Erinnert ihr euch noch an die wunderbare Geschichte um den Superstar KinnZombie?
Es ist sicherlich eines der außergewöhnlichsten Transfer-Geschäfte in der Geschichte des HSV. Dass der Klub einen Spieler holt, der dann einen Teil der Ablösesumme selbst zahlt – das macht den Wechsel von David Kinsombi (23) ganz besonders.
Kurz erzählt: Der HSV hatte ein Budget von rund 2,7 Mio Euro für den Mittelfeld-Spieler, keinen Cent mehr. Holstein Kiel forderte aber 3 Mio. „Davids Seite machte dann einen Vorschlag, weil er unbedingt zu uns wollte“, erinnert sich Sportvorstand Ralf Becker (48). (Quelle: BILD)
Jahre später kam nicht nur raus, dass diese Geschichte frei erfunden war, KinnZombie soll auch schallend gelacht haben, als man ihm dieses Schauermärchen erzählte. Was nicht weniger schaurig ist, ist dann dies hier:
Nach Hannovers Philipp Ochs (25) hat der SV Sandhausen den zweiten namhaften Transfer des Tages bestätigt: Vom Hamburger SV wechselt Mittelfeldspieler David Kinsombi an den Hardtwald. Über Vertragsdetails machten die Vereine keine Angaben. Beim SVS trifft der Mittelfeldspieler, für den der HSV 2019 3 Millionen Euro an Holstein Kiel überwiesen hatte, auf seinen Bruder Christian Kinsombi (22). Update 15.27 Uhr: Nach Angaben der „Bild“ erhält David Kinsombi von den Hamburgern eine Abfindung in Höhe von rund 250.000 Euro für die vorzeitige Vertragsauflösung. (Quelle: Transfermarkt.de)
In St. Ellingen dachte man sich, wenn zwei Dinge so wunderbar funktionieren (Märchen um gedrückte Ablösesummen und Bandenspiel mit der Abteilung Hofbericht), dann nehmen wir doch dieses Stilmittel als festen Bestandteil in unser Playbook auf. Also folgten danach diverse lustige Geschichte aus der Feder der Gebrüder Grimm über KSV-Spezialprofis, die auf Gehälter verzichteten (z.B. Daffeh/Saudi Arabien), die trotz Atom-Angeboten nicht aus Hamburg verschwinden wollten (z.B. Glatzel), die trotz wesentlich besserere Offerten lieber für deutlich weniger Gehalt an der Müllverbrennungsanlage anheuern wollten. Wenn man sich auch nur 4 Sekunden mit dem Business Profifußball beschäftigt, weiß man, dass all das nichts anderes als PR-Fiktion ist. Ein Profi hat nur eine begrenzte Anzahl an Jahren zur Verfügung und hat absolut nichts zu verschenken. Hinzu kommt, dass eben auch ein Spieler, der für einen Moment als unersetzlich gilt, wenige Wochen später a. schwer verletzt oder b. auf der Tribüne sitzen kann und dann wäre seine „Großzügigkeit“ gegenüber dem Verein einen Fliegenschiss wert gewesen. Das hindert Kühnes Werte Verein und seine angeschlossenen Medienpartner jedoch nicht, die nächsten Märchen zu verbreiten.
Sportdirektor Claus Costa versuchte bis zuletzt, die Ablösesumme für Albert Grönbaek zu drücken – mit Erfolg. Nach Abendblatt-Informationen haben beide Clubs eine Einigung über den Transfer erzielt. Der HSV zahlt etwas weniger als die vertraglich vereinbarte Kaufoption, die sogar bei 5,5 Millionen Euro gelegen haben soll. Zuletzt sollen die Hamburger 4,5 Millionen Euro geboten haben, nun liegt die finale Ablöse knapp darüber. (Kampagnenblatt)
Im Grunde braucht man nur eine einzige Frage zu stellen bzw. zwei Fragen: Warum sollte Rennes dem KSV gestatten, die festgeschriebene Ablösesumme zu drücken? Warum? Weil sie dem Spieler, der sie vor zwei Jahren € 15 Mio. gekostet hat, so unendlich dankbar sind, dass er sie um € 10 Mio. erleichtert hat? Weil sie so sehr von den Qualitäten des Dealmakers Skeletor Klaus Kroster überzeugt waren? Und warum sollte sich Rennes denn bereits jetzt, vor Öffnung des Transferfensters, auf diesen Deal festlegen, sie haben doch keine Eile? Natürlich garniert die Hamburger Hofberichterstattungspresse das Ganze noch mit einem überlieferten Gehaltsverzicht des blondierten Grönkohl, wie könnte es anders sein. Aber damit nicht genug.
Thema Vieiria: Die Engländer fordern eine Summe zwischen zehn und 15 Millionen Euro für einen sofortigen Transfer. Doch einen solchen Betrag ist der HSV aktuell nicht bereit zu zahlen, zumal noch einige Planstellen unbesetzt sind. (Kampagnenblatt)
Warum in Gottes verschissenen Namen sollte Arsenal, die dem KSV ein Vorkaufsrecht in Höhe von € 22 Mio. eingeräumt haben, die vor 4 Jahren € 35 Mio. auf den Tisch gelegt hatten, einen Spieler für zehn bis 15 Mio. gehen lassen, zumal der Spieler einen aktuellen Marktwert von € 18 Mio. hat und in der abgelaufenen Spielzeit gezeigt hat, dass er in der Bundesliga in einem schlechten Team durchaus einen Unterschied ausmachen kann? Weil der Spieler „darauf drängt“? 😀 😀 😀 Es ist den Briten scheißegal, ob und wie Vieiria drängt oder nicht, die haben überhaupt keinen Anlass, den Mann zu verramschen. Und was der Spieler will, interessiert ebenfalls kein Schwein (gilt genauso für Vuskovic jr.), der Mann hat einen hochdotierten Vertrag unterzeichnet. Basta. Diese Kacke kann man wirklich nur den Sektierern aus St. Ellingen verkaufen. Jahre später kommt dann in irgendeinem einen Artikel in einem Nebensatz die Wahrheit raus, wenn überhaupt. Das war bei KinnZombie so, das war bei Kittel so, das wird bei Daffeh so sein, bei Vuskovic senior, bei allen anderen auch. Aber bis dahin haben die Märchen bei den Idioten Wirkung gezeigt.
