So, mag jetzt der Eine oder Anderen denken, jetzt ist der Lachs endgültig durchgedreht, er vergleicht tatsächlich Nationalstaten mit einem Sportverein. Das mag im ersten Moment befremdlich wirken, aber es geht ums Prinzip. Ums Prinzip der Machtergreifung, des Machterhalts, der Meinungs- und Stimmungsmanipulation und des ungehinderten Umgangs mit Bürgern/Kunden/Fans und Mitgliedern. Als Aufhänger hierzu folgendes Zitat, lustigerweise direkt aus dem Kampagnenblatt.
Das Phänomen der Vereinsinfluencer hat der HSV aber nicht allein gepachtet. Fast jeder deutsche Proficlub hat mittlerweile Content-Kreatoren, die in den sozialen Netzwerken über den Verein reden und ihre Meinung teilen. Teilweise sind diese sogar direkt vom Verein angestellt.
Also schön. Was in China die kontrollierten Staatsmedien, in Nord-Korea die komplette Abschaltung des Internets und das absoluten Verbot von Staatskritik, in Russland die Staats-eigenen TV-Sender und die sogenannten, bezahlten „Militär-Blogger“, in Ungarn das nach und nach durchgesetzte Verbot von unabhängigen Medien und in den USA der unkontrollierte MAGA-Druck auf die freie Presse (Fake News) und die bedingungslose Unterstützung durch Fox News, Newsmax, Breitbart und Info Wars sind, sind im Falle des KSV die vom Verein supporteten Hofberichterstatter, die bezahlten „Influencer“ und der völlige Verlust einer objektiven, kritischen und ehrlichen Berichterstattung, mit einer Ausnahme. Denn mag der Eine oder Andere möglicherweise über die hündische Hofschreibe von Kampagnenblatt, Mopo, Bild, Kicker, NDR etc. schmunzeln, Tatsache ist eben auch, dass es den KSV in dieser Form, mit dieser arroganten Selbstherrlichkeit und Arroganz bei gleichzeitigem Komplett-Verlust an Leistungsgedanken und Fortschrittswillen nur ihretwegen geben kann. Wenn ein Staat (oder ein Verein bzw. eine Sekte) keinerlei Kritik, keinerlei Hinterfragen mehr zu fürchten hat, bildet sich ein Geschwür, in dem einige Wenige bis zur Besinnungslosigkeit „verdienen“, während der Großteil der Anderen eben das begeistert abfeiert.
Für alle, die es nicht glauben wollen, sollten wir die Logik bemühen. Wer sogenannte „Influencer“ für Jubelvideos bezahlt, bezahlt auch Blogger und bezahlt auch angeblich neutrale und objektive Journalisten, das sollte jedem klar sein. Wenn ich nun aber Fan bin, möglicherweise am Arsch der Heide lebe und lediglich diese Quellen, möglicherweise ergänzt durch die Sportverkäufer von Sky oder DAZN, zur Verfügung habe, wie soll ich dann erfahren, was dort alles falsch läuft in St. Ellingen, wenn’s mir doch keiner erzählt? Wenn mir Abteilung Hofbericht jeden Morgen ellenlang erklärt, wie endgeil es läuft, wie sehr sich alles entwickelt, wie irre cool die Bilanz aussieht, wie sehr die Spieler den Verein leben und wie spektakulär Doofy Gilmore arbeitet? Und selbst wenn es in 5 Spielen nur einen Punkt setzt und sich die Schmierlappen genötig sehen, die eine oder andere Leistung zu hinterfragen, wird im gleichen Artikel unter Garantie sowohl eine Erklärung wie auch eine Lösung geliefert, sei sie auch noch so schwachsinnig. Dabei spielen die gekauften Hofnarren von Kampagnenblatt und Co. nicht nur die Rolle des Verteidigers, sondern oft genug auch noch die Advokaten des Teufels, die gnadenlosen Cleaner, die eventuelle Störenfriede aus dem Weg räumen.
