Juni 2026 und wir alle warten auf die nächsten Märchen aus den Schubladen der Abteilung Hofbericht und eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Schlagzeilen wie „Superstar XYZ will unbedingt zu Kühnes Werte Verein und hat deshalb Liverpool, Barca und 1860 abgesagt“ hochploppen, denn wie soll man die Legende von der übertreuen Liebessekte auch sonst am Leben erhalten? Auf der anderen Seite werden die Hohlhüpfer immer drastischer mit der Realität konfrontiert und diese Realität konterkariert die lächerlichen Geschichten von Spezialangeboten anderer Vereine, Liebesschwüren und Bettwäsche. Gern zitierte ich mit Genuss…
Robert Glatzel steht beim HSV vor dem Abschied! Der Torjäger ist sich nach BILD-Informationen mit einem deutschen Klub einig. (BILD)
Wie jetzt? Der treue „Bobby“ Glatze(l), der doch mit dem KSV inniger verbunden war als mit seiner Gattin? Der so sehr an Eimsbüttel (Ich bin dort übrigens geboren) hing, dass er zahllose Top-Angebote ausschlug? Dessen KSV-DNA ausgeprägter war als die von Kevin Keegan? Der geht jetzt? Nach Wolfsburg????? Zu einem Verein ohne Fans und Tradition? Ist „Bobby“ vielleicht doch nur ein weiterer Söldner? Selbstverständlich muss das Kampagnenblatt seinem Ruf gerecht werden und diese Schmach in einen Sieg umwandeln.
Kann der Win-win-win-Transfer noch scheitern? Am Ende, so beteuern alle Seiten, wird man sich wohl einigen. Der VfL darf sich auf einen Top-Stürmer für die Zweite Liga freuen, Glatzel bekommt einen gut dotierten Vertrag und der HSV erhält sogar noch eine ordentliche Ablösesumme für einen Gutverdiener. Ende gut, alles gut. (Kampagnenblatt)
Echt jetzt? Win-win-win? Ende gut, alles gut? Der KSV verliert einen verdienten Spieler, dem die gleichen Schmierlappen bis vor zwei Wochen noch Bundesliga-Tauglichkeit nachgesagt hatten und nun ist es quasi ein Segen, dass man ihn los ist? Wie abgefuckt geht es eigentlich noch? Aber zum Glück ist „Bobby“ nicht einzige Söldner, der der Liebessekte den Rücken kehrt.
Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss künftig ohne Ransford Königsdörffer auskommen. Der Stürmer verlässt nach vier Jahren den HSV und wechselt ablösefrei zum FSV Mainz 05. Das gaben beide Clubs am Mittwoch bekannt. Königsdörffers Vertrag in Hamburg wäre Ende Juni ausgelaufen, der HSV hatte sich lange um eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit ihm bemüht. Der ghanaische Nationalspieler hatte in der abgelaufenen Saison fünf Tore für den Aufsteiger erzielt. „Wir hätten gern mit ihm verlängert, aber er hat sich bewusst für eine neue Herausforderung entschieden“ (Sportschau)
Nach Mainz! 😀 😀 Zum Karnevalsverein 😀 😀 Atom-Anläufer Rotzfisch Knorpeltiger zeigt dem KSV den Mittelfinger (übrigens schon zum zweiten Mal nach Nizza) und geht lieber nach Hessen, anstatt vor den geilsten Fans der Welt zu spielen. Ablösesumme? Niente, der Mann geht frei Haus.
Verhandlungen zwischen William Mikelbrencis und dem HSV gescheitert – trotz verbesserten Angebots
Laut „Bild“ hatten die HSV-Verantwortlichen dem Franzosen bereits vor Wochen ein erstes Angebot zur Verlängerung vorgelegt und die Offerte später sogar noch einmal nachgebessert. Ohne Erfolg: Zuletzt soll es zwischen beiden Seiten keinerlei Bewegung mehr gegeben haben, wohl weil die Gehaltswünsche von William Mikelbrencis schlicht nicht erfüllt wurden. Offiziell verkündet hat das der Hamburger SV aber bisher nicht.
Auch Michelbierschiss hat keinen Bock mehr auf die tropfende Volksparkruine, er wird mit Schalke und Gladbach in Verbindung gebracht. Mit Aufsteiger Schalke und Fast-Absteiger Gladbach!!! Nicht mit Leipzig, Leverkusen oder Brighton.
