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So, und jetzt werfen wir alle zusammen mal das Hirn an und denken nach. Denn das, was hier im Podcast des NDR verkündet wird, lässt nicht nur die Sache Vuskovic in einem neuen Licht erscheinen, viele andere Entscheidungen der letzten Jahre ergeben plötzlich Sinn. Laut NDR beschuldigt Mario Vuskovic, der bei einer routinemäßigen Kontrolle seitens der NADA am 16. September 2022 der Einnahme von EPO überführt wurde, die Ärzte seines Arbeitgebers KSV, ihm die verbotene Substanz injinziert zu haben. Beschuldigen kann man natürlich nur dann, wenn man selbst nicht um dieses Mittel gebeten hat, wenn es einem gegen den eigenen Willen oder ohne das eigene Wissen verabreicht wurde, was wohl laut Vuskovic der Fall gewesen ist. Vor diesem Hintergrund macht das Verhalten des Vereins in Person Judas Boldt natürlich maximalen Sinn, denn wäre dies der Fall, wäre allein der Verein für die vierjährige Sperre des Hoffnungsträgers verantwortlich und nicht nur das. Denn ein Verein, der einen Spieler vorsätzlich aufputscht, hat dies unter Garantie nicht zum ersten Mal und nicht nur einmal gemacht, das wäre komplett widersinnig. Man kann also durchaus folgern, dass der KSV/Judas Boldt genau wusste, dass der Verein für die positive Dopingprobe verantwortlich war, deshalb hat man auch alle juristischen Möglichkeiten außer dem europäischen Gerichtshof ausgeschöpft. Nicht, um den eigenen Spieler reinzuwaschen, sondern um sich selbst zu retten. Deshalb wird ein verurteilter Spieler, von dem niemand weiß, ob er jemals wieder das alte Niveau wird erreichen können, vom Verein durchgeschleppt, werden Hunderttausende für Anwälte ausgegeben, werden mit tatkräftiger Unterstützung der Abteilung Hofbericht, allen voran das brechreizerregende Kampagnenblatt, die krankesten Verschwörungstheorien entworfen, es geht darum, das größtmögliche Unheil von Kühnes Sportverein abzuwenden. 

Vuskovic selbst wird vier Jahre lang ruhiggestellt, damit er schweigt, was er bisher auch getan hat. Denn was könnte auf den KSV zukommen, wenn sich tatsächlich herausstellt, dass er einen eigenen Spieler vorsätzlich und gegen dessen Willen gedopt hat? Eine Untersuchung des DFB, der DFL, der NADA, wahrscheinlich der UEFA wäre das Mindeste, von der Rufschädigung, von abspringenden Sponsoren etc. wollen wir gar nicht erst anfangen. „Der KSV dopt eigene Spieler ohne deren Wissen„, was für ein Hammer. Jetzt ergibt alles plötzlich Sinn, die gesamte Kampagne, die der intrigante Slenderman losgetreten hat und die Art und Weise, wie er jeden, der nicht an die Unschuld des Kroaten glauben wollte, öffentlich niedermachte. Boldt wollte nicht Vuskovics Unschuld beweisen, er wollte den Verein und natürlich am Ende vor allem sich selbst schützen, denn als Sportvorstand war er derjenige, der für alles verantwortlich war. Doch nicht nur der Fall Vuskovic erscheint in einem, jedenfalls für andere Menschen, neuem Licht, denn warum sollte es im Fall Daffeh eigentlich anders gewesen sein? Auch hier hatte der KSV frühzeitig eigene Nachforschungen angestellt und war zu dem Schluss gekommen, dass nicht nur Jatta und Daffeh ein und dieselbe Person seien, sondern dass der rüstige Gambier alles war, aber unter Garantie kein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling. Auch in diesem Fall unternahm der KSV in Person Judas Boldt maximalste Anstrengungen, um die Zweifel zu zerstreuen und „Ungläubige“ zu verunglimpfen. Als besonderen Höhepunkt verlängerte man dann mit einem Spieler, von dem jeder wusste, dass er selbst für die zweite Liga untauglich war, um 5 Jahre bis 2029, obwohl das klare Ziel der Aufstieg in den Bundesliga war. Ein absoluter Irrsinn, vor allem aus finanzieller Sicht, aber als Gegenleistung spielte der Afrikaner mit und verkündete nicht, dass der KSV seit Jahren von dem Beschiss wusste.

Und jetzt denken wir noch einen Schritt weiter, ok. Wo wäre denn die Liebessekte heute, ohne die Fälle Daffeh und Vuskovic? Würde sie überhaupt existieren, in der aktuellen Form unter Garantie nicht. Es wird sein wie immer, am Ende kommt doch alles raus, da gehe ich jede Wette ein. Nur – dann steht die Wagenburg und die Sektierer werden sagen: „Ist doch jetzt egal, das ist doch alles solange her, kratzt niemanden mehr“. Der Schaden, der anderen Vereinen deshalb entstanden ist, interessiert nicht, die Spieler selbst und die Verantwortlichen sind längst über alle Berge. Die Tatsache, dass ihre kranke Sekte einzig und allein auf Lügen, Bestechung und Betrug aufgebaut ist, wird verdrängt und diejenigen, die seit Jahren auf genau das hingewiesen haben, bekommen alles, aber garantiert keine Entschuldigung. Ach ja, noch etwas steht für mich felsenfest: Große Teile der Abteilung Hofbericht stecken bis zum Hals mit drin. Man muss sich nur einmal die Kosten ausmalen – ausländische Experten, ganze Herden von Anwälten inkl. des Atom-Juristen aus Trump-Land, was das wohl gekostet haben mag und wer das wohl bezahlt hat. Vuskovic sicher nicht.

 

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