Och Mönsch, was soll das denn jetzt? Gerade erst hatte sich der KSV nach einem überragenden Sieg gegen die Fußball-Großmacht aus Heidenheim aufgemacht, die Tabelle von hinten aufzurollen und den Frankfurtern das Fürchten zu lehren und jetzt grätscht die ach so kritische Hamburger Sportpresse hinterhältig dazwischen und gefährdet leichtfertig das europäische Endziel? Halt nein, war ja doch ganz anders, denn es handelt sich mitnichten um ein Gerücht, eine wilde Spekulation oder gar um eine mediale Intrige, es ist tatsächlich so: Die Regionalligatruppe des KSV kann demnächst auf die Dienste der Weltklassespieler Öztunali, Daffeh, Hefti, Pherai und Knatterbach zurückgreifen und den Aufstieg in Liga 3 anpeilen. Aber – wie jetzt? Knatterbach? Der stand doch im letzten Spiel noch im Kader und hatte sich erst nach seinem 2. Kreuzbandriss zurückgekämpft.
Am Dienstagvormittag hatte Noah Knatterbach einen Termin mit Merlin Polzin, Stefan Kuntz und Claus Costa. In diesem teilten ihm Trainer, Sport-Vorstand und Sportdirektor mit, dass er vorerst nicht mehr mit dem Profikader, sondern beim Regionalliga-Team trainieren wird. Schon vor seinem ersten Tag als Cheftrainer im November letzten Jahres hatte Polzin Moritz Heyer (jetzt Düsseldorf) und Levin Ötzunali (immer noch HSV II) zur Reserve verbannt – anders als bei diesem Duo geht es bei Knatterbach jedoch weniger um sportliche Gründe. Und: Der Bannstrahl soll ihn nicht zwingend dauerhaft treffen.
Das vorübergehende Aus für den Linksverteidiger ist eine unmittelbare Reaktion auf ein wenig mannschaftsdienliches Verhalten in den zurückliegenden Tagen. Die sportliche Leitung hat insbesondere die Körpersprache des Profis im Arbeitsalltag missfallen. In einer offiziellen Mitteilung erklärten die Hanseaten am frühen Abend: „Die Maßnahme gilt vorerst und ist keine grundsätzliche Entscheidung, sondern eine klare Reaktion auf das Fehlverhalten. Für alle Spieler gilt gleichermaßen, dem gemeinsamen Weg und den Zielen des Vereins alles unterzuordnen.“ (Kicker)
Wow, das ist mal was ganz Neues – gefickt wegen Körpersprache. Als Jurist würde ich mir die Frage stellen: Woran erkennt man das eigentlich? Hängende Schultern etwa? Gesenkter Kopf? Schlurfender Schritt unter der Dusche? Aber schon geil, dass beim Stasi-KSV jetzt die „Körpersprache“ analysiert und notfalls sanktioniert wird, während beispielsweise im Gegenzug Käpt’n Ahab Foulsen das bestbezahltes Maskottchen der Fußballwelt spielen darf und gleichzeitig hofiert wird wie Donald Trump während einer Kabinettssitzung. Machen wir uns nichts vor, diese Maßnahmen, zufälligerweise unmittelbar nach dem ersten Saisonsieg!!!, ist nichts anderes als ein Zeichen dafür, was ich bereits vor der Saison prognostiziert hatte. Wenn man meint, nahezu die gesamte Aufstiegsmannschaft durch hochbezahlte französische Fremdenlegionäre ersetzen zu müssen, macht man sich bei den Rudimenten, die übriggeblieben sind, nicht beliebt. Und: Wenn man das dann durchzieht, muss es auch klappen und das tut es eben nicht. Ich habe vor einigen Tagen ein Youtube-Video eines Gesprächs des Formats „At Broski“ gesehen und da hat der ehemalige Profi Gerald Asamoah etwas Interessantes gesagt.
