Zwei der wesentlichsten Erkenntnisse des Bayern Spiels: 1. Die Münchner mussten bis zum 4:0 in der 28. Minute nicht einmal ansatzweise Vollgas geben, selbst die erste halbe Stunde war leicht verbesserter Trainungsmodus und 2. eines der ganz großen Probleme dieses Vereins sind die Eventfans, die angeblich den Einzug von Eventfans verhindern wollen. Denn was anderes als Eventfans sind denn bitte Zuschauer, denen es nur und ausschließlich um den Anlass und um sich selbst, aber nicht um das Ergebnis geht? Wenn man selbst nach einem 20-minütigen Schlachtfest, nach der Demütigung im Derby gegen den angeblich schwächsten Kader der Liga, immer noch im Brausebrand hüpft und sowohl Ergebnis wie auch Leistung ausblendet, dann schadet man dem Verein am Ende mehr als man ihn supportet. Wirklich finster: Selbst der Abteilung Hofbericht geht bereits nach 3 Spieltagen der Heldenstoff aus, das Eis wird minütlich dünner und die Versuche, die Stimmung irgendwie zu retten, verzweifelter. Deshalb spielt man in Hamburg bereits jetzt Bullshit-Bingo für Fortgeschrittene…
Als rund eine halbe Stunde vor der Partie die bisherigen Resultate des Bundesliga-Spieltags auf der Anzeigetafel eingeblendet wurden, herrschte zunächst Verwunderung, dann ging ein Raunen und Gejohle durchs Stadion. „Bayern – HSV 0:5“, stand dort zu lesen. Nun, knapp vorbei – tatsächlich ging das Spiel ja so ähnlich aus. Die Auflösung folgte dann unmittelbar vor dem Anpfiff. „Ooops, Fehlerteufel: Bayern gg. HSV 5:0“ stand nun auf der Videowand, entsprechend groß war der Applaus der Anhänger des Kiezklubs. Unmittelbar danach erfolgte dann der Anpfiff.
Stellt sich die Frage: Nutzte St. Pauli das Leid des Nachbarn ganz bewusst, um sich über die Pleite lustig zu machen und sein Publikum zusätzlich zu stimulieren? Belegen lässt sich das natürlich nicht, so richtig humorvoll dürfte die Botschaft im Volkspark aber wohl nicht aufgenommen werden. (Mopo)
Oh Emm Dschie, das ist ja wirklich fies. Ein Verein, der seit gefühlten 300 Jahren in der tropfenden Volksparkruine mit den freundlichen Gesängen „Scheiß St. Pauli“ gefeiert wird, selbst wenn der KSV gerade gegen Sandhausen spielt, hat es tatsächlich gewagt, eine Prognose abzugeben und die tritt dann auch noch ein? Und für so etwas wie Humor sind die Frauenschläger von der Nordtribüne eh nicht bekannt, also – so what? Bestimmt ist das dümmste Pack der Welt jetzt so richtig angefressen, aber wen kratzt es?
„Wir fokussieren uns ab jetzt auf die Aufgaben, die für uns in dieser Saison deutlich wichtiger sein werden.“
„Natürlich sind alle Mannschaften außer dem FC Bayern schlagbarer“
„Wir wissen, dass wir in jedem Spiel ans Maximum gehen müssen. Das haben wir in Phasen nicht getan“ (Mopo)
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore gibt in seinem selbstverliebten Laberwahn eine Steilvorlage nach der anderen und merkt es nicht einmal. Also – man kämpft (und bezahlt) 7 verschissene Jahre dafür, endlich wieder in der Bundesliga mitstolpern zu dürfen und dann erklärt der Übungsleiter das Spiel bei Bayern München als unwichtig? Nachdem er vorher noch vollmundig behauptet hatte, die Mannschaft so eingestellt zu haben, dass man in der Bayrischen Landeshauptstadt gewinnen könnte? Interessant wird es übrigens sein, herauszufinden, wer denn nun von dem St. Ellinger Flickenteppich tatsächlich „leichter zu schlagen“ sein wird, wir werden es erleben. Zum Glück war nach Ansicht des rotbäckigen Volltrottels sein Team lediglich „in Phasen“ nichts ans Maximum gegangen, wenn man bedenkt, dass die Freakshow dort das Maximum gewesen sein soll, sollte man sich unmittelbar vom Spielbetrieb abmelden.
