- Stefan Cunts war als Spieler bei Borussia Neunkirchen, VfL Bochum, 1. FC Kaiserslautern, Besiktas Istanbul und Arminia Bielefeld tätig. Als Trainer bei Borussia Neunkirchen, Karlsruher SC, Waldhof Mannheim, LR Ahlen, der deutschen U21 Nationalmannschaft, der deut schen Olympia-Auswahl, der türkischen Nationalmannschaft. Er war sportlicher Leiter beim TuS Koblenz und VfL Bochum, Vorstandsmitglied der DFL und Vorstand Sport beim KSV. Warum wurde vergleichbare Vorwürfe wie die, die zur Auflösung des Vertrags in Hamburg geführt haben, bei vorherigen Stationen nicht bekannt? Will man ernsthaft erklären, dass der Mann erst mit 63 zum „touchy guy“ wurde?
- Warum spielt man 1 1/2 Jahre die große glückliche KSV-Familie und bemerkt dann ganz plötzlich und wie aus dem Nichts, dass der Vorstand Sport zu „unangemessenen Äußerungen“ tendiert?
- Warum wird eine Anzeige, die Cunts bei der Hamburger Staatsanwaltschaft erstattet hatte, zuerst nicht „gefunden“ und taucht dann plötzlich auf?
- Was genau ist im Zusammenhang in dem Fall Cunts eine „unangemessene Äußerung“?
- Warum hat der KSV einen Fast-Sexualstraftäter nicht angezeigt?
- Warum sind es zuerst 6 Damen, die sich „unangemessen“ angesprochen gefühlt haben, jetzt sind es plötzlich nur noch zwei?
- Warum möchte man ganz im SC-Stil die „Persönlichkeitsrechte“ der Betroffenen schützen, gestattet dann aber, dass eben diese mit dem „Spiegel“ reden?
- Warum erklärt jemand, der vorher unbedingt anonym bleiben wollte, dass der Mann zwei Gesichter hat und warum hat das vorher 1 1/2 Jahre lang keine Rolle gespielt?
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https://www.mein-australien.com/2026/01/16/diesmal-hats-uns-richtig-erwischt/
Heftige Einblicke! Tatsächlich kennen wir hier das alles ja nur aus den Medien. Es ist aber noch mal was ganz anderes, das alles von jemandem beschrieben zu bekommen, der dort lebt und das alles erlebt. Nur gut, dass du und Chandu, überhaupt deine Leute, das alles irgendwie überstanden haben.
Insbesondere im Kommentarbereich des gestrigen Blogs könnte man angesichts der eindeutigen Beurteilungen der Sachlage meinen, dass zu diesem Fall sämtliche Quellen, Protokolle, Anzeigetexte, Emails, Aussagen aller Beteiligten ungekürzt und detailliert im Netz frei verfügbar sind.
Sind sie aber nicht.
Fakt ist, dass keiner hier die genauen Inhalte dieser Sache kennt, aber fast jeder glaubt mittlerweile zu wissen, dass es eine Kampagne gibt.
Und nebenbei geht das Victim-Blaming fröhlich los. Und selbst wenn es (wie gestern einer schrieb) „Nur ein Pups auf der Damentoilette“ war, ist es ziemlich einfach: weder der Herr Kuntz noch ein Leser in einem Blog haben zu bewerten, bis wann es ok ist und wann Belästigung anfängt. Sondern der/die Empfänger/in eines Ausspruchs. Dasselbe gilt für eine Umarmung oder eine Berührung jeglicher Art. Das ist nunmal so.
Das bedeutet weder, dass ich mich gegen Kuntz, noch gegen den Verein, oder für die Frauen positioniere. Ich positioniere mich garnicht, weil ich (wie jeder hier) nur einen Bruchteil der Fakten kenne.
Bullshit, das stimmt einfach nicht. Aber mehr als nur ein Leser ist der Überzeugung, dass an dieser Sache mehr dran ist bzw. mehr dahintersteckt als das, was der Verein versucht, den Leuten zu verkaufen.
Natürlich, und in meiner Einheit waren mal ganz viele bei einem ähnlichen Fall davon „Überzeugt“, dass der Chef nicht oder nur unzureichend gehandelthat.
Blöderweise hatten die weder Zugsng zu den ersten Meldungen, noch den Zeugenausssgen, waren weder bei den Vernehmungen noch bei der Anhörung der Vertrauenspersonen dabei. Und die verhängten Maßnahmen hat sowieso keiner mitbekommem, weil: Diskretion.
Wovon die alle „überzeugt“ waren, nur gewusst haben die fast garnix.
Dann wäre es doch mal interessant, wenn einer der hier Überzeugten mal beschreibt, wie diese mögliche Kampagne seiner Ansicht nach abgelaufen sein könnte. Wer soll es also initiiert haben, wie überzeugt man die Damen, das Risiko eigener Strafbarkeit einzugehen, welche Vorwürfe werden denn da so alles konstruiert, was wird wann durchgesteckt usw.
