI zu ihrer Bewertung kommt. „Auch für ihre Macher ist sie eine Blackbox, und das ist ein Problem“, sagt er. „Wenn man feststellt, dass ein Spieler nicht so toll bewertet ist, obwohl er gut spielt, weiß man nicht, wo der Fehler liegen könnte. Das ist bislang die größte Schwäche solcher Systeme.“ 

Ach so. Mit anderen Worten: Schmeißt den Dreck auf den Müll, er ist nichts wert, denn selbst „die Macher“ wissen am Ende nicht, woher ihre Maschinen auf die Werte kommen, wie ihre Maschinen diese Werte interpretieren oder gewichten, es ist nichts anderes als Daten-basierte Glaskugelleserei. Aber ich möchte noch auf etwas anderes hinaus. Offensichtlich wissen ja nicht einmal „die Macher“ selbst, wie ihre Programme auf die Bewertungen der Spieler kommen, oder? Nun ist es absolut nicht auszuschließen, dass KI eben nicht nur die von Journalisten-Simulanten erstellten Spieltagsbewertungen eines Spielers einfließen lassen, sondern auch jeden „journalistischen“ Fetzen, der jemals über einen Spieler geschrieben wurde, erfassen. Wenn nun also Hackfresse Walther vom Kampagnenblatt bei jeder sich bietenden Gelegenheit von der gambischen Geriatrie-Antilope Bacardi Daffeh in den höchsten Tönen berichtet, dann fließt auch das in die KI-Berechnung mit ein, mit anderen Worten: Man kann für die künstliche Intelligenz einen oder mehrere Spieler auch „schönschreiben“, obwohl die tatsächlichen, mit den Augen zu erfassenden Leistungen, die Bewertung überhaupt nicht hergeben. Sorry, vielleicht bin ich einfach zu alt für diese Kacke, aber für mich ist genauso ein Bullshit wie die Erfindung der Wandspieler, Schienenspieler, Zahnzwischenraumspieler und dem ganzen anderen Mumpitz.

 

Zum Schluss die gespielten Witze – viel Vergnügen

Alfred Bambi Lumumba blieb nur die Zuschauerrolle, als Doofy Gilmore am Dienstag „elf gegen elf“ spielen ließ. Der Neuzugang vom FC Arsenal war nicht fürs Mannschaftstraining vorgesehen und absolvierte stattdessen eine individuelle Laufeinheit. Belastungssteuerung, hieß es vom KSV. Und das, obwohl es nach drei freien Tagen sowie einem Boxtraining am Montag doch eigentlich gar keine Belastung gab, die gesteuert werden musste. „Bambi hat am Wochenende sehr fleißig individuell gearbeitet. Wir müssen ihn noch besser kennenlernen, um ein gutes Gespür zu bekommen, wie viel wir ihn belasten können und wann wir ihn rausnehmen müssen.

Alter, ich spring hier gleich aus der Hose. Der Vogel ist ein 25-Jähriger FUSSBALLPROFI und die müssen ihn „noch besser kennenlernen“, um zu sehen, wie sie ihn belasten können? Sind die eigentlich alle geisteskrank?

 

 

Ob das gelingt, ist immer eine andere Sache, aber vorbereiten, dass wir das Spiel gewinnen wollen, das werden wir definitiv.“ (Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore)

Die rotbäckige Comicfigur ist der größte Labertoni des KSV in den letzten 20 Jahren

 

Was meint ihr? Schreibt es in die Kommentare oder an euren Abgeordneten. Schickt meiner Kindergärtnerin eine Karte oder eurem Großonkel eine Mail, aber SCHREIBT IRGENDAS! Glaubt ihr auch, dass ich als Journalist das sprachliche Vermögen eines Joghurtbechers habe und dass ich absolut talentfrei bin, es sei denn, ich suche nach Plastikgabeln? 

Euer Mongo-Tom

 

 

 

 

 

 

 

Von |2025-09-10T07:52:46+02:0010. September 2025|Allgemein|20 Kommentare

20 Kommentare

  1. jusufi 10. September 2025 um 08:10 Uhr

    Es ist ja gut, dass nicht mehr in jeder Einheit bis zum Kotzen trainiert wird. Trainingswissenschaft ist durchaus eine gute Entwicklung, einen Spieler auch mal rauszunehmen kann sinnvoll sein. Nur muss man sich ja fragen, in welchem Zustand kommen diese Spieler zum Verein? Und wenn jeder Spieler individuell belastet wird, wie kann es dann sein, dass Spieler X an einem trainingsfreien Wochenende „fleißig individuell arbeitet“. Das ist doch absurd! Kommt der zum Training und sagt: „Ey, Merlin, was macht dein Sprechdurchfall? Ich habe übrigens am Wochenende ordentlich Gas gegeben, ich mache heute mal nur ein Läufchen!“