Trotz anhaltender Oberschenkelprobleme hatte Poulsen die Reise zu den Bayern mit angetreten. Dabei gab es aber keine Hoffnung, dass der Däne doch auf den letzten Drücker den Sprung in den Kader schaffen könnte. Als Kapitän sollte er einfach nah bei der Mannschaft sein, das Team rund um das Spiel und in der Kabine unterstützen. Ob der Angreifer für das nächste Spiel wieder mehr in den Vordergrund rücken wird, ist fraglich. Im Fall Poulsen wird beim HSV nur in kleinen Schritten gedacht, die Belastung extrem gesteuert und auf das Motto gesetzt: weniger ist manchmal mehr. Weil der 31-Jährige bereits in der Vergangenheit häufiger mit Verletzungsproblemen im muskulären Bereich zu kämpfen hatte, soll er auf keinen Fall zu früh auf den Platz zurückkehren, da dann das Risiko einer längeren Pause zu groß wäre. Entsprechend könnte auch das anstehende Heimspiel gegen Heidenheim für ihn zu schnell kommen.(Mopo)
Die Akte Foulsen entwickelt sich von Spieltag zu Spieltag mehr zu einer Mischung aus Komplett-Desaster und running gag, Robert Glatzel müsste theoretisch jedes Wochenende einen neuen Spielplatz in Eimsbüttel volkotzen.
Aber – wohl dem, der ca. € 2 Mio. Jahresgehalt aussortiert hat und in der Regionalliga aushelfen lassen kann. Allein der Umstand, dass es nicht einen Verein weltweit gab, der Ramos, Daffeh und Hefti auch nur ausleihen wollte, sagt alles.
Gute Nacht, Hamburger Blender Verein


„Als Kapitän sollte er einfach nah bei der Mannschaft sein, das Team rund um das Spiel und in der Kabine unterstützen.“ Dieser Satz kommt mir irgendwie bekannt vor. Ach ja, zu Zeiten von Johann dem Gespenst wurde das gleiche gesagt. Wie muss ich mir das vorstellen? Der malade Kapitän sorgt mit schwungvollen Liedern im Bus für gute Stimmung? Er bindet in der Kabine den Kameraden die Schnürsenkel und reicht ihnen Bananen? Und das für 2 Mio. pro Saison…
Natürlich hat sich St. Pauli über den übergroßen Nachbarn lustig gemacht!
Und mit was? Mit Recht!
Noch heute schaut man ja mit einer überborden Arroganz auf den kleinen Stadtteilverein herab. Wobei sich beim herabschauen niemand darüber wundert, dass man dort nicht den FC St. Pauli sondern nur noch seinen eigenen Schatten sieht.
Größe zeigt sich nicht nur in der Anzahl der Mitglieder – hier ist der 🐇🦚 sicherlich mehr als doppelt so groß.
Wichtiger ist doch die sportliche Größe. Und da ist der Stadtteilverein dem Vorstadtverein mittlerweile mehr als einen Schritt voraus.
Es ist auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, weder vom Kader noch von den sportlich Verantwortlichen, dass sich das ändert.
Ich bleibe bei meiner Prognose: zu Weihnachten schenkt sich der Verein einen neuen Trainer; länger werden die Lippenbekenntnisse vom Polizeiobermeister nicht halten.
Und dann steigt man trotzdem ab, weil der Kader einfach nicht Bundesliga tauglich ist.
15 : 108 Tore
10 Punkte
Das dauert nicht bis Weihnachten.