Zu glauben, dass man mit mehreren Beteiligten und einer prominenten Person im Mittelpunkt etwas Derartiges „wasserdicht“ und glaubwürdig durchziehen kann, ist meiner Meinung nach ähnlich naiv wie der erste Versuch des Vereins UND Kuntz, das Ganze mit „familären Problemen“ zu erklären.
Alleine dass nach nur wenigen Tagen die Infos über die Vorwürfe an die Bild durchgesteckt wurden, spricht ja gegen die These einer Kampagne. Denn das Risiko des Durchsteckens ist viel zu hoch, egal in welche Richtung ich was fingiere.
Grave wirft hier die richtigen Fragen auf.
Natürlich ist es richtig, dass die Betroffene individuell festlegen kann, ab wann es ihr unangenehm ist. In irgendeiner Weise muss auch sie das dann zum Ausdruck bringen, insbesondere dann, wenn es im Bereich der Grauzone ist, wo die einen den Umgang als angenehm, locker und persönlich empfinden, die anderen sich aber mehr Distanz wünschen.
Wenn die betroffenen Frauen zu letztgenannter Gruppe gehören, ist die betriebsübliche Praxis, dass sowas ggu. dem Verursacher, der Personalabteilung, dem Betriebsrat (wenn vorhanden) oder zB der Gleichstellungsbeauftragten zur Sprache gebracht wird. Der Gang zum Aufsichtsrat kann nur das letzte Mittel sein, wenn die anderen Instanzen nicht existieren oder nicht funktionieren.
In jedem Fall kann sowas nicht von heute auf morgen vom Himmel fallen, wenn es sich um fortgesetztes Fehlverhalten handelt. Hier wirkt das plötzliche Handeln des AR doch sehr hektisch, als ob es ein massives Vergehen gegeben habe, das dann aber nicht mehr zur Grauzone gehört, sondern klar und Richtung Strafbarkeit gehen würde. Davon ist aber nichts mehr übrig in der Gerüchteküche.
Es gibt ja auch einen interessanten zeitlichen Zusammenhang zwischen Strafanzeige und Vertragsverlängerung KC. Vermutlich liegt die wahre Geschichte hinter dieser Geschichte irgendwo in diesem Bereich.
Ich finde Deine grundsätzliche Herangehensweise in Ordnung.
Ich tue mich nur schwer, wenn Du 100% dem Opfer einer nicht gewollten Handlung die Macht über die Einordnung gibst, egal was es war.
Und das Opfer (bitte ohne Anführungsstriche) dann zum Vorstand rennt.
Mich hat mal eine Chefin belästigt.
Als Chef bei Frau – sofortiger Rausschmiss.
Ich als Kerl hatte echte Angst dass ich nachher in einer toxischen Männlichkeitslesart auch da noch Schuld bin.
Und ich habe dann saubere Emails geschrieben und das Team verlassen.
Hätte ich aber als Frau gehandelt (als Opfer), jeder hätte mich sofort unterstützt.
Vermutlich ist aber die konkrete Situation immer schwieriger, und ja, ich glaube beim ksv gibt es intern vielleicht keine Chance anders zu handeln (was gegen das aktuelle Storytelling spricht).
Und dann zum Spiegel zu rennen, anonym nachtreten macht mich fassungslos.
Wenn ich als Kerl und notorischer Armberührer jemanden erwische, dem/der das unangenehm ist, das merkt man doch, oder sagt es.
Was mich auch fassungslos macht ist, wie bei Transfermarkt gerade die, die sich als progressiv verstehen, auf Übelste andere beschimpfen, als alt und daher unfähig, als männlich und daher grenzüberschreitend, da werden als kritischen Gedanken sofort einseitig Vorwürfe gemacht.
Die Welt ist am Arsch.
Ich zitiere sinngemäß aus dem Kevin Spacey Thema. Er wurde zweimal angeklagt, zweimal freigesprochen, und es wird von den Extremisten nicht akzeptiert und er wird weiter fertig gemacht.
Ob das jetzt bei Kuntz so war, sein wird, keine Ahnung, aber da hat Gravesen wirklich Recht – es ist ksv-like.
Es ist tatsächlich irritierend, dass einer 63 Jahre alt werden muss, bis seine ‚Neigungen“ erstmals öffentlich werden. So ein Verhalten entsteht ja nicht plötzlich über eine einsame Nacht in Hamburg…Es ist aber auch nicht abwegig, dass in dieser Branche jahrzehntelang weggeguckt wurde bzw sexuelle Belästigung zum guten Ton gehört und toleriert wird.
Es ist aber auch nicht abwegig, dass es bisher keine solchen Neigungen gab und zwar bis genau heute. Es steht tatsächlich Aussage gegen Aussage und mir erschliesst sich nicht, warum eine Aussage schon als „glasklar“ eingestuft wird.
Nur weil ich Stefan Kuntz aufgrund von Indizien noch nicht als „glasklar überführt“ sehe unterstelle ich dem HSV ja nicht gleichzeitig, dass er die Sache inszeniert hat um Kuntz los zu werden.