  2. Serioeser Kritiker 10. September 2025 um 08:24 Uhr

    Hallo „Tom“, ich bin ein großer Fen von dir weil seit ich dich kenne. Meine imaginären Freunde und ich beobachten dich schon ganz lange, wir haben dich intensiv gescoutet und finde es total dufte was du so machst. Wie du die Gabel gefunden hast und das Frühstück ganz alleine essen konntest, da sind wir mächtig stolz. Wie du die Belastung aushältst, also weil du ja jeden tag was schreiben tust, also fast jedenfalls, also das ist echt total stark. Also eigentlich lesen wir das nicht, weil wenn wir zu viel lesen dann kriege ich Aua im Kopf und meine Mama sagt immer, das kommt nicht davon, dass sie mir mit der Schaufel nen Scheitel zieht sondern von wegen den vielen Buchstaben. Deswegen mag ich auch keine Buchstabensuppe mehr, da krieg ich auch nur Aua von. Von mein Großonkel kann ich leider nicht mehr grüßen, weil der ist irgendwo anders, sagt Mama. Mama sagt auch ich soll aufhören, sie Mama zu nennen. Aber hier im Dorf haben wir uns sowieso alle immer ganz dolle lieb, also alle Mamas, und Papas, und auch die Tiere. Jetzt muss ich aber Schluss machen, hirnlosen möchte mit mir wieder auf den hassfau anstoßen, und irgendwie wird seine mariacron Flasche nie alle. Also, besuch uns doch mal, „Tom“!

  3. torrero 10. September 2025 um 09:08 Uhr

    Diese Daten-Kaffeesatzleserei ist auch einfach maximal intransparent. Die Frage ist ja auch immer welche Daten beim Spieler mit einbezogen werden, einfach Mal als übertriebenes Fantasie Beispiel.
    Mittelstürmer macht in 31 Spielen 5 Tore – sieht erstmal scheiße aus, wenn man dann aber sieht das seine Mannschaft die Saison im Schnitt nur 30% Ballbesitz hat und nur hinten reingedrückt wird weil sie viel zu schlecht für die Liga ist, dann sind die 5 Tore gleich ne ganz andere Leistung.

  4. RickmanDrongel 10. September 2025 um 09:21 Uhr

    „……Scouting-Programm Plaier * auf dem letzten Platz“.
    Vielleicht könnte man da ergänzen
    ( * von führenden Datenalysten des Hamburger Abortblattes und der Klopo entwickelt).
    Der Fall ist hier mal wieder klar: Es muss irgendeine Headline her, um den ungeliebten, und inzwischen auch sportlich entrückten Stadtteilclub schlecht zu schreiben. Es kann gar nicht sein, dass das Derby so eindeutig entschieden wurde, es MUSS doch ein Fehler sein….die Daten belegen schließlich, dass braun weiß schlechter ist. Letzter Platz!
    Die Hüpfer sollen beruhigt werden, es war alles nur ein Unfall. Ab Samstagabend 18:30 Uhr wird zurück geschossen…..

  5. UliStein 10. September 2025 um 10:04 Uhr

    Mal ganz im Ernst, wer die Generierung seiner Daten nicht nachvollziehen kann sollte lieber im Winter rausgehen und ein Loch in den Schnee pinkeln.

  6. Gertrude 10. September 2025 um 10:05 Uhr

    Es werden heute zu Spielern unzählige Daten erfasst und die allermeisten Daten davon sind objektiv: Wie viel Meter ist er gelaufen? Wie viele Ballkontakte hatte er. Wie viele Ballverluste? Wie viele Pässe gespielt? Wie viele davon kamen an? Man kann tausende objektive Datenpunkte pro Spieler in jedem Spiel erfassen. Damit kann man in beliebiger Komplexität Metriken, Logiken und Vergleiche bauen. Wie gesagt: basierend auf objektiven Daten.

