Immer dann, wenn man denkt, dass der degenerierte orangene Schwachkopf aus Washington den Gipfel der Idiotie erklommen und unwideruflich eingenommen hat, gelingt es Kühnes Sport Verein und seinem Umfeld, das Ganze noch zu toppen. Unmittelbar vor dem Stadtderby schießt der KSV (wieder einmal) ganze Straußen-Schwärme ab, macht sich bis auf die Knochen lächerlich und demonstriert erneut, was für ein jämmerlicher Drecksverein er ist, der einzig und allein von geisteskranker Propaganda angetrieben und am Leben erhalten wird.
Aber eines nach dem anderen…
Gott sei es geschissen, sollte das Derby in die Hose gehen, haben wir den Schuldigen bereits vor dem Anpfiff identifiziert. Diese kranke Stimmungsmache, diese vorauseilende Schuldfrage ist sowas von gestört und gibt es in dieser Funktion nur in St. Ellingen. Und wenn es nicht die KSV-Statistik des Unparteiischen ist, findet sich unter Garantie etwas anderes, ganz wichtig ist, dass weder der speckbäckige Übungsleiter noch die Söldner-Stolperjochen Schuld an irgendwas tragen können. Mit ein wenig Recherche…
- „Das sieht nicht gut aus, bei Temperaturen zwischen 3 und 7 Grad über Null hat der KSV nur eine 12%ige Sieg-Chance“
- „Mieses Omen für den KSV – Immer dann, wenn man an einem Freitag spielen muss, bei dem Neumond herrscht, wird es eng“
- „Kaum eine Chance für den KSV, am Spieltag feiert man in Kamerun den Tag des einbeinigen Nashorns“
Aber wir sind noch lange nicht am Ende
Na gut, wenn Africafoot das behauptet, dann muss wohl etwas dran sein. Denkt sich zumindest „17Janik“ bei dem die 17 offenkundig für die Höhe des Intelligenzquotienten steht. Man muss sich diese Gestörtheit einfach mal vorstellen: Da baut sich irgendein 15-jähriger Buschmann aus dem Senegal einen Twitter-Account, nennt ihn „Africafoot“ und verbreitet gequirlte Scheiße. Und so ein Vereins-beauftragter Pisser wie Janik (oder Yannik oder Yanik oder Jannick) zitiert die Kacke dann, woraufhin die Hohlhüpfer den Dreck fressen. Allerdings könnte auch etwas dran sein, denn immerhin kann Weltstar Ramschfisch-Knorpeltiger mit einem echten Treffer in lediglich 1094 Minuten (17 Spielen) sowie einem nachweislich geschädigtem Knie punkten, welcher Champions League-Klub würde da nicht hellhörig werden? Oder vielleicht brauchen die in Leipzig auch eine (halbwegs lebendige) Figur für die Trainings-Freistoßmauer? Ich werde mal bei Libanonfoot und Alaskafoot anfragen. Heilige Mutter Gottes.
Den nächsten Vogel schießt Boldt-Kumpel Nosferatu Hesse von der BILD ab.
„Wenn man die damalige Situation mit dem Spiel zuletzt gegen Mönchengladbach (0:0, d. Red.) vergleicht, haben wir uns deutlich entwickelt.“
Ja genau, eine Wahnsinns-Entwicklung. Beide Spiele gingen 0:0 aus, das ist ja irre
Der HSV verteidigt in der Regel stabil, ist taktisch variabel und hat Ideen, um zum Torabschluss zu kommen. Wenn die Intensität in der Truppe stimmt, ist sie auch gegen Top-Mannschaften (wie Leipzig, Dortmund, Stuttgart) voll konkurrenzfähig.
Die absolute Weltneuheit im Fußball, eine Mannschaft hat „Ideen, um zum Torabschluss zu kommen“, das hat es so bisher noch nie gegeben. Desweiteren ist man taktisch derart variabel, dass man in 17 Spielen insgesamt 17 Tore geschossen (schlechtestes Team der Liga) und auswärts ganze 2 von 24 möglichen Punkten geholt hat (Platz 18 in der Auswärtstabelle). Also wenn das nicht für ausgefeilte Variabilität steht, dann weiß ich auch nicht.
Polzin: „Gerade heute hat ein Spieler gesagt, dass wir weiter dem Prozess vertrauen müssen. Die Überzeugung in unsere Art und Weise und die eigene Arbeit drücken unsere Stärke aus. Am Ende geht es nicht nur um die Ergebnisse, sondern: Wie kommt man zu den Ergebnissen?“
Dazu fällt mir leider nur eines ein: Halte doch einfach mal deine dumme häßliche Fresse, du jämmerliche Comicfigur
Einer geht noch…
„Mit der Verpflichtung von Sander haben wir auch unsere zweite Planstelle in dieser Transferphase zeitig geschlossen. Dabei haben wir eine mittel- bis langfristige Lösung über den Sommer hinaus gefunden. Dieser Aspekt war uns wichtig, denn die Freigabe von Daniel Peretz erfolgte unter der Bedingung, dass wir uns auf der Torwartposition entlang unserer Kaderwertentwicklung perspektivisch verstärken. Das ist Claus und seinem Team mit der Verpflichtung eines talentierten Torhüters top gelungen“, erklärt Vorstand Eric Huwer.
