Eigentlich müsste man hoffen, dass in Deutschland 52 Wochen lang Bundesliga-Fußball gespielt wird, weil sich dann die Abteilung Hofbericht mit albernen Spielberichten, lächerlichen Benotungen und noch dümmlicheren Verschwörungstheorien und Entschuldigungen für die nächste KSV-Klatsche beschäftigen müsste. Aber leider gibt es so etwas wie Länderspielpausen, wie Sommer- und Winterpausen und in exakt dieser Zeit treibt der Bullshit der Hofschranzen traditionell die buntesten Blüten. Zur Zeit gibt es, da es um das Thema des angeblich übergriffigen Cunts extrem ruhig geworden ist, zwei vorherrschende Themen, das eine ist der Verleib der Leihspieler Vieiria und Vuskovic jr. (im Falle eines Klassenerhalts), das andere ist der schier unfassbare „Transfer-Coup“ um einen 16-jährigen Serben-Ungarn, dessen Namen vor einer Woche noch keine Sau gehört hatte, der aber im Volkspark bereits jetzt wie die Reinkarnation von Satan Ibrahimovic gefeiert wird. Das Kampagnenblatt hat nun eine sagenhafte Theorie entwickelt, wie es denn  mit einer weiteren Leihe des jungen Dopingbruders doch noch klappen könnte.

 

Wie also kann dem HSV der erneute Coup gelingen? Die Theorie geht wie folgt: Spielt Vuskovic eine erfolgreiche WM, würde ein Verkauf zu einem europäischen Topclub näher rücken. Im Anschluss wäre eine erneute Leihe nicht garantiert, aber zumindest realistischer, als wenn er bei Tottenham bliebe. Denn bei den Engländern wäre er als Stammkraft gesetzt, ein erneuter Verleih käme für die „Spurs“ nicht infrage. Nach Abendblatt-Informationen will Vuskovic allerdings gar nicht zu Tottenham zurück. Wie geht es nun also weiter? (Kampagnenblatt)

Alter, wie tief muss man einem Journalisten-Simulanten eigentlich ins Hirn geschissen haben, damit er auf einen solchen Dreck kommt. Man wünscht sich also eine starke WM des Innenverteidigers, damit dieser dann für zig Millionen von einem Weltverein gekauft und anschließend erneut nach Hamburg verliehen werden könnte. Also spielt in den „Überlegungen“ des KSV-Angestellten Stefan Walther der junge Vuskovic eine starke WM, zeigt, dass er auf Weltklasse-Niveau existieren kann, denn etwas anderes ist eine WM nicht. Dann wird er von, sagen wir mal Real Madrid gekauft, diese bezahlen eine Mondsumme für den WM-Star und weil er bei dieser WM auf diesem Niveau so überzeugt hat, haben sie nichts besseres im Schädel als ihn ausgerechnet nach Hamburg zu verleihen. Ja, das macht Sinn, das macht eigentlich jeder internationale Top-Klub so. Und ob, nach Kampagnenblatt-Informationen, der Spieler nun zu Tottenham zurück will oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle, er besitzt dort einen Vertrag bis 2030 und selbst für Dopingbrüder sind Verträge kein Wunschkonzert. Aber wo Walther Dünnnschiss labert, will sich der KSV-Angestellte Eierkopf Sebastian Wolff nicht lumpen lassen.

 

Auch die Verpflichtung von Andrej Vasiljevic zeigt: Der Hamburger SV ist längst keine Karrierebremse mehr. Dafür gibt es gute Gründe. Seinem (Vuskovics) aktuellen Klub ist die Tottenham-Leihgabe bereits entwachsen, er wird aber etwas hinterlassen, aus dem der Aufsteiger perspektivisch größer werden kann: Er gilt wieder als attraktive Ausbildungsadresse. (Kicker)

Ach, so funktioniert das jetzt. Man kauft über viele Jahre Spieler, die sich kontinuierlich verschlechtern, junge Spieler werden chancenlos verliehen oder wieder verkauft, Eigengewächse haben nicht den Hauch einer Chance, aber weil man einmal einen außergewöhnlich talentierten Spieler, der nur und ausschließlich wegen seines Bruders nach St. Ellingen kam, auf dem Platz hatte, gilt man umgehend als „attraktive Ausbildungsadresse“. Geil, wie einfach das ist. Vergesst Schalke, Stuttgart, Freiburg, Leipzig und all die anderen Vereine, die sich über viele Jahre mit akribischer Arbeit, gutem Scouting und viel Geld den Ruf als Ausbildungsverein erarbeitet haben, es geht viel leichter. Einfach mal einen Glückstreffer landen und man steht ganz oben auf der Kicker-Liste. Aber es geht weiter.

