Die Transferwerte (Marktwerte) bei Transfermarkt.de sind reine Schätzwerte. Sie entstehen nicht durch einen automatisierten Algorithmus, sondern basieren auf der sogenannten Schwarmintelligenz in Kombination mit Expertenwissen und detaillierten Analysen der Community
Am besten gefällt mir im Zusammenhang mit „Fußballfans“ mit deutlich zuviel Tagesfreizeit der Begriff „Schwarmintelligenz“, besonders wenn man bedenkt, dass sogar Hirnlosen dort mitvoten dürfte. Aber Fakt ist nunmal: All diese Werte auf dieser Plattform sind mehr oder weniger gewürfelt und dienen den Verantwortlichen in den Vereinen offenbar nicht einmal als Richtwerte oder Ausgangsposition, wie sonst könnte es sein, dass sowas wie das hier zustande kommt?
Wie jetzt? Nicht Real, Bayern oder Liverpool, sondern Regionalmacht Brighton (letzte Saison Tabellen-8. der Premier League) sichert sich die Dienste von der Mutter aller Rautenküsser? Und warum eigentlich € 34,8 Mio., wenn doch der Wert bei Transfermarkt.de mit € 60 Mio., Tendenz steigend, angegeben wird. Hinzu kommt, dass Vuskovic jr. doch angeblich vor Kurzem erst seinen bestehenden Vertrag bei Tottenham um weitere zwei Jahre bis 2032 verlängert hatte. Die zwei wichtigsten Fragen lauten also eigentlich: 1. Warum zu dem Preis und 2. Warum zu diesem Verein, wenn doch eigentlich die Weltkarriere bei einem Champions League-Verein Fahrt aufnehmen sollte. War vielleicht doch alles nur Schall und Rauch? Aber wo wir schon bei Schall und Rauch sind, sind wir auch ganz schnell bei Skeletor Klaus Kroster.
Nottingham Forest ist in das Rennen um Fábio Vieira eingestiegen – mit einem Gebot von 28 Millionen €. Der Hamburger SV versuchen weiterhin, den Mittelfeldspieler zu halten, aber ihre Chancen werden geringer
Ja, ich weiß, Atom-Sender SKY hat bereits dementiert, aber glaubt Klaus Kroster ernsthaft, er könnte das vereinbarte Vorkaufsrecht in Höhe von € 20 Mio. auf einen einstelligen Betrag drücken? Das kann man wirklich nur den Hofschranzen vom Kampagnenblatt und den verblödeten Hüpfern in der tropfenden Volksparkruine erzählen. Aber wie bitter muss es wohl für die wahren Sektierer sein, wenn „ihr“ Luka nun zu einem englischen Mittelklasse-Verein geht.
Etwas Anderes. Bei Focus.de habe ich einen Artikel gefunden, bei dem große Teile der Aussagen meine Gefühlslage beschreiben. Ich zitiere.
Nach 40 Jahren fühle ich erstmals nichts mehr bei einer WM
Spanien 1982. Ich bin 13, spiele selbst Fußball und lebe für jeden Pass, jeden Match, jedes Tor. Im Halbfinale Deutschland gegen Frankreich scheitert Uli Stielike beim Elfmeterschiessen und bricht weinend auf dem Rasen zusammen. Ein Bild, das ich nie vergessen habe. Es war meine erste Weltmeisterschaft. Seitdem habe ich zehn weitere erlebt. Jede einzelne war Vorfreude, Spannung, Fest, manchmal Drama, manchmal Magie, immer ein Sommer voller Geschichten. Jetzt steht meine zwölfte WM bevor. Und zum ersten Mal in über 40 Jahren fühle ich… fast nichts.
Keine Vorberichte gelesen. Keine Spielpläne markiert. Keine Vorfreude. Ich dachte zuerst, es liegt an mir. Also habe ich gefragt: Freunde, Kolleginnen, Familie. Alle die gleiche Antwort: keine Spannung, keine Stimmung, kaum Interesse. Was ist passiert? Es ist die Politik, die das Spiel zerstört. Da ist ein Gianni Infantino, der das Turnier auf 48 Teams aufbläht, nicht aus sportlicher Logik, sondern weil jeder zufriedene Fifa-Verband, von Curaçao bis Kap Verde, eine Stimme für seine Wiederwahl bedeutet.
Da ist ein eigens erfundener „Friedenspreis”, den Infantino kurz vor der WM ausgerechnet Donald Trump verleiht. Demselben Präsidenten, der seit Februar 2025 sieben Militärschläge angeordnet hat (Somalia, Syrien, Jemen, Nigeria, Venezuela) und einen Krieg im Iran begonnen hat. Ein schlechter Witz. Eine Verhöhnung jedes Menschen, der in diesen Einsätzen einen geliebtes Familienmitglied verloren hat. Und da ist die Sorge, dass derselbe Präsident die WM-Bühne als seine eigene nutzen wird, um sein Ego zu pflegen und politische Interessen voranzutreiben, statt den Sport für sich sprechen zu lassen.