Wahrscheinlich wird der Zauberer dann wieder Co-Trainer beim neuen Trainer. Als HSV’ler von klein auf ist das alles ein nicht endender Alptraum. Und das seit Jahren.
Wo laufen sie denn!
Die Truppe läuft zu wenig. Sagt wer? Sagen alle. Die sportlich Verantwortlichen bitten um Geduld: man hätte das Problem erkannt und arbeite mit Hochdruck an einer Lösung. Gut, Ausdauer kann man trainieren – am besten in der Saisonvorbereitung. So machten es wohl die übrigen Bundesligisten, bis auf die abenteuerlustigen Teams vom FCB und BVB.
Ich habe Mühe, das Erstaunen darüber zu verbergen, dass die Vereinsführung überrascht, fast verblüfft über die Anforderungen der ersten Liga wirkt. Nun habe ich keine Ahnung vom Fußball – ich sehe mir nur die Spiele an. Daher mag ich einfache Rezepte wie: die technische Überlegenheit eines Gegners gleichen wir durch ein Mehr an Laufarbeit aus.
Die Kehrseite der Medaille: die Spieler baden zuerst die Mängel des Systems aus. Dafür braucht man Idealisten als Kicker. Solche, die über die Grenze der körperlichen Belastungen gehen; solche, die bei Schmerzen und Krämpfen den Gedanken ertragen, dass sie austauschbar sind für die gute Sache.
Dann der Trainer: gefragt ist ein Mängelverwalter mit niedriger Frustrationstoleranz, der für wenig Gehalt die gute Miene zum bösen Spiel macht und glaubhaft Durchhalteparolen ausgeben kann.
Schließlich der Vorstand: benötigt wird ein Tausendsassa, also einer, der schon alles im Leben gemacht hat. Dazu müsste er erfolgreich Spieler, Spielertrainer, Trainer, Funktionär, Direktor und Vorsitzender gewesen sein.
Zusammenfassend gesagt: sooo schlecht sind wir gar nicht aufgestellt!
Huch – hat das Rabenblatt nicht kürzlich, KI gestützt, geschrieben, wie unterirdisch schlecht dieser Kader ist!?
https://www.abendblatt.de/sport/st-pauli/article410002671/fussball-bundesliga-fc-st-pauli-augsburg-entwicklung-europa.html
Wahrscheinlich sind zwischenzeitlich neue Zahlen zu den eigenen Lesern eingegangen und man will ja nicht an ihnen vorbeischreiben.
Ja jetzt kommen wie angekündigt die schwereren Zeiten, in denen deutlich mehr verloren als gewonnen wird, ich frage mich grundsätzlich gegen wen diese zusammen geflickte Mannschaft überhaupt gewinnen kann. Wird sehr interessant was die Hofpresse jetzt machen wird nachdem sie im Prinzip seit 10 Jahren alles schönredet und über alle noch so negativen Dingen rund um den Verein den Mantel des Schweigens legte. Es wird wöchentlich schwerer werden dem Rumgestolper überhaupt noch etwas positives abzugewinnen was man der Fan/Leserschaft verkaufen kann. Allzu viel positive Artikel dürften in den Redaktionsstuben nicht mehr in den vergammelten Schubladen liegen!
Richtig lustig wird das Ganze werden wenn der fiese Stadtteilverein, trotz deutlich geringerer finanzieller Mittel und Hilfen der Stadt Hamburg, weiterhin sportlich abliefert und somit tabellarisch vollkommen zurecht weit vor dem „großen KSV“ stehen wird.
Sollte der KSV tatsächlich einen glücklichen Sieg erstolpern geht mit Garantie wieder das Geschrei „Wir sind die Größten!“ los, zusammen mit der Frage was wohl die Karten für die EL- Spiele kosten werden.
Die Propagandablätter überschlagen sich mit Superlativen und die Verträge von Cunts und Costwas werden bis zum St. Nimmerlein verlängert.