Bernd Hoffmann, Marcell Jansen, Thomas Wüstefeld, Michael Mutzel, Felix Magath und viele andere, die Fragen gestellt haben, die möglicherweise unbequem wurden, hat man mittels der brechreizerregenden Redaktion aus dem Hause Funke Media aus dem Weg geräumt. Die Ausbootung eines Bernd Hoffmann, die Ruf-Zerstörung eines Thomas Wüstefeld, die Enteierung von Präsident Pinselreiniger, die unkontrollierte Unterstützung für einen ehemaligen Tribünenschläger, keinerlei mediale Nachfrage nach der Verhinderung der Magath-Bewerbung sind nur die wenigen Höhepunkte, der KSV bestellt und die Hamburger Arschkriecher liefern. Im Gegensatz dazu wurden Versager wie Intrigenfürst Judas Boldt oder Bartfick Tom Walter heiliggesprochen, wurden überführte Betrüger wie Daffeh oder Vuskovic bis zum letzten Blutstropfen verteidigt. Nur mit Hilfe der Hofschranzen ist die Bude immer voll, den Leuten, die bis zu € 100 für eine Karte abdrücken, wird ein Spektakel versprochen und brotlose Kunst geliefert, die aber von Schiller, Jacobs, Walther, Laux, Rebin, Hesse, Meloni und Co. als das höchste Glied in der sportlichen Nahrungskette verkauft werden. Fehlende Punkte, 7 Jahre in der Liga der Stolperjochen, katastrophale Transfers, diverse Fast-Insolvenzen werden elegant wegmoderiert und durch „Entwicklung“ etc. ersetzt, harte Fakten durch unbeweisbare Attribute verdrängt. Der KSV kann in dieser kranken, sportlich unerfolgreichen Zeit nur existieren, weil er sich die komplette mediale Rückendeckung erkauft hat. Keine Fragen, keine Analysen, keine Kritik, es ist die Dikatatur einer Sekte.
Der normale Lauf der Dinge
Schlechte Leistungen/schlechte Transfers—>mediale Kritik—>Fans werden hellhörig—>Druck auf die handelnden Personen steigt—>weiterhin schlechte Leistungen—>erneute mediale Kritik inkl. Fehleranalyse—>Fans werden sauer—>Druck auf die verantwortlichen Personen steigt weiter—>Konsequenzen für Versager—->Komfortzone wird kleiner—>Leistungen werden besser
Der KSV-Lauf der Dinge
Schlechte Leistungen/schlechte Transfers—>keinerlei mediale Reaktion, sondern das genaue Gegenteil—> Fans denken, alles ist in Butter—kein Druck auf die Versager—>keine personellen Konsequenzen—>es wird weiterversagt
Der Einzige, der nicht gekauft oder bezahlt wird, bin ich. Die Einzigen, die mich unterstützen, seid ihr. Nochmals danke dafür.
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Viele dieser bezahlten Influencer auf YouTube, die für ihre Werbung bezahlt werden, vergessen immer das Wort „Werbung“ in Ihrem Stream anzuzeigen. Diese Kennzeichnung ist bei YouTube und Twitch Pflicht, wenn das Video von jemanden, der Interesse daran hat – in diesem Fall der HSV, gesponsert wurde. Wenn man das z.B. bei YouTube meldet, gibt es einen Strike, das Video wird gesperrt und bei zu vielen Strikes wird der Kanal abgeschaltet. Man muss einfach nur den „melden“ Button benutzen 🙂
Wie sediert und gleichgeschaltet viele, nicht alle, sind, sieht man auch gerade wieder an den Kommentaren zum MOPO Artikel: Warum Jatta nicht an HSV-Flucht denkt. Jeder, der diesen Spieler sportlich kritisiert, wird sofort braunes Gedankengut unterstellt. So wie man es gelernt hat!
