Okay, das ist jetzt wirklich übel. Wenn das alles stimmt, was die Dreckschleudern der BILD hier raushauen, dann hatte Stefan „The Honigkuchenpferd“ Cunts offenbar noch andere Hobbies als nur kleine Jungs umzutreten. 

 

Das Ende kam überraschend. Zum Jahreswechsel schied Stefan Kuntz (63) als Sportvorstand beim HSV aus. Die sachlich-kühle Pressemitteilung hinterließ mehr Fragen als Antworten. Offiziell hieß es nur: aus „persönlichen familiären Gründen“. BILD-Recherchen enthüllen nun die wahren Hintergründe der Trennung. Demnach führten Beschuldigungen von HSV-Mitarbeiterinnen gegen Kuntz offenbar zur Vertragsauflösung. Sie werfen dem Fußball-Manager sexuelle Belästigung vor. Eine der Frauen soll sich durch Aussagen von Kuntz sogar zum Oralverkehr gedrängt gefühlt haben. Erst im Mai 2024 war der Europameister von 1996 zum HSV gekommen. Nach sieben Jahren gelang mit Kuntz im vergangenen Sommer die Rückkehr in die Bundesliga. Der Sportvorstand stand gerade vor einer Vertragsverlängerung, als sich Anfang Dezember eine Angestellte an den Aufsichtsrat des Traditionsvereins wandte.
 
 
Nach BILD-Informationen schilderte die Frau ein Verhalten von Kuntz, das sie als verbale sexuelle Belästigung und als unangemessen empfand. Dies bestätigen drei mit dem Vorgang vertraute Personen unabhängig voneinander.  Der Aufsichtsrat schaltete eine externe Anwaltskanzlei ein, die zunächst ein Gespräch mit der Betroffenen führte. Darin nannte die Frau eine weitere HSV-Mitarbeiterin, die ähnliche Erfahrungen mit Kuntz gemacht haben soll. Auch sie wurde von den eingeschalteten Juristen befragt. Aus dem Vereinsumfeld heißt es, dass die Anwälte die Aussagen beider Frauen als glaubwürdig eingestuft haben.
 
Vor allem die eindringlichen Schilderungen der zweiten Mitarbeiterin sollen bei der Bewertung entscheidend gewesen sein. Mittlerweile seien noch weitere Betroffene bekannt. Kurios: Wenige Tage nachdem sich die erste HSV-Mitarbeiterin an den Verein gewandt hatte, soll Kuntz bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Anzeige gegen Unbekannt wegen Stalkings gestellt haben. Grund: Angeblich habe er seit Juli anonyme Nachrichten von einer Verehrerin erhalten, die ihn zunehmend beunruhigt hätten. In der Woche vor dem letzten HSV-Spiel des Jahres wurde es dann ernst. Ein Teil des Aufsichtsrats um den Vorsitzenden Michael Papenfuß (71) soll Kuntz nach BILD-Recherchen in seinem Büro in der Geschäftsstelle aufgesucht und ihn mit den Vorwürfen konfrontiert haben. Der Aufsichtsrat schaltete eine externe Anwaltskanzlei ein, die zunächst ein Gespräch mit der Betroffenen führte. Darin nannte die Frau eine weitere HSV-Mitarbeiterin, die ähnliche Erfahrungen mit Kuntz gemacht haben soll. Auch sie wurde von den eingeschalteten Juristen befragt.
 
 
Kuntz soll zunächst angekündigt haben, gegenüber dem Gremium Stellung zu beziehen. Dazu kam es aber offenbar nicht mehr. Ein geplantes Treffen sei letztlich durch den Anwalt des Managers abgesagt worden, erklärt ein Vereinsvertreter. (Ein „Vereinsvertreter also“ (Die Red.)) Aus dem Umfeld von Kuntz heißt es dagegen, er habe nie die Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Was ist an den Vorwürfen dran? Hat Kuntz Mitarbeiterinnen sexuell belästigt, sie unangemessen berührt oder sogar zum Oralverkehr aufgefordert? BILD stellte dem Fußball-Manager eine Reihe von Fragen, ohne eine Antwort zu erhalten. Über einen Anwalt ließ er lediglich mitteilen, er habe den HSV „aus persönlichen familiären Gründen um eine kurzfristige Vertragsbeendigung gebeten“. Von der Kuntz-Seite erfuhr BILD, dass er die detaillierten Vorwürfe der Frauen bis heute nicht kennen würde. Eine Aufforderung zum Oralverkehr habe es aber nicht gegeben, heißt es. Vielmehr handele es sich um eine Verleumdungskampagne. Das Motiv: angeblich Geld. Durch den geschlossenen Aufhebungsvertrag und die so erfolgte Trennung spare der Verein einen Millionenbetrag, heißt es aus dem Kuntz-Umfeld. Durch den Aufstieg im vergangenen Sommer hätten sich die Konditionen seines Vertrags nämlich deutlich verbessert.
 