„Sander besitzt eine starke Persönlichkeit. Er hat sich klar zu unserem Weg bekannt, nimmt die Aufgabe beim HSV als reizvolle Herausforderung an und ordnet sich in die bestehende Torwart-Hierarchie ein. Zugleich ist er maximal ambitioniert und soll mit seiner Energie den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten positiv beleben.“ (Klaus Kroster)
Hurra, eine Torhüter-Huldigung, das hatten wir ja lange nicht mehr. Und natürlich spielen die beiden Chef-Intriganten Billard und erklären gegenseitig, wie endgeil sie im Team arbeiten. Der KSV kauft also einen unbekannten Keeper aus dem zweitklassigen Norwegen für bis zu € 4 Mio. und dieser soll sich dann in der „bestehenden Torwart-Hierachie einordnen“, ich verstehe. Mal zum Vergleich…
Stuttgart bezahlte 2020 für einen damals 22-jährigen Kobel € 7,2 Mio.
Oliver Baumann kostete Hoffenheim € 5,5 Mio.
Der SC Freiburg hat Atubolu selbst ausgebildet
Köln holte Schwäbe ablösefrei von Bröndby
Gladbach hat Nicolas ausgebildet
St. Pauli holte Vasilj ablösefrei aus Lugansk
Aber der „große“ KSV kauft einen Ersatztorhüter aus Norwegen für bis zu € 4 Mio. und wichtig ist, dass er sich in der berühmten KSV-Torhüter-Hierachie einordnet. Ganz ehrlich, mittlerweile habe ich vor der künstlichen Intelligenz weniger Angst als vor der künstlichen Verblödung,
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„Na gut, wenn Africafoot das behauptet, dann muss wohl etwas dran sein. Denkt sich zumindest „17Janik“ bei dem die 17 offenkundig für die Höhe des Intelligenzquotienten steht. Man muss sich diese Gestörtheit einfach mal vorstellen: Da baut sich irgendein 15-jähriger … aus dem Senegal einen Twitter-Account, nennt ihn „Africafoot“ und verbreitet gequirlte Scheiße. Und so ein Vereins-beauftragter …. wie Janik (oder Yannik oder Yanik oder Jannick) zitiert die Kacke dann, woraufhin die Hohlhüpfer den Dreck fressen. “
Im Internet musst man noch nicht mal der Leute anderen Dreck verbreiten, man hat einfach dermaßen viele Accounts, das man sich selbst zitiert. Das ist unter dem Gesichtspunkt des Content Marketing die bessere Strategie…
Ich saß eben auf dem Scheißhaus und da stand an der Tür, dass es auch für Jatta zahlreiche Interessenten gibt. Allerdings nicht aus der zweiten Reihe (wie für Königsdörffer nicht), sondern aus der bel etage des Fußballs (Real, Barca, Liverpool und Arsenal liefern sich ein Wettbieten, denn immerhin kann Jatta den Ball inzwischen zwei Mal am Stück hochhalten). Das kann 17Jannik gerne verbreiten. Vermutlich hat jemand aus dem Lager Königsdörffer Kontakte zu dieser Fanseite und lässt diese albernen Gerüchte bewusst streuen, weil dessen Vertrag am 30.06.26 endet. Höchste Zeit also, Handlungsbedarf herbeizureden. Wie üblich wird es unter dem Juble der Hohlhüpfer eine Vertragsverlängerung beim HSV geben, von der alle Beteiligten finanziell profitieren – sportliche Kriterien sind da nachrangig. Man labert einfach von Leistungsträger, Gesicht des Vereins, Aufstiegsheld – das reicht dann!
Gescheiterte Existenzen haben einen hohen Marktwert, dass sieht man u.a. sehr deutlich in der Berichterstattung über das Dschungelcamp oder den HSV.
Hier noch eine nette Sprüchesammlung in Vorbereitung auf das Derby (auch wenn wohl von Paulifan): mhttps://rueckseitereeperbahn.blogspot.com/2017/08/wir-sind-hier-nicht-beim-hallenhalma.html
Dieser dümmliche Scheißdreck mit Stadtmeister und so ging mir schon immer auf den Sack, aber was die Hofberichtler vom kicker sich in dem folgenden Video leisten, schlägt dem Fass den Boden aus.
https://youtu.be/OudQRr26rlI
„Holt sich der HSV die Stadt zurück?“ rotzen die Spinner ins Netz. Und dann sitzen da zwei vom HSV bezahlte Fanboys (anders ist das nicht mehr zu erklären) und labern Scheiße.
Was soll dieser Jargon? Angezündet? Zündeln … Pyro … das ist doch ein indirekter Aufruf zum exzessiven Pyro-Missbrauch für jedermann. Am besten sollen alle mitmachen, die Familienväter, die lieben Kinder, einfach alle. Und hinterher heißt es dann, wir waren angezündet. So konditioniert man als Hofberichterstatter die Sektenjünger. Beim HSV wichsen sie auf der Geschäftsstelle ob dieses Videos um die Wette.🙈🤦🏻♂️🤮
Er fand es also ein lustiges Bild, wie HSV-Fans eine St. Pauli-Fahne auf der Tribüne abbrannten. Eine Fahne von dem Verein, der den HSV gerade im eigenen Stadion mit 2:0 abgeschossen hatte, der den Zweitliga-Dino bei seiner Rückkehr in die Bundesliga regelrecht gedemütigt hatte. Wie asozial kann man sich als vermeintlich neutraler Medienvertreter verhalten, wie wenig Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche, die sich noch für auf dem Rasen betriebenen Ballsport interessieren, kann man haben? Wie bewusst kann man implizieren wollen, dass es nicht nur Ultras sind, die Fahnen und Polizeiuniformen abbrennen, sondern eigentlich ganz gewöhnliche HSV-Fans, die sowas machen, es also ganz normal ist. Wie fahrlässig kann man die Rolle der Feuerwehr schlecht machen, als ob die keinen Bock haben, ihren Job zu machen.
