Man stelle sich vor, man ist ein professioneller Fußballer, 40 Jahre alt. Man hat bei Sporting Lissabon, Manchester United, Juventus Turin und Real Madrid gespielt und im Laufe der Jahre ein Vermögen von mehr als einer Milliarde Euro angehäuft. Man hat 226 Länderspiele (143 Tore) für sein Heimatland absolviert, empfindet sich selbst als die Krönung der Schöpfung, aber weil man den Hals immer noch nicht vollkriegen kann, heuert man in einem Land an, in dem alle Rechte außer denen für reiche Männer bestenfalls optional sind. In dem nach wie vor mehr als 300 Personen pro Jahr, teilweise öffentlich, hingerichtet werden, in denen Dieben nach wie vor die Hände abgehackt werden, aus dem 15 der 19 Attentäter des 11. September 2001 stammten. Man nimmt das blutige Geld dieser Steinzeit-Barbaren, ohne einen Gedanken an den Vorbild-Charakter zu verschwenden, den man bei zahllosen Kindern und Jugendlichen genießt. Man lässt sich für jede überschwengliche öffentlich geäußerte Aussage über ein Land, für das sich keine Sau auf diesem Planeten interessieren würde, wenn es nicht auf einen Öl-Meer sitzen würde, fürstlich entlohnen („Ich bin sicher, dass die WM in Saudi Arabien die beste aller Zeiten werden wird“). Kurz gesagt: Man ist die Mutter aller Söldner, aller käuflichen Hofnarren, eine Schande für den Sport. 

 

 

Doch damit nicht genug, denn weil es der zahlende fette Mörder-Scheich so möchte, begleitet man ihn auch noch (natürlich bestens bezahlt) in das frisch renovierte, goldene weiße Haus, um dem größten Arschloch der Welt zu huldigen. Nicht, weil man das feiste orange Schwein besonders sympathisch findet oder weil man sich mit seiner geisteskranken „Politik“ identifizieren kann, sondern ausschließlich deshalb, weil man dafür bezahlt wird. Als Milliardär. Für mich ist Christiano Ronaldo das allerletzte Arschloch, jeder Pseudo-Vergleich zu einem Messi, der übrigens in den USA lebt und spielt, der aber nicht geladen war, verbietet sich vom heutigen Zeitpunkt. Meine Verachtung für diesen Gockel mit seinen 5, teilweise künstlich erzeugzen Gören, ist grenzenlos. Ronaldo ist das, was diese Welt in diesen Tagen so ekelerregend macht, denn wahrscheinlich hätte sich CR7 1936 auch neben Adolf Hitler auf die Ehrentribüne im Berliner Olympiastadion gesetzt, wenn man ihn dafür bezahlt hätte. Aber solange die KSV-Ultra-Orks immer noch „Für die Freiheit, oh für die Freiheit“ grölen, ist doch alles bestens. 

 

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