    Das Problem ist eher, dass sich in dem Segment unzählige kleine 1- oder 2-Mann-Klitschen rumtreiben, die Schlangenöl verkaufen. Auch eine einzelne Person kann natürlich eine geniale Idee haben, aber diese 1- oder 2-Mann-Klitschen haben nicht die Ressourcen, um so etwas gescheit umzusetzen. Nicht die Manpower und nicht die Finanzen. Sowas vernünftig aufzusetzen, kostet i.d. R. Millionen. Du musst viel Geld für die ganzen Rohdaten bezahlen. Du musst enorm viel Geld für Computing Power bezahlen, um Dein Modell zu bauen, zu trainieren und zu verfeinern. Du brauchst einen Vertrieb. …

    Auch Plaier hat anscheinend nicht mal ein Büro. Die Firmenadresse ist anscheinend ein Einfamilienhaus in Hamburg. Es ist natürlich völlig legitim, eine Firma aus dem Einfamilienhaus heraus zu betreiben, aber das sind dann eben Indizien, welche Strukturen und welche Substanz dahinter stecken.

    Deswegen glaube ich insgesamt, dass auch im Fußball, wie in anderen Bereiche gute datengetriebene Entscheidungen möglich sind. Das ist das Prinzip, was Google groß gemacht hat: Alles beim menschlichen Verhalten messen und tracken und damit dann Entscheidungen treffen, die auf objektiven Daten statt subjektiver Einschätzungen basieren. Aber im Profi-Fußball sind ganz viele Luftpumpen unterwegs. Die Bundesliga hat in der letzten Saison 250 Mio. Euro an Spielerberater gezahlt. Die Premier League rund 500 Mio. Euro. Dann kann man sich vorstellen, was wirklich gute Datenanalysen wert sind. Nur sind die meisten Datenanalysen von den kleinen Klitschen Müll, was aber eben nicht heißt, dass Datenanalysen per se Müll sind.

    • UliStein 10. September 2025 um 10:21 Uhr

      Sehr richtig.

    • Gravesen 10. September 2025 um 10:34 Uhr

      Nein, aber Daten-Analysten, die ihre eigenen Quellen „nicht im Griff haben“ und die künstliche Intelligenz einsetzen, aber nicht nachvollziehen können, wo die KI „fischt“, sind Müll. Wer seine Entscheidungen von solcher Datenkacke abhängig macht, ist unfähig.

  7. Bananenflanker 10. September 2025 um 11:28 Uhr

    Diese Datenanalysen sind für mich – wahrscheinlich auch aus Altersgründen – totaler Bullshit. Und auch diese ganzen Bezeichnungen für Spieler mit abkippender 9er und so ein Quatsch.
    Aber für mich ist Bundesliga auch Samstag 15:30 – Ende!

    Vielleicht sollte der KSV mal in Belastungsgesteuerter PR Verein umfirmieren.
    Mit Lumbumba ist doch wohl ein Scherz! Kennenlernen… Himmel hilf. Wir kennen den Spieler noch nicht, den wir voller Überzeugung (vom Berater aufgequatscht) verpflichtet haben…

    Aaaaalter!

  8. Hafenhebbe 10. September 2025 um 11:47 Uhr

    Viel Erfolg beim KI-basierten Scouten! Ich hatte die KI neulich gefragt, wie der ehemalige, dunkelhäutige Spieler von Heidenheim heißt. Antwort: Robert Leipertz. 🤣🤣🤣

    • UliStein 10. September 2025 um 11:52 Uhr

      Es ist halt wie überall. Wer eine schlecht formulierte Frage stellt darf nicht mit einer klugen Antwort rechnen.

  9. Nichtkunde 10. September 2025 um 13:39 Uhr

    Datenerfassung à la Opta und Co. macht durchaus Sinn, nur braucht man halt jmd., der in der Lage ist, die so gewonnenen Daten sinnvoll zu interpretieren und dann im nächsten Schritt mit den Eindrücken klassischer Spielerbeobachtung abzugleichen.

    Diese in den letzten Jahren aus dem Boden geschossenen Klitschen, bei denen „die KI“ aus diesen Zahlen nach nicht genau nachvollziehbaren Maßstäben einen ominösen „Score“ generiert, sind das genaue Gegenteil von seröser datenbasierter Arbeit. Da versuchen schlechtweg fachfremde Leute, sich vom Home Office aus ein paar Krümel vom großen Kuchen Profifußball zu ergattern.

    Erklärt auch die eifrig gesuchte Nähe zum Boulevard-„Journalismus“ und die daraus resultierenden reißerischen Überschriften. Aufmerksamkeit um jeden Preis.

  10. maddin 10. September 2025 um 15:21 Uhr

    Musste ich letztens auch feststellen. Sogar Chat-gpt stellt dir einen Kader zusammen wenn du es möchtest.😁Da brauchste nicht mal mehr Transfermarkt zu durchforsten.

