Eines darf man von der Abteilung Hofbericht bekanntlich nicht erwarten: Eine realistische, neutrale, faktenbasierte Einschätzung der Situation. Insofern kommt es nicht unerwartet, dass die bevorstehende Verpflichtung von Freddie Krüger als „Vorstand für irgendwas“ bereits abgefeiert wird wie die Auferstehung des Herren. Lustig vor allem deshalb, weil nicht einer der verkackten Schmierlappen die Dame vor zwei Wochen kannte respektive den Namen je gehört hatten. Aber das ist auch gar nicht notwendig, denn bekanntermaßen gibt es für absolut jeden Vollpfosten aus der großen glücklichen Fußballfamilie mindestens ein Opfer, welches sich in den höchsten Tönen über den Neuzugang äußert. Manchmal hat man den Eindruck, es würde irgendwo eine Agentur geben, die Positiv-Laberer für eine bestimmte Summe vermittelt. Kann sich irgendeiner von euch erinnern, dass es bei auch nur einer spektakulären Neuverpflichtung, bei auch nur einem neuen Trainer oder Funktionär, auch nur bei einer Location für ein Sommertrainingslager ein zweifelndes Wort gab? Ich nicht. Alles mit Bezug zum KSV ist ultimativ endgeil, letztes Beispiel war, selbstverständlich, das Kampagnenblatt, in dem Brückenpenner Kai Schiller die herausragende Arbeit von Skeletor Klaus Kroster pries, indem er die Transfers der Leihspieler Vuskovic, Vieiria und Bambi Lumumba herausstellte, aber leider Verpflichtungen wie Öztunali, Foulsen, Tahiti, Hefti(g), Omari, Downs, Glubschaugenwilli, FairEi, Ramos, Rössler-Lilifee, Sumohorror und zig Anderen einfach vergisst. Die Bilanz von Kroster ist mindestens 8:1, auf 8 Flops kommt ein Transfererfolg und dieser ist zumeist noch geliehen. Aber man möchte auf keine Fall mit der Tradition brechen.
Krüger wird neue Sportvorständin (kotz) beim KSV. Die langjährige Managerin vom FC Bayern München wird in Hamburg…..bla bla bla (Kampagnenblatt)
Ach, ich erinnere mich an die guten alten Zeiten, als die heutigen „Direktoren Sport“ oder „Sportdirektor“ oder „Head of leck mich am Arsch“ noch als „Manager“ bezeichnet wurden, aber genau das war Frau Krüger nicht in München. In München hat sie zu keinem Zeitpunkt in einer leitenden Funktion gearbeitet, sie war Assistentin, Zuträgerin für einen Manager, sie war TEAMMANAGER. Daran ist gar nichts Verwerfliches, aber allein dadurch, dass man ihre Bezeichnung verändert, verändert man die Perspektive.
In ihrer neuen Rolle als Vorständin (kotz) soll sich Krüger vor allem um sportstrategische Themen kümmern (Kampagenblatt)
Was zur verfickten Hölle sollen denn bitte „sportstrategische Themen“ sein? Diese diffuse Kacke soll doch in erster Linie heißen, dass die neue Sportvorständin (kotz) mit wirklichen Themen rund ums Team gar nichts zu tun hat. Weder mit der Auswahl des Trainers, noch mit Transfers etc. Warum aber soll sie sich dann Sportvorständin (kotz) nennen, wenn der eigentliche Sport (und darum geht es in einer Fußball AG) nicht dazugehört. Und dafür bekommt man in St. Ellingen dann die geforderten € 1,2 Mio. per anno?
Und warum fragt nicht eine der Hofschranzen auch nur einmal nach?
Die Themen Kaderplanung und Transfers bleiben weiterhin in den Händen von Klaus Kroster. Künftig wird Krüger im Volkspark die Chefin von Kroster sein. (Kampagnenblatt)
Damit ich das jetzt richtig verstehe: Die neue Atom-Vorständin (kotz) soll sich als „Vorstand Nachwuchs“ und „Vorstand Strategie“ um alles kümmern, aber nicht um Kaderplanung, Trainer und Transfers, aber sie muss als Vorgesetzte von Klaus Kroster den Kopf hinhalten, wenn er wie üblich Scheiße baut? Einen solchen Schwachsinn findet man NUR BEIM KSV.