 
Kuntz arbeitet seit Jahrzehnten im Profifußball. Er gilt als Sympathieträger, war ein gefragter TV-Experte. Als Spieler war der ausgebildete Polizist Torschützenkönig, Deutscher Meister und Pokalsieger mit Kaiserslautern. Den Pfälzer Traditionsverein führte Kuntz von 2008 bis 2016 als Vorstandschef. Er holte als Coach der U21-Nationalmannschaft zwei EM-Titel, war anschließend Nationaltrainer der Türkei. Mit dem HSV kehrte Kuntz als Funktionär in die Bundesliga zurück. Kurz vor dem Frankfurt-Spiel am 20. Dezember sickerte im Verein allmählich durch, dass es Probleme mit Kuntz gibt und der Aufsichtsrat den Vertrag mit Kuntz nicht verlängern werde. Am Spieltag kursierten im VIP-Bereich dann erstmals Gerüchte über sein mögliches Ende beim HSV. An den anschließenden Weihnachtstagen liefen die Drähte heiß. Das deutete Aufsichtsratschef Papenfuß auch in einem Interview auf der HSV-Homepage an. Er sagte nach dem Abschied von Kuntz: „Die Zeit zwischen den Jahren war sehr intensiv und kein sanfter Ausklang des Jahres 2025.“ Doch er wolle „keine vertraulichen Details“ preisgeben, so der frühere Bankmanager. Die Aufsichtsräte sollen in wechselnden Runden mehrere Szenarien beraten haben, begleitet von einem Anwalt. Beteiligte berichten BILD: Beide Frauen sollen in den Gesprächen und gegenüber den Kontrolleuren große Angst vor Repressalien geäußert haben. Der Aufsichtsrat habe ihnen ausdrücklich Vertraulichkeit zugesichert, ist aus dem Umfeld des HSV zu hören. Für den Verein ist der Fall nicht abgeschlossen. Die internen Untersuchungen laufen demnach weiter. Nach BILD-Recherchen lässt der Verein aktuell mögliche Compliance-Verstöße von Kuntz durch eine Hamburger Kanzlei prüfen.
 
Unklar ist, ob es dabei nur um das Verhalten gegenüber Mitarbeiterinnen geht. Innerhalb des Klubs kursieren Gerüchte, dass es aus anderen Gründen schon vor Monaten arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen Kuntz gegeben habe. Eine Bestätigung gibt es dafür aber nicht. Auf Anfrage erklärt der HSV: „Der Aufsichtsrat kann das Interesse an dem vorzeitigen Ausstieg von Stefan Kuntz als Sportvorstand sehr gut nachvollziehen. Wir möchten uns aber weiterhin auf die Aussage beschränken, dass Stefan Kuntz den Aufsichtsrat aus persönlichen familiären Gründen gebeten hat, zum 31.12.2025 auszuscheiden. Es handelt sich hier um ausschließlich interne Vorgänge, die wir schon aus Gründen des Schutzes von Persönlichkeitsrechten nicht öffentlich erörtern möchten.“ (Quelle: BILD)
 
 
 
 
Kommentar von mir: Man muss, wie immer, Artikel aus der Feder der Hofberichterstatter genau lesen. Ich zitiere einige bekannte Stilmittel, die unauffällig daherkommen, aber relevant sind. „Offenbar“, „sollen“, „ein Vereinsvertreter“, „innerhalb des Klubs kursieren Gerüchte“ usw. Warum nicht das „offenbar“ weglassen? Warum nicht das „sollen“ durch „hat“ ersetzen? Warum nicht den Namen des „Vereinsvertreters“ nennen? Die ganze Geschichte wird einzig und allein aus der Perspektive des Vereins erzählt, von dem ja auch all die lustigen Informationen stammen. Ich bin weit davon entfernt, Cunts freizusprechen und ich erinnere an den Blog, den ich unmittelbar nach der Trennung veröffentlicht hatte (https://www.hsv-arena.hamburg/2026/01/03/die-geschichte-stinkt-zum-himmel/), aber hier lese ich weder Beweise noch Geständnisse, sondern nur Gerüchte, Behauptungen und Unterstellungen, ganz im Stile der Abteilung Hofbericht halt. Fest steht auf jeden Fall, dass diese Geschichte noch längst nicht am Ende ist und das Potenzial für eine echte Schlammschlacht und auf einen der größten Skandale des deutschen Fußballs der letzten 10 Jahre hat. Der Ruf von Stefan Cunts dürfte aber so oder so einen gewaltigen Schaden erlitten haben.