 

Zeiten, die der Vergangenheit angehören. Merlin Polzin und sein Trainerteam genießen in der Branche hohes Ansehen, weil sie nicht nur Spielideen weiterentwickeln, sondern auch einzelne Spieler. Und Costa ist, unabhängig davon, wer neuer Sportvorstand wird, in seiner Rolle etabliert, hat schon vor knapp eineinhalb Jahren angefangen, gezielt in veranlagte Top-Talente zu investieren. (Kicker)

Ach Scheiße, jetzt habe ich Kaffee auf der Tastatur. Beim wem in der „Branche“ genießt Doofy Gilmore und sein dauerhaft provozierendes Team denn ein hohes Ansehen, das ist nichts anderes als die dümmliche Behauptung einer gekauften Hofschranze. Aber was der häßliche Wolff kann, kann ich auch. „KSV-Atomblogger Münchhausen Scholz genießt in der Branche einen ausgezeichneten Ruf als objektiver und unabhängiger Journalist“. Ist irgendwie ähnlich glaubhaft, oder? 

 

Zur Wahrheit gehört: Die Verpflichtungen von Aboubaka Soumahoro (21, derzeit an AS Saint-Etienne ausgeliehen) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) aus dem Februar 2025 brachten bis jetzt aus unterschiedlichen Gründen noch keinen durchschlagenden Erfolg (Kicker)

Äh, wie jetzt? Ich denke, der KSV ist der Karriere-Booster für übertalentierte Weltstars von morgen? Wie kann es denn sein, dass Diamantenaugen Klaus Kroster € 6 Mio. für diese zwei Rohrkrepierer hinlegen konnte? Widerspricht sich das nicht?

 

Arsenals Albert Sambi Lokonga schien nach drei Leihstationen und noch deutlich mehr Oberschenkelblessuren in der Sackgasse, fand nach behutsamem Aufbau in Hamburg nicht nur zu körperlicher Stabilität zurück, sondern entwickelte zudem bisher nicht gekannte Torgefährlichkeit: Fünf Treffer wie bislang hat der Belgier im Profibereich noch nie in einer Spielzeit erzielt. (Kicker)

Alfred Bambi Lumumba ist 26 Jahre alt und war in einer halben Saison beim KSV bereits viermal verletzt. Ausgerechnet Glasknochen-Alfred als leuchtendes Beispiel zu nehmen, ist lächerlich.

 

Auch Arsenal-Leihgabe Fabio Vieira schwärmte zuletzt öffentlich von seinen Entwicklungsschritten in der Hansestadt (Kicker)

Vieiria ist 25 Jahre alt und von Arsenal London geliehen. 

 

Den größten Schritt in Hamburg freilich machte Vuskovic (Kicker)

Vuskovic jr. wird als Leihspieler nach dieser Saison den KSV verlassen.

 

Wow, das ist jetzt also der Beweis dafür, dass der KSV als Ausbildungsadresse (denn darum ging es) wieder einen Namen hat. Ein 26-jähriger Patient, ein 25-jähriger Leihspieler und ein 19-jähriger Ausnahmekicker, der nur wegen seines Bruders nach Hamburg kam und im Juni Geschichte ist. Nicht einer dieser drei Profis wird Kühnes Werte Verein auch nur einen Cent in die Kassen spülen, aber ausgerechnet die beiden Stolperjochen, für die man im letzten Jahr knapp € 6 Mio. auf den Tisch legte, sind total gefloppt, was für eine Beweisführung. Aber lasst uns doch mal weiter gucken.

Seit August 2019 treibt Skeletor Klaus Kroster mittlerweile sein Unwesen in St. Ellingen, zuerst als Chefscout, dann als Sportdirektor. Was hat er eigentlich so alles angeschleppt, was den KSV zur weltgrößte Ausbildungsadresse gemacht hat und wir reden jetzt nicht von den Downs, Foulsens und Mabuses der letzten Jahre?

Dickes, Rössler-Lilifee, Sumohorror, Karabec, Nemeth, Michelbierschiss, Raab, Amaechi, that’s it. Nimmt man dann noch all die Sannes, Yacinkayas, Oliveiras, Belemes, Krahns, Zumberis, Suhonens, Rohrs, Alidous, Heils etc. hinzu, die aus dem eigenen Nachwuchs „hochgezogen“ wurden, die aber nie auch nur den Hauch einer Chance hatten, eine Rolle spielen zu können, dann ist die Argumentation von der geilen Ausbildungsadresse, zu der sich der KSV unter Klaus Kroster entwickelt hat, nichts anderes als der propagandistischer Treppenwitz eines gekauften Journalisten-Darstellers.

 

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