„Nein, ich habe das Gefühl, drei Punkte verloren zu haben, weil wir die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen waren.“ (Heidenheims Trainer Frank Schmidt)
Nun, an dieser Stelle könnte ich den Blog schließen, denn für jeden, der weiter als von 12 bis Mittag denken kann, ist hiermit alles gesagt, im Gegensatz zu Doofy Gilmore ist Frank Schmidt als realistischer und ehrlicher Fußballfachmann bekannt und eben nicht als dauerlabernde Comicfigur. Mit Heidenheim kam ein Verein in die tropfende Volksparkruine, der
- den mit Abstand geringsten Markwert der Liga repräsentiert (€ 54,2 Mio.)
- in der abgelaufenen Transferphase nicht einen Euro investierte (HSV ca. € 10 Mio. inkl Leihgebüren)
- auf insgesamt 5 Stammspieler (Pacarada, Pieringer, Honsak, Rothweiler – alle verletzt, sowie Zivzivadze – rot gesperrt) verzichten musste und mit dem letzten Aufgebot antrat
und dann guckt man sich die Spieldaten an.
Eckenverhältnis 12:1 für Heidenheim
Gelaufene Kilometer: Heidenheim 118,92 km, KSV 114,47 km
Flanken: Heidenheim 20, KSV 11
Tatsache ist: Gegen JEDE andere Bundesliga-Mannschaft hätte der KSV gestern verloren, die gepimpte Neu-Abwehr ist ein Trümmerhaufen, der selbst gegen eine verbesserte Zweitliga-Mannschaft hoffnungslos überfordert ist. Für mich steht fest, dass dieses Ergebnis für den weiteren Saisonverlauf fatale Auswirkungen haben wird, denn in schöner KSV-Tradition wird man sich die erstolperten Glückspunkte wieder einmal schön quatschen, 4 Tage frei geben und so weitermachen wie bisher. Hätte es gegen Heidenheim keinen Sieg gegeben, wäre man notgedrungen zum Umdenken gezwungen gewesen, so nicht. So aber wird selbst das leichteste Spiel der Saison nicht ansatzweise überzeugend gespielt und verdient gewonnen, ganz im Gegenteil. Aber wo wir schon bei schöner (gestörter) KSV Tradition sind…
Das galt es zu feiern. 25 Jahre nach dem „Jahrhundertspiel“ lud der HSV Spieler, Trainer und Betreuer von damals zu einem stimmungsvollen Jubiläumsevent ein. Vom Grand Elysée ging es am Freitagnachmittag mit dem HSV-Bus Richtung Volksparkstadion. Nach einer ausführlichen Stadionführung versammelten sich Spieler mit weiteren 100 eingeladenen Gästen im VIP-Bereich der Osttribüne, um sich im Rahmen der von Stadionsprecher Christian Stübinger moderierten Veranstaltung noch einmal das Spiel anzuschauen. (Kampagnenblatt)
Ernsthaft jetzt? Ich war damals auch im Stadion und habe gefeiert, aber auf die Idee, daraus eine Jubiläumsveranstaltung zu machen, wäre ich nicht gekommen. Es ist davon auszugehen, dass es von diesem Juliäum, bei dem sich Herren im mittleren Alter jenseits der 50 trafen, demnächst eine 12-teilige Dokumentation gibt, denn die nächsten Jubiläen stehen bereits vor der Tür
23.05.2026 – 21 Jahre nach der Verpflichtung von Rafael van der Fart
28.05.2028 – 5 Jahre nach dem Phantomaufstieg in Sandhausen
Uwe Seelers Hochzeitstag
15.06.2026 – 35 Jahre nach dem legendären 2:2 im Heimspiel gegen den KSC
Wenn man sonst schon nichts zu feiern hat!
Fun fact.
Drei Kapitäne hat Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore vor der Saison ernannt. Ahmed Foulsen, Francisco Calpaldo und Schnecke-Schneidezahn Meffort. Mit der Binde aber lief Muh Miroheim auf, denn selbstverständlich war „Anläufer“ Foulsen verletzt und die anderen beiden Stolperjochen saßen auf der Bank. Was für ein lächerlicher Clown.
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Der offensichtlich erstolperte Sieg wird sich als Bumerang für den KSV erweisen. Erstmal die nächsten Wochen über den ersten Sensationssieg jubeln, „brutale Energieleistung“ und Hofbericht hat noch ein extra Bonbon durch das Dopovic Junior Tor bekommen. Die Realität wird so wochenlang ausgeblendet und es fällt immer schwerer, sich vorzustellen gegen wen die Rumpeltruppe noch Punkte holen will.