Ich weiß, dass es nicht passieren wird, aber eigentlich müssten den Hohlhüpfern doch irgendwann mal ein Licht aufgehen. All die Märchen und Legenden von Spielern, die woanders abgesagt und auf Geld verzichtet haben, sind frei erfunden, wir reden über Fußballprofis, von Ich-AG’s. Ein Spieler, der zum KSV geht, hat nichts anderes getan, als das für ihn persönlich finanziell beste Angebot anzunehmen, das hat nichts mit dem Zauber der Raute oder frühkindlicher Bettwäsche-Erlebnisse zu tun, aber das ist etwas, was die Abteilung Hofbericht immer wieder zu verkaufen versucht. Der KSV ist kein besonderer Verein, jedenfalls nicht besonderer als Mainz, Gladbach, Schalke oder Wolfsburg – offensichtlich. Aber Kühnes Werte Verein bekommt mehr und mehr ein anderes Problem, ich möchte das gern erklären. Konnte man die Aufstiegsmannschaft noch als eingeschworene Einheit verkaufen, so bröckelt dieses Image durch eben diese Abgänge von Tag zu Tag mehr. Spieler wie Rotzfisch Königstiger, Glatzel, Meffort, Schönlauch, Reis, Selke, Michelbierschiss waren der Kern dieses Teams und sie alle sind nicht mehr da, werden aber durch fahrende Söldner wie Grönkohl etc. ersetzt. Oder mit anderen Worten – der USP geht verloren. Der KSV ist keine zusammengewachsene, sondern eine zusammengekaufte Truppe, genauso wie alle anderen Vereine, austauschbar. Insofern muss der Anspruch der Hofschmierer sein, irgendwie bis November durchzuhalten, damit man das Dopovic-Märchen wieder beatmen und die Sekte am Laufen halten kann.
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Von erfundenen Legenden zur nächsten Märchenstunde ist es beim HSV in der Tat nicht sehr weit. Aber diese Schlagzeile toppt mal wieder alles:
Hat HSV-Star Poulsen zu hart trainiert?
😳
Bwahahahahahahahahahaha 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
Quelle: https://onefootball.com/de/news/schon-fuenfmal-verletzt-hat-hsv-star-poulsen-zu-hart-trainiert-42963568
Schade, dass die passenden Sticker hier nicht direkt gepostet werden können.🤣🤣🤣
Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass wir uns bereits in einer überdimensionalen Klapsmühle befinden und sich eine neue Frage stellt: Wie komme ich da wieder raus? 🙈 ENDE
das Gefühl habe ich gerade auch in fast allen Bereichen des Lebens. Am besten man liest nichts mehr und schottet sich total ab. Ich ziehe auch in den Wald.
Völlig absurd! Wenn es so wäre, dass ein Spieler, der mehr Krankheitstage hat als solche, an denen er belast(ungssteuer)bar ist, im Training Vollgas gibt, wäre er selten dumm und das Trainerteam versagte völlig. Diese Legende des Musterprofis wirft also kein gutes Licht auf Spieler und Trainer.
Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass Vereine wie Gladbach oder Schalke einem Spieler des Kalibers Mikelbrencis ein Angebote machen (können oder wollen), die das des HSV übersteigen.
Für viele Profis ist der Verein nicht Berufung, sondern Arbeitgeber. Sie wissen früh, dass sie weder bei Bayern noch in Madrid landen werden. Also geht es darum, in einem begrenzten Karrierefenster möglichst viel Einkommen für die Zeit danach zu sichern. Hamburg oder Mainz, Schalke oder Mönchengladbach – alles nur gut bezahlte Zwischenlager auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit (wenn sie es nicht bis dahin bereits wieder ausgegeben hätten für Wein, Weib und Gesang)
Wenn durchschnittliche Fußballer in Hamburg als Legenden eingestuft werden, dann frage ich mich was Kevin Keegan ist.
Der Artikel beantwortet die Frage ganz gut, trotz des traurigen Themas im letzten Absatz.
https://hamburg.t-online.de/region/hamburg/id_101282026/hsv-idol-an-krebs-erkrankt-kevin-keegan-wurde-in-hamburg-zur-legende.html
kannte ich leider schon, deswegen hatte mich heute der Blogtitel „Ende Legende“ auch so erschrocken. Die Chancen stehen nicht gut.
Wenn schon der KSV die Gehaltswünsche von Herrn Königstiger und Micheldingsbums nicht erfüllen kann, wie will er erst die von Herrn Vieira erfüllen ?
Zwar hat der Spieler laut Hofpresse mehrfach seine ewige Liebe und Treue zu Verein und Stadt kundgetan, doch werden seine Dienste sicher nicht billig zu haben sein.
Ich wette diese Liebesschwüre sind genauso eine Erfindung der Medienabteilung wie die Abfindung, welche zum Teil aus eigener Tasche gezahlt wurde.
Hauptsache die Sahara- Sandale bleibt.
Nun gehen die alle, prima, Costa unter Druck, auch prima, wenn ich RV wäre und wüsste keine Einigung mit Mickelbreckies würde ich noch 500.000€
mehr verlangen, falls sich Costa bei mir melden würde. Die sparen sich noch tot
und gehen gemütlich den Pauliweg in die 2.Bundesliga. Die können nix.