Was sind das bloß für geisteskranke Vollidioten? Ich verachte dieses widerliche Pack zutiefst. Sollen alle in der Hölle schmoren. ENDE
Zumal ja St. Pauli, egal wie das Spiel heute ausgeht, die sog. „Stadtmeisterschaft“ schon vor Jahren dauerhaft für sich entschieden hat. Beim Scouting, Trainer usw sind die dem KSV um Lichtjahre voraus und all das mit deutlich weniger finanziellen Möglichkeiten. Der Verein ist organisch gesund gewachsen, weswegen auch ein Abstieg kein Weltuntergang wäre.
Die HSV Medien setzen also schon mal vorab den Schiedsrichter unter Druck. Nach dem Motto, wir schauen genau hin was Du entscheidest. Eigentlich auch ein Unding und es ist genauso billig wie unsportlich. Erstaunlich wie viel mittlerweile versucht wird ein Spiel von Aussen zu beeinflussen und zu manipulieren, wenn es um den heiligen HSV geht.
… wenn es für den HSV heute Abend nicht läuft ist mindestens mit einer Nachspielzeit von 15 Minuten zu rechnen.
Auch interessant:
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/fussball-stefan-kuntz-hsv-bundesliga-hamburg-me-too-e002138/?reduced=true
Zwei Wahrheiten
Es sollte nie öffentlich werden, dass Stefan Kuntz sein Amt als Vorstand des Hamburger SV verloren hat, weil Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegen ihn erhoben wurden. Aber die geheime Untersuchung blieb nicht geheim. Jetzt wehrt er sich.
Von Thomas Hürner und Ralf Wiegand
23. Januar 2026 | Lesezeit: 13 Min.
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Nichts blieb unversucht, damit der Grund, warum der Hamburger SV am 2. Januar so plötzlich das Ausscheiden seines Vorstands Stefan Kuntz aus Amt und Job verkündete, nie öffentlich wird. Im Aufhebungsvertrag, den der Fußballklub und seine 1a-Führungskraft am 30. Dezember 2025 unterschrieben haben, wurde eine unauffällige Sprachregelung – private familiäre Gründe – als „Anhang 2“ wortgenau fixiert, neun Zeilen inklusive Dankesformel des HSV für Kuntz’ engagierten Einsatz und die mit ihm erzielten Erfolge: „Der Aufsichtsrat wünscht ihm persönlich und beruflich alles Gute.“
Jedes Mal, wenn eine der Parteien von dieser Darstellung abweicht, muss sie der anderen Partei 100 000 Euro Vertragsstrafe zahlen. Die Frauen, die Kuntz im Rahmen einer vereinsinternen Compliance-Untersuchung schwerwiegendes Fehlerverhalten – angebliche sexuelle Belästigung – vorgeworfen hatten, durften ihre protokollierten Aussagen nur in einem geschützten Datenraum gegenlesen, es sollten keine Dokumente kursieren. Die HSV-Belegschaft wurde per Mail darauf hingewiesen, sich nicht gegenüber der Presse zu äußern. Und Stefan Kuntz wurde im Aufhebungsvertrag ausdrücklich verpflichtet, keinerlei Gerüchte zu lancieren, er könnte „Opfer einer Intrige innerhalb des HSV“ geworden sein. Später mehr dazu.
„Me Too“-Investigationen sind eine heikle Sache – für die vermeintlichen und tatsächlichen Opfer von Übergriffen und Machtmissbrauch, weil sie zum Beispiel am Arbeitsplatz Repressalien befürchten müssen, wenn sie einen Verdacht gegen einen Vorgesetzten äußern. Für den Beschuldigten, weil dessen Ruf, Familie und berufliche Zukunft auf dem Spiel stehen, wenn überhaupt nur der Vorwurf öffentlich wird. Und für die Firma, unter deren Dach das alles stattfindet: Sie muss für größtmögliche Aufklärung bei gleichzeitigem Schutz aller Beteiligten sorgen.
Niemand konnte ein Interesse daran gehabt haben, dass der HSV Schauplatz der ersten großen „Me Too“-Debatte im deutschen Profifußball wird. Das Schweigegelübde zwischen dem HSV und Kuntz hielt allerdings nur neun Tage, dann titelte die Bild am Sonntag am 11. Januar auf der ersten Seite: „Vorwurf: Sexuelle Belästigung – Warum HSV-Chef Kuntz wirklich gehen musste“. Im Text: eine Reihe von angeblichen Vorwürfen und die Annahme „aus dem Umfeld von Stefan Kuntz“, es würde sich um eine Intrige des Vereins handeln, um ihn auf diesem Wege günstig loszuwerden.
