Der KSV verstärkt nicht nur seine Mannschaft auf dem Platz, sondern auch das Team dahinter. Zur neuen Saison haben die Hamburger Yannick Herkommer als Spielanalyst verpflichtet. Zuerst hatte die „Bild“ berichtet. Der 31-Jährige kommt von Bundesliga-Konkurrent Eintracht Frankfurt. Herkommer, der vor einigen Jahren als Videoanalyst des FC Basel bereits mit KSV-Co-Trainer Loic Favé zusammengearbeitet hat, soll die Spieldaten live während der Partien analysieren und an das Trainerteam weitergeben. (Mopo)
Es sind Meldungen wie diese, die die Nachrichtenlage über Kühnes Werte Verein beherrschen. Neuer Analyst, zwei Assistenten für Sportvorstand Freddie Krüger, neue Direktoren in Serie, Aufrüstung der Medienabteilung und und und. Ein Verein, der gerade einmal wieder ein Jahr in der ersten Bundesliga spielt, rüstet vielleicht nicht im sportlichen, dafür aber umso mehr im administrativen Bereich auf. Lachen muss ich bei der Einleitung:„Der KSV verstärkt nicht nur seine Mannschaft auf dem Platz“ ist der Treppenwitz des Tages, denn bisher ist diese Mannschaft, die zu großen Teilen aus Leihspielern bestand (jedenfalls, was die Leistungsträger betraf) maximal geschwächt worden, der aktuelle Kader würde bestenfalls um den Abstieg in Liga 2 spielen. Aber wenn man schon im Scouting nichts auf die Reihe kriegt und mit Skeletor Klaus Kroster den unfähigsten Sportdirektor Deutschlands unter Vertrag hat, muss man wenigstens Bürohengste in Serie verpflichten.
Nun ist man aber scheinbar unmittelbar davor, mit einem Spieler aus der 2. französischen Liga den „Königstransfer“ für die neue Saison zu finalisieren, es ist übrigens kein Witz, bestimmte Kanäle verkaufen diese bisher gänzlich unbekannte Wundertüte tatsächlich als Königstransfer. Auch göttlich, wie amateurhaft die unfassbar clevere Ablösepolitik des KSV über die hauseigenen Sender Mopo, BILD, Kampagnenblatt und Kicker gespielt wird, denn natürlich ist es Wunderverhandler Klaus Kroster gelungen, die dämlichen Franzosen im Trump-Style zu drücken, bis der Arsch blutet. € 10 Mio. soll der Lauch wert sein (wir wissen alle, wie diese Zahlen zustande kommen), Kroster aber hat erklärt: „Mehr als € 4 Mio. zahlen wir nicht, ihr Lutscher“ und die Froschschenkelfresser sind eingeknickt wie der Weizen im Herbstwind. Nun sollten sich doch alle mal die Frage stellen, woher die Kackblättchen diese Information haben. Vom Spieler? Von dessen Berater, dessen Provision an der Höhe der Ablösesumme gekoppelt ist? Von den Franzosen, die ihren Halbgott nahezu verschenkt haben? Nö,es gibt nur eine Quelle und die heißt Klaus Kroster und der ist selbstverständlich daran interessiert, sich selbst bestens verkauft zu sehen.
Ist aber im Grunde auch irgendwie egal, solange man in St. Ellingen lieber in den Catering-Bereich und nicht in die Mannschaft investiert, für jeden neuen Leihspieler drei neue Direktoren für irgendwelchen Mumpitz holt und niemand weiß, was die eigentlich machen sollen. Eigentlich ist es wie immer: Am KSV stoßen sich so viele Selbstoptimierer gesund, stärken ihre Position dadurch, dass sie Gefolgsleute unter Vertrag nehmen, der Wasserkopf wächst und wächst und kostet und kostet, während die Mannschaft verkümmert.
Man möge doch bitte dem geneigten Kunden diese Ammenmärchen ersparen, der HSV könne in Transferverhandlungen die Bedingungen diktieren. Der Spieler, den bisher keiner in Deutschland kannte, hat beim Erstligaaufsteiger Troyes noch einen Vertrag bis zum 30.06.27. Also noch 1 Jahr. Die Marktwerte bei Transfermarkt berücksichtigen meines Wissens jedoch keine Vertragslaufzeiten, so dass die 10 Millionen „für´n Arsch“ sein dürften. Wenn der HSV den Spieler bekommen sollte, wird man bei der in den angeschlossenen Medien kolportierten Ablöse noch einen „Wahrheitszuschlag“ draufpacken müssen. Ich las auch schon etwas von 6 Millionen. Nicht gerade wenig für den HSV für einen Spieler, der in der zweiten französischen Liga sein erstes vernünftiges Jahr im Herrenbereich gespielt hat. Aber immerhin meint man nicht mal wieder, für dasselbe Geld die Nummer 37 aus dem Kader eines englischen Topclubs verpflichten zu müssen.
Der Königstransfer, falls er denn kommt, wird sich ärgern, dass sein Kapitän deutlich mehr verdient und deutlich weniger (fast gar nicht) dafür laufen muss.
Ein Kapitän sollte auch Vorbild sein, von daher ahnt man schon wohin die Reise von Monsieur geht.
„… Intern gehen die HSV-Verantwortlichen davon aus, dass Adeline in der neuen Liga und dem neuen Umfeld erst mal eine gewisse Anlaufzeit benötigen wird. Auch wenn man ihm viel Potenzial attestiert….“
Klar – der Königstransfer wird erstmal bis Januar Belastungsgesteuert an die Bundesliga rangeführt.
Warum auch jemanden für so viel Kohle verpflichten, der direkt was kann.
Aber Krosters Perlenauge hat sicher alles im Griff.
Kasperverein!
Sind ja herrliche Aussichten!!!
Erstmal Muskelmasse aufbauen für den Herrenfussball…dann abbauen
und in der Saison 27-28 verleihen.
Benötigt ja Spielpraxis..
Ich bleib dabei…die können Nix