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„Langjährige Managerin“ klingt danach, als hätte der HSV den Bayern einen „Macher und Entscheider“ abgeworben. Das ist wohl nicht der Fall, eher dürfte ihr neuer Job ein erheblicher Karrieresprung sein. Dass sie sich um Sportstrategie kümmern soll, lässt darauf schließen, dass sich Costa – wenn er schon nicht selbst Vorstand werden darf – ausbedungen hat, für Transfers und Kaderzusammenstellung verantwortlich zu sein. Frau Krüger wird vermutlich abnicken dürfen und die Verantwortung tragen.
Was soll „Sportstrategie“ denn konkret sein? Professionalisierung des Scoutings wäre mal was konkretes, und das könnte definitiv eine der Aufgaben der Dame sein. Unwahrscheinlich, dass sie sich gegen die seit Jahren vor sich hin dilettierenden Kroster, Dirscherl & Friends durchsetzen würde. Letztlich wird der Fisch weiterhin vom Kopf her stinken bzw. die Treppe müsste von oben gefegt werden. Dazu müsste man erst mal die Notwendigkeit einer Grundreinigung erkennen. Stattdessen bekommt ein Treppenabsatz neue Fliesen, der, unter den gegebenen Umständen, nicht lange glänzen wird.
Herrlich
1,2 Mio + Boni ohne ein vorzeigbares
currículum für die Tätigkeit.
Dafür, dass man nicht viel bewegen wird,
ein Traumdeal.
Herzlichen Glückwunsch an die Vorsteherin, perdon, Vorständin.
Die Tante wird also mit hübschen wichtig klingenden Bezeichnungen belegt.
Hier wird suggeriert, dass der Verein eine hochrangige und sehr qualifizierte Tante von der komplexen, schwierigen, aber reizvollen Aufgabe überzeugen konnte, also in der Auswahl der Mitarbeiter gut gearbeitet und hervorragende Ergebnisse geliefert hat. Sogar das große Bayern München hatte hier das Nachsehen!
Natürlich ist es völlig ohne Belang, dass besagte Tante im Verein weniger als nichts zu sagen haben wird.
Eine fürwahr schöne PR-Patrone, zur rechten Zeit aufs Volk geschossen und eine ausreichende Menge umnachteter Individuen getroffen.
Viel Glück Freddie, du wirst es brauchen, denn sobald du die nächsten männlichen Untergebenen unsittlich angeguckt hast (ja, du bist mit einer Frau verheiratet, aber wen juckt das), und immerhin mit Abfindung vom Hof gejagt wirst, wird dir aufgehen was du eigentlich getan hast.
Es wird eine geile Saison!
Die Headlines beim Kampagnenblatt wirken wie Trump im Iran. Nur dummes Gelaber
Und die Antwort auf deren Sugestivfrage lautet vermutlich: „Nichts.“
Wer für den HSV in Frage kommt, ist eh immer ai Ass.. wer für den HSV spielt immer ein Star, der Vorstand mit seinen ganzen Teil-Aufgaben durchgehend ein Boss – ob tauglich oder untauglich, im Terminus ist der 12. der Liga mit 14 Niederlagen immer oberstes Regal…
Gerade mal im Insolvenzblog gewesen. Die Registrierung funktioniert natürlich wie seit Jahren schon nicht, aber ich habe gerade entdeckt, dass es ja ein Forum gibt, in dem Flotti so manchen Screenshot verewigt hat 🙂
Andererseits entdecke ich hin und wieder mal neue Namen wenn es mich nach etwas Horror gelüstet und ich dort hineinschau.
Also muss es irgendwie ja klappen, vielleicht in dem man Scholle gelentlich ’ne Bratwurst spendiert?
Ein Wunder, dass dieser KSV nicht abgestiegen ist. Zuviel kleine Fehler machte St. Pauli. Möglicherweise auch ein zu langes Festhalten an Blessin. Aber Pauli wird es überleben.
Beim HSV bin ich sehr gespannt, was da zur neuen Saison zusammen geschustert wird. Es wird eine schwierigere Saison. Alleine durch die Aufsteiger und dass eine Unterschätzung der Gegner diesmal wegfällt.
Koster leiht sich wieder Bankdrücker von Top Clubs zusammen. Die Rechnung wird ein zweites Mal nicht aufgehen.