In unserer beliebten Serie „Die Gesichter der KSV-Propaganda“ präsentieren wir heute voller Abscheu: Schorle Münchhausen. Prototyp einer gescheiterten Existenz, kein Studium, keine Ausbildung, kein Volontariat, nichts. Sein Leben lang als freier Mitarbeiter beim Hamburger Kampagnenblatt, bis er selbst denen zu schlecht war. Seither Insolvenzblogger und Berufsverpisser. Im Grunde reicht die Beantwortung einer einfachen Frage aus, um den schmierigen Charakter dieses professionellen Lügners und Märchenerzählers zu beschreiben: Wie kommt man als freier Mitarbeiter im Sportressort einer Tageszeitung durchs Leben? Indem man das schreibt, was andere wollen. Und indem man seine Leser und User bescheißt, bis die Staatsanwaltschaft klingt. Münchhausen hat es nicht nur geschafft, den Lesern des Kampagnenblatt-Blogs „Matz ab“ mehr als € 30.000 aus dem Arm zu leiern, die anschließend im Nirwana verschwanden („Keine Ahnung, was damit passiert ist, da müsst ihr den Verlag fragen“), er legte anschließend noch eine Privat-Insolvenz in Höhe von € 250.000 hin, weil es offenbar Menschen gab, die meinte, er könnte mit seinem Hofberichterstattungs-Geblogge Geld verdienen. Diese Leute werden ihre Kohle in diesem Leben nicht wiedersehen, aber was interessiert das Münchhausen Scholz? Doch nur, weil man sein ganzes Leben als bestechlicher Schleimscheißer unterwegs war, heißt das ja noch lange nicht, dass man nicht immer wieder ein nächstes Meisterstück abliefern kann.
Ich werde gar nicht erst anfangen, hier etwas schönzureden: Natürlich ist Merlin Polzin noch kein erfahrener Trainer. Punkt. Aber genau darin liegt ja auch die spannende Geschichte, die sich gerade beim HSV entwickelt. Denn trotz dieser fehlenden Erfahrung hat er in bemerkenswert kurzer Zeit genau das geschafft, was man von ihm verlangt hat – zweimal hintereinander. Im ersten Schritt führte er den HSV zurück in die Bundesliga. Kein Selbstläufer, wie wir alle wissen. Im zweiten Schritt hielt er die Klasse. Und das nicht irgendwie auf den letzten Drücker mit komplettem Chaos, sondern über weite Strecken der Saison hinweg mit einer Mannschaft, die sich erst finden musste. Das sind zwei Maximalziele – und beide hat er erreicht. Punkt. (Münchhausen Scholz am 07.05.2026)
Lustig, wie die Hofschranze Ergebnisse definiert, ohne die Nebengeräusche zu erwähnen. Doofy Gilmore hatte es in der letzten Saison beinahe noch geschafft, einen sicheren Vorsprung zu verspielen und allein, weil Real Elversberg ein Spiel zuwenig gewinnen konnte, rettet sich ein KSV mit einem erneuten Top3-Etat als Vizemeister über die Ziellinie. In der aktuellen Situation gibt es exakt 3 Gründe, weshalb der Klassenerhalt gelangt.
- Heidenheim ist einfach zu schlecht und wachte zu spät auf, St. Pauli hat sich zu Tode gespart und Wolfsburg hat schlechte Personalentscheidungen in Serie getroffen
- Vuskovic jr. (und manchmal Vieiria)
- glückliche Spielansetzungen und Spielglück
Aber Moment mal, was schrieb Schorle Münchhausen eigentlich am 27.04.2026, einen Tag nach der 1:2 Heimniederlage gegen Hoffenheim?
Fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, sechs auf einen direkten Abstiegsrang. Das Problem dabei: Diese komfortable Situation hat sich der HSV zuletzt kaum noch selbst erarbeitet. Es ist vor allem die ebenfalls erschreckend schwache Konkurrenz aus Wolfsburg und St. Pauli, die Hamburg aktuell über Wasser hält. Wäre nur einer dieser Klubs konstant unterwegs, würde im Volkspark längst Alarmstufe Rot herrschen. (Schorle Münchhausen am 27.04.2026)
Hm, das passt so irgendwie gar nicht zur Lobeshymne auf die feiste Comicfigur, oder?
Jeder Verein hat „seine“ Spieler, bei denen die Emotionen hochkochen. Beim HSV sind es dann vielleicht ein Mikelbrencis oder ein Bakary Daffeh, über die man sich regelmäßig echauffiert. Aber diese Spieler stehen nicht zufällig auf dem Platz. Sie haben eine Funktion. Dass diese Funktion für uns von außen nicht immer sofort erkennbar ist, heißt nicht automatisch, dass die Entscheidung falsch ist. (Schorle Münchhausen am 07.05.2026)
Klar, sie haben die Funktion, dafür zu sorgen, dass man mit 11 gegen 11 spielt. Wer immer noch einen Daffeh aufstellt, obwohl man ihn begründet bereits aussortiert hatte, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Wer auf einen Michelbierschiss setzt und ihm sogar einen verbesserten Vertrag abbietet, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.
