Time is flying, denn – kaum zu glauben – es ist nun schon 100 Tage her, dass der KSV e.V. seine Mitglieder durch die Verhinderung (Beirat) anderer Kandidaten aktiv verarschte und eine offensichtlich gesteuerte und manipulierte Wahl eines ehemaligen und vorbestraften Gewalttäters zum Präsident dieses „Vereins“ möglich machte. Seither war Chat-bot Henrick abgetaucht, Grund genug für die Unterstützer vom Kampagnenblatt, jetzt doch mal freudestrahlend über den Kotzteufel zu berichten. Ich gestehe, ich habe beim Lesen dieses sogenannten Artikels größtenteils nicht gewusst, ob ich lachen oder kotzen sollte.

 

Doch im HSV-Zentrum am Volkspark geht es diesmal um Parkinsonboxen, Amputiertenfußball, Discgolf. 100 Tage ist Köncke am Montag im Amt als Präsident des Universalsportvereins HSV e.V. Formal ist er der Chef der Badmintonabteilung, der Rollstuhlbasketballer und der HSV-Skat-Spieler.  (Kampagnenblatt)

Bitte worum geht es? Parkinsonboxen? Wieviele aktive Mitglieder hat denn diese Vereinssparte? 3? Amputiertenfußball? Wäre ich Präsident, was ich nicht werden kann, weil ich seit Jahren kein Mitglied dieses Scheiß-Vereins mehr bin, würde ich mich aktiv für die Einrichtung der Abteilungen Nonnenhockey, Unterwasser-Mikado, Dementen-Schach und Blinden-Darts einsetzen, das kann doch nur ein schlechter Witz sein.

 

Genau das hört man auch immer wieder, wenn man mit Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle spricht. Nicht alle waren von der Wahl des früheren Capos (Vorsänger der Fankurve) überzeugt. Nun heißt es anerkennend, dass der Nachfolger von Marcell Jansen ein hohes Tempo gehe, viele Dinge anstoße und überraschend oft vor Ort sei. (Kampagnenblatt)

Genau. Und ich höre immer wieder, dass Kai Schiller ein käufliches Arschloch ist. Diese kranke Art der Meinungsmache ist mittlerweile typisch für das widerwärtige Kampagnenblatt, Stilmittel wie „nach Kampagnenblatt-Information“ oder „man hört immer wieder“ gehören in jeden Artikel, um die Stimmung zu beeinflussen. Wie wäre es mal mit so etwas, wie „Klaus Wichtig aus der Abteilung Ticketing erklärt: Köncke ist doch nicht so ein Kotzbrocken wie ich dachte“, aber das wird nie passieren. Stattdessen ersetzt man einfach durch ein lächerliches „man hört immer wieder“ und die lesenden Hüpfer sind glücklich und zufrieden

 

Möglich ist das nur deshalb, weil Köncke sich nach der Wahl mit seinem Arbeitgeber Hapag-Lloyd abgesprochen hat, dass er seine Arbeitszeit reduziert. „Ich habe mich auf ein Teilzeitmodell mit meinem Arbeitgeber geeinigt, das es mir erlaubt, einen festen Tag in der Woche beim HSV zu sein“, sagt der neue Super-Funktionär, der ja neben dem Präsidentenamt auch noch sein Aufsichtsratsmandat auszufüllen hat. (Kampagnenblatt)

Naja, Mich würde mal interessieren, wovon Super-Funktioär Deoroller eigentlich lebt. Wohl kaum von einer 25-Stundenwoche bei Onkel Klau-Mi’s Hapag-Lloyd, oder? Irgendwer finanziert den Vogel aus dem Hintergrund und es dürfte spannend zu erfahren sein, wer das wohl ist. 

 

Auch beim Supporters Trust, durch den frisches Geld in den HSV kommen soll, hofft Köncke auf eine zeitnahe Umsetzung. Hierbei geht es um die Möglichkeit für Mitglieder, über eine Genossenschaft Anteile an der ausgegliederten Profifußball-AG zu erwerben. (Kampagnenblatt)

Jawoll, gut geklaut ist besser als selbst ausgedacht, gell? Da war der Stadtteilverein mit seinem Genossenschaftsmodell wohl etwas schnell, aber das wird das Kampagnenblatt nie erwähnen.