(sinngemäß) „Wir hatten bei Schalke mal die gleiche Situation. Wir waren aufgestiegen und die Bosse haben nahezu die gesamte Mannschaft ausgetauscht. Kann man machen, aber dann muss es auch klappen. Wenn aber Aufstiegsspieler sehen, dass die Neuen, die auch noch deutlich mehr verdienen als die, die man vom Hof gejagt hat, nicht besser spielen, dann brennt die Hütte. Ich habe nie wieder eine so beschissene Stimmung in der Kabine erlebt, das Ergebnis hat man dann auch auf dem Platz und in der Tabelle gesehen. Wenn das erstmal angefangen hat, kriegt man es nur sehr schwer wieder unter Kontrolle“
Nun hat es also angefangen und Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore, der ansonsten nur durch inhaltsfreie Laberanfälle auf Pressekonferenzen und Kreischanfälle mit hoher Fistelstimme auffällt, versucht den dicken Macker zu spielen. Selbstverständlich trifft der geplante Bannstrahl keinen Stammspieler den man nur schwer ersetzen könnte, sondern einen Bankdrücker, ein sogenanntes „probates Mittel“ und doch so einfach zu durchschauen. Die Mitspieler werden es zur Kenntnis genommen haben, es stehen lustige Wochen bevor. Zum Glück gibt es auch noch wirklich wunderbare Geschichten in St. Ellingen…
Wer noch einen letzten Beweis brauchte, dass Yussuf Poulsen beim HSV angekommen ist, der musste sich am Dienstag das Nachmittagstraining der Profis anschauen. Gegen 15.15 Uhr kam der Däne die lange Treppe vom Stadion zu den Trainingsplätzen herunter und beließ es nicht bei einem „Moin“. Gleich viermal mit einem Hamburger „Moin“ begrüßte der Stürmer die wenigen Zuschauer und Journalisten, die am Nachmittag in den Volkspark gekommen waren (Kampagnenblatt)
Jetzt kann nichts mehr passieren, ein körperliches Wrack, welches den KSV unter Garantie mindestens € 3,5 Mio. pro Saison kostet, ist ganz und komplett in Hamburg angekommen. Ich verfolge den KSV nun seit knapp 50 Jahren, aber noch nie habe ich von einem topfitten Weltstar gehört, der nicht einmal, sondern GLEICH VIERMAL irgendwelche Trainings-Rentner mit einem fehlerfreien „Moin“ begrüßt hätte. Man stelle sich jetzt noch vor, Käpt’n Ahab Foulsen gibt auch noch Autogramme und stellt sich für 1,5 Selfies zur Verfügung, die nächste Doku wäre sowas von safe.
Heilige Mutter Gottes.
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Wenn ein vierfaches „Moin“ der letzte Beweis dafür ist, dass ein Spieler beim HSV angekommen ist, was sind denn die vorherigen Beweise gewesen? Große Fresse, Belastungssteuerung und Muskelverletzungen? Es ist so albern. Es kann eigentlich nur so sein, dass die Schwachköpfe in den hintersten Ecken der Redaktionsstuben einen Wettbewerb austragen, wie weit man gehen kann, ohne vor Scham im Boden zu versinken. Dazu passend auch die Superlative nach dem glücklichen Sieg gegen Heidenheim. Für mich ist Union Berlin ein Kackverein, aber ich wünsche mir echt, dass sie am Sonntag zeigen, wie es um den HSV in Wirklichkeit steht…Und einen Spieler wegen angeblich schlechter Körpersprache abzustrafen, statt mit ihm ein Gespräch zu führen, warum dies so ist, und ob man ihm helfen könnte, ist irgendwie auch bezeichnend – das passt doch gar nicht zu der viel beschworenen HSV-Familie!
Für das Abendblatt ist es scheinbar total unvorstellbar, dass ein Däne das Wort „Moin“ kennt oder gar benutzt. Dabei ist 4x Moin definitiv Gesabbel 😉
Ein Halb-Däne/Halb-Tansanier, der seit über 12 Jahren in Deutschland lebt, kann 4 mal „Moin“ sagen. Das ist ja Wahnsinn. Er hat damit Fähigkeiten auf dem Niveau eines Zweijährigen nachgewiesen. Natürlich muss man das vermelden. Ich verstehe gar nicht, warum es keinen ARD-Brennpunkt dazu gab?
Von bislang 450 möglichen Pflichtspielminuten hat Poulsen 50 Minuten gespielt. 11% der Pflichtspielminuten. Man könnte das für die wichtigere Metrik als 4 x Moin halten. Aber halt nicht im HSV-Universum, wo es darum geht, die Fanbase sektengleich zu manipulieren.
Also ich durfte dem KSV zuletzt vor langer Zeit mal mit meinem Sohn bei einem Testspiel in Timmendorfer Strand recht nah sein. Damals noch mit Lars Nogger im Sturm. 😀
Dafür, dass die Spieler seinerzeit alle stumm und genervt aus dem Bus an den wartenden Kindern vorbei in die Kabine gerannt sind, empfinde ich ein vierfaches „Moin“ zwar einen kleinen Schritt für den jungen Dänen, aber einen Riesenschritt für den KSV.
Körpersprache ist die nonverbale Kommunikation, so und da hat Polzin
was gesehen und ab in die U23.
Daffeh darf da weiter ein auf Antifußball machen. Die haben da ein Knall.
Übrigens Kuntz auch in die U23 bitte, wer nach einem 0:5 grinst hat auch Probleme mit der Körpersprache.
Schöne Woche noch…
Solche sinnbefreiten Schaufensteraktionen zeigen meist den Anfang vom Ende für den Trainer oder die sportliche Leitung.
Nun verhält es sich aber so, dass die Körpersprache in der täglichen Kommunikation eine gewaltige Rolle einnimmt. 80 % läuft nonverbal ab, allein 20 % bilden das gesprochene Wort. Wäre doch ganz cool zu wissen, was wir eigentlich so den ganzen Tag reden, oder was unsere Mitmenschen so von sich geben. Körpersprache lesen und verstehen ist ein Skill, den man trainieren kann.
Samy Molcho hat diese Fähigkeit zur Perfektion gebracht.
Wer sie beherrscht, versteht die Menschen um Längen besser, und kann sie im Umkehrschluss natürlich auch besser manipulieren. Was aber ein anderes Thema ist. Körpersprache allein, losgelöst von den Leistungen auf dem Platz, ist nicht immer sehr aussagekräftig.