P.S. An dieser Stelle der Geschichte kann und darf man die wunderbaren Märchen um Chef-Intrigant Judas Boldt nicht vergessen. Wie oft in den letzten 2 Jahren (und auch vor seiner Vertragsverlängerung beim KSV) wurden Geschichtchen über extremes Interesse anderer Verein durch die Sunshine-Presse gespielt. AS Rom, Schalke, Hertha und und und. Doch was kommt am Ende dabei raus? Ein mittelmäßiger, skandalträchtiger Zweitligist. Soviel zum Thema Fiktion und Wahrheit.
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Wer den gesunden Menschenverstand einschaltet, kann nicht ernsthaft daran glauben, dass abgebender Verein, ein Spieler und dessen Berater grundlos auf Geld verzichten, nur weil der HSV anklopft. Schon gar nicht Anfang Juni, wenn noch 10 Wochen Zeit für Transfers ist. Entweder zahlt ein Verein zum jetzigen Zeitpunkt die in der Kaufoption festgelegte Ablösesumme oder er zahlt nicht. Dann kann er zwar verhandeln, muss jedoch fürchten, dass ein Wechsel nicht zustandekommt. Das sind die Gesetze des Marktes. Aber die gelten natürlich nicht für den HSV…
Genauso sieht es aus. Und was beim Wunder-Dänen Grönkohl ja noch erschwerend hinzukommt: warum sollte Rennes ihn denn gerade jetzt verscherbeln? Der Mann spielt WM! Wenn der halbwegs gut performt, kommen vielleicht noch ganz andere Angebote. Es ist wirklich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
So richtig häufig wird er bei der WM wohl nicht zum Einsatz kommen. Dänemark ist nämlich nicht qualifiziert.
Oh – stimmt. Ich war überzeugt, die sind dabei… mein Fehler.
Dänemark ist leider nicht bei der WM dabei…(rückt aber vielleicht noch für den Iran nach;-)).
oder für den Kongo. Dann werden sie mit sehr viel Lockerheit Weltmeister wie einst…..
„Da einige Planstellen offen sind…“
Ich zähle 12-15.
Wenn jeder dieser 12-15 Graupen 5 Millionen kosten soll, dann ist am Ende nicht mal mehr Geld für den Schuh Vieiras vorhanden.
Derweil tütet Zweitligist Wolfsburg (Hornby) und Mönchengladbach (Lidberg) zwei Transferns ein, die den HSV gut zu Gesicht gestanden hätten.
Es ist so erbärmlich.
Der große KSV verpflichtet ja nur von großen Clubs! Arsenal, Barcelona (II) etc.
Schaut man mal ins beschauliche Ostwestfalen. Da holt Paderborn vor der Saison einen Trainer der Zwoten des KSC und steigt mit Mut und auch etwas Glück auf.
Den Kettemann hätte in Hamburg niemand auf dem Schirm gehabt, weil man nur im großen Regal der zweiten Mannschaften fischt.
Kroster ist eine solche Blinse…
Interessant ist auch das zur Winterpause alle Medien noch berichtet haben das die Kaufoption bei 5 Millionen liegt. Nun liegt sie angeblich bei 5,5 während man „etwas Mehr“ als 4,5 Millionen zahlt. Klingt irgendwie so als würde man versuchen das ziehen der Kaufoption als Deal zu verkaufen.
Es könnte natürlich sein, dass die Ärzte in Rennes die medizinischen Unterlagen anders bewerten als die HSV-Ärzte im Athleticum und man in Rennes einfach nur froh ist, den Spieler abgeben zu können. Wäre ja nicht das erste Mal, dass man am Volkspark zu merkwürdigen Einschätzungen kommt oder kommen soll, die dann zu Lazarett-Verpflichtungen a la Poulsen führen.
Apropos Märchenstunde: Johann das Gespenst muss zum Biostatiker … 🙈
Bwahahahahahahahahahaha 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂 ENDE
Quelle: https://www.bild.de/sport/fussball/hsv-ex-kapitaen-sebastian-schonlau-kaempft-um-seine-karriere-6a2008691f46a650bff5df04
Ich glaube schon, dass viele Spieler gerne beim KSV dauerhaft bleiben würden. Jede Minderleistung wird von der Hofpresse und den Hüpfern bejubelt und es gibt viel mehr Freizeit als bei jedem anderen Verein. Niemand verlangt von einem Siege und Titel und man kann selbst als Frührentner Kapitän dieser Mannschaft werden. Im Training geht es auch eher locker und entspannt zu und selbst bei einer 0:5 Niederlage gibt es keine Pfiffe von den Rängen. Ernährungspläne und Fitnesswerte werden auch nicht so genau genommen und es gibt ausreichend Einkaufsmöglichkeiten für Luxusartikel in der Stadt.
was zum Henker @Alex ist ein Biostatiker?
Schätze mal, der Bartfick wird ihn nach seiner Vertragsverlängerung bei Holzbein Kiel alsbald heim ins R****, äh in die Familie holen.
Bascho, Meffo, fehlt nur noch Ferro und Bakko. Oder wie der genau heißt.