Ich glaube, ich muss kotzen!

 

Diese Worte werden niemanden kalt lassen. Robert Glatzel hat sich in einem bewegenden Video von den HSV-Fans verabschiedet. Der 32-Jährige, der Hamburg nach fünf Jahren verlässt und zum VfL Wolfsburg wechselt, hat sich in einer Videobotschaft des HSV zu Wort gemeldet, die auch vielen Fans Tränen in die Augen schießen dürfte. Gleich zu Beginn der Videobotschaft merkt man, dass Glatzel mit den Tränen kämpfen muss. „Liebe HSV-Fans, jetzt ist es so weit“, sagt Glatzel mit zittriger Stimme. „Ich wollte die Chance nutzen, mich noch einmal persönlich bei euch zu verabschieden“, sagt Glatzel, dessen Wechsel zum Bundesligaabsteiger Wolfsburg gleichzeitig offiziell verkündet wurde.  Ich habe so viele Höhen und Tiefen mit diesem Verein durchgemacht“, sagt Glatzel, ehe er seine Tränen nicht mehr halten kann. „Es war die schönste Zeit in meiner Karriere. Ich werde für immer Hamburger sein“, sagt Glatzel und reibt sich mit der Hand in die Augen, um die Tränen wegzuwischen. (Kampagnenblatt)

 

Immer, wenn man denkt, es geht nicht mehr tiefer, überrascht einen dieser Fake-Verein mit dem nächsten Niveau-Limbo. In Zeiten, in denen man weder mit sportlicher Entwicklung und schon gar nicht mit Erfolgen auf dem Transfermarkt punkten kann, muss halt das nächste Rührstück herhalten. Wenn nun Kühnes Werte Verein meint, eine solch lächerliche Schmonzette unters hüpfenden Hohlvolk streuen zu müssen, ist das eine Sache. Aber wenn selbsternannte „unabhängige und objektive“ Journalisten-Simulanten dieses Fox News-Spielchen mitspielen, ist es krank. So richtig lustig wird es dann, wenn der gleiche heulende ewig-Hamburger Glatze(l) nur wenige Stunden danach an anderer Stelle ins nächste Hörnchen bläst. 

 

„Schon in den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen habe ich großes Vertrauen gespürt. Deshalb hatte ich von Beginn an ein gutes Gefühl für diesen Wechsel“, so Glatzel. „Ich freue mich riesig darauf, das VfL-Trikot zu tragen und kann es kaum erwarten, loszulegen und mit meinen neuen Kollegen auf dem Platz zu stehen.“

Das sind also die gespielten Tränchen wert, der Söldner heuert woanders an und schwört ewige Treue. Nun, ich freue mich auf die weinerlichen Abschiedsvideos der Herren Knatterbach, Dompteur oder ElfAdli. Aber – der Sekte gefällt es und nur darum geht es. 

Anderes Thema.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Wahrscheinlichkeit, dass Mario Vuskovics Comeback im November durch dieses staatliche Verfahren beeinträchtigt wird, ist sehr gering. Am Ende dürfte es – sollte es zu einer Verurteilung kommen – auf eine Geldstrafe hinauslaufen.

Mongo-Toms Sekten-Logik. Übersetzt: Ist doch scheißegal, ob er beschissen hat und am Ende dafür auch zivilrechtlich verurteilt wird, Hauptsache, er kann ab November wieder spielen. Genau wie im Fall Daffeh wird das Märchen solange wiederholt, bis die Wahrheit irgendwann keine Rolle mehr spielt, Donald aus Washington D.C. lässt grüßen. 

 

Einen hab ich noch.

 

 

Die Vorbereitung auf die neue Saison hat bei Regionalligist Eintracht Norderstedt mit einem handfesten Ärgernis begonnen: Unbekannte haben die Spielstätte des Clubs mit beleidigenden Parolen gegen den FC St. Pauli verschandelt. In großem, schwarzen Graffiti-Spray findet sich auf der LED-Anzeigetafel nun die Parole „Fuck St. Pauli“. An der Wand der Sitztribüne ist ein „Fuck FCSP“ zu lesen. Daneben findet sich in riesigen, blauen Lettern der aufgesprühte Schriftzug „HSV“.

 

Das ist das asoziale Dreckspack, das bei jeder Gelegenheit von Werten labert. 

 

Jetzt mal im Ernst, das ist doch krank.

 

KSV-Transfer steht kurz bevor: Heute ist Medizincheck 

Guter Deal für Sportdirektor Costa: Nach langen Verhandlungen soll es nun schnell gehen. Ablöse und Vertragslaufzeit sind längst ausgehandelt.

Geil, denkt der geneigte Hüpfer. Endlich vielleicht mal ein Vuskovic-Ersatz. Oder ein Rechtsverteidiger. Oder vielleicht sogar ein Stürmer. Aber was dann kommt, ist das hier: 

Ab Montagabend machte sich Noch-HSV-Stürmer Robert Glatzel auf den Weg ins Abenteuer: nach Wolfsburg. Rund 220 Kilometer von seinem geliebten Eimsbüttel entfernt, knapp zweieinhalb Stunden mit dem Auto. Im Herzen bleibt Hamburg, doch die neue Wahlheimat liegt ab sofort in Niedersachsen. Die letzte Hürde, die der 32-Jährige an diesem Dienstag überspringen muss, heißt Medizincheck. Die VfL-Mannschaftsärzte prüfen den Angreifer noch einmal auf Herz und Nieren, ehe am Dienstagabend oder am Mittwochmorgen der Transfer vom HSV zum VfL Wolfsburg auch als perfekt vermeldet werden soll.

 

Wow, das ist ja total super für Blech-Auge Klaus Kroster, „Aufstiegsheld“ Robert Glatze(l) wechselt nach Wolfsburg, was für ein spektakulärer KSV-TRANSFER. Was kommt wohl als Nächstes?

 

  • Absoluter Sensationstransfer von Klaus Kroster – für Knatterbach wird lediglich eine Abfindung von € 300.000 fällig
  • Keine Ahnung, wie der Atom-Manager das macht – Kroster verschenkt Jan-Schluck Cointreau nach Altach.
  • Kroster hat es geschafft – ÖzTUNAli geht in Rente
  • Wie geil ist das denn? Klaus Koster gratuliert Horst Hrubesch zum 3. Enkelkind
  • Sein Verbleib war Grundbedingung: Herr Krüger kommt nur wegen Klaus Kroster
  • Doofy Gilmore: Was Klaus Kroster hier leistet, ist unbeschreiblich