Ehrlich, ich hatte nicht geglaubt, dass Bundesliga so einen Spaß machen kann. Endlich keine unverdienten, erstolperten Siege gegen fußballerisches Fallobst aus der tiefsten Provinz mehr, nur noch Klatschen, Niederlagen und Demütigungen. Auch wenn ich meine Hoffnung auf eine angemessene Dokumentation über den freien Fall des Doofy Gilmore und den erfolgreichen Versuch, Tasmania Berlin als den größten Loser-Klub in der deutschen Geschichte abzulösen, begraben werde, es macht dennoch einen riesigen Spaß, Zeuge zu sein, wie Karma zurückschlägt. Endlich kriegen die Großfressen von der Müllverbrennungsanlage das, was sie seit Jahren verdient haben und, ich weiß, dass es fies ist, ich weide mich genüßlich am Schmerz der sedierten Sektenspacken. Das Geilste aber sind nicht die mehr als verdienten Niederlagen des Berater-gesteuerten Flickenteppichs, es sind die Sprüche. Bitte sehr…
Dafür kommt das Heidenheim-Spiel für einen anderen Angreifer wohl zu früh. Yussuf Poulsen trainiert wegen einer muskulären Oberschenkelverletzung vorerst nur individuell. Wie schon gegen die Bayern wird der Kapitän sehr wahrscheinlich auch gegen den direkten Rivalen im Abstiegskampf nur zuschauen können (Kampagnenblatt)
Meine Prognose – die Geschiche wird zum running gag der Bundesliga-Saison 2025/26. Spätestens am Donnerstag vor dem Spieltag fragt sich Fußball-Deutschland: „Mit welcher Verletzung fällt der Weltstar aus dänisch-Tansania diesmal aus?“. Es ist überliefert, dass man in Leipzig bereits ein dauerhaftes Freudenfeuer eingerichtet hat, weil man den Krüppel von der Payroll bekommen hat, Klaus Kroster sei Dank. Immerhin hat Käpt’m Ahab schon 50 Minuten in 4 Spielen für den KSV anlaufen dürfen 😀 😀 😀
„Grundsätzlich ist man beim HSV überzeugt, dass in der Mannschaft mehr Laufarbeit, mehr Intensität und mehr Tempo steckt. Wie zuletzt auch schon bei anderen Themen wird auf Geduld gesetzt – nicht nur für Wochen, sondern für Monate (Kampagnenblatt)
Wie geil ist das denn bitte? Am 2. Juli, also vor exakt vor 77 Tagen, begann der KSV mit der Vorbereitung auf die erste Bundesliga-Saison seit 7 Jahren und jetzt „ist man überzeugt, dass in der Mannschaft mehr Laufarbeit, Intensität und Tempo steckt“? Nun ja, andere Vereine arbeiten daran, mehr Laufarbeit und Tempo aus einer Mannschaft „herauszutrainieren“, der KSV ist überzeugt, dass das irgendwie von allein kommt. Also quasi über Nacht. So irgendwie durch die Luft. Kann man machen, aber dann darf mich sich auch nicht wundern, wenn man nächstes Jahr wieder nach Magdeburg und Bielefeld fahren darf.
Wie muss man sich das eigentlich vorstellen? Doofy Gilmore, nach kräftezehrenden 70 Minuten Hochleistungs-Training (im Regen!!!!): „Hallo, liebe Leadership Group, wollen wir uns nachher noch kurz im Schweinske treffen? Ahmed, kannst du das für die Anderen bitte übersetzen? Also geht erstmal schön duschen, trocknet euch ab und vor allem – fönt euch die Haare, ich möchte nicht, dass sich einer von euch Leadern ne Kopfgrippe holt. Lasst euch Zeit, ich freue mich auf euch. Ach ja, und vergesst bitte eure Übersetzer nicht. Danke, ihr Lieben“
Ich habe von gut unterrichteten Greisen gehört, dass aufgrund des übergroßen Erfolgs weitere Gruppen-Gründungen in St. Ellingen geplant sind.
