Bekanntlich habe ich vor einigen Jahren, genau wie Daniel Jovanov, ein Buch geschrieben. Über den KSV. Und auch, wenn es dem einen oder anderen nicht bewusst ist – soviele gibt es eigentlich nicht. Ich kann mich noch gut an die Gespräche mit meinem Verleger erinnern, der meinte, das Buch würde bestimmt in allen einschlägigen Hamburger Medien besprochen bzw. beschrieben werden, meine Antwort damals: Das kannst du dir abschminken, eher veröffentlichen die eine leere Seite. Und genauso kam es dann auch, Daniels Buch wurde so gut gar nicht, meines absolut nicht erwähnt. Ich habe mich immer gefragt, was denn eigentlich einen Sportjournalisten, der keine Probleme damit hat, Spieler und Trainer zu erwähnen, die vor gefühlten 600 Jahren mal für 4 Spiele im Volkspark gewirkt haben, ständig aus der Gruft hervorzuzerren, motiviert (bzw. nicht motiviert), wenn dann tatsächlich mal ein Buch über den Verein publiziert wird, über den er sich jeden Tag etwas aus den Fingern saugen muss. Die Antwort ist, zumindest in den letzten 15 Jahren, relativ einfach: Schreibe ein mies getextetes Jubelbuch voller Schwachsinnigkeiten und du kannst dir der Erwähnung sicher sein. Schreibe ein Buch, in dem die Wahrheiten geschrieben werden, so wird es von den Hofberichterstattern eher in Nürnberg verbrannt. Doch inzwischen gehen diese Berufslutscher noch einen Schritt weiter….

 

 

 

Nein, das ist kein Witz. Das ist auch kein Christian Ulmen Revival-Deepfake und auch keine Donald Trump Mitternachts-KI, das haben die wirklich so geschrieben. „Der Tausendsassa“ Judas Boldt, der mittlerweile auch schon tot und begraben sein könnte, aber das Kampagnenblatt würde ihn immer noch für irgendeinen Posten in St. Ellingen empfehlen. Aber der Höhepunkt ist die Geschichte mit Cat Stevens und Stefan Cunts, denn dort gibt es weniger als Null Berührungspunkte. Dieser komplett sinnbefreite Passus wurde nur deshalb in diesen „Artikel“ eingebaut, damit man im Anschluss Werbung für einen Yussuf Islam (nicht Foulsen) Imitator machen kann. Ich vermute, in spätestens 2 Wochen erheitern uns die Pisser vom Kampagnenblatt mit einem Absatz wie diesem:

Bereits im April plant Doofy Gilmore seinen mehr als wohlverdienten Sommerurlaub, diesmal soll es an die dänische Nordseeküste gehen. „Für einen Familienurlaub gibt es nichts Besseres“, lacht der debile T21-Mongo beim Gespräch. Kleiner Tipp: Wer seinen Urlaub noch nicht geplant hat, unter „Dancenter.dk“ sind noch tolle Ferienhäuser verfügbar. 

Heilige Mutter Gottes, was muss man noch alles ertragen? Ach ja, wer am 18. April noch nichts vorhat, der kann zusammen mit Speckschorle Münchhausen und dem limitierten Stefan Schnoor die Niederlage in Bremen bewundern

 

 

Ich habe gehört, dass man vor dem Spiel und in der Halbzeitpause die Gelegenheit bekommen soll, ein Gespräch mit dem feisten Insolvenzblogger zu führen. Vielleicht fragt ihn ja mal jemand, wie denn eigentlich so ein Arbeitstag bei TschüssVollspack aussieht 😀 😀 

 

 

Eines ist auf jeden Fall sicher: Wer nicht anwesend sein wird, ist Briefmarkenwichser AlwasteArschloch, der geht ja nicht mal zu Heimspielen in die tropfende Volksparkruine

ENDE

Ach ja…

„Milosevic ist noch sehr jung für sein Alter“ (Mongo-Tom)

 

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