Foto: Justus Stegemann/Imago
Es hat also ganz offenkundig ein Leck gegeben. Irgendjemand wollte, dass Stefan Kuntz nicht aus „privaten familiären Gründen“ und als Aufstiegsheld des HSV gehen durfte. Kuntz reagierte noch am Tag des Erscheinens des Artikels mit einem kurzen Statement auf Instagram, wonach seine Anwälte gegen die „falschen Vorwürfe“ vorgehen würden. Der HSV-Aufsichtsrat nahm das zum Anlass, am Montag den Bild-Bericht indirekt zu bestätigen: Nachdem im Dezember 2025 „Vorwürfe eines schwerwiegenden Fehlverhaltens von Stefan Kuntz“ an ihn herangetragen worden seien, habe das Gremium nach sorgfältiger Prüfung einer externen Kanzlei entschieden, „eine schnellstmögliche Trennung von dem Vorstandsmitglied anzustreben“. Stefan Kuntz habe dem zugestimmt, die Gelegenheit zur Stellungnahme gegenüber dem Aufsichtsrat habe er „trotz mehrfacher Angebote explizit nicht genutzt“. Dem widerspricht Kuntz, auch dazu später mehr.
Seit die Sache öffentlich ist, muss der 63-Jährige Analysen seiner Persönlichkeit aushalten („Mann mit zwei Gesichtern“, „touchy guy“, Spiegel) und der Sport sich generell das „sexistische Umfeld“ im Männerfußball unterstellen lassen (taz) – immer versehen mit dem Hinweis, dass für Kuntz die Unschuldsvermutung gelte. Die Hardcore-Fans im Hamburger Volksparkstadion plakatierten vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen Mönchengladbach über die ganze Nordkurve: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein“ und „Volle Solidarität mit den betroffenen Frauen“. Für den Hinweis auf die Unschuldsvermutung war auf den Fanplakaten kein Platz.
Fehlverhalten am Arbeitsplatz kann so schwerwiegend sein, dass es zum Jobverlust führt, aber es muss auch dann nicht zwangsläufig die Öffentlichkeit etwas angehen. Und Fehlverhalten kann als solches empfunden werden, aber keines sein. Und es gibt Fehlverhalten, das so gravierend ist, dass es besser vor Gericht verhandelt würde, als es intern unter den Teppich zu kehren. Compliance-Verfahren sollen dieses tiefe Tal ausloten. Verschwiegenheit kann alle vor Schaden schützen.
Was also ist passiert?
Er kennt das Fußballgeschäft von innen und außen, den Erfolg und das Scheitern
Die SZ ist in dieser Recherche vielen Laufwegen nachgegangen auf einem Spielfeld, in dem inzwischen Anwälte in Mannschaftsstärke aus sieben Kanzleien unterwegs sind. Die Gespräche, die unter diesen Bedingungen möglich waren, und der Einblick in einige Dokumente sind Grundlage dieser Recherche. Nicht möglich war es, mit mutmaßlich betroffenen Frauen direkt zu sprechen oder deren Aussagen lesen zu können, auch nicht anonymisiert. Sie sind Verschlusssache. Der HSV beruft sich auf den Opferschutz.
Der Spiegel hatte am 14. Januar berichtet, Kontakt zu einer mutmaßlich betroffenen HSV-Mitarbeiterin gehabt zu haben, die die Schilderungen der Bild bestätigt und selbst den Vorwurf erhoben habe, Kuntz habe sich ihr und anderen Frauen auf der HSV-Geschäftsstelle gegenüber „unpassend geäußert“, es soll auch zu „unangemessenem Körperkontakt“ gekommen sein.
Die Medienrechtler Christian Schertz und Nicolas Nadolny sitzen an einem verregneten Berliner Nachmittag am langen Besprechungstisch der Kanzlei Schertz Bergmann mit Blick auf den Kurfürstendamm. Mit am Tisch ist Stefan Kuntz, brauner Pullover über blauem Oberhemd, getrimmter Mehr-Tage-Bart, extrem aufgewühlt. Immer wieder steht er auf, knetet sich die Hände, setzt sich wieder. Auch sein Sohn Marc, der die Social-Media- und PR-Aktivitäten seines Vaters im Blick hat, ist da. Die Botschaft: Familie Kuntz steht zusammen, hat nichts zu verbergen, will sich wehren – mögliche Vertragsstrafe hin oder her. Es geht um viel mehr.
Stefan Kuntz war früher ein sehr erfolgreicher Profi, Europameister, Torschützenkönig der Bundesliga, Fußballer des Jahres, deutscher Meister, Pokalsieger – alles in den Neunzigern. Und der Hamburger SV war einmal ein sehr erfolgreicher Fußballverein, deutscher Meister, Europacupsieger, Pokalgewinner, alles in den Achtzigern.
Kuntz freut sich im Volksparkstadion über den Aufstieg, 10. Mai 2025.
Foto: Susanne Hübner/Imago
Aufstiegsfeier in Hamburg, Mai 2025.
Foto: Marcel von Fehrn/Imago/Eibner-Pressefoto
Zusammen feierten Kuntz und der HSV seit vergangenem Sommer ein Revival …
… weil der Verein nach sieben lähmenden Jahren in der zweiten Liga wieder erstklassig ist und Kuntz ihn als Sportvorstand dorthin geführt hatte.
