Typische Merkmale einer Sekte (Wahrheit/Struktur):
  • Absolutheitsanspruch: Die Gruppe behauptet, als einzige den wahren Weg zu kennen.
  • Charismatische Führung: Starke Leiter fordern absoluten Gehorsam.
  • Manipulation und Kontrolle: Mitglieder werden kontrolliert, isoliert und oft zur Missionierung gedrängt.
  • Kritikresistenz: Fragen von außen werden abgelehnt.
  • Finanzielle/Zeitliche Ausbeutung: Hoher Einsatz für die Ziele der Gruppe. (Quelle: Sonntagsblatt)

 

Am ersten April hatte ich dieses wunderbare Bild auf Facebook geteilt.

 

 

Die Reaktionen der Sektenmitglieder waren ebenso erschütternd wie vorhersehbar. „April, April“ war noch die harmlostese Variante, denn was nicht sein kann, muss zwingend ein Aprilscherz sein. Der Verweis meinerseits, dass es sich nicht um einen Geck (sic), sondern um die ungeschönte Wahrheit handelt, wurde flächendeckend ignoriert, ebenso wie der Hinweis auf die Morgenpost als Quelle. Andere wiederum verwiesen darauf, dass es doch gar nicht so schlimm sein, sollte Doofy Gilmore etwas Vergleichbares tatsächlich artikuliert haben, denn schließlich wäre dies ja ein freies Land. Das ist es in der Tat, aber unglücklicherweise sind es die Gleichen, die am nächsten Wochenende wieder „Scheiß St. Pauli“ bei einem Spiel gegen den FC Augsburg skandieren werden und die dem Stadtrivalen mindestens den Abstieg, am liebsten jedoch die Insolvenz an den Hals wünschen. Aber – wenn der Nordkurven-Trainer etwas derart Entlarvendes erzählt, dann ist überhaupt kein Problem. Ach ja, wer sich als Blogger mit solchen Nichtigkeiten beschäftigt, muss wahlweise über zuviel Tagesfreizeit oder über eine überproportionale Menge an Hass verfügen, geht ja gar nicht anders.

Den Widerspruch selbst sehen diese Rektalamöben nicht, sie wollen ihn nicht sehen, denn was nicht sein kann, das ist nicht innerhalb einer Sekte. Tatsächlich versucht Kühnes Werte Verein die Entwicklung von einen Fußballklub hin zu einer geisteskranken Sekte mit systematischer Planung und klugen Entscheidungen zu erklären, vergisst aber leider zu erwähnen, dass all dies nicht ohne die gekaufte und tatkräftige Unterstützung der Abteilung Hofbericht gelungen wäre. In einem der exklusivsten Exklusivinterviews aller Zeiten, auch bekannt als Gefälligkeitsartikel im Kampagnenblatt, wird das genauer erklärt.

Wir haben uns 2024 eine Strategie gegeben – Zielbild 2029/30 –, die wir nicht herausposaunt, sondern umgesetzt haben. Mehr Handeln als Ankündigen. Dazu zählt, auf eigene Leute zu setzen: ein Trainer aus dem eigenen Stall, ein Co-Trainer aus den eigenen Reihen, ein e.V.-Präsident von der Nordtribüne, Verantwortliche mit Club-DNA und fanzentrierte Entscheidungen. 

Ist das nicht großartig? Ein Trainer aus dem eigenen Stall, der nur noch Trainer ist, weil er eben „aus dem eigenen Stall“ stammt, der aussieht wie die Kreuzung aus einer schlecht geratenen Comicfigur und Officer Doofy Gilmore, ein paar dauerprovozierenden Co-Trainer die keiner kennt und einem vorbestraften Gewalttäter von der Nordtribüne, das sind die Zutaten für einen Imagewechselt, sagt J. Edgar Huwer, seines Zeichens letztes Vorstandsmitglied und gebürtige Saarländer. Spielt aber alles keine Rolle, solange die Hofschranzen weiter supporten und die sedierten Hohlhüpfer entsprechend nur das glauben, was sie glauben wollen. Dieser Laden ist so krank.

 

Jetzt wieder möglich – spenden via Paypal

http://paypal.me/Ulrichhetsch

 

Ach ja. Schön, wenn ihr immer mitlest und euch freut, noch schön wäre es, wenn ich den Kram hier nicht immer allein finanzieren müsste.