https://www.kicker.de/hsv-debakel-in-muenchen-das-war-ein-unterschied-von-zwei-bis-drei-klassen-1146065/video

 

5:0 hatte ich in der Tipprunde „Tasmania Reloaded“ getippt und mit einem gnädigen 5:0 ist es ausgegangen. Nicht, weil ich so ungeheuer viel Ahnung habe, sondern deshalb, weil ich mir den Spielverlauf genauso vorgestellt habe. Die Bayern beginnen mit Vollgas, spielen den hoffnungslos und in allen Bereichen unterlegenen KSV komplett aus den Schuhen und nehmen nach 30 Minuten beim Stande von 4:0 mindestens 3 Gänge raus, im Gegensatz übrigens zum Spiel gegen RB Leipzig, denn da hatten die Münchner gegen einen vermeindlichen Mitkonkurrenten eben nicht in den Modus Belastungssteuern gewechselt. Für den KSV ist dieses 0:5 allerdings das schlechtmöglichstes Ergebnis, denn in guter Müllverbrennungsanlagen-Tradition wird man sich diese Klatsche wieder einmal schönlabern. Dabei sollte sogar dem Blindesten aufgefallen sein, dass jeder „KSV-Star“ selbst den Nachwuchskickern der Bayern gnadenlos unterlegen war, aber Realismus ist eben nicht angesagt in St. Ellingen. Man wird denken, dass man bei anderem Spielverlauf durchaus eine Chance gehabt hätte, außerdem ist das Team trotz der längsten Saisonvorbereitung ever noch nicht eingespielt. Übrigens: Der FC St. Pauli verlor als Bundesliga-Neuling in der letzten Saison das Auswärtsspiel in München mit 2:3.

 

 

Ach ja, ich kann mich noch gut an all die Sprüche der Vollpfosten vor der Saison erinnern. „7 Punkte aus den ersten 3 Spielen sind drin, zu diesem Zeitpunkt in der Saison sind auch die Bayern schlagbar“ oder „wenn wir nach 3 Spiele 3 Punkte und ein Torverhältnis von 2:10 haben, sind wir voll im Soll“. Nun sind es ein Punkt und 0:7 Tore, aber für die dümmsten Fans der Welt ist der Großfressenverein wahrscheinlich immer noch im Soll.  Aber wo wir schon bei eklatanter Verblödung sind…

 

Wer für einen kurzen Moment die Augen schloss, der konnte denken, der HSV steht kurz vor der Sensation beim FC Bayern. „Olé, olé! Super Hamburg, olé!“, sangen die knapp 7.500 HSV-Fans Mitte der Zweiten Halbzeit. Nach siebenjähriger Zweitligapause feierten die Hamburger sich und ihre Rückkehr nach München, und blendeten dabei den Spielstand aus. 0:5 (0:4) lag der HSV zu diesem Zeitpunkt bereits zurück, es war zugleich der Endstand an einem Bundesligaabend, der nach einem Klassenunterschied aussah. (Kampagnenblatt)

Satire pur. Ausgerechnet diejenigen, die das Eventpublikum fernhalten wollen, sind das übelstes Eventpublikum weltweit. Ich sehe schon, wie der erste Saisontreffer (ich tippe auf Elfmeter durch Vieira) gefeiert wird wie die Auferstehung des Herrn, selbst dann, wenn man gegen Heidenheim nicht gewinne sollte. Ich würde spontan auf eine 90 minütige Doku wetten, Titel „Superstar Vieira – wie ich den Bann brach“. Ist jemand bereit für einen Nachschlag und ein paar Daten aus der Hölle?

 

 

Allein die Laufleistung von 113,9 km macht absolut fassungslos. Fassungslos macht übrigens auch das Profi-Arschloch Klaus Kroster

 

 

 

Fazit: Ein runderneuerter KSV läuft 6 km weniger als Bayern, die durchgehend in Ballbesitz sind, das ist desaströs. JEDER einzelne Spieler musste einsehen, dass selbst die Nachwuchsspieler des FC Bayern besser, schneller und ballsicherer sind. Stand jetzt ist der KSV neben Heidenheim 1888%iger Absteiger. Und: Allein für die verbrannten € 6,5 Mio. für Rössler-Lilifee und Sumoringer im letzten Winter gehören Cunts und Kroster gefeuert.

 

Zum Schluss…

…das Letzte

„Wenn du so viele negative Erlebnisse in der Anfangsphase hast, dann brauchst du einen Break. Ich habe in dieser Situation gespürt, dass ich der Mannschaft etwas mitgeben möchte. Wir wollten durch kleine Aktionen in unser Spiel kommen“, schildert Heuer Fernandes die spontane Ansprache, mit der er wohl Schlimmeres verhinderte. „Wichtig war, dass wir die Halbzeitansprache mit Inhalt und Energie gefüllt haben“, lobte Heuer Fernandes den Umgang miteinander in der Kabine. „Sowohl die Spieler als auch wir im Trainerteam waren sehr kritisch“, beschrieb Merlin Polzin den Ablauf in der 15-minütigen Pause. (Kampagnenblatt)

 

Genau, Fan-Reporter Stefan Walther vom Kampagnenblatt, so war es. Es war der überragende Mannschaftsgeist, dieser unbedingte Wille und die erneut für die nächste Doku auf Film festgehaltende Brüll-Ansprache des behinderten Anzeigenhauptmeisters Doofy Gilmore und nicht etwa die Tatsache, dass die Bayern nach 30 Minuten nur noch im Trainings/-Auslaufmodus agierten. Wie gern ich diesem Wichser mal was auf die Fresse schlagen würde…