The Doping Group (mit speziellen Tipps der Gebrüder Vuskovic)
The Injury Group (auch hier ist der Leader der Leadership Group, Käpt’n Ahab Foulsen Vorsitzender)
The Travel Group (Manu FairEi und der warme Omari erzählen bebildert von ihren Reisen um den Globus)
The Rehab Group (ganz vorn dabei: Ahab Foulsen)
The Point Group (Verdiente Veteranen erzählen, wie es ist, wenn man ein Spiel gewinnt)
The Deaf Group (Opfer von Doofy Gilmores Kreisch-Ansprachen treffen sich im Wald)


Danke, lange nicht mehr so gelacht am Morgen. Passend dazu Herr Remberg:
Zu Gast in der Sport-Show „At Broski“ erklärte er: „Ich bin eigentlich mit dem Start zufrieden, weil wir in Gladbach gezeigt haben, was wir können. Gegen Pauli nicht richtig, aber jetzt gegen Heidenheim wird es auf jeden Fall besser.“ Doch er fügte hinzu: „Muss es auch.“ Dabei geht die Ansage nicht nur in Richtung Mannschaft. Der 25-Jährige forderte auch die Fans auf, im Volkspark alles zu geben. „Das muss ein Hexenkessel sein in jedem Heimspiel und dann musst du das gegen Heidenheim mitnehmen.“
Ja wenn er zufrieden ist…dann ist doch alles tutti paletti, oder?
…umso schöner, Gladbach als Gradmesser zu nehmen, wenn die selbst noch kein Tor geschossen und sogar schon den Trainer gefeuert haben.
Aber, wenn Herr Remberg nur auf sich schaut, kann er ja nicht wissen, was um ihn herum im Rest der Liga so passiert.
„Grundsätzlich ist man beim HSV überzeugt, dass in der Mannschaft mehr Laufarbeit, mehr Intensität und mehr Tempo steckt. Wie zuletzt auch schon bei anderen Themen wird auf Geduld gesetzt – nicht nur für Wochen, sondern für Monate (Kampagnenblatt)
Diese Aussage ist alarmierend! Wenn man eins erwarten darf, dann dass eine Mannschaft, noch dazu ein Aufsteiger, Mitte September die konditionellen Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination) besitzt, um im athletischen Bereich top zu sein. Dass in der Frühphase der Saison noch nicht alle Abläufe passen, es Abstimmungsprobleme geben kann – geschenkt. Aber die talentunabhängige Basis zu schaffen, um gegen jeden Gegner in diesem Bereich mithalten zu können, ist elementar und grundsätzlich auch selbstverständlich. Nur nicht beim HSV, da ist man zu sehr damit beschäftigt, sich selbst zu feiern und Blendgranaten in den Orkus zu schießen. Und auf dem Gebiet „Konditionelle Fähigkeiten“ um Geduld zu bitten, ist geradezu ein Offenbarungseid! Andererseits: Wenn man sieht, wer den Stamm der Mannschaft bildet, auch fast logisch: Überwiegend Spätverpflichtete, Belastungsgesteuerte und Übergebliebene, die schon in der zweiten Liga im läuferischen Bereich nur Durchschnitt waren.
Gibt´s das in anderen Vereinen auch… eine Leadership-Group ?
Ich stelle mir das von der Gruppendynamik her schwierig vor. Individuelle Stärken auf dem Platz herauszustellen und anzuerkennen, okay… aber wie wird man Mitglied der Leadership-Group ? Ich befürchte, weil man das größte Mundwerk hat und nicht weil man unerreichte Leistungen bringt.. und dann ist man als Trainer doch am Arsch.
Vielleicht heißt das bei anderen Vereinen „Mannschaftsrat“!?
Old School!
Bei allen anderen Vereinen ist das der Spielerrat. Bei einem Global Player wie dem HSV wird zur Namensfindung aber eine Beratungsagentur (Kosten EUR 100.000) beauftragt, damit das auch international genug klingt!
Genau so sieht es aus!
Deshalb auch noch die „Grandstand Group“ bestehend aus Hefti Schlumpf, Bacardi Daffeh & „Pokalheld“ Ramos. Wenn man bei dieser Tribünenadler Gruppe auf das Geld schaut was der HSV an Gehältern verbrennt die nächsten Jahre… da wird einem ganz warm ums Herz.
Bin ich ja erschrocken zusammengezuckt:
„José Mourinho vor Comeback!“
Geht aber wohl zu einem Champoins League Teilnehmer….😎
Ich bin gespannt, ob der völlig ahnungslose Doofy Gilmore nach einem ergebnislosen Spiel gegen Heidenheim noch Trainer ist.
Der Hamburger SV stand zum Zeitpunkt der Entlassung von Bruno Labbadia am 26. April 2010, drei Spieltage vor Ende der Bundesliga-Saison 2009/2010, auf dem 7. Tabellenplatz. Labbadia wurde trotz der guten Platzierung entlassen, nachdem der Verein sich sportlich neu orientieren wollte.
