Wie sagte doch Stefan „The Honigkuchenpferd“ Cunts vor Beginn dieser Saison auf den massiven Kaderumbruch und die Enteierung zahlloser „Aufstiegshelden“ angesprochen, sinngemäß? „Mit den Laufleistungen und Faktoren wie Passsicherheit, Schnelligkeit etc., die das Team aus der 2. Liga repräsentierte, hätten wir in der Bundesliga gar nicht antreten müssen“. Aha, ich verstehe. Gucken wir doch mal. Mit Feuer Hernandes, Dompteur, Muh Miroheim und Rotzfisch Königstiger standen noch exakt 4 Spieler aus dem Zweitligakader beim Spiel gegen Augsburg auf dem Platz, der Rest war neu, gekauft oder geliehen. Und was genau hat sich geändert? Platz 18 bei den gelaufenen Kilometern, Platz 15 bei den Sprints, der schnellste KSV-Spieler ist Philippe auf Platz 37 und der sitzt nur auf der Bank. 9 Tore aus 11 Spielen, in 6 Partien keinen Treffer erzielt, Platz 17 in der Auswärtstabelle, in St. Ellingen gibt es nicht wenige, die der Meinung sind, dass man mit der Aufstiegstruppe auch nicht viel schlechter aussehen könnte. Die besonderen Highlights der Arbeit von Cunts und Klaus Kroster sind, neben den beiden untauglichen B-Jugendspieler, die man für schlappe € 6 Mio. im Winter holte, ohne Zweifel die Herren Foulsen und Peretz. Beim maladen Käpt’n Ahab Foulsen wollen die einem tatsächlich erzählen, dass der fußkranke Däne, der in Leipzig € 7 Mio. pro Saison eingestrichen hatte, für € 2 Mio. im Volkspark auf der Massagebank liegt, ein Märchen, das über kurz oder lang auffliegen wird. Peretz hatte man versprochen, dass er als Stammtorhüter in die Saison gehen würde, doch beim KSV hat man sich offenbar dem Druck der Kurve, bei der Frodo Feuer Hernandes beliebt ist, gebeugt. Wenn Bayern den Israeli im Winter zurückholt (und in Zukunft sicher zweimal überlegt, ob sie einen ihrer Spieler nach Hamburg verleihen), darf sich der KSV wieder auf die Suche begeben.

 

 

Von wem man so gut wie überhaupt nichts mehr liest, ist Identitätsbescheißer Bacardi Daffeh und das hat seinen Grund. Denn Daffeh hat sich nicht nur während der Zeit, als er in der Liga der Maltafüße den Zuschauern im C-Rang die Stadionwurst aus der Hand geflankt hat, sondern auch und besonders nach dem Aufstieg als das vorhersehbarste Millionengrab der Liga entpuppt. Tatsache war und ist, dass er blinde Alt-Gamier bereits in der 2. Liga mehr Klotz am Bein als sonstwas war, in der Bundesliga wäre er ein Zeichen von vorsätzlichem Suizid, aber das störte doch Intrigenfürst Judas Boldt nicht. Nun aber will Rotbäckchen Doofy Gilmore dem Holzfuß das Verteidigen „beibringen“, denn offensiv „kann er ja“ 😀 😀

Hach, göttlich, diese Selbstvermarktung. Selbst Labersack Doofy weiß genau, dass Daffeh wahrscheinlich nie wieder für den KSV spielen wird, was angesichts eines Vertrags bis 2029!!! irgendwie unschön anmutet. Barcardi weigert sich ferner, in der Regionalliga Spielpraxis zu bekommen, er weigert sich, über eine Leihe nachzudenken, der Transfer zu einem anderen Klub scheitert allein schon an seinem KSV-Gehalt. Also hat man da einen Lizenzspieler, der möglicherweise noch einen Wert hätte, wenn man ihn ins stinkende Dino-Kostüm stecken würde, aber das verweigert der Lügner unter Garantie auch. Was macht man also? Man quatscht die Situation schön, wobei man sich im Volkspark auf die Unterstützung der Abteilung Hofbericht stets verlassen kann. Ich stelle mal eine Hypothese auf: Mit dem 4:0 gegen Mainz hat der KSV seinen Saisonhöhepunkt bereits hinter sich, wenn es noch weitere Niederlagen hagelt, geht das Gemurre, welches man bereits jetzt vernehmen kann, erst richtig los. Ach ja, das wird ein kalter langer Winter in St. Ellingen.

 

 

Diesen Text hatte ich vor dem lächerlichen Stuttgartspiel geschrieben, aber deshalb ändert sich an der Situation weniger als nichts. Wenn Herr Hoeneß meint, seine Startelf auf 7!!! Positionen ändern zu müssen, damit man vor dem Pokalspiel gegen Bochum!!! „Körner spart“, dann ist er zu Recht für diesen Bullshit bestraft worden und ich hoffe, für diese Inkompetenz folgen weitere Strafen. Dass ausgerechnet der in allen Bereichen gnadenlos unterlegene KSV davon profitiert, ist natürlich bedauerlich.