  11. Lattenschuss 10. September 2025 um 18:01 Uhr

    Erfolgreiche Mannschaft = Die Summe des Ganzen ist mehr als die Summe seiner Einzelteile

  12. HorstRomes 10. September 2025 um 18:53 Uhr

    Für einen Bayernsieg gibt’s 1.06€ , bei dieser Quote könnte man seitens des großen KSV doch einfach mal den Mund halten, einfach mal den Mund halten, aber nein, da wird gequatscht und gequatscht bis einem Abel wird, Miss Mabel. Unerträglich!!!!!!

    • Spahic 10. September 2025 um 19:23 Uhr

      Kampagnenblatt & Co. werden schon irgendwelche Spieldaten finden, die beweisen, dass die Bayern des Nordens die bessere Mannschaft waren: Ballkontakte im eigenen Strafraum, Pässe zum Gegner und Flanken ins Aus, zum Beispiel.

  13. RalfSchulz 10. September 2025 um 19:26 Uhr

    Ich bin da komplett bei Grave, Begriffe wie Wandspieler, Schienenspieler, hängende 9, holding 6 sind für mich der größte Blödsinn. Mich würde der Gesichtsausdruck der erfolgreichsten HSV Trainer Ernst Happel und Branko Zebec sehen wenn sie jemand mit diesen Begriffen konfrontiert hätte.
    Zum Thema Belastungssteuerung habe ich hier ja schon mehrfach geschrieben das wohl in keinem anderen Profiverein in Deutschland dieser Begriff mehr gelebt wird. Nehmen wir das aktuelle Beispiel Lokonga, der Mann wurde letzten Montag verpflichtet hat Dienstag und Mittwoch ca. 1 stunde trainiert, Donnerstag 25 Minuten Testspiel. Danach 3 Tage trainingsfrei, Montag Boxtraining!!! Dienstag Belastungssteuerung obwohl er keine Probleme haben soll.
    Sorry aber solch einen Blödsinn kann man doch einem normalen Menschen nicht erzählen. Zumal man an dem aufgelisteten Trainingsplan mal wieder deutlich sehen kann wie eine Länderspielpause erneut tatenlos verschenkt wurde.
    Zum Abschluß noch der heutige mediale Höhepunkt aus St. Ellingen, heute von Elfadli der anscheinend 1.1 in die Schonlau-Rolle schlüpfen will:
    “ Wir fahren dahin mit der Überzeugung, das Spiel gewinnen zu können. Das ist mir wichtig zu betonen. Wir brauchen uns nicht kleiner zu reden, als wir sind“
    Ich bin übrigens heute schon auf das Interview mit Hr. Elfadli nach dem Bayern-Spiel gespannt.

  14. Ballsportexperte 10. September 2025 um 20:23 Uhr

    Denke gegen Bayern geht es 2:0 aus, große Willensleistung des HSV, viele gute Ansätze, ja, so wird es.

  15. Rhya 10. September 2025 um 21:53 Uhr

    Hatten die Pflegefälle tatsächlich allen ernstes Boxtraining?
    Vermutlich so eine total innovative und mega effiziente Methode, um das Selbstbewusstsein zu pushen.
    Wenn man den Gegner umhaut, fühlt man sich besser.
    Auch wenn dieser übermächtig sein sollte.
    Wie realistisch dieses Szenario ist, spielt dabei keine Rolle.
    Sollte allerdings wider Erwarten der Gegner unseren Protagonisten umprügeln, dann macht das auch weiter nichts, der Typ ist verlieren gewohnt.
    Das senkt nur die bereits vorhandene Frustrationstoleranz und stumpft immer weiter ab.
    Die intellektuell leicht angematschten Fans hüpfen doch sowieso, ist doch alles tutti.
    Ganz sicher gibt es dazu auch ein paar signifikante Daten, erhoben von irgendwelchen Fragglen, mit ganz wenig Ausgang von zu Hause und noch weniger Sozialkontakten.
    Daten, die kein Schwein versteht, die aber auch so überflüssig sind, dass es völlig wumpe ist.
    Wird mal Zeit, den Bayern die Lederhosen auszuziehen!! 😂

  16. Schnellsen 11. September 2025 um 16:23 Uhr

    Meine Hoffnungen beruhen auf dem gutbezahlten Neuzugang aus Leipzig und dem Franzosen, der an der Hafenstraße die Bushaltestelle plattgemacht hat.

    Beide Spieler für jeden ersichtlich nicht zimperlich in der Wahl ihrer Mittel und mit genügend Sprit im Tank für dreißig Minuten.
    So kann man auch gegen einen überlegenen Gegner bestehen.

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