Er kennt das Fußballgeschäft seit mehr als vierzig Jahren, von innen und außen, in kurzen Hosen und im Anzug, den Erfolg und das Scheitern. Kuntz war zuvor Trainer der deutschen U21-Auswahl, dann der türkischen Nationalmannschaft, dazu stets gut gelaunter TV-Experte und ganz früher Polizist. Fast wäre er Bundestrainer geworden. Er stammt aus dem Saarland und lebt dort, ist Ehrenmitglied von Borussia Neunkirchen und das, was man einen jovialen Typen nennt. Wer ihn ein bisschen kennt, weiß, dass er zur Begrüßung nicht nur die Hand reicht. In der Talk-Sendung „Bembel & Gebabbel“ sagte Kuntz mal: „Wir im Saarland, wir nehmen uns schon mal in den Arm.“ Und das „Bierchje“ bestelle man beim „Schätzje“ hinterm Tresen. Sein Sohn sagt, Stefan Kuntz sei „zu jedem gleich, ob das der Platzwart ist, die Sekretärin, ein Funktionär, Spieler, der Trainer, Alt oder Jung, Mann oder Frau“.
Aber muss es zwischen dem privaten Stefan Kuntz, dem „Steff“, wie ihn seine Freunde nennen, und der Autoritätsperson, dem Top-Fußballmanager, nicht einen Unterschied geben? Sind das nicht verschiedene Rollen?
Stefan Kuntz wird mehrmals selbst darauf hinweisen, dass er wisse, dass seine Art eher oldschool sei. Aber er arbeitet in einer Branche, die längst von der Vereinswelt in die Wirtschaftswelt diffundiert ist. Fußballklubs sind mittelständische Unternehmen mit Verhaltensregeln, wie sie sich große Firmen geben, mit vielen jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Was im Vereinsheim normal gewesen sein mag, sieht in den Büros eines Unternehmenssitzes heute vielleicht ganz anders aus.
Als die Aufsichtsräte kamen, habe er gedacht, es gehe um die Vertragsverlängerung
Es war aber auch genau diese zugängliche, zugewandte Art, die den verbissen um die Rückkehr in die Bundesliga kämpfenden HSV lockerer gemacht hat. Der Aufstieg gab Kuntz recht: Das Fanvolk wartete seit vergangenem Herbst auf die Vertragsverlängerung mit dem erfolgreichen Sportvorstand. Im Fall des Klassenerhalts hätte sich der bis 2026 datierte Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert. Der HSV-Aufsichtsrat strebe aber, schrieb Bild am 14. November, eine vorzeitige und längerfristige Zusammenarbeit an, noch in diesem Winter könne es eine Einigung geben. Man hätte es öffentlich kaum begründen können, hätte man Kuntz, der auf der operativen Führungsebene des Vereins auch nicht ohne Widersacher war, nicht gehalten. Der Zug raste in eine gemeinsame Zukunft.
Stefan Kuntz selbst dachte das angeblich auch, als zwei Aufsichtsräte der HSV Fußball Management AG ihn am Vormittag des 18. Dezember 2025 gegen zehn Uhr in seinem Büro in der Geschäftsstelle des Volksparkstadions besuchten. „Ob Sie es glauben oder nicht“, sagt Stefan Kuntz, „da habe ich gedacht: Ah, jetzt kommen die, um endlich meinen Vertrag zu verlängern.“
Stattdessen hatten die Aufsichtsräte Michael Papenfuß und Henrik Köncke eine ganz andere Nachricht: Es habe Vorwürfe von Frauen gegen ihn gegeben, die habe der Verein untersuchen lassen, so hätten sie es ihm da erstmals offenbart, sagt Kuntz. Ihm werde sexuelle Belästigung vorgeworfen. Draußen wartete schon ein Rechtsanwalt jener Kanzlei, die die angeblichen Vorwürfe gegen Kuntz ermittelt, gesammelt und als so glaubhaft eingestuft hatte, dass die schnellstmögliche Trennung von Kuntz erfolgen solle. Anklage und Urteil in einem Aufwasch, so könnte man das sehen.
Foto: imago sportfotodienst
„Die Vertragsauflösung von mir war eine beschlossene Sache“, sagt Kuntz, bei dem schon da der Eindruck entstanden sei, niemand wolle wissen, wie er die Sache sehe. Einer der beiden Aufsichtsräte, erinnert sich Kuntz, habe ihm das auch klar gesagt, bevor sie an diesem Tag auseinandergegangen seien: Stefan, zwischen uns gibt es kein Vertrauensverhältnis mehr. Bis heute wisse sein Mandant nicht, sagt sein Anwalt Christian Schertz, „was ihm von welcher Person und in welcher Situation überhaupt konkret vorgeworfen wird“.
Gegen die Berichterstattung der Bild am Sonntag geht Kuntz inzwischen gerichtlich vor. Dort heißt es, eine der Frauen habe sich von Stefan Kuntz „zum Oralsex gedrängt“ gefühlt – ein Vorwurf, den nach SZ-Recherchen keine Frau innerhalb des HSV-Kosmos oder gegenüber den Compliance-Ermittlern jemals erhoben hat. Es ist überdies der einzige Vorwurf, der in dem Artikel konkret ausgeführt wird. Ob Bild-am-Sonntag-Reporter selbst mit einer Frau gesprochen haben, die diesen Vorwurf womöglich außerhalb der HSV-internen Ermittlung nur der Zeitung gegenüber geäußert haben könnte, beantwortet ein Sprecher der Bild-Gruppe auf Anfrage nicht: Quellen unterlägen dem „Recherchegeheimnis“, die eigene Berichterstattung kommentiere man nicht.
Die Bitte der Kuntz-Anwälte, wenigstens diesen Punkt in der Öffentlichkeit richtigzustellen, lehnt der HSV ab. Es gebiete „die Fürsorgepflicht des HSV, aufgrund der massiven Stigmatisierung meines Mandanten“ durch diesen falschen Vorwurf, „dieses unverzüglich öffentlich richtigzustellen“, hatten die Kuntz-Anwälte der Gegenseite geschrieben.
