Wie schon mehrfach beschrieben, hatte man im Volkspark angeblich analysiert, also wie immer die berühmte knallharte Bestandsanalyse durchgeführt. Man hatte bemerkt, dass es der Aufstiegsmannschaft an Geschwindigkeit, Passgenauigkeit, Intensität etc. fehlt und man meinte, dies durch einen Komplettumbruch anpassen zu können, doch ist exakt das nicht passiert. Man hat weder Geschwindigkeit hinzugekauft, sondern Verletzungsanfälligkeit. Man hat keine Passgenauigkeit verpflichtet, sondern limitierte Holzfüße. Wenn man sieht, dass ein Aufsteiger!!!, der per se allen anderen Teams in der Liga per Definition technisch und taktisch unterlegen ist, auch noch weniger läuft als der Gegner, dann muss man erkennen, dass man einfach nur versagt hat. Der Verweis auf Geduld und Entwicklung ist an dieser Stelle absolut unpassend, denn Laufbereitschaft und Hingabe ist keine Frage des Könnens, sondern des Willens und dieser Wille scheint offenbar beim willkürlich zusammengebumsten Flickenteppich KSV gänzlich zu fehlen. Anders ausgedrückt: Wenn ich schon nicht so gut kicken kann wie die Konkurrenz, dann muss ich zumindest mehr laufen, um die Defizite auszugleichen. Aber das Unheil hat noch mehrere andere Namen.

Mal zum Vergleich, die Laufleistung der Aufsteiger

Spieltag 1

Köln: 119,24 km

KSV: 116,01 km

Spieltag 2

Köln: 124,11 km

KSV: 116,04 km

Spieltag 3

Köln:  122,68 km

KSV: 113,19 km

Bedeutet: Allein in den ersten drei Saisonspielen sind die Mitaufsteiger aus Köln 21 km mehr gelaufen als die belastungsgesteuerten Ballerinas vom KSV

 

Nach dem großen Kaderumbruch hat auch die Leadership-Gruppe neue Gesichter, besteht neben Elfadli, Daniel Heuer FernandesJonas MeffertMiro Muheim und Robert Glatzel aus den Neulingen Yussuf PoulsenNicolas Capaldo und Daniel Peretz.  (Kicker)

Anfangen tut der Schwachsinn bereits beim Begrifff „Leadership-Group“, bei anderen Vereinen nennt man diese Truppe Mannschaftsrat, aber doch nicht beim Weltklub aus St. Ellingen. Denn hier gibt es mehr Direktoren als Ordner, mehr Abteilungen als bei Kühne&Nagel und mehr idiotische Begriffe für Alltägliches als sonstwo auf diesen Planeten. „Direktor NLZ und Sportstrategie“, „Direktor Unternehmensentwicklung“, „Direktor Fans, Kultur und Nachhaltigkeit“ sind nur einige Beispiele dafür, dass sich ein Verein, der nächstes Jahr glücklicherweise wieder gegen Magdeburg und Bielefeld bolzen darf, inszeniert wie Real Madrid, es ist einfach nur lächerlich und peinlich. Aber zurück zur „Leadership-Group“, was haben wird dann da alles? Wir haben einen Bankdrücker aus Libyen, einen nicht unumstrittenen Zweitliga-Torhüter, einen enteierten Ex-Aufstiegshelden (Meffort), einen schweizer Wackelfuß, einen gedemütigten Ex-Goalgetter, einen dänisch-tansaniaischen Reha-König,  einen kloppenden Argentinier aus Österreich, der kein Wort Deutsch spricht und einen Leih-Keeper aus München, der schon wieder flüchten wollte. Das ist die Truppe, die einen Bundesliga-Neuling anführen soll 😀 😀 , aber das Schlimme ist, dass die „Group“ offenbar alternativlos ist. Wenn man erkennen möchte, wie katastrophal dieses Team zusammengebastelt wurde, muss man sich eigentlich nur die „Leadership-Group“ angucken, mehr muss man nicht wissen. Aber, wie gesagt, das Dilemma hat mehrere Gesichter….

Die Abläufe, wie man sie beim FC Bayern München gesehen hat, sind die, die bei uns noch ein bisschen fehlen. Man kann aber erkennen, dass wir auf einem sehr guten Weg sind (Stefan „The Honigkuchenpferd Cunts)

Das macht sprachlos. Absolut sprachlos. Die Bayern spielen den KSV im Traningsmodus 30 Minuten lang aus den Schuhen, um anschließend nur noch belastungsgesteuert über den Platz zu joggen und der Schwachkopf erklärt allen ernstes, „es fehle nur ein bisschen“ und außerdem könne man erkennen, dass man auf einem sehr guten Weg ist. Nun ja, wenn der Kindertreter aus Neunkirchen damit den Weg in die zweite Liga meint, liegt er natürlich richtig, aber auch an solchen Aussagen erkennt man, dass an der Müllverbrennungsanlage der Schwachsinn regiert. Jeder andere Sportchef hätte nach so einem Spiel gesagt: „Wir haben heute gesehen, was bei uns noch alles fehlt, wir waren den Bayern in allen Bereichen unterlegen.“, aber doch nicht Cunts. Der labert sich eine Scheiße zusammen, dass im Volkspark die Bäume umknicken, erzählt irgendwas von „Geduld bis April oder Mai“, also bis zum Ende der Saison. Jeder, der selbst einmal Fußball gespielt hat, weiß, dass ein Fußballer klare Worte bevorzugt, aber eben diese Worte exitieren nicht beim Hamburger Show Verein. Da dreht man lieber die nächste Doku, anstatt an den Schwächen zu arbeiten, zwei freie Tage nach dem Schlachtfest und der läuferischen Arbeitsverweigerung tun ihr Übriges. Ach ja, falls Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore auch in der Halbzeitpause gegen Heidenheim wieder mit hoher Fistelstimme rumkreischt, sollte ihm irgendjemand erklären, wie schnell sich dieses alberne Stilmittel abnutzt. Wer schreit, hat keine Argumente, du peinliche Comicfigur.

Ach ja, vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich als Journalist in einem einzigen Blog exakt 28 Mal den Namen „Elfadli“ erwähnt habe, das dürfte neuer Schwachsinns-Rekord sein. Was haltet ihr davon, schreibt es doch endlich in die Kommentare, ihr Hohlbirnen.

Eurer Mongo-Tom