Das hat Judas zusammen mit der Abteilung Hofbericht schon geschickt gemacht. Jegliche Kritik an Daffeh, an dem Umgang des Vereins mit dem Fall etc. wird automatisch als rassistisch motiviert abgestempelt und damit unwirksam gemacht. Man müsste sich mal vorstellen, ein anderer Spieler würde diese Nummer so durchziehen. Der Stolperjochen hatte noch nie irgendeinen sportlichen Wert für den Verein und wird mit großer Wahrscheinlichkeit nie wieder im professionellen Bereich für den KSV spielen. Die Geschichte wird den Verein am Ende mehr als € 4 Mio. gekostet haben, aber das spielt natürlich alles keine Rolle. In jedem anderen Unternehmen hätte man Boldt für diesen Vertrag persönlich am Arsch gekriegt.
„Content-Kreatoren“ , einfach das 2. o gegen ein u tauschen, dann passt’s
Unfassbar wie die Presse zu solchen Arschkriechern wurde. Ich erinnere mich an die 80er Jahre, wie der KSV bei zwei Niederlagen hintereinander auseinander genommen wurde zu Zeiten bei Happel und Netzer.
Damals schrieben ja auch noch solche Koryphäen wie Dieter Matz. *duckundwech*
Typisch auch für die fehlende Professionalität beim HSV: man tut so, als wäre die Frage, ob man mit Dreier- oder Viererkette spielt, eine fundamentale Glaubensfrage, die ein für allemal entschieden werden müsste und dann nie mehr in Frage gestellt werden dürfte. Die meisten Profiteams sind in der Lage, zumindest zwei Systeme zu spielen, teils auch während des Spiels zu switchen. Kwasniok sagt in dem Zusammenhang auf die Frage eines Journalisten, es wäre in der heutigen Zeit für Innenverteidiger „überhaupt kein Thema“.
Voller Freude geben wir die Verlobung von Dooftorte ScheissVerein08/15 und Wendehals Rotspäckcken bekannt.
Nein, dass war nicht die Kinderfrage, das war Mongo-Tom. Ich hätte gern die Antwort eines Ernst Happel gehört.
https://www.youtube.com/watch?v=41C4crR8dA8
Auszug aus einem Artikel über den HSV in der sh.z Verlagsgruppe. Eine 3/4 Seite Belanglosigkeit aus der Promotionabteilung des Vereins. Auf die gleiche Art diktiert, wie der „fantastische Friedensplan“ der Amerikaner für die Ukraine, der vom Kreml diktiert wurde:
[…] Der sportliche Chef lobte zuletzt die „kleinen Sachen“. Das seien „die tägliche Arbeit, der Umgang mit Spielern, die Energie, die sie hereinbringen. Die Klarheit, die wir da haben. Auch eine gewisse Bereitschaft, sich etwas anzuhören und sich immer dynamisch weiterentwickeln zu wollen“, so Kuntz. „Das Vertrauen, das wir in Merlin und sein ganzes Trainerteam gesetzt haben, das war mehr als berechtigt“, sagte er. Es gebe schon viele Sachen, „die fast am Optimum sind“. Polzin dürften solche warmen Worte gefallen. Der einstige Fan und Kurvengänger schwört auf eine gute Teamdisziplin, legt viel Wert darauf, die Stärken der Spieler herauszustellen.
Und er schreckte nicht vor schwierigen Entscheidungen zurück, als er den damaligen Leistungsträger und Kapitän Sebastian Schonlau auf die Bank degradierte. Im Sommer ließen sich Polzin und die sportliche Führung zudem trotz öffentlicher Kritik nicht beirren, trennten sich von verdienten Spielern wie Schonlau oder Davie Selke. Und sie implementierten einen neuen Stil: kompakter, mehr Umschaltmomente, größerer Fokus auf die Defensive. „Wir haben Zeit gebraucht, um in der Bundesliga anzukommen – mit der neuen Mannschaft, neuen Spielern und Charakteren und der angepassten Spielart, Fußball zu spielen, um wettbewerbsfähig zu sein“, sagte Polzin in dem Vereinsporträt. „Das hat in Phasen schon gestimmt, aber es war in Teilen noch nicht über 90 Minuten verlässlich.“
Jetzt reisen die formstarken Stuttgarter in den Volkspark. Die nächste von vielen Herausforderungen auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Bundesliga.