Eigentlich ist es ganz einfach, jedenfalls dann, wenn man so etwas wie ein Resthirn besitzt. Die wertebasierte Liebessekte aus St. Ellingen ist nichts anderes als eine PR-Luftblase, ein inhaltlicher Witz ohne echte Substanz. Es wird monatelang von sogenannten „Aufstiegshelden“ gelabert, von einer Familie, einem einzigartigen Zusammenhalt, aber wenn’s dann sportlich nicht zu passen scheint, werden diese Idol-Protagonisten schneller über die Planke geschickt als in jedem anderen Verein. So geschehen bei den Herren Silke, Schönlauch, Meffort, Ramos, Pherai und nun Robert Glatzel, wenn es für irgendeinen der Herren, die gestern noch auf dem Mottowagen um die Alster kutschiert wurden, einen Mini-Markt gibt bzw. wenn die Abfindung nicht allzu hoch ausfallen sollte, dann weg damit. Das alles ist überhaupt nicht ungewöhnlich und findet so nahezu überall statt und wäre auch nicht schlimm, würde man im Volkspark nicht immer so derart abgehoben andere „Werte“ verkaufen wollen und sich selbst als etwas Besseres darstellen wollen, denn das ist man nicht. 

Im Fall Glatzel hat Fettbacke Doofy Gilmore wieder einmal sowohl sein wahres Gesicht, wie auch seine Überheblichkeit, offenbar von Ziehvater Tom Walter übernommen, gezeigt. Anstatt zu sagen: „Das klären wir intern und gut“ musste der dauerlabernde Bramfelder natürlich wieder ein Oberstufen-Referat zum Thema abliefern, ohne geht es bei jemandem, der sich selbst am liebsten reden hört, offenbar nicht. Denn gern noch einmal: Robert Glatzel ist ebenso wie jeder andere deutsche Fußballprofi weder vertraglich noch sonstirgendwie verpflichtet, ein Interview vom Verein absegnen zu lassen, dieses Praxis existiert in dieser Form eh nur in Deutschland, in England beispielweise lachen sie über den Mumpitz.Wenn ich aber meine, für ein paar milde kritische Worte sowohl Geldstrafe wie auch Rausschmiss aus dem Kader verhängen zu müssen, bin ich kein starker, sondern ein überforderter Übungsleiter. Dann zeige ich, dass ich den dicken Max markieren möchte und zeige ebenfalls, dass meine Meinung über den Interessen des Vereins steht. 

Denn nehmen wir mal an, Downsyndrom fliegt in Dortmund vom Acker und Rotzfisch-Königstiger bricht sich den Arsch. Nachdem man vor wenigen Tagen bereits Rayan Philippe lang gemacht hatte, steht man dann blank da oder will mir jemand ernsthaft erzählen, der weinerliche Otto soll die Alternative sein? Dann wäre der sportliche „Erfolg“ maximal gefährdet und das nur, weil Doofy Gilmore zeigen wollte, das er weiter pinkeln kann. Absolut geil übrigens, wie schnell die Sektenjünger bereit sind, ihren „Bobby“ zu opfern. 

Marcus Marcus 

Richtige Entscheidung. Weg mit glatzel der Unruhestifter er gehört nicht in die Bundesliga. Hoffe er geht im Sommer nach Wolfsburg in die zweite Liga Dieses blöde Theater nervt langsam

 
 
Gestern noch mein Held, heute Unruhestifter, der nach Wolfsburg gehört. Geile Familie.