Und Plattfisch erklärt in seinem Bolg warum er diesen Erfolg immer vorhergesagt hat.
Jetzt kommen schon die ersten Wochen der Wahrheit. Heidenheim, Union und Mainz sind 3 Mannschaften die ich im unteren Drittel einordnen würde, nur ist man jetzt schon in einer Situation in der man aus den 3 Spielen mindestens 2 siege holen muss. (Denn gegen wen soll man den sonst Punkte holen?) Nur ist die Frühform des HSV eine Katastrophe. Denn der Saisonstart war eigentlich die einzige Chance des HSV, man ist ja tatsächlich auch früh in die Vorbereitung gestartet und mit einer guten Vorbereitung hätte man eventuell einen Vorteil gehabt. Ich traue dem HSV in diesen 3 Spielen bestenfalls 4 Punkte zu, aber selbst in dem Fall kann man den Spielbetrieb einstellen denn danach wird es nur noch weniger für den HSV zu holen geben
Bald isses soweit und die Schmierlappen bejubeln, dass sich Doofy ganz alleine und ohne Hilfe die Schuhe binden kann.
Oder dass Daffeh den Unterschied zwischen einer Krakauer und einer Thüringer gelernt hat.
Jetzt fehlt euch nur noch, dass die Pyro – Spacken dafür abgefeiert werden, dass sie immer so hübsche bunte Lichter mitbringen. Und nach dem Spiel sind sie ohne echte Boxausbildung oder Martial Arts Training in der Lage, Leuten zielsicher auf`s Maul zu hauen.
Wenn einem die Geschichten ausgehen, dann braucht man neue.
Im Falle des KSV gibt es dann entweder Gegenwind oder ein paar hübsche neue Geschichten.
So belämmert die auch sein mögen.
Was St. Pauli angeht, je lauter auf Seiten des KSV rumgeheult und gekreischt wird, desto lauter ist das Gelächter im Stadtteilverein.
Go Heidenheim! 🤘🏻
Kuntz meinte, man müsse noch Geduld bis Mai haben, und da hat er recht. Man sollte jetzt noch nicht in Panik geraten und man sollte konsequent, konzentriert bei sich bleiben.
Was laberst du bloss?
Jetzt der absolut dümmste Spruch den ich seit langem gelesen habe: „Grundsätzlich ist man beim HSV überzeugt, dass in der Mannschaft mehr Laufarbeit, mehr Intensität und mehr Tempo steckt. Wie zuletzt auch schon bei anderen Themen wird auf Geduld gesetzt – nicht nur für Wochen, sondern für Monate.
Man muss sich das vorstellen, beginnen als erste Mannschaft mit dem Training, haben nach 4 Pflichtspielen wieder unterirdische Laufwerte und wollen für weitere Wochen und Monate auf bessere Werte setzen.
Also ich habe es wie gesagt nur bis zur Verbandsliga geschafft, aber schon in der Liga wurde einem eingebläut das Laufen nun mal die Grundvoraussetzung zum Fußball spielen ist. Und im Gegensatz zu völlig untalentierten Kickern kann man Laufen trainieren und die entsprechenden Werte deutlich verbessern
Beim Spruch von Kuntz mit auf Zeit setzen bezüglich spielerischen Fortschritten habe ich mich schon halb tot gelacht, aber das mit der Laufarbeit kann man nicht mehr Ernst nehmen, das muss Satire pur sein.
Natürlich nicht, warum auch? Ist doch nur sein Job
Und erneut die Bitte: Jemand muss den Trottel vor sich selbst schützen. Ramschfisch Knorpeltiger hat also gegen München seine Räume ausgenutzt 😀 😀 😀 😀
Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich. Welche Räume sind da gemeint? Vielleicht die Umkleideräume?
Scheiße, jetzt habe ich mich eíngenässt 😀 😀 😀
Gibt es gegen Heidenheim eigentlich einen drei- oder fünffachen Topspielzuschlag?