…und das unverdiente Spielglück von Kühnes Werte Verein ist aufgebraucht. Aber ist doch nicht so schlimm, wen interessierts, oder? Nach einem sportlichen Offenbarungseid über 88 Minuten, macht das Kampagnenblatt mit diesem Absatz auf: 

 

Nicolai Remberg war mal wieder überall zu finden. Der Mittelfeldspieler des HSV räumte gegen Bayer Leverkusen hinten ab, im Zentrum auf und auch vorne hatte der 25-Jährige die beste HSV-Chance. Dem neben Torwart Daniel Heuer Fernandes konstantesten HSV-Profi der Saison war anzumerken, dass er in der Rolle als Kapitän noch mehr Verantwortung übernehmen wollte als ohnehin schon in jedem Spiel.

 

Zweites Heimspiel in Folge verkackt, zurück im Abstiegskampf, aber die Hopfberichterstatter machen erstmal positiv auf und das ist das große Problem dieses Vereins. Anstatt die Mängel anzusprechen, anstatt realistisch zu berichten, wird Stimmung verbreitet. 

 

 

 

Wir krank ist das? Der stolpernde Alt-Gambier wird den bescheuerten Hüpfern wieder einmal als „Publikumsliebling“ verkauft, doch vielleicht erklärt mir mal einer, warum Bakari Daffeh, überführter Identitätsbetrüger, eigentlich „Publikumsliebling“ sein soll. Wegen seiner sportlichen Leistungen, die bereits eine Liga tiefer mitleiderregend waren? Wegen seines sozialen Engagements? Oder vielleicht doch eher, weil die Hofberichterstatter weiland über den Fall seines Betruges so „unparteiisch“ berichtet hatten und den Bescheißer als armes Opfer platzierten? Warum wurde früher ein Spieler Publikumsliebling? Weil er herausragende Leistungen erbrachte. Weil er mit dem Verein Titel gewann? Weil er sich über den Sport hinaus um den Verein verdient gemacht hatte. Nichts davon gilt für Daffeh, es gibt nur einen einzigen Grund, warum der Blindfisch als „Publikumsliebling“ gilt: Weil ihn die Hofschranzen zum „Publikumsliebling“ geschrieben haben. Würde man einen der hüpfenden rosa Schwachmaten in der tropfenden Volksparkruine fragen, warum Daffeh „Publikumsliebling“ ist, nicht einer könnte eine echte Antwort liefern, außer vielleicht: Weil es in den Gazetten der angeschlossenen Printhäuser bei jeder Gelegenheit zu lesen ist. 

 

Zum Schluss…

…das Letzte

 

Daffeh (bis 29.): Wie Merlin Polzin es geschafft hat, den Publikumsliebling zu einem grundsoliden Defensivspieler zu entwickeln, muss er noch verraten. Hielt in seinen 28 Minuten die rechte Hamburger Seite dicht, musste dann mit einer Muskelverletzung raus. (Kampagnenblatt)

Bakari Daffeh (bis 29.):

Er machte seine Meter, die gefährlichen Chancen Leverkusens liefen aber alle über seine Seite. In der Offensive hat er sein Tempo, heute aber keine großen Momente. Note 4– (Fanboy Mongo-Tom)

 

Merke: Ähnlich wie bei Mickel wird ein vollkommen unwichtiger und unterdurchschnittlicher Maltafuß zum „Publikumsliebling“ und Maskottchen geschrieben, bei dem genau wie bei Mickel der Vereinsverbleib einzig allein an den ausbleibenden Angeboten hängt. Alles andere ist Propaganda

 

Jetzt wieder möglich – spenden via Paypal

http://paypal.me/Ulrichhetsch

 

#RIPGeorgKoch