Dies war der letzte Sieg für den KSV in dieser Saison. Und es lag an einem prächtig aufgelegten Heuer Fernandez, dass es nicht 2:5 hieß. Diese Form wird er aber nicht jeden Spieltag erreichen. Seine Abwehr war ein einziges Desaster, ohne Struktur und ruhigem Spielaufbau.
Aber am schlimmsten der Trainerkasperl, der anschließend von einem guten Spiel seiner Mannschaft sprach. Meint er das im Ernst oder dient es dem Schutz der Mannschaft ?
Nächste Woche nun bei Union Berlin, dessen Trainer die Saison auch nicht überleben wird. Aber für den KSV wird es locker reichen.
Kommt mal klar, Leute.
Der Ausgang des Spiels stand doch wegen der Tabellenkonstellation schon im Vorfeld fest.
Schließlich spielte der herausragend in die Saison gestartete Tabellen Siebzehnte gegen den Tabellenletzten.
Auch das deutlich bessere Punkteverhältnis zu Gunsten des 🐇🦚 ließ einen anderen Ausgang nicht zu. Alle, die von Fussball etwas verstehen, hatten das bereits im Vorfeld bestätigt.
Durch die Niederlage des wiedereinmal hoffnungslos unterlegenen Stadtteilverein, wird nach dem nächsten Spiel die nicht zu verhindernde Vorherschaft des weltbesten, weltgrößten, Weltklasse Weltfußballverein 🐇🦚 in der Sradt wieder hergestellt.
Jeder bis zum 30.9.25 beitretende Neu Abonnenent des Hamburger Rabenblatt wird in der nächsten Heldendoku eine Statistenrolle, ohne Wortbeitrag, in der Reihe 27 der zusammengekarrten Jubelperser erhalten. Ein selbstgemachtes, aktuelles Trikot muss getragen werden.
Liebe Realisten,
in einer Welt, in der in letzter Zeit unvollstellbare Dinge passieren, müssen wir damit rechnen, dass der HSV nicht absteigt. Keine Ahnung wie das passieren soll, aber es werden dafür mindestens Murphys Gesetz und sonstige paranormale Dinge gebraucht. Irdische Dinge, wie kollektives Schiedsrichterversagen zugunsten des HSV über die komplette Saison, inbegriffen.
Hatte mich gewundert über so viele, die noch mit „Jatta“ Trikot rumgelaufen sind … daher nicht vergessen – Juli 2026 hätte die „Vereinsikone“ 10jähriges
*Wird haben
Baka hilft immerhin intensiv im Training und bei Gesprächen in der Kabine, er zeigt Teamgeist, wenn genug da sind darf er im 11 gegen 11 mitspielen und vielleicht darf er zusammen mit Öztunali in der U21 brillieren, den darf und wird (da die anderen Banausenvereine ihn nicht wollen) der KSV nicht weggeben.
Was soll hier das Gejammer ? Der HSV spielt halt einen effektiven Polzin Ball.
Mit 0,25 Toren pro Punkt liegt der da der HSV auf Platz 2.
Nur geschlagen von den Gladbachern mit 0 Toren und 1 Punkt.
Die Gurken aus München benötigen 1,5 Tore pro Punkt. Und die Fischköpfe mit 2 Toren pro Punkt sollen mal lernen Fussball zu spielen.
😁😁😁😁
Die haben das 4:4 gegen Juve mit nem Jubiläum gefeiert?!?!
Ein UNENTSCHIEDEN?!?!
Und das wird dann auch noch als Gradmesser, Mega Spiel, Atom Erfolg und Weltwunder präsentiert ?!?!?
Alter… lutsch mich rund und nenn mich Bärbel, zeigte sich schon Torsten Sträter (🤍💚) erstaunt.
Und wann kommt das Jubiläum zum gestrigen Spiel? Das Motto wäre:
KSV- die ersten und letzten Punkte in der 1. Bundesliga- Abstieg mit Ansage, aber immer glücklich hüpfend.
Seltsam, und ich war immer der Auffassung, Jubiläen wären etwas für echte Erfolge, sowas wie Titel, Pokale, Trophäen und solche seltsamen außerirdischen Dinge. Mein Fehler.
Was das Spiel angeht, wie, bei allen Göttern, wollen die überhaupt noch ein Spiel gewinnen? Und gegen wen? Vielleicht gegen die eigenen Füße.
Keine Ahnung.
Es gibt tatsächlich noch Hüpfer, auch drüben in Schorles Irrenanstalt, die mit den Punkten glücklich und zufrieden sind. Macht mich etwas sprachlos, aber hey, ist nicht mein Verein.
Ich schaue nur zu und lache.
Die gute Nachricht ist, Doofy Gilmore bleibt uns auch weiter erhalten. ✌🏻
Abteilung Hofbericht liefert natürlich zuverlässig
Es ist so erschütternd lächerlich