Es war so vorhersehbar wie der traditionelle Frühjahrs-Blues des KSV: Käpt’n Ahab Foulsen bricht sich beim ersten Training mit der dänischen Nationalmannschaft den Arsch und fällt (mal wieder) bis auf Weiteres aus. Heute nehmen wir uns die Zeit und beleuchten diese unsägliche Geschichte etwas genauer, wenn schon der Verein nicht bereit ist, das zu tun, die gekauften Hofberichterstatter natürlich auch nicht. Halten wir zuerst einmal fest: Ahmed Foulsen hat es bisher in 10 Spielen auf 185 Spielminuten gebracht, mit anderen Worten – er ist sportlich bisher absolut wertlos, zumal er in den wenigen Minuten, die er auf dem Platz gestanden hat, auch nur durch Fouls und Schnappatmung aufgefallen ist. Nun kann man in St. Ellingen nicht behaupten, das wäre nicht zu erwarten gewesen. 

„Wir haben immer gewusst und gesagt, dass ‚Yussi‘ aufgrund seiner Historie nicht 34 Spiele über 90 Minuten bestreiten wird, dass es vielleicht immer mal wieder kleinere Rückschläge geben kann, wir ihn aber auch immer mal wieder bewusst rausnehmen und steuern werden“ (Doofy Gilmore)

 

Ach so, das habt ihr also immer gewusst. Deshalb habt ihr für den Invaliden auch das Gehaltsniveau gesprengt, David Silke ablösefrei ziehen lassen, Robert Glatzel gedemütigt und den maladen Jar Jar Binks auch noch zum Kaptän ernannt, ein Kapitän, der so gut wie nie spielt. Wie komplett behindert muss man eigentlich sein, es sei denn, dies war Foulsens Bedingung, überhaupt in St. Ellingen anzuheuern. Frei nach dem Motto „Wenn ich keine Probleme habe, mache ich mir welche“ verschleudert der Arschlochverein ganz bewusst nach dem Fall Daffeh die nächsten Millionen, als hätte man eine Gelddruckmaschine unter der tropfenden Volksparkruine. Aber weiter, denn die Erklärung liefert natürlich Skeletor Klaus Kroster himself.

„Auch bei diesem Transfer bin ich vorsichtig mit einer Zwischenbewertung. ‚Yussi‘ sollte man erst einmal richtig ankommen lassen. Die Einsatzzeit ist vor allem für ihn enttäuschend. Und wir haben uns sicherlich auch gewünscht, dass er früher zu 100-prozentiger Fitness gelangt. Trotzdem wäre es ein Riesenfehler, ‚Yussi‘ auf seine Zeiten auf dem Platz zu reduzieren. (…) Er hat einen wesentlichen Impact auf die Gruppe und bringt sich total in der Kabine ein.“ (Transfermarkt.de)

 

Klar bist du Idiot bei der Zwischenbewertung „vorsichtig“, schließlich hast du den Krüppel geholt. Und wenn ein Spieler zwar die Scheine mit der Schubkarre nach Hause fährt, aber nicht spielt, dann muss halt die alte Erklärung mit dem sagenhaften „Impact“ in der Kabine herhalten, das haben die hüpfenden Schwachmaten bereits bei Berufsmaskottchen Tom Mickel gefressen. Doch was soll das eigentlich bedeuten, „Impact auf die Gruppe“? Erzählt jetzt Ahmed Foulsen die besten Ostfriesenwitze in der Kabine und bringt den Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle jeden Donnerstag Butterkuchen vorbei? „Er bringt sich in der Kabine ein“, na geil. Kreischt er dann vor dem Spiel ein paar Sprüche (die nur 30% der Mannschaft verstehen) raus und klatscht alle ab? Ich habe selbst viele Jahre Fußball gespielt und ich weiß, was solche Typen bei Mannschaften und Mannschaftskameraden auslösen. „Na super, der Käpt’n ist mal wieder verletzt. Verdient das Dreifache von mir, trainiert so gut wie nie, aber sobald er nicht mehr humpelt, sitze ich auf der Bank“. „Impact auf die Gruppe“, was für eine gequirlte Kacke. Was für einen „Impact auf die Gruppe“ hatte eigentlich der heutige Direktor Schlaf und Ernährung, Tom Mickel? War er mitverantwortlich für jahrelangen Abstiegskampf, Abstieg und 7 Jahre in der Liga der Maltafüße? 

Es gibt nicht den einen Großverdiener, sondern ein Sextett von Gutverdienern: natürlich Yussuf Poulsen, der in Leipzig sogar sieben Millionen Euro verdient haben soll, aber auch Ersatzmann Robert Glatzel, Jean-Luc Dompé nach seiner Verlängerung sowie das England-Trio Fabio Vieira, Albert Sambi Lokonga und Luka Vuskovic. Bei ihnen wird das Gehalt (ohne Prämien) auf 1,5 bis zwei Millionen Euro geschätzt. Hinzu kommen noch großzügige Signing Fees. (Kampagnenblatt)

 

Kampagnenblatt-Logik für geistige Müllmänner. Foulsen, der aussortierte Glatzel, Bruchpilot Dompteur und die Premier League-Millionäre Vieira, Bambi Lumumba und (Air) Vuskovic sind gar keine Großverdiener, sie sind nur Gutverdiener, denn ihr Gehalt (ohne Prämien) beläuft sich NUR auf 1,5 bis zwei Millionen Euro. Bei einem Aufsteiger!!! Nimmt man dann im Fall Foulsen, der in Leipzig € 7 Millionen pro Jahr eingesackt hat, noch das „großzügige Signing Fee“ hinzu, ist der einbeinige Däne doch plötzlich bei mindestens € 5 Mio. pro Saison und damit ist man nicht nur in Hamburg GROSSVERDIENER!!! Und mit dem Idioten, der für solche Deals verantwortlich ist, verlängern die auch noch. Doch mir liegen spontan drei Fragen auf der Zunge, die ich mir eigentlich von echten Sportjournalisten erhofft hätte.

  1. Wenn ein Spieler bei seinem Arbeitgeber nach drei Monaten eigentlich nur verletzt war und selten trainiert hat, warum muss er dann eigentlich zur Nationalmannschaft reisen, anstatt bei seinem Arbeitgeber an seiner Fitness zu werkeln?
  2. Wie beschissen steht es eigentlich um die dänische Nationalmannschaft, dass sie einen Krüppel ohne Spielpraxis berufen müssen?
  3. Laut Klaus Kroster wollte man Foulsen, der seit Juli in Hamburg weilt, „Zeit geben, um anzukommen“. Es ist November!!!!, seid ihr eigentlich geistesgestört?

 

Zum Schluss…

….das Letzte.

 

Nach MOPO-Informationen gibt es den Verdacht und die Befürchtung, dass sich der 31-Jährige einen Muskelfaserriss zugezogen hat. In diesem Fall würde Poulsen nicht nur die Partie in Augsburg verpassen, sondern mehrere Wochen fehlen. Eine Bestätigung aus dem Volkspark steht allerdings noch aus.

 

Niemand verbrennt Geld so vorsätzlich wie der KSV, da kann die Abteilung Hofbericht noch so laut den nächsten Bilanzgewinn abfeiern. Diese „Gewinne“ werden allein durch Daffeh und Foulsen locker verkohlt. 

 

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