Aus HSV-Kreisen heißt es, das Compliance-Verfahren sei professionell, zielstrebig, pragmatisch
Fünf Frauen sollen nach SZ-Informationen bis heute intern Vorwürfe erhoben haben, es geht angeblich um verbale Belästigungen, unangemessene Berührungen, Anzüglichkeiten. Stefan Kuntz weist die Vorwürfe zurück. Manches habe nie stattgefunden, andere Situationen schildert er zwar im Kontext ähnlich, aber in entscheidenden Nuancen und von der Intention her anders. Hätte es sich so zugetragen, wie Kuntz die ihm angeblich vorgeworfenen Situationen schildert, hätte er zu viele schlechte Sprüche in falscher Umgebung gemacht, wäre er arglos zu herzlich im Kontakt mit Mitarbeitenden gewesen, hätte er die Distanz nicht gewahrt, die in seiner Position als Vorstand angemessen wäre. Hätte es sich so zugetragen, wie es die Frauen angeblich schildern, hätte er sich ihnen verbal und körperlich auf grenzüberschreitende Weise genähert.
Aus HSV-Kreisen heißt es, das Compliance-Verfahren sei professionell, zielstrebig, pragmatisch und unter Berücksichtigung des Opferschutzes geführt worden, der Aufsichtsrat habe geschlossen und konsequent reagiert. Dafür erhielt der Verein auch viel Lob: Der HSV sende „eine wichtige und für den Profifußball untypische Botschaft“, schrieb etwa das Branchenmagazin 11 Freunde: „Der Verein nimmt die Vorwürfe ernst.“
Was hätte Stefan Kuntz da vorbringen können? Zum Beispiel Vorgänge aus einer Strafanzeige, die er am 12. Dezember über eine befreundete Anwältin gestellt hat. Die SZ hat mit der Anwältin gesprochen. Demnach habe Kuntz sie schon im November 2024 kontaktiert, weil er wissen wollte, ob man anonyme Anrufe verfolgen oder sich dagegen zur Wehr setzen könne. Zunächst habe sich einfach niemand gemeldet, später habe er Atemgeräusche gehört.
Foto: Philipp Szyza/Imago
Aus ihrer Erfahrung im Strafrecht habe sie ihrem Bekannten zur Vorsicht geraten, sagt die Anwältin.
Im Frühsommer habe Kuntz ihr dann von anonymen schriftlichen Liebesbotschaften berichtet, im Büro, am Auto. Anfangs habe er das nicht ernst genommen, sagt Kuntz, habe sich sogar geschmeichelt gefühlt. Die Briefchen habe er erst weggeworfen, dann aber doch welche aufgehoben. Die SZ konnte Kopien einsehen, grüne und orange Notizzettel mit immer derselben Handschrift, die in weißen Umschlägen steckten.
„Stefan. Ich sende Dir immer wieder Zeichen meiner Gefühle! Aber Du erhörst mich nicht – warum?“
„Stefan! Ich liebe es in Deiner Nähe zu sein. Wünsche mir so sehr, dass Du mich erhörst!“
„Stefan! In Deiner Nähe fühle ich mich so wohl. Hoffe, Dir geht es genauso.“
Dazu habe Kuntz der Anwältin Begebenheiten geschildert, die ihn verunsichert hätten: Mitarbeiterinnen würden seine Nähe suchen, ihm private Dinge anvertrauen, eine habe Trost nach einer Trennung gesucht, eine andere sich angeboten, in seiner Wohnung eine Möbelanlieferung zu überwachen. Als die Nachrichten und Vorkommnisse bis in den vergangenen November hinein nicht aufgehört hätten, habe sie Kuntz Ende November zu einer Anzeige wegen Nachstellung geraten. „Der Gedanke war, dass es dann vielleicht aufhört“, sagt sie. Namen habe Kuntz nicht nennen wollen, weil er niemanden habe anschwärzen wollen. Zu der Anzeige, die gegen unbekannt gestellt ist, habe sie ihn eher drängen müssen.
Also rief er die Familie zusammen: Ich muss euch was erzählen, setzt euch
Heute liest sich diese Anzeige fast wie eine Vorwärtsverteidigung, wie eine Ahnung – als habe Kuntz vorsorglich alle Situationen aufgeschrieben, in denen er eher weniger beruflich bedingten Kontakt zu HSV-Mitarbeiterinnen hatte. Tatsächlich sollen einige der von ihm zitierten Begebenheiten sich auch in den Vorwürfen wiederfinden, die ihm jetzt gemacht werden. Hat sich da jemand absichern wollen? Kuntz bestreitet das, auch der Zeitpunkt der Anzeigenstellung, der 12. Dezember – mitten in den laufenden Compliance-Ermittlungen gegen ihn – sei Zufall. Er habe von dieser Ermittlung zu diesem Zeitpunkt nichts gewusst. Auch seine Anwältin sagt, ihr sei die HSV-interne Untersuchung gegen Kuntz nicht bekannt gewesen.
Die Anzeige deutet auch einen Vorgang an, den Kuntz ausführlicher schildert. Die spielfreie Woche vom 10. bis 17. November habe er auf Mallorca verbracht, das sei seinen Mitarbeiterinnen bekannt gewesen. Eine Mitarbeiterin habe ihn noch in Hamburg auf die Mallorca-Reise angesprochen und ihm von sich aus gesagt, dass sie zur selben Zeit ebenfalls dort sei. Auf der Insel hätten sie dann per Whatsapp gechattet und sich darüber ausgetauscht, ob man sich treffen könne. Dazu sei es dann aber nicht gekommen, so erinnert sich Kuntz, weil die Mitarbeiterin auf einem Ausflug gewesen sei und er lieber das Länderspiel der Nationalmannschaft habe anschauen wollen. Genauer könne er das nicht wiedergeben, weil er auf den Chat keinen Zugriff mehr habe.
Klingt wie eine Kommunikation unter Leuten, die gut miteinander können. Dieselbe Frau aber soll keine drei Wochen später eine jener Mitarbeiterinnen gewesen sein, die Kuntz angebliches schwerwiegendes Fehlverhalten vorgeworfen haben sollen. Vorkommnisse, die sie geschildert haben soll, wären mindestens teilweise schon vor dem lockeren Mallorca-Chat passiert.
Foto: Philipp Szyza/Imago
Ernst wird die Sache für Stefan Kuntz den SZ-Recherchen zufolge am 4. Dezember vergangenen Jahres, als sich eine Mitarbeiterin des HSV an eine Person des Aufsichtsrats wendet. Der HSV hat mehrere niedrigschwellige Anlaufstellen, um Fehlverhalten zu melden, auch anonym. Nach SZ-Informationen wurden nirgendwo im Verein vor diesem 4. Dezember Vorwürfe gegen Kuntz erhoben. An diesem Tag nun schildert diese Mitarbeiterin eine oder mehrere Situationen mit dem Sportvorstand Stefan Kuntz, die sie als übergriffig empfunden habe. Einen Tag später, am 5. Dezember, entscheidet das Aufsichtsgremium des HSV, dem sieben Leute angehören, den angeblichen Vorwurf gegen Kuntz untersuchen zu lassen. Der Auftrag geht an die Hamburger Kanzlei Even, und zwar am 10. Dezember. „Wir lösen Ihre Probleme akkurat, durchsetzungsstark und empathisch“, heißt es auf der Webseite der Kanzlei. Einer der Even-Anwälte nimmt umgehend die Arbeit auf.
Gerade mal acht Tage, in denen weitere Frauen ähnliche Vorwürfe erhoben haben sollen, wird es dauern, bis der Aufsichtsrat des HSV zur Erkenntnis kommt, der beste Weg sei es, sich von Kuntz zu trennen. Das wird ihm am 18. Dezember mitgeteilt. Dem Wunsch von Kuntz, man solle ihn anhören, soll so entgegnet worden sein: Anstatt sich in dieser emotional aufgewühlten Situation einzulassen, solle er sich das Wochenende über Zeit nehmen. Wenn er angehört werden wolle, könne das dazu führen, dass die Vorwürfe weiter untersucht würden – mit dem Risiko, dass sich das vor der Öffentlichkeit vielleicht nicht verbergen lassen könnte. Oder er könne den Weg einer stillen und einvernehmlichen Trennung mitgehen. Für die arbeitsrechtliche Beurteilung der Situation schaltet der HSV die Kanzlei Freshfields ein.
Am Abend, sagt Stefan Kuntz, „habe ich dann erst mal eine Familien-Telko einberufen“, Frau, Sohn und Tochter, beide erwachsen. Er müsse was erzählen, setzt euch mal.
Am Ende ging es dann nur noch um die Modalitäten des Aufhebungsvertrags
Am Tag danach, dem 19. Dezember, verabreden sich die Anwälte beider Parteien zu einer Videokonferenz. Protokolle davon gibt es nicht. Dort werden angeblich erstmals Vorwürfe aus dem Bereich verbaler Belästigung und unangemessener Berührungen konkreter benannt. Auch mögliche Trennungsmodalitäten kommen zur Sprache.
Wieder einen Tag später, am 20. Dezember, ist Spieltag in der Bundesliga, der letzte vor Weihnachten, HSV gegen Eintracht Frankfurt. Im Stadion spricht Kuntz noch mal mit drei Aufsichtsratsmitgliedern: „Ihr zerstört einen Ruf und eine Familie“, soll er gesagt haben, er wolle angehört werden. Doch noch am Abend erfährt Kuntz, dass bereits ein erster Entwurf für einen Aufhebungsvertrag bei seinen Anwälten angekommen ist.
Zu Hause im Saarland beschließt er: Da fliegst du nicht mehr hin, das hat keinen Sinn mehr. „Erst von da an kann man mir den Vorwurf machen, dass ich mich nicht mehr äußern wollte.“ Es geht jetzt nur noch um die Modalitäten des Aufhebungsvertrags. Am 27. Dezember setzt der HSV den Kuntz-Anwälten eine Frist bis zum Abend, um das „faire Angebot“ anzunehmen: Diese Lösung wäre „für den HSV und für seine weitere Lebensplanung ausgesprochen hilfreich“. Sollte die Frist verstreichen, würde der Aufsichtsrat die „Weiterführung der internen Untersuchung“ und die „erforderlichen gesellschaftsrechtlichen und vertragsrechtlichen Maßnahmen“ einleiten.
Foto: Justus Stegemann/Imago
Das Angebot umfasst den ganzen Lohn für drei Monate und 50 Prozent für die weiteren drei Monate bis Vertragsende, dazu: Stillschweigen.