 

„Wir planen eine größere Mitgliederbefragung. Unser Anliegen ist es, dass wir für maximale Partizipation sorgen“, sagt Köncke. „Unser Ziel ist es, den Prozess im Jahr 2026 abschließen zu können.“ (Kampagnenblatt)

Ach, das ist ja interessant. Seit Jahrzehnten wird von seiner Horde gewaltätiger Ultras eine Fernwahl verhindert, Online darf man auch als eingetragenes Mitglied nicht über den Präsidenten abstimmen, man muss zwingend vor Ort erscheinen und nun labert diese Witzfigur etwas von „maximaler Partizipation“ und Mitgliederbefragung, immer schön so, wie es am besten passt. Eine Nachfrage von Herrn Schiller? Fehlanzeige

 

Es war genau das Heimspiel, in dem die aktive Fanszene noch einmal ihren Protest gegen die aus ihrer Sicht zu hohen Ticketpreisen zum Ausdruck brachte. „Ich versuche zu vermitteln und die Parteien zueinander zu führen“, sagt der Ex-Ultra und Neu-Superfunktionär Köncke. „Dialog ist wichtig und ich beobachte einen konstruktiven Prozess.“ (Kampagnenblatt)

Bla Bla Bla, als Präsident ist es die Aufgabe, eine klare Meinung zu diesem Thema zu haben und nicht „zu vermitteln“. Elender labernder Kasper.

Und wie klappt man eigentlich ein iPad auf?

 

Zum Schluss…

…das Letzte

 Polzin macht einerseits deutlich, dass der Stürmer Poulsen vermisst wird, der Typ Poulsen der Mannschaft aber auch im Krankenstand guttut. Die Frage, ob seine Kapitänsentscheidung für den verletzungsanfälligen 31-Jährigen womöglich die Falsche war, stellt sich dem Coach nicht. Polzin begründet seine Einschätzung so: „Die Erfahrungen, die Yussi in seiner Karriere gesammelt hat, drücken sich ja nicht nur in seinen Spielminuten für uns aus. Es geht ja auch um den tagtäglichen Umgang, um das tagtägliche Führen der Elf. Da nimmt er eine wichtige Rolle ein.“ Und deshalb steht für den Hamburger Aufstiegstrainer fest: „Es war aus meiner Sicht definitiv die richtige Entscheidung. Wir stehen zu dieser Entscheidung. Sie war gut und sie hilft der Mannschaft.“ (Kicker)

Ja sicher war es aus deiner Sicht definitiv die richtige Entscheidung, schließlich hast du Labersack sie ja selbst getroffen, elende peinliche Comicfigur. Der Wert eines Spielers in einer professionellen Fußballmannschaft drückt sich also nicht in Spielminuten aus, alles klar. Dann kann man also davon ausgehen, dass sich der KSV in zwei Jahren für geschätzte € 2 Mio. pro Saison einen Oliver Kahn als „Kabinen-Kapitän“ leistet. Der kann zwar nicht mehr spielen, aber seine Witze in der Halbzeitpause sind Weltklassse. Dieser Verein ist doch nicht mehr ansatzweise ernstzunehmen,

 

 

Schreibt doch gerne mal rein, wie ihr in Berlin spielen würdet, auch wenn es keine Sau interessiert, was ihr degenerierten Vollpfosten meint. Und schreibt auch gerne mal rein, ob wir häufiger Statistiken mit reinbringen sollen, um bestimmte Aussagen zu untermauern oder ob ich diesen Scheißdreck nur kopiere, um einen Idiotenblog zu füllen

Vergesst wie immer nicht, am Sonntag nach dem Spiel den Blog zu lesen und das Fazit-Video auf YouTube zu schauen. Und vergesst nicht, dass ich ein geistesschwacher Hilfsschüler mit dem Schreibverständnis eines behinderten Faultiers bin.

Euer Mongo-Tom

 

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