fDie Täter-Opfer-Umkehr (auch Victim Blaming oder Opfer-Schelte) ist eine Manipulationsstrategie, bei der dem Opfer einer Straftat oder eines Übergriffs die Schuld für das ihm angetane Leid zugeschrieben wird, während der Täter sich entlastet oder als Opfer darstellt. Dies dient dazu, Verantwortung abzuschieben, das Opfer zu diskreditieren und die Dynamik zu verdrehen.

 

Einmalig in der Geschichte des deutschen Fußballs ist wohl die KSV-Tatsache, dass im Volkspark ein „Verein“ von seinen eigenen Ultras gelernt hat. Das Stichwort lautet: Täter-Opfer-Umkehr und die Mechanismen sind oben im Ansatz beschrieben. Jemand verstößt gegen das Gesetz, gegen die Ordnung, gegen die guten Sitten oder gegen den normalen Umgang miteinander, doch anstatt sich zu seiner Tat zu bekennen, zeigt man mit dem Finger auf die Opfer der eigenen Tat und bezichtigt diese der Provokation oder Ähnlichem. Fernzugscheißer, Uniformverbrenner, Rentner-Schläger und Berufsverbrecher sind grundsätzlich immer die Ersten, die mit dem Argument „Polizeigewalt“ um die Ecke kommen, um ihre widerwärtigen Aktionen zu rechtfertigen. ACAB, dieses Transparent ist auf der Nordtribüne inzwischen Tradition und der Verein unternimmt? Nichts. Natürlich unternimmt ein „Verein“, der sich schleichend diesem Pöbel auch innerhalb der eigenen Strukturen unterwirft, nichts dagegen, man sägt sich schließlich nicht den Ast ab, auf dem man sitzt. Kühnes Werte Verein wird mehr und mehr den Supporters und damit auch den Ultras übergeben, nicht umsonst hat man, auch durch die Manipulation des Beirats geschafft, einen der vorbestraften Gewalttäter ins Amt des e.V-Präsidenten zu putschen. Alles das, was HSVPLUS vor 12 Jahren auf professionelle Beine zu stellen versuchte, wird mehr und mehr rückabgewickelt oder mit anderen Worten: Profis haben in diesem Verein nichts mehr zu suchen (siehe Cunts), es lebe die Sektenkultur.

 

 

Und so, wie sich diese Seuche durch die Strukturen des Vereins frisst, hat sie natürlich auch vor dem kickenden Personal, angeführt von einer dauerlabernden Witzfigur, nicht halt gemacht – der KSV ist grundsätzlich das arme Opfer, jeder will diesem edlen, wertebasierten Weltverein etwas Böses, die Sekte im Don Quijote-Kampf gegen den Rest der Welt. Dieses systematische Handeln beginnt bereits vor dem Spieltag, denn dann fangen die Medienpartner aka Hofberichterstatter an, das hüpfende Volk mit Horrormeldungen über den angesetzten Unparteiischen der nächsten Partei anzustacheln. Überschriften wie „Mit diesem Schiri hat der KSV immer Probleme“ machen bereits vor dem Anpfiff Stimmung, dieses Verhalten ist abgestimmt. Während des Spiels lässt die gesamte KSV-Bank keine Gelegenheit aus, wütend aufzuspringen, zu reklamieren, zu provozieren, um so das Schiedsrichtergespann zu beeinflussen. Die Spieler selbst, die aktuell Platz 17 in der Fairness-Tabelle der Bundesliga einnehmen, zeigen sich als dauerreklamierende Schwalbenkönige, die selbst austeilen wie die Großen, aber bei der kleinsten Gelegenheit Krokodilstränchen verdrücken. Jammertitten wie Muh Miroheim, der 55% der Spielzeit damit verbringt, weinend auf dem Acker zu sitzen und die Gemeinheiten der Welt zu beklagen, bezeichnen andere Team als „Tretertruppe“ und nach der Partie geht es weiter.

 

 

Erzielt der KSV in der 45.+4. Minute das 1:1, ist alles absolut regelkonform und es wird kein Wort verloren. Bekommt man selbst in der 90.+3. Minute das tödliche 1:2, dann ist es nach KSV-Ansicht absolut unverständlich, wie man so lange hat nachspielen lassen. Und natürlich: Im Falle einer KSV-Niederlage hat man selbst alles richtig gemacht, die Anderen waren Schuld. Der Schiedsrichter (latürnich), der VAR (wer sonst?), die DFL, der DFB, der serbische Wetterdienst oder der Vatikan, unter Garantie wird irgendwo jemand gefunden, der für die völlig „unverdiente“ Niederlage verantwortlich gemacht werden kann, weil – der KSV hat nie Schuld. Kühnes gestörter Werteverein hat diese Täter-Opfer-Umkehr inzwischen derart krank und vollständig zu seinem Geschäftsmodell gemacht, dass man sich nicht wundern darf, wenn der „Verein“ außerhalb der Sektenblase als der größte und widerlichste Kotzentüten-Klub Deutschlands empfunden wird. Aber auch daran haben unter Garantie wieder die Anderen Schuld. Die dauerhafte Opferrolle als einziger USP, irgendwann wird sich das Ganze drehen und dann kriegt der KSV die verdiente Quittung.

Eines hat dieser „Verein“ bereits heute geschafft – eine Transformation. Von „Die Rothosen“ zu „Die Jammertitten“. Herzlichen Glückwunsch

#RIPHorstSchnoor

 

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