Was mich beeindruckt, dass hier in diesem Blog mittlerweile sogar die Staatsanwaltschaft selbst mitschreibt und bestätigt, dass die Anzeige am 08.01.26 zurück gezogen wurde während gestern noch eine Mehrheit der Medien wie der NDR, T-Online, Welt, n-tv,…. das Gegenteil berichteten. Spiegel Leser wissen mehr oder war es die glaubwürdige MoPo, die man sonst mit Recht bei jeder Gelegenheit zerreisst?
Ich habe nur noch eine Frage: Warum überführt es jemanden in Bezug auf „sexuelle Belästigung“, wenn er „angeblich“ mal schlecht über Frauen geredet hat? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Wenn Du damit den heutigen ersten Beitrag von „Gertrude“ meinst, dann hast Du das wohl falsch aufgefasst.
Ich finde den Beitrag äußerst lesenswert und sachlich formuliert. Es wurde lediglich dargestellt, dass es aufgrund bisheriger Verhaltensweisen plausibel erscheint, dass Kuntz nicht ganz schuldlos bzw. nicht auf der Höhe der Zeit ist, wie man insbesondere mit weiblichen Angestellten umzugehen hat. Es ist nichts bewiesen noch ist jemand überführt. Nicht mehr und nicht weniger.
Und wenn man sich nochmal dieses unsägliche Kinderumtreter-Video anschaut, dann ist es auch nicht abwegig, dass Kuntz zum Antatschen neigt (0:19 und 1:30)
https://www.youtube.com/watch?v=1HFeYjqBMCs
https://www.bembel-und-gebabbel.de/folge/bembel-gebabbel-folge-107-mit-stefan-kuntz-ricarda-lang-prince-damien/ Minute 10:55 tatscht er Corny Littmann an.
Und ich schrieb es schon im Vorblog: der Verein hat diese Steilvorlage zum Entsorgen genutzt. Auch hier Meinung statt Wissen.
Ich finde die Sache mit dem Jungen oder das in der Vergangenheit angeblich schlecht über Frauen reden ist für die Schuldfrage absolut irrelevant. Die von Gertrude betriebene Verhaltensforschung sagt rein nichts über diesen Fall aus. Komplett irrelevant! Damit kannst Du keine Jury überzeugen.
Die gesamte Berichterstattung wie u.a. über die Strafanzeige ist komplett verwirrend und voller Fehler. Die Medien sollten besser recherchieren und die Blogs sollten nicht dazu beitragen jemanden, der sich Jahrzehnte scheinbar nichts zu schulden kommen lassen hat, jetzt aus dem Fußball Business auszuradieren. Ganz besonders nicht um sich selbst im Bramlutscher Stil selbst wichtig zu machen.
Ich bin hin und hergerissen. Und ohne jetzt irgendwelche Argumente vorzutragen, die meine geschätzten Vorredner hier für beide Seiten ins Feld geführt haben, bleibt für mich jedenfalls eine Sache seltsam:
Ich schrieb es zuvor schon einmal, da ist dieses Schrillen im Hinterkopf. Irgendetwas, dass mir sagt, dass genau DIESE kleine Tatsache irgendwie damit zu tun hat und die ganze Geschichte wirklich zum stinken bringt:
Der Post des allseits beliebten Sonnenkönigs Judas Boldt, auf Instagram.
Inhaltlich interessant und zeitlich überraschend… passend?
Schauen wir doch mal:
Wie es aussieht, bekommt die unvergleichliche Football Leaks Berühmtheit keinen ihm genehmen Job.
Hier und da wird durch die Medien freundlicherweise immer mal wieder sein Name für den vakanten Thron des Honigkuchenpferdes ins Rennen geworfen.
Auch ohne Alu Hut halte ich das Ganze nicht für einen Zufall.
Da frage ich mich doch, möchte Judas tatsächlich zurück?
Falls ja, was wäre er bereit dafür zu tun?
Wen würde er über die Klinke springen lassen?
Fragt mich bitte nicht, wie man eine solche Intrige spinnen sollte. Ich habe absolut keine Ahnung. Meine Fantasie reicht dafür einfach nicht aus. Was auch ganz gut so ist.
Allerdings kann ich mir problemlos vorstellen, dass der tolle Herr Boldt nicht nur über genügend Fantasie, sondern auch über genügend kriminelle Energie verfügt, um auf solche lustigen Ideen zu kommen.
Warum unternehmen die Anwälte von Kunz nichts. Gegenüber rufschädigendes Verhalten des HSV gäbe es die Möglichkeit einer strafbewehrte Unterlassungserklärung, sollte sich der HSV nicht darauf einlassen eine Unterlassungsklage inkl. Schadensersatz….
Natürlich würde es ggf. dabei dann zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, in der die Vorwürfe geklärt würden.
Es gäbe also Möglichkeiten und vermutlich auch Notwendigkeiten sich zu wehren. Es scheint, als sei er aber doch nicht ganz unbeteiligt – um nur einige Deiner Fragen zu beantworten
Schluss mit lustig. Wer meint, mich in meinem eigenen Blog derart dumm von der Seite anmachen zu müssen, hat hier keinen Platz.
Spacko, dann schreib doch einfach gar nichts. Dieser Blog wird von Tag zu Tag dümmlicher.