Schließlich willigt Kuntz in den Vertrag ein. In den wurde auf Wunsch des HSV eine Passage aufgenommen, in der sich Kuntz verpflichtet, seine Strafanzeige, über die er den Verein inzwischen in Kenntnis gesetzt hatte, zurückzuziehen. Er soll demnach alles dafür tun, um „eine weitere Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft zu vermeiden“. Das ist der Grund, warum Kuntz die Staatsanwaltschaft tatsächlich informiert, er wolle seine Anzeige zurücknehmen, allerdings ohne Erfolg: Nachstellung ist ein Offizialdelikt, der Anfangsverdacht wird von Amts wegen verfolgt.
Und noch ein Angebot macht der HSV Stefan Kuntz, dessen angebliches schwerwiegendes Fehlverhalten den Verein zur sofortigen Trennung veranlasst hatte. Auf Wunsch werde man ihm „ein wohlwollendes Arbeitszeugnis“ ausstellen. Stefan Kuntz lehnt dankend ab.
Ich würde mal sagen, dass der KSV Cunts in eine Falle gelockt und eiskalt abserviert hat, während die Hamburger Medienpartner begeistert die Steigbügel gehalten haben
Vielen Dank, ich weiß spontan nicht, was ich davon halten soll. Wirkt aber alles irgendwie seltsam.
Interessanter Artikel! Stellt eher die Sichtweise der Kuntz-Seite dar, kann sich aber so abgespielt haben – muss aber nicht. Es gibt jedenfalls Ekelpakte beim HSV, denen traue ich zu, so eine Intrige zu spinnen und dabei auch untergeordnete Mitarbeiterinnen zu instrumentalisieren und diesen Vorteile für belastende Aussagen zu versprechen.
im Frühsommer hat das schon angefangen und obwohl man nicht mit Bestimmtheit sagen kann, was genau da hinter steckt, kann man doch schon etwas daraus ableiten.
Ich warte immer noch auf die vielen Frauen, die vor seiner Zeit beim HSV in den letzten 30 Jahre ähnliche Dinge erlebt haben. Mir kann wirklich keiner erzählen, dass Stefan sich in seiner kurzen Zeit beim HSV „fünf“ Frauen gegenüber so verhalten hat und die Jahrzehnte davor nicht ein einziges Mal!
Danke für den Artikel.
Viel Platz für Interpretation und irgendwie kommt bei mir der Vorstand schlecht weg
Hier soll jemand aus dem Fußball Business ausradiert werden, dann aber doch bitte mit Belegen und Quellangaben.
Sehr interessanter Artikel . Mal die Sichtweise von Kuntz im Gegensatz zu all den anderen Artikeln. Kann wahr sein , muß aber nicht .
Hört sich aber hier wirklich so an als wenn der HSV ihn abserviert hat . Interessant ist auch die Info über die Abfindung .
Fußball zum abgewöhnen zum Quadrat.
HSV typisch. Kein Biss, kein Zug, garnichts.
Gute Nacht
Wie kann man nur so schlecht Fussballspielen?
Bild des Grauens.
Das gibt von Bayern 8 Stück. Mindestens.
Tja, Prinzessin Lillifee hätte mal lieber mehr Zeit im Kraftraum verbringen sollen anstatt sich mit überteuerten Escort Damen die Zeit zu vertreiben.
Das ist immer noch Herren und nicht Jugendfußball. Selbst Pitroipa hatte mehr Muskeln.
Europas größter Classico ist beendet. Was für ein gigantisches Spiel. Auf dem Platz liegt die Wahrheit. Wem gehört denn nun die Stadt?
Das hat leider mit (Bundsliga-) Fußball überhaupt nichts zu tun. Wer jetzt noch nicht merkt das der Trainernovize Rotbäckchen spätestens morgen früh Geschichte sein muss, dem ist nicht mehr zu helfen.
Jetzt schafft er es schon eine Startelf die aus 7 Mann besteht aufzustellen. Jatta, Lillifee, Königstiger und Downs. Ich Frage mich ernsthaft wie man mit solch einer Offensive ein Tor erzielen will, zumal Pauli wahrscheinlich noch nie ein schlechteres Derby gespielt hat.
Für dieses Spiel müssten eigentlich beide Mannschaften zwangsabsteigen, klingt hart aber das Gekicke hatte maximal 4. Liga Niveau.
Alter, diese Entwicklung. Was für ein Unterschied zum Hinspiel. 180 Minuten, 0 Tore. Was für ein Dummschwätzer
Zumindest einer hat die Erwartungen, wenn auch spät, erfüllt:
90′ +2 „Jattas Flanke aus dem rechten Halbfeld landet direkt im Toraus. Das dürfte es gewesen sein.“
In der Irrenanstalt labert BrettvormKopp was von einen kritischen Sportvorstand.
Dort liegt das Übel. Alle wünschen sich einen kompetenten und handlungsfähigen Macher. Aber Woche für Woche werden irgendwelche amateurhaften Darbietungen schön gelabert.
Dieser Verein wird nie mehr erfolgreichen Fußball spielen.
Ich kann jedem nur empfehlen, auf der (ich glaube) ARD Mediathek, die Dokumentation über 1860 München zu gucken.
Sehr interessant, und ich habe sehr oft an den HSV denken müssen. Auch dort ist null Anspruchsdenken und Erfolgsbewusstsein vorhanden.
Hauptsache, die Ultras leben ihren beschränkten Lebensinhalt aus.