Eigentlich beantwortet sich die Frage des Kampagnenblatts von allein, oder?

Neue Kritik: Wie viel Einfluss wollen die Ultras beim HSV?

Denn man muss sich nur die aktuelle Konstellation anschauen, dann ist eigentlich alles klar. Der e.V.-Präsident? Von den Ultras ins Amt geputscht, nachdem Gegenkandidaten vom SC-durchsetzten Beirat ohne Begründung abgelehnt wurden. Der Trainer-Novize? Fast schon unkündbar, weil er in grauer Vorzeit auch mal in der Kurve gestanden hat und sich auch heute noch bei den Pyro-Affen und Fernzug-Scheißern anwanzt, um seine Position zu stärken. Bei Kühnes Werte Verein gilt im Jahr 2026: Wer es sich mit den Ultras verscherzt, hat keine Zukunft im Verein, wer ihre Positionen in Frage stellt, kann gehen. Insofern ist die Frage, wie viel Einfluss die Prügler wollen, hinfällig. 

 

„Wir, die Fans, haben uns im Verein unsere Stimme zurückerkämpft“, heißt es in einem aktuellen Schreiben des Förderkreises Nordtribüne. (Kampagnenblatt)

Falsch, ihr Kotztüten, ihr seid nicht „die Fans“. Ihr seid ein winzig kleiner Teil derjenigen, die Kunden des KSV sind, wahrscheinlich macht ihr nicht mal 2% der gesamten Anhänger-Szene aus, aber ihr definitiert euch als „wir, die Fans“. Der Umstand, dass die restlichen 98% der Eintrittspreis-Bezahler eurer Verhalten zum Kotzen findet, kratzt euch wenig bis gar nicht, ihr holt euch eure „Rechte“, vorzugsweise mit Gewalt. 

 

 

 

Die Nordtribüne lobt in ihrem Statement auch das Präsidium um Henrik Köncke, Michael Papenfuß und Laura Ludwig. Das ist nicht selbstverständlich, nachdem die vorherige Führung des e. V. vom Förderkreis in der Vergangenheit mit teilweise harten Worten kritisiert wurde. Auffällig ist: Die Fanszene nimmt zunehmend Einfluss auf Zukunftsentscheidungen, weil sie in viele Prozesse eingebunden wird. (Kampagnenblatt)

Natürlich loben die Schläger IHR Präsidium, schließlich haben sie es ins Amt geputscht. Und selbstverständlich nimmt das asoziale Pack zunehmend Einfluss auf Zukunftsentscheidungen, denn wer irgendwas gegen ihre Interessen beschließt, kann sich in absehbarer Zeit die Papiere abholen.

 

 

 

Das hat zum einen mit Trainer Merlin Polzin zu tun, der durch seine Vergangenheit auf der Nordtribüne einerseits den Blick für die Bedürfnisse der Anhängerschaft hat. Zum anderen nutzt er seine Kontakte in die Ultra-Szene, um während der Spiele einen Schulterschluss mit den Fans herzustellen. (Kampagnenblatt)

Seine „Kontakte in die Ultra-Szene“ 😀 Das ist doch immer der noch der gleiche Doofy Gilmore, der begeistert „Das Herz von St. Pauli schmetterte“, oder? Ich möchte den Sportvorstand/Sportdirektor sehen, der sich traut, die feiste Speckbacke zu feuern, der sollte sich dann umgehend um Personenschutz bemühen.

 

 

 

Zum anderen hat auch Präsident Köncke, der frühere Vorsänger der Nordtribüne, seine Verbindung zur aktiven Fanszene aufrechterhalten und bindet die Anhänger in richtungweisende Zukunftsentscheidungen ein. (Kampagnenblatt)

q.e.d.

 

Kritik übt die aktive Fanszene allerdings bei der finalen Entscheidung über den neuen Catering-Anbieter. Anfang Juni hatte der Club mitgeteilt, dass er sich für das US-Unternehmen Levy entschieden hat. Mit dem Caterer, der unter anderem auch bei RB Leipzig der Partner für die Verpflegung im Stadion ist, hatte der HSV einen Zehnjahresvertrag geschlossen. Der Club schrieb in seiner Mitteilung von einem „umfassenden und mehrstufigen Auswahlverfahren“. Die Nordtribüne kritisiert, dass die Fans bei der finalen Entscheidung nicht mehr eingebunden wurden. „Ein langer, sorgfältiger Prozess, an dem viele, darunter auch wir, ,beteiligt‘ waren. Nur in der Auswahl am Ende nicht. So stehen wir also genau wie ihr vor dem Ergebnis und stellen uns Fragen: Warum wird Beteiligung vorgespielt, wenn am Ende doch ohnehin allein entschieden wird?“, heißt es in dem Schreiben. (Kampagnenblatt)

Tja, jetzt habt ihr den Salat, denn nun wollen die Polizeiuniformen-Verbrenner auch noch bei der Menü-Auswahl mitlabern und zwar nicht, weil es wichtig ist, sondern weil sie demonstrieren wollen, dass ohne sie bei diesem Arschlochverein überhaupt nichts mehr läuft.

 

 

 

„Wir fordern nicht, bei jeder kleinen Entscheidung mit am Tisch zu sitzen. Wir sind keine Geschäftsführung und wollen keine sein. Aber wir brauchen Leitplanken“, schreibt die aktive Fanszene. (Kampagnenblatt)

Richtig, ihr seid keine Geschäftsführung, denn dann wärt ihr ja auch für die Folgen verantwortlich. Ihr wollt mehr sein als eine Geschäftsführung, ihr wollt die Geschäftsführung erpressen. Ihr wollt mit jeder Aktion demonstrieren, dass ohne euch und gegen euren Willen in St. Ellingen überhaupt nichts mehr passiert. 

 

Mit Sorgen beobachten die Fans aktuell die Diskussionen und Pläne um ein neues Volksparkstadion. Die Fans hoffen, dass sie bei dem vermutlich wichtigsten Thema der kommenden Jahre von Beginn an beteiligt werden. „Dies ist eine der größten Entscheidungen, die dem HSV bevorstehen. Wenn wir sie ohne gemeinsamen Maßstab angehen, wird sie so laufen wie das Catering. Nur eben für die nächsten fünfzig Jahre.“ (Kampagnenblatt)

q.e.d.

 

Zusammenfassend zur aktuellen Situation steht aber ein anderer Satz: „Der HSV ist zurück in der Bundesliga, er hat die Klasse gehalten und wir Fans gestalten dabei mit.“ Worte, die in den vergangenen Jahren in dieser Form im Volkspark nicht zu lesen waren.(Kampgnenblatt)

Eben nicht, ihr gestaltet nicht mit, ihr meint entscheiden zu können, was gemacht wird und was nicht. Der KSV sitzt nun bis zum Hals in der Scheiße, denn er hat sich in Abhängigkeit von asozialen und gewaltägigen Verbrechern begeben und er wird sie nicht mehr los. Fakt ist: Der KSV hat sich die vermeintliche „Ruhe im Verein“ teuer erkauft. Komplette Abhängigkeit von den Launen und Gelüsten einiger weniger Gewalttäter und 100% Kooperation mit den ansässigen Medien, die man bedingungslos füttern muss. Kühnes Werte Verein ist schon längst kein Klub mehr, der eigenständig handeln kann. Die Geister, die ich rief….

 

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