Zu der Zeit hatte der Verein aber auch noch einen Vorstand, bei dem der sportliche Erfolg im Vordergrund stand.
Heutzutage zählen ja andere Werte.
Dieses Foto ist ein Sinnbild: Es wird uns die pure Ratlosigkeit übermittelt. Das heißt für mich, das er sein ständiges Gelaber und Geblubber wirklich zu glauben scheint. Oh ha, wenn das sich bewahrheitet, dann haben wir hier statt Timmie den Ersten, nun Timmie den zweiten! Wie Timmie der Erste endete ist bekannt. Man man man jetzt wird von einem Entscheidungsspiel gesprochen, zu dem es gekommen ist (weil Timmie der Zweite es so geplant hat!!!!!!!), aber psss.t ist alles noch geheim. Am kommenden Samstag, da wird uns Timmie der Zweite mit einer absoluten Spitzengarde überraschen. Ist alles von ihm geplant, glaubt ihm!!!! , wenn da nur dieses Foto nicht wäre, dieses Foto überzeugt so leider nicht dem bisherigen Geschnatter und Geblabber. Man man man Timmie, hoffentlich hat nicht „The honey cake horse“ davon Kenntnis genommen, also ich sag nichts, falls er mich anspricht.
Wenn es alles nicht so schrecklich wäre, könnte ich lachen. Realität ist, dass mich der KSV seit über zehn Jahren vom Fußball abgewandt hat. Das ist mal eine Leistung. Das Stadion ist voll, aufgrund von Lügen und Märchen. Ein Wahnsinn, dass ich das erleben muss. 1986 wurde ich Fussballfan. Seit 1987 HSV-Fan.
Gut, ein Teil der Fans kommt ohnehin, egal, was passiert (die Eventfans 2.0, aka Ultras). Und die anderen kommen vielleicht wg. der „Lügen und Märchen“, also maßlos geschönter und phantasierter Berichterstattung. Aber die stehen doch nicht die ganze Zeit mit dem Rücken zum Spielfeld! Oder doch? Gibt es nicht eine Grenze dessen, was man als Liebhaber dieses Spiels und Unterstützer einer Mannschaft zu ertragen bereit ist? Und eine Form von Selbstachtung, die es einem verbietet, zielgerichtet Zeuge von Qual, Verzweiflung und Entwürdigung zu sein, v.a. wenn man als Fan so eines Haufens ins Stadion kommt? Was ich also sagen will: wenn die nicht völlig durchgeknallt sind, müssen die doch nach ein paar solcher Heimspiele langsam mal wegbleiben, oder nicht?
Wie geil ist das denn?
Ich stelle mir gerade einen den neuen KSV-„Stars“ vor, der seinen Berater anruft, um vielleicht im Winter die Biege machen zu können und der so: „Bleib locker, Junge (oder Alter?), woanders bekommst du nicht 6 Monate am Stück bezahlten Urlaub. Du musst doch nichts tun. Laufen musst du erst wieder nach Ostern. Die haben doch gesagt, dass die Mannschaft bestimmt länger und weiter laufen kann – in ein paar Monaten. Dann kickst du wieder gegen Osnabrück und machst genauso weiter, weil da reicht das dann ja. Ey Mann, ich werd direkt neidisch. Ich leg am Tag mehr Meter zurück von meinem Schreibtisch bis zum Klo, als du in einem Bundesliga-Spiel…“
Naja, passt doch alles.
Der HSV sieht mehr Laufleistung in der Truppe.
Kuntz bittet ja um Geduld: „Geduld heißt nicht: Wir brauchen Geduld bis nächste Woche, wir brauchen Geduld bis in den April hinein, bis in den Mai hinein.“
Also der FCSP spielt Fußball, der KSV wartet ab, alles ok an der Elbe!
ScheißVerein08/15
Ich finde die Idee dieser Leadership-Gruppe gut und innovativ.
Man wird Zeuge, wie eine naive Dooftorte von Woche zu Woche mehr verblödet.
Ich finde die Idee wiklich innovativ und klasse, viel besser als so ein langweiliger Mannschafts- oder Spielerrat.
Mann könnte dazu vielleicht eine playing Group einführen, eleven Player welche beim Anpfiff auf dem Platz stehen (Ground standing) und danach so eine Art Fußball spielen.
Oder es versuchen.