Ich habe mal geguckt, meine erste WM war die Heim-WM im Jahr 1974, da war ich 10 Jahre alt. Ich saß im Torwart-Trikot (wie Sepp Meier) vor dem unscharfen Farb-TV und fieberte mit. 1990 feierte ich mit Freunden in Winterhude, anschließend Triumphzug durch die Stadt bis zum Gänsemarkt. Die WM in den USA.Kanada und Mexiko würde meine 14. sein, aber sie ist es nicht, schon die 13. in Katar und die 12. in Russland war es nicht mehr, eigentlich auch die 11. in Brasilien nicht mehr so richtig. Der Kommerz, die Politik, die Medien (besonders die sozialen) haben meinen Sport getötet und er wird mich nicht mehr zurückbekommen. Sollte Deutschland das Finale der diejährigen WM im Elfmeterschießen gegen wen auch immer verlieren, würde ich mit den Schultern zucken und zur Tagesordnung übergehen.
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Es wird Zeit, dass es neben den bekannten Verbänden wie FIFA und UEFA sich an anderer Verband gründet.
Ja, das trifft es eigentlich ganz gut. Ich persönlich bin der Meinung, dass soziale Medien so ziemlich das schlimmste ist, was der Mensch neben „echten“ Waffen je erschaffen hat. Für mich haben soziale Medien schon so viel an Dingen getötet, die ich früher gerne gemacht habe. Dazu zählt auch das gucken von Fussballspielen. Ich habe versucht gestern die Zusammenfassung des Eröffnungsspiels zu schauen aber ich habe ausgemacht, als ich gesehen habe, dass die Leute im Publikum beim ersten Tor sich selber mit dem Handy beim Jubeln filmen mit dem verkackten Handy. Mit Ansteckmikrofon, damit man wahrscheinlich auch den besten „Sound“ hat… Was weiss ich.
Vielleicht bin ich auch mittlerweile ein alter, weißer Mann, keine Ahnung. Aber das ist alles nur noch schwer zu ertragen. Jedenfalls empfinde ich so ziemlich das gleiche, was in dem Artikel beschrieben wird. Und sehr ihr, jetzt beschäftige ich mich doch wieder mit der Scheisse.
Ich wünsche euch trotzdem allen ein schönes Wochenende 😀
Dein erster Satz spricht mir aus der Seele. Insbesondere Instagram war der Selbstverliebtheit-Brandbeschleuniger schlechthin.
Vor allem im Falle von Insta und TikTok mus man sich mal überlegen, wofür diese Anwendungen überhaupt erschaffen wurden und mittlerweile werden dort von Regierungen Statements abgegeben und irgendwelche x-beliebigen Leute „trauern“ da über gestorbene Eltern oder was weiss ich … Das ist doch alles irgendwie krank. „Krank“ ist ein starker Begriff aber es ist nicht Gesund und per Definition ist es dann halt … krank 😀
Wenn überhaupt nur die 2 Leihspieler das Interesse anderer Vereine wecken sagt das ja viel über die Kaderplanung des Herrn Kroster aus. Allerdings sind die beiden jetzt auch nicht so gut wie es das Hüpfvolk gerne hätte.
Bei der WM hoffe ich wie immer auf einen Sieg einer lateinamerikanischen Mannschaft, da ich schon lange ein Freund des südamerikanischen Fussballs bin. Ansonsten ist mir die WM vollkommen egal.
Eigentlich beleidigt die Verwendung des Begriffes Schwarmintelligenz im Zusammenhang mit verblödeten Hohl-Hüpfern und debilen Brüll-Orks wiederum die Intelligenz eines jeden, der mal gesehen hat, was Fische und Vögel unter Einfluss eben dieser Schwarmintelligenz zu leisten imstande sind. Davon mal abgesehen schaffen es die großen Sachverständigen des HSV tatsächlich, in der ungenutzten Sommerpause ohne jede Not einen weiteren Spieler des HSV zu enteiern.
https://www.mopo.de/sport/hsv/neuer-hsv-profi-auf-der-abgabenliste-geht-der-naechste-aufstiegsheld/4826026
Der Begriff Aufstiegsheld lässt mich zwar wieder mal speien, aber es ist eine Schande, dass ein guter Allround-Kicker wie Elfadli systematisch von einer Laptop-Sprechpuppe wie Doofy Gilmore enteiert werden darf, natürlich unterstützt durch den Kadavergehorsam der Hofschranzen. Schade drum. ENDE
Ich sehe gerade das Spektakel Schweiz gegen Katar (atomgähn) in der 89. minute kommt dann auch Mal KSV Superstar Muhheim. Man lässt lieber einen 34 jährigen Rodriguez bei über 30 Grad in einem besseren Freundschaftsspiel fast durchlaufen. Wer also wirklich glaubt das Muhheim sich bei dieser WM zum Weltstar aufschwingt sollte neue Tabletten in Betracht ziehen
Und dann verschuldet muheim das 1:1 ich lach mich tot
Museum bekommt Asyl in Katar und startet da endlich durch
Muheim
Muheim hatte Körperkontakt und geht zu Boden wie vom Blitz getroffen!
Ich finde gerade, weil soziale Medien und die ständig überempörten Schlagzeilen einfach nur noch nerven, dass man sich dadurch nicht die Freude an etwas kaputt machen lassen sollte. Ich hab keine Lust, mir von dem Wichser im weißen Haus den WM-Sommer kaputt machen zu lassen, und auch den infantilen korrupten FIFA-Geier versuche ich so weit es geht zu ignorieren. Und das klappt bisher ganz gut, ich hab Spaß an der WM.