Dooftorte ScheißVerein08/15 bringt es ungewollt auf den Punkt:

Ich habe kurz bei Schorle und Beckmann reingehört. Oh, wie bitter ist das alles!!

Ja, du Hohlbratze, jetzt ist es plötzlich alles bitter, oder? So bitter, nachdem ihr verblödeten Vollpfosten euch, wieder einmal, eine Dreiviertel-Saison habt von der Abteilung Hofbericht sedieren lassen und wie die Pawlowschen Hunde um die Wette gesabbert habt, weil euch die gekauften Hofschranzen mit ihrer Propaganda blödgequatscht haben. Wie wart ihr alle besoffen vor Glück, als euch Schiller, Jacobs, Walther, Hesse, Milani und Co. davon berichtet haben, wie „erwachsen der KSV“ geworden war und wie „der KSV die Bundesliga begeistert“. Ach ja, es ist ja nicht so, dass man aus den letzten 15 Jahren hätte irgendwann einmal lernen können, weil – da war es exakt das Gleiche. Es werden mediale Luftschlösser gebaut, es werden Märchen erzählt, es werden Legenden gesponnen, aber es wird eben nicht die Realität abgebildet. Bereits zwischen Spieltag 1 und 20 war der KSV die laufschwächste und unfairste Mannschaft der Liga, die mit eindimensionalem Öd-Fußball aufgetreten und die einfach mehr Glück als Verstand hatte. Mal war es Vuskovic jr., mal (selten) war es Vieiria, meisten aber war es der Gegner, der zuwenig aus seinen Möglichkeiten machte, der KSV selbst war höchstselten „Schuld“ an einem positiven Ergebnis. 

Aber: Das Glück ist eine launische Schlampe und wie immer im Frühling ist das KSV-Glück überstrapaziert und aufgebraucht, dann schmilzt der Schnee und man kann die Scheiße sehen. 

 

Merlin Polzin gilt als unverbesserlicher Optimist. Insbesondere bei den Prognosen zu seinen angeschlagenen Spielern formuliert der HSV-Trainer gern mal Aussagen, die bei den Fans Hoffnung und Zuversicht wecken. (Kampagnenblatt)

Nein, Doofy Gilmore ist kein unverbesserlicher Optimist, er ist ein dümmlicher Labertoni, der versucht, den Leuten Scheiße wie Gold zu verkaufen. Im besten Donald Trump-Stil übermittelt er irgendwelche Parolen ohne Substanz, die grundsätzlich wenige Stunden später von der Realität kassiert werden. PACO (Polzin always chickens out)

 

Polzin und seine Assistenten müssen sich also eine neue Lösung auf der linken Seite einfallen lassen. Optionen hat Polzin mehrere. Er könnte William Mikelbrencis auf die linke Seite ziehen und Bakery Jatta zurück in die Startelf stellen. Er könnte Giorgi Gocholeishvili wie schon beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (0:1) für Muheim spielen lassen. Beim 0:4 in Stuttgart überraschte Polzin zuletzt mit Fabio Baldé auf der linken Schienenposition. Der Versuch missglückte, eine Woche später in Bremen stand Baldé aus Leistungsgründen gar nicht mehr im Kader. (Kampagnenblatt)

Wenn deine Hoffnungen auf den Personen Daffeh und Michelbierschiss liegen, hast du als Verein ein massives Problem, aber Anzeigenhauptmeister Doofy Gilmore ist bekanntlich ein Taktikfuchs, der am Laptop den Fußball quasi jeden Tag neu erfindet, deshalb lässt er auch Regionalliga-Stürmer Baldè den Verteidiger spielen und ein gelernte Linksverteidiger Knatterbach wird weiterhin proaktiv gedemütigt. 

 

Warum aber bekommt Katterbach trotz seiner Erstligaerfahrung aus Kölner Zeiten beim HSV keine Chance? Dass die HSV-Trainer nicht auf den 25-Jährigen setzen, hat vor allem mit Katterbachs Schwächen in der Defensive zu tun. Zudem passt sein Profil nicht zu den Prinzipien, die das Trainerteam für seine Spielweise erarbeitet hat. Zwar schätzen die Trainer den offensiven Freigeist und die Geradlinigkeit des Linksfußes, sehen aber zu große Defizite in der Rückwärtsbewegung. (Kampagnenblatt)

Hm, Stärken in der Offensive, dafür aber defensiv löchrig? Klingt das nicht irgendwie nach einem Muh Miroheim-Klon? Nö, das wollen wir nicht, wir wollen ein Upgrade für den schweizer Superstar und das kann nur der Defensiv-Künstler Baldè, aber nicht der gelernte Linksverteidiger mit 40 Bundesligaspielen Knatterbach sein. Fakt ist, dass Doofy Gilmore um jeden Preis seinen Willen durchziehen will, er will sich als harter Knochen profilieren, der aber leider aussieht wie eine debile Milchtüte. Man erinnere sich an den gedemütigten Glatzel, dem immer wieder der Weltklasse-Anläufer Fickpalme Downs vorgezogen wurde. Hätte der KSV zum jetzigen Zeitpunkt 3 Punkte mehr auf dem Konto, Glatzel/Mützel hätte nie wieder ein Spiel für den KSV absolviert, nun aber soll Gonzo Roberto der Heilsbringer sein.

 

Man muss sich diese komplett gestörte Personalplanung einmal vorstellen: Knatterbach wurde ein Winterwechsel untersagt, weil der geplante Deal eines Spielers aus der 2. Mannschaft von Borussia Dortmund nicht geklappt hat, aber er hat dennoch weniger als Null Chancen auf einen Einsatz, selbst wenn sich 90% der Mannschaft den Arsch bricht. Wie geisteskrank kann man eigentlich sein? 

 

Zum Jahreswechsel wurde Sportvorstand Stefan Cunts bei Kühnes Werte Verein rausgemobbt, seither hat der KSV noch gegen Heidenheim, Union und Wolfsburg gewonnen. (16., 17., 18. der Rückrundentabelle) ENDE

 

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