Was man diesem Trainerteam ganz klar zugutehalten muss: Sie entwickeln Spieler. Und sie entwickeln eine Mannschaft. Ein Torunarigha ist dafür ein perfektes Beispiel. Schlimme Vorbereitung, extrem schwieriger Saisonstart – und trotzdem hat man an ihm festgehalten. Weiter gearbeitet, weiter aufgebaut. Und am Ende? Hat sich genau das ausgezahlt. Gleiches gilt für Geschichten wie die von Albert Grönbaek, der nach langer Verletzung vom Trainerteam immer wieder aufgebaut wurde – und dann ausgerechnet im entscheidenden Spiel in Frankfurt liefert. Das ist kein Zufall. Das ist Arbeit. (Schorle Münchhausen am 07.05.2026)
An dieser Stelle erreicht die Satire ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Qualität eines Trainerteams daran festzumachen, dass ein einziger Spieler von 34 Akteuren nicht mehr rumstolpert wie ein Bezirksliga-Verteidiger, sondern plötzlich unterdurchschnittliche Bundesliga-Leistung liefert, ist grotesk. Aber Doofy und den anderen Berufsreklamierern zu attestieren, sie hätten einen Spieler wie Grönkohl „immer wieder aufgebaut“, damit er in einem Spiel gegen Eintracht Frankfurt, die offensichtlich gegen den eigenen Trainer spielten, „liefert“, das ist aktive Volksverdummung. Grönkohl hätte gar nicht gespielt, wenn sich nicht Muh Miroheim mal wieder den Arsch gebrochen hätte.
Warum man in dieser Situation ernsthaft beginnt, einen Merlin Polzin infrage zu stellen, erschließt sich mir überhaupt nicht. Im Gegenteil: Wer jetzt wieder anfängt, an dieser Stelle zu rütteln, stellt sich gegen genau die Kontinuität, die in Hamburg und auch hier im Blog seit Ewigkeiten einfordert. Das sind am Ende keine Mahner mehr, das sind Verhinderer von Entwicklung (Schorle Münchhausen am 07.05.2026)
Hach, endlich wird ein Schuh draus. Wer auf die Versäumnisse, die Wechselfehler, die Aufstellungskatastrophen (Downs für Glatzel, Michelbierschiss, Daffeh, Omari, Dompteur, Königstiger!!!) hinweist, der will Kühnes Werte Verein etwas Schlechtes. Der ist nicht neutraler Beobachter, der ist wahlweise St. Paulianer oder Bremer, ein Verhinderer. Alter, du bist das absolut Allerletzte.
Jeder neue Trainer kann kurzfristig für einen Motivationsschub sorgen, ist aber fast immer auch ein Schritt zurück in der eigenen Entwicklung. (Schorle Münchhausen am 07.05.2026)
Festtsack, du hast doch nicht mehr alle Nadeln an der Tanne
Mein erste Gedanke: Da muss mal wieder eine beachtliche Zahlung aus St. Ellingen den Weg nach Niendorf gefunden haben oder sollte diese billige PR-Scheiße vielleicht aus der Feder der KSV-Medienabteilung stammen? Anyway, niemand wechselt so oft die Pferde im Galopp wie Speckschorle Münchhausen, deshalb kann man sich darauf verlassen, dass in wenigen Wochen ein Blog erscheinen wird, der das genaue Gegenteil behaupten wird.
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Ich begrüße es ausdrücklich, dass Polzin und Kroster nicht zur Disposition stehen! Das lässt darauf hoffen, dass es in der kommenden Saison ein böses Erwachen geben wird. Polzin hat das Klassenziel zweimal erreicht; dies muss man ihm lassen. Die Begleitumstände waren dabei günstig, aber dennoch: Er ist sportlich nicht gescheitert (mit 59 Punkten würde man in dieser Saison wohl nur Platz 5 in Liga 2 erreichen). Mal sehen, wie es für ihn läuft, wenn es mal Gegenwind gibt und die Samthandschuhe abgelegt werden.
Lachen musste ich gestern, als ich las, dass der U-17-Weltmeister Yalcinkaya den Verein verlassen wird/muss, weil die Konkurrenz auf den Außenpositionen zu groß ist, also da, wo Mikelbrencis, Jatta, Muheim und Co. Woche für Woche ihre Bundesligauntauglichkeit unter Beweis stellen.
Bwahahahahahahahahahaha 😀 😀 😀 Aber die Abteilung Hofbericht wird schon einen entsprechenden Bericht erfinden
https://www.transfermarkt.de/fabio-balde/leistungsdaten/spieler/910541
Referenz: 400 Minuten Bundesliga, eine Vorlage. Als Stürmer.
Bekommt Münchhausen vom KSV genug Schweigegeld. Der Typ ist doch sicher schwer verschuldet und muss noch seine Doppelhaushälfte abbezahlen. Wackeliges Fundament. Falls unerwartet doch mal eine Führungskraft eingestellt wird, dem die Hofberichtgelder ein Dorn im Auge sind. Wie schafft es Münchhausen sich dermassen, wie ein Nassauer, durchzumogeln?
Der Möchtegern-Journalist zieht nicht nur anderen das Geld aus der Tasche, er versteht es auch, andere für sich arbeiten zu lassen. Ein Lebenskünstler par excellence. Faul und ungebildet, aber strotzend vor Selbstbewusstsein. Er fühlt sich als VIP und präsentiert sich im Vollspackstadion vor den Tribünenbesuchern wie ein Gockel vor der Henne.
Der Mann der den Bruder von deVrij in Hamburg gesehen hat. Seite Vita eine Laufbahn des Versagens. Stetig umgeben von Jünglingen, die die Arbeit kostenlos erledigen und sich im Netz zum Honk machen. Sieht sich gern auf Bühnen und erzählt was von Jura und Fernsehen.
Im Grunde folgen ihm nur noch Deppen. Er ist ein Lachnummer, aber er tut mir nicht leid.