Basler hatte eine Körpersprache aus der Hölle, hat aber trotzdem Leistung gezeigt.
Ich denke, es gibt solche Beispiele zu Hauf.
Habe noch nie bewusst darauf geachtet, aber man darf sicher sein, so selten ist das nicht.
Aber, und das ist die Crux, das alles ist noch lange kein Grund, jemanden in die zweite Reihe zu degradieren.
Reines Kalkül.
Und by the way, ziemlich schäbig und ein Stück weit verräterisch- im doppelten Sinne.
Als Spieler würde ich mir verraten vorkommen, und dem Verein stellt es auch kein besonders positives Zeugnis aus.
Offenbart so ein Verhalten doch das wahre Gesicht der ach so tollen Familie.
Aber, was soll man sagen? Das ist eben der KSV Style.
Vermutlich hat Knatterbach nur einmal Moin gesagt.
Dem Vernehmen nach hat Knatterbach sich bei Teamkollegen über seine Nichtberücksichtigung während der letzten Wochen beschwert. Da wird wohl einer – vielleicht Muheim, den er ja grade im neuen „System“ durchaus sinnvoll ablösen könnte – beim Merle gepetzt. Soviel zu Teamgeist und Zusammenhalt. Vielleicht hat Knatti ja auch den Baumi gemacht – das wäre auch eine durchaus diskutable Körpersprache.
4 mal Moin und der anwesende Mongo Tom fiel vor Freude in Ohnmacht.
Nachfolgende Bolgs können sich verspäten.
Ich möchte nicht wissen was passiert, wenn der neue DK/TZA Messi einmal mehr Worte zu seinen hüpfenden Jüngern spricht. Zum Beispiel „Wie geht’s?“. Vermutlich bringt die Hofberichterstattung dann eine Sonderbeilage heraus. Und ein Extrablatt am Abend.
in einem knappen Jahr dann so: „Von Hamburg wird nichts bleiben.“
Herrlich die Berichte die man jetzt über die Baumgart-Zeit beim KSV lesen kann. Baumgart wurde von Boldt als letzte Patrone vor seinem eigenen frühzeitigen Rauswurf verpflichtet.
Hochinteressant daher die Aussagen von Boldt’s Buddy Claus Costa zu der Personalie: Diese Passung aus dem Kader und der Spielidee von Steffen – da eine gute Mischung zu finden, war nicht so einfach.“ Baumgart, räumt Costa ein, „hätte lieber etwas anderes gespielt als die Spielerqualität oder Spielerprofile es hergegeben haben. Dementsprechend war nie so eine volle Überzeugung in den Herangehensweisen da. Mehr noch: Costa sagt im Rückblick, dass man unter Baumgart „nie das Gefühl“ gehabt habe, „dass es sich stimmig und richtig auf dem Weg nach oben anfühlt.“
Das sagt alles über die Personalpolitik beim KSV aus, obwohl man wusste das die zusammen gestellte Rumpeltruppe in keinster Weise zum Baumgart Fußball passte, wurde dieser um den eigenen Arsch zu retten, damals auf die Schnelle verpflichtet.
Bezeichnend natürlich auch das solche dummen Sprüche von Costa jetzt herauskommen, stellt sich und seiner Transferpolitik zumindest für den Saisonbeginn 24/25 selbst ein vernichtendes Zeugnis aus. Letzten Sommer hätte man ja personell reagieren können um Spieler die besser zum Baumgart Fußball passen verpflichten können. Hat Costa wie in all seinen Transferperioden kläglich versagt und nichts auf die Kette bekommen.
Kleiner Zusatz noch: Man hat zum Ende der Saison 23/24 gesehen das das Spielermaterial in keinster Weise zum Baumgart Fußball passt, hat aber dann in der Sommer Transferperiode 24/25 nicht entsprechend darauf reagiert und Baumgart und den Verein sehenden Auges ins Verderben rennen lassen. Das ist Vereinspolitik aka KSV, nur Pfeifen und Versager am Ruder die nur ihren eigenen Vorteil im Kopf haben!
Baumgart wurde von Boldt geholt, weil er als HSV-Fan der Wunschkandidat der Hüpfer war. Eine reine PR-Aktion, wie so vieles im Volkspark.
Bereit für schlechte Witze?
https://x.com/abendblatt_hsv/status/1970850517866905607?s=48
„im Abendblatt-Podcast „Vier Flaschen““
Wäre auch ein schöner Titel für einen HSV-Podcast^^
„Etwas ist schiefgelaufen, aber keine Sorge – es liegt nicht an dir.“
??
Selbstverständlich hat Arschloch Münchhausen absolutes Verständnis für jede Idioten-Maßnahmen des Stasi-Vereins
Manchmal fragt man sich, ob das fette Schwein die Spiele überhaupt sieht, über die er berichtet
Es ist weniger das Trikot, es ist mehr der Körper und der kognitive Eindruck…
https://www.instagram.com/reel/DO1vUk8DFqB/?igsh=d2gxejd0Nng5OHp6