Ich hatte es neulich schon mal im Ansatz angesprochen, aber ich finde, man kann es nicht oft genug machen, weil dieser Arschlochverein in der Gesamtheit seiner Widerlichkeiten absolut einzigartig in Deutschland ist. Bereits einige Tage vor dem Anpfiff beginnt der erste Teil der Kampagne, es werden Zweifel an der Unparteilichkeit des Schiedsrichters erhoben, selbstverständlich mit tatkräftiger Unterstützung der Hamburger Medienpartner aka Hofberichterstatter. Es werden irgendwelche Spiele aus der Vergangenheit bemüht, in dem man dem Unparteiischen gezielte Regelverstöße, zumindest aber eine einseitige Regelauslegung, natürlich zum Nachteil des KSV, unterstellt. Am Spieltag dann die üblichen ätzenden Aktionen. Sei es das Verbrennen von Polizeiuniformen, sei es das Prügeln von anderen oder eigenen Fans, sei es das Scheißen in Fernzüge, sei es widerwäertige Transparente, alles unterlegt natürlich mit den üblichen Schmähgesängen „Scheiß St. Pauli“ oder „Scheiß Werder Bremen“, völlig unabhängig, ob man überhaupt gegen diese Gegner antritt. Dann betreten die Stolperjochen das Feld und nun beginnt Phase 3.

 

„Ich habe gesehen, wie mein Co-Trainer Richard Krohn von drei Wolfsburgern umkreist wurde“, sagte Hamburgs Nicolai Remberg

 

Bei jeder sich bietenden Gelegenheit springt die komplette KSV-Bank auf und bestürmt das Schiedsrichtergespann. Man fordert bei jedem Schubser eine Karte, man kreischt 90 Minuten auf diese Leute ein, man provoziert ohne Ende. Immer reihum natürlich, damit nicht immer das gleiche Arschloch auf die Bühne verbannt wird. Die Mannschaft von Kühnes Werte Verein erbringt selbstverständlich auch ihren Beitrag, es wird reklamiert ohne Ende, es werden Schwalben in Serie produziert, bei jedem Körperkontakt im gegnerischen Strafraum wird vehement ein Strafstoß gefordert. Man selbst tritt auf alles, was ich bewegt (siehe Platz 17 in der Fairness-Tabelle), aber man beklagt sich 90+ Minuten über die angeblich zu harte Gangart der Anderen. Nach dem Spiel, sollte es verloren werden, kommen die immer gleichen Vorwürfe (nicht lange genug nachgespielt, keine Elfer gegeben, Spieler X des Gegner nicht vom Platz gestellt bla bla bla). Hat irgendjemand nach einen Bundesligaspiel des KSV auch nur einmal gelesen, dass sich Spieler oder Trainer anerkennend über die gute Leistung des Gegners äußern? Ich nicht. Stattdessen wird grundsätzlich die Täter-Opfer-Umkehr praktiziert, den Höhepunkt lieferte vor Kurzem Jammertitte Muh Miroheim, als ausgerechnet ein Spieler vom Schwalbenzüchterverein KSV meinte, der Gegner sei „eine Tretertruppe“.

 

„Ich habe lange nicht mehr gegen so eine Tretertruppe gespielt. Es ist zweimal klar Gelb-Rot. Dass der Schiedsrichter nicht eingreift, ist Wahnsinn, und ich kann das nicht verstehen.“lederte Muheim in Richtung der Mainzer.

 

Ins gleiche Bild passt selbstverständlich die Nachberichterstattung der Hofschmierer, allen voran das Kampagnenblatt. Siege werden in die Nähe eines Champions League-Triumphes geschrieben, Niederlagen waren grundsätzlich unglücklich, unnötig und nur durch externe Manipulation möglich. Insgesamt kommt man damit zum Ergebnis, dass sich Kühnes Werte Verein, der selbst bei jeder Gelegenheit von eben diesen Werten schwafelt, sie jedoch täglich mit Füßen tritt, zum unsympathischsten und meist gehassten Verein Deutschlands entwickelt hat. Wenn man nicht rosa Hüpfer und Sektenmitglied ist, findet man diese Ansammlung von Heuchlern, Straftätern und Selbstoptimierern zum Kotzen. Früher einmal blickten viele mit Respekt und Anerkennung nach St. Ellingen, heute hofft Rest-Deutschland, dass dieser Laden bei nächster Gelegenheit aus der Kurve fliegt. Hinzu kommt natürlich noch, dass man es immer wieder schafft, mit Personen wie Judas Boldt, Tim Walter, J. Edgar Huwer, Doofy Gilmore, Klaus Kroster etc. das größte auf dem Markt verfügbare Arschloch zu verpflichten, dieser Verein zieht Kotztüten ebenso magisch an wie Straftäter, Doper, Identitätsbescheißer und Alkoholiker. Diese Anhäufung von menschlichem Müll gibt es nur in St. Ellingen.

 

Einerseits kassierte die Bank des HSV in dieser Saison so viele Gelbe Karten wie keine andere 

 

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