Kommen wir doch mal wieder zu etwas Sportlichem, nämlich zum Atom-Kader von Kühnes Werte Verein. Der Verein selbst spricht von einem bestenfalls „kleinen Umbruch“, doch wie sieht die Realität aus. Um die Kadersituation zu beschreiben, haben ich die Spieler in verschiedene Kategorien geordnet und allein die Kategorie „gesetzt“ zeigt, wie es nicht nur um den tatsächlichen Umbruch, sondern vor allem auch um die Qualität und die Perspektive bestellt ist.
Gesetzt
Feuer Hernandes, Capaldo, Bimbo Romburg, Grönkohl, Turnbeutelringer
Unter Vertrag, aber aufgrund der Verletzungsanfälligkeit nicht planbar
Foulsen, Omari, Bambi Lumumba, Rössler-Lillifee
Unter Vertrag, aber bestenfalls Ergänzung
Tankfick, Dickes, Elfadli, Nandja, Megeed, Philippe, Stange, Hermann, Amaoko
Verkaufskandidaten
Dompteur, Miroheim, Baldè, Knatterbach
Nur geliehen und zum 1. Juli vom Acker
Vuskovic, Vieiria, Glubschaugenwilli, Otele, Downs
Ablösefreie Abgänge
Rotzfisch Königstiger, Michelbierschiss, Glatzel (für kleines Geld)
Verliehene Rückkehrer, die keiner will
FairEi, Sumohorror, Suhonen, Agyekum, Tahiti
Untauglich
Daffeh
So. Schaut man auf den aktuellen Marktwert der Mannschaft, so beläuft sich dieser auf € 175,9 Mio., natürlich inkl. aller Leihspieler, die aber zum 1. Juli nicht mehr da sind. Nimmt man die Marktwerte aller Spieler, die gesetzt sind und die Ergänzungsspieler zusammen, kommt man aktuell zu einem Wert von knapp € 50 Mio., also etwas mehr als ein guter Zweitligist. Ferner sollte man bedenken, dass der KSV bereits im letzten Sommer ein Minus von knapp € 10 Mio. auf dem Transfermarkt erwirtschaftet hat und die Verkaufskandidaten Spieler mit einer Rest-Vertragslaufzeit von einem Jahr (Miroheim, Knatterbach, Dompteur) oder Spieler ohne große Spielzeit (Baldè) sind, die Erlöse werden sich also in Grenzen halten, es sein denn, man verkauft Spieler, die bisher gesetzt sind. Für diverse Akteure dürften wieder einmal Abfindungen fällig werden (Sumohorror, Tahiti, Knatterbach).
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass der KSV vor einem Monsterumbruch steht und der wird teuer, will man auch nur ansatzweise die Chance haben, die Klasse zu halten. Es läuft also alles erneut auf späte Leihgeschäfte hinaus, aber ob man damit erneut soviel Glück haben wird wie mit Vuskovic jr. und Vieiria oder doch eher soviel „Pech“ wie mit Glubschaugenwill, Downs und Co. wird man sehen. Aber was benötigt man für die nächste Saison?
2 Rechtsverteidiger
Einen Linksverteidiger (vorausgesetzt, Muh Miroheim bleibt)
Mindestens einen, besser zwei Innenverteidiger
Mindestens 2 offensive Mittelfeldspieler inkl. eines Spielmachers
4 Stürmer
Und all diese Spieler sollten Bundesliga-Niveau besitzen, denn Ergänzungsspieler hat man schon genug.
Feel Schbas beim Suchen, Klaus Kroster. Zur Erinnerung: Bereits im letzten Sommer hatte man 14 Neuzugänge.
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In der Tat! Viel Arbeit für Kroster. Bisher hat der HSV einen jungen, talentierten Spieler für das defensive Mittelfeld verpflichtet (Amoako). Eine Position, auf der kein zwingender Handlungsbedarf bestand, da man dort mit Remberg, Lokonga und ggf. Elfadli vergleichsweise gut aufgestellt ist. Der HSV benötigt noch 8-10 brauchbare Spieler. Bei Krosters Trefferquote müssten dafür also 60 Spieler verpflichtet und 300 Millionen Euro locker gemacht werden…Es wird sicher ein unterhaltsamer Transfersommer. Schon jetzt darf man sich auf Worthülsen wie „schwieriger und umkämpfter Markt“, „durch die WM nimmt der Markt erst später Fahrt auf“ oder „wir haben klare Profile erstellt und sind in guten Gesprächen“ freuen.
