In einem ist Kühnes Werte Verein absolut unschlagbar und spielt in dieser Disziplin bereits seit vielen Jahren in der Champions League: Kein anderer Verein hat ein solches Händchen, immer das größte am Markt verfügbare Arschloch zu verpflichten. Angeführt vom ungekrönten König Judas Boldt, über Typen wie Kroster, Walter, Doofy Gilmore bis hin zu Arschgeigen wie dem Huwer-Klon Hilke oder Präsident Deoroller Köncke, dieser Verein schafft es immer wieder, die übelsten Unsympathen an sich zu binden. Okay, man könnte auch sagen, dass all diese menschlichen Schmeißfliegen eigentlich genau da gelandet sind, wo sie den besten Nährboden für ihre Intrigen, Selbstoptimierungen und Selbstbereicherungen und selbstverständlich in der Abteilung Hofbericht den bestmöglichen Partner finden. Und doch stellt der selbstgefällige Blödgrinser J. Edgar Huwer, der keine Gelegenheit auslässt, sich möglichst volksnah zu verkaufen, eine Besonderheit dar. Als ehemaliger Assistent von Frankie Wettstein und mitverantwortlich für jahrelange Mißwirtschaft ist es ihm gelungen, diesen Makel abzustreifen und das hat zwei Gründe. Zum Einen schafft es Huwer immer wieder, rechtzeitig auf den richtigen Personalzug innerhalb des Vereins aufzuspringen, er bindet sich immer zum richtigen Zeitpunkt an eine Person, die gerade angesagt ist. Mal war es Jansen, mal war es Aufsichtsrat Frömming, dann war es Boldt und nun ist es Köncke, Huwer ist ein Meister der Trittbrettfahrer und es bereitet ihm überhaupt keine Probleme, die Pferde im Galopp zu wechseln. Der zweiten Grund: Von seinem Leermeister (das war übrigens Absicht) Boldt hat er gelernt, dass einem so gut wie nichts passieren kann, wenn man einen wunderbaren Draht zu den hiesigen Hofschranzen pflegt. Selbst wenn man den größten Bockmist baut, solange man mit Exklusiv-Informationen hausieren geht, wirkt der Schutzschildt und die Schmierlappen verkaufen den Loser wie Gold.

 

KSV-Boss gibt Transferversprechen ab: „Ich kann die Fans beruhigen“ 

Bemerkenswert, diese Headline des Kampagnenblatts, oder? Ich hatte bisher nicht vernommen, dass Grinsebacke Huwer neuerdings „KSV-Boss“ ist, aber auch das gehört zur medialen Taktik, denn man muss es nur oft genug schreiben, dann kann man es irgendwann auch viel leichter beschließen. 

 

„Die Sache ist die: Wir könnten frühzeitig Verlässlichkeit haben, dann allerdings zu dem einen oder anderen Mondpreis“, erklärt Huwer die Lage und schränkt zugleich ein: „Der neue KSV ist nicht bekannt dafür, Mondpreise zu zahlen.“ (Kampagnenblatt)

Nein, du Arschloch, der KSV kann keine Mondpreise zahlen, weil der KSV nicht einmal ansatzweise in der Lage ist, halbwegs normale Ablösesummen zu generieren. 

 

Doch Huwer verspricht: „Wir bekommen den einen oder anderen Transfer in den nächsten Wochen finalisiert – allerdings zu unseren Vorstellungen. Im Moment stellen wir fest, dass der Transfermarkt noch nicht so in Bewegung ist. Das ist für uns selbst ein Stück weit ernüchternd. Mal schauen, wie sich das nach der Gruppenphase entwickelt.“(Kampagnenblatt)

Ist es nicht seltsam, dass andere Bundesligisten ohne Probleme neue Spieler verpflichten, nur der KSV versteht die Weltmeisterschaft als Hemmschuh, was für ein dämliches PR-Gelaber. Aber man sieht, Huwer hofft auf baldige Beförderung, allerdings nicht zum Vorstandsvorsitzenden, sondern wohl eher zum „Vorstand Durchhalteparolen und Jubelmeldungen“.

 

 

 

Huwer bestätigt, dass bei der WM auch einige potenzielle Neuzugänge für den HSV vertreten sind. „Natürlich gibt es den einen oder anderen Spieler, den wir auf dem Radar haben. Wir schauen uns die Spiele ganz genau an“ (Kampagnenblatt)

Aber klar, der eine oder Spieler aus Jordanien oder von den Kap Verden sollte dem KSV weiterhelfen können, du Lutscher

 

„Ich kann alle beruhigen: Bis Ende August werden wir eine Mannschaft ins Feld jagen, die in der Lage sein wird, drei Mannschaften hinter sich zu lassen“, sagt Huwer, der Optimismus und Ruhe verkörpert (Kampagnenblatt)

Nun, vor allem verkörpert Santis Erzeuger dummes Gelaber und absolute Fachunkenntnis, aber woher sollte ein Schatzmeister auch etwas vom operativen Sportgeschäft verstehen. Nur eine Frage sollte noch erlaubt sein: Warum meint Blödbacke Huwer eigentlich, sich zu Transfers und sportlichen Themen äußern zu müssen, wo doch Herr Krüger als neuer Sportvorstand unmittelbar vor dem ersten Arbeitstag steht? Auf jeden Fall setzt dieser Spinner die schöne Tradition der Selbstoptimierer und Widerlinge bei diesem Arschlochverein fort. 

 

Armes Deutschland.

In Zeiten von Dauerkrise, von Wirtschaft, Ukraine, AfD, Trump, Migration, Koalition und ausufernder Gewaltkriminalität sollte die Nationalmannschaft ein wenig positive Energie, ein wenig Helligkeit in den grauen deutschen Alltag bringen. Das genaue Gegenteil ist passiert, Nagelsmanns Truppe wird zum Sinnbild des Zustandes des gesamten Landes.

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