Hart, die Einstufung von Daffeh als „Untauglich“…. Der Mann kann zwar nicht Fußball spielen und liegt dem KSV noch 3 Jahre auf der Tasche, taugt jedoch definitiv als Inklusionsobjekt und Maskottchen sowie als Lieferant für rührselige Fluchtgeschichten. Außerdem ist er sicher noch immer traumatisiert von seinem Exodus (Sahara, Mittelmeer…). Ich finde man tut ihm da etwas Unrecht 😅
Der kann nix. Ende
Daffeh = untauglich. ✅ ENDE
Nächstes Trainingslager in Gambia, dann muss der arme Mann nicht immer per WhatsApp heiraten und die Mannschaft macht was mit Liebe und Zusammengehörigkeit.
@Ansonsten schöne Auflistung. Clausi ist jetzt gefragt.
Dieser Spezialist, ist das dann der neue Direktor Auswechslung? In Anbetracht der hanebüchenen (Nicht-)Auswechslungen des Trainerjünglings könnte so ein Spezialist tatsächlich Sinn machen. Bestimmt setzt er KI ein, dann wird es perfekt!
Das ist alles so typisch KSV, man hat Stand heute für die kommende Saison wieder nur einen bruchstückhaften Kader beisammen und muss Neuverpflichtungen für alle Mannschaftsteile finden, lässt diese Planung unverständlicherweise wieder „Perlensucher“ Kroster machen, aber still ruht die See.
Das größte Problem dabei ist die Tatsache das der aktuelle Kader im Prinzip sehr geringe Erlöse durch Ablösen bringen wird, es wird doch keiner glauben, mit Ausnahme von Kroster, das für einen Balde beinahe zweistellige Summen geboten werden, der gute Mann hat sage und schreibe 514 Minuten(davon noch 74 Minuten Pokal) gespielt letzte Saison. Die Kleckerlesbeträge für einen Poreba, Pherai, Glatzel, Dompe, tbc. reichen zusammen nicht mal für die bereits bezahlten Ablösen für die 2 schon getätigten Transfers. Nicht zu vergessen das für manche Spieler bestimmt auch wieder üppige Abfindungszahlungen fällig werden.
Das wird wieder ein sehr spaßiges Transferfenster beim KSV, mit relativ überschaubaren finanziellen Mitteln geschätzt noch mindestens 8 Spieler zu finden, ich denke nicht das Kroster nochmals so viel Glück hat und ihm kurz vor Schließung des Transferfensters taugliche Leihspieler in den Schoß fallen werden.
Zu diesem Schwachsinn betreffs Auswechslungen will ich beim besten Willen kein Wort zu viel verlieren, ein guter Trainer weiß genau wann und v.a. wie er auszuwechseln hat.
Die jahrelange Plan- und Konzeptlosigkeit wird nun immer mehr zu einem größeren finanziellen Problem. Während andere Vereine ( zB Köln / El Mala ) hohe Transfererlöse erzielen werden, schaut man diesbzgl. in St.Ellingen seit Jahren in die Röhre.
Das man einen Spezialisten braucht der dem Trainer erklärt das man mit Einwechslungen und taktischen Änderungen im laufenden Spiel etwas verändern kann ist das größte Armutszeugnis das ich je gelesen habe. Das auch noch als Fortschritt zu verkaufen ist ebenfalls peinlich. Man hat einen Trainer mit nem halben Dutzend Assistenten und ne eigene Datenanalyse die man scheinbar komplett entlassen kann.
Direktor Auswechslungen…Fehlt nur Direktor Einwurf Diekmeier!
Informations-Update zu den angeblichen drei Mini-Trainingslagern, dem „Herzstück“ der Sommervorbereitung:
https://www.hsv.de/news/der-hsv-sommerfahrplan-2026-27
Das erste Trainingslager dauert 4 Tage, abzüglich 2 Tage für An- und Abreise, bleiben netto 2 Tage zum Trainieren.
Das zweite Trainingslager dauert 7 Tage, abzüglich 2 Tage für An- und Abreise, bleiben netto 5 Tage zum Trainieren.
Im Auftragsblatt erfährt man noch folgendes:
https://www.abendblatt.de/sport/hsv/article412211035/hsv-macht-zwei-trainingslager-klar-folgt-noch-ein-drittes.html
Da die Testspiele immer während der Trainingslager stattfinden, bleiben also nicht 5, sondern nur 3 Tage netto zum Trainieren.
Kurz gesagt: Ein drittes Mini-Trainingslager findet nicht statt.
Und dann die Hofschranzen der BILD:
https://www.bild.de/sport/fussball/hsv-sommerfahrplan-steht-volkspark-auftakt-alpen-tour-und-co-6a25555f54cb5c359edffd32
Nosferatu Hesse macht aus 2+3=5 Tagen Trainingslager plus dem üblichen Hobby-Gekicke im Volkspark mal eben das Märchen von 7 Wochen lang schuften.
Mit Hochleistungssport hat das genau nichts zu tun. Ersetze Hamburger Sport-Verein durch Hamburger Sekten-Verein. Oder kürzer: Klapsmühle HSV. ENDE
Einen Direktor Auswechslungen? Ernsthaft?
Um das heutige Blogthema abzurunden habe ich kurz ein Beispiel von heute rausgesucht um die Unfähigkeit der Transfer-Verantwortlichen deutlich auf zu zeigen.
Beim KSV jubelt Presse und Hüpfvolk über die Verpflichtung von Grønbaek und das herunterhandeln der Ausstiegsklausel: “ Die „Bild“ schrieb zuletzt, dass der HSV 4,7 Millionen Euro für die Dienste Grønbaeks investiere, hinzukommen könne ein erfolgsabhängiger Bonus. Der HSV konnte den festgeschriebenen Kaufpreis von rund fünf Millionen Euro in den Verhandlungen mit den Franzosen minimal drücken.
Beim KSV wird gejubelt wenn man eine KO für einen Spieler der beim abgebenden Verein komplett auf dem Abstellgleis steht um läppische 300.000€ gedrückt bekommt, wenn allerdings die Boni erreicht werden wird der KSV wahrscheinlich noch mehr als 5 Millionen bezahlen
Zum Vergleich will ich dann kurz die heute aufgekommenen Meldungen des Mitaufsteigers 1. FC Köln anführen: „Das Abwehrtalent( Simpson-Pusey) komme für eine Ablöse von 5 Millionen Euro von den Skyblues dauerhaft nach Köln. Den Domstädtern sei es damit gelungen, die Höhe der ursprünglich vereinbarten Kaufoption – 8 Mio. Euro – zu drücken.
Das ist dann mal gute Arbeit des Sportvorstandes in Köln, die Klausel um fast 40% gedrückt zu bekommen ist 1a Verhandlungsgeschick, zumal der gute Mann von ManCity kommt und die bestimmt auch nichts zu verschenken haben.
Jetzt aber der noch viel bessere Deal, einen Spieler nach einer erfolgreichen Leihe kaufen und evtl. für das vierfache zu verkaufen, Respekt 1. FC Köln:
„Währenddessen deutete Kaminski an, dass er nach der am 3. Juni erfolgten Festverpflichtung aus Wolfsburg gar nicht lange in Köln bleiben könnte. Die Kölner ließen sich die Dienste des Polen 5,5 Mio. Euro kosten, für das gut Vierfache der Summe droht aber ein schneller Abschied.
Nach „Kicker“-Informationen müsste ein Interessent etwas mehr als 20 Mio. Euro auf den Tisch legen, um Kaminski loszueisen. “
Dann vergleicht diese beiden Personalien mal mit der Arbeit von Klaus Kroster, der Mann hat seit 2019 fast nur Graupen angeschleppt, schafft somit keinerlei Werte für den Verein und darf weiter wursteln ohne mit der Wimper zu zucken.
Das Fazit habe ich vor lauter schnell, schnell vergessen: Der KSV wird von oben bis unten von lauter Ahnungslosen geführt, Veränderungen sind überhaupt nicht erwünscht und sportlicher Erfolg ist leider auch absolut zweit- wenn nicht sogar drittrangig geworden.
Selbst ein Zweitligist wie Nürnberg wirtschaftet da deutlich besser. Jander, Uzun, Jeltsch usw wurden alle für viel Geld transferiert. Wenn man sich dann noch die Transfers von Leverkusen, Freiburg, Stuttgart oder Frankfurt anschaut wird einem doch klar, wie grottenschlecht die Arbeit von Herrn Kroster ist. Aber von der Hofpresse kommt da keine Kritik. Alles ist fein und in bester Ordnung.
egal wie, es wird eine gayle Säsong.
Kriegt Schorle seinen Bolg wieder ans Laufen?
Kriegt Kroster wieder was auf den